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Full text of "PC Player German Magazine 1995-07"

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#-yö UH5 bPIELE-MAGAZIN FÜR PCs 



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DM 7 - ■ ÖS 54,- ■ SFR 7,- 

LFR170,- ■ HFL 8,50 LIT 8.500,- 

B 12144 E 




Test: Sim Tower - Der 
digitale Wolkenkratzer 

Neu & verbessert: FIFA 
Soccer '96 und NHL '96 



MEGA-TRENDS AUS LA 



Enthüllt: 200 Spiele- 
Neuheiten auf 22 Seiten 

I 'M'I'HJ j Ji l dll'lsiJIdIJ' l 

Power-Grafikkarte 
Millennium im Test 



LUCASARTS SCHLAGT ZURÜCK 



Rebel Assault 2: Erste 
Bilder des Nachfolgers 

Vollgas: Test und Lösung zu Füll Throttle 
Tips & Tricks: Daedalus, Jagged Alliance, 



•Technik-Hilfe: Das 1x1 der Bus-Systeme 
Lost Eden • PC junior Asterix & Urmel 



DEUTSCHE VERSION UND NUR AUF CD-ROM 
AB 10. MAI IM FACHHANDEL 



\\1 




24 95* II INDY CAR RA ?1^ G 

0/W 11 "89% - Für alle Rennsport Fans ist dieses Programm ein Muß!" 
Play Time 12/93 




BENEATH A STEEL SKY 



von 10 Punkten - Sie können mir glauben, dies ist etwas \ um JJ I 
ganz besonderes!" - PC review April 1994 n^_^^ j 



Schon erhältlich auf WHITE LABEL: 





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Hotline: (0 40) 39 11 13 



KynntfasBMOanaritiBtWMMaetfShi&ialnG . 1 && a westwmxi smdios ku LandsafLpre: Lands otLok; 

LimllDd. All Rights rsservod All Whno LnDol l.tlos . -995 Virgin Im 

i.dy Chir ap.L.i'p IndyCar and me halmel \<sqü are Irademarks üt Tha Indianapolis Motor Spssdway CorparaEk 

The Indianapolis Molor Speedway Carpormi.-.n ■ r,r]nn:i r .-!i. f.üü .- ■.■ni-h:M:i ir:ii - :-i 

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a regisleiad irademark ol Virgin Emarpcleas Ltr 



pDralion ■ Papyrus is a Irademar« ul Papyrus L 



Der Sommer kommt, die Natur steht in voller Blüte - und prompt stellt 
sieh in unserer Redaktion der alljährliche Nachwuchs ein. Nachdem 
unsere letzten Neuzugänge Langer Sc Stangl das erste Jahr ohne größe- 
re psychische Schäden überstanden haben, tauchen ab dieser Ausgabe 
zwei weitere Gestalten auf dem Redaktions-Gruppenbild auf. 

Ul nser Autor Michael Kim widerstand allen Versuchungen einer fest- 
en Anstellung: Weder die Aussicht auf eine Firmen-Topfpflanze noch 
ermäßigter Eintritt für den Wildpark Poing konnten ihn davon abhalten, 
in Zukunft mehr Zeit seinen Studien- und Programmier- Aktivitäten zu 
widmen. Dafür ging uns ein dicker Fisch ins Netz: Henrik Fisch, ab die- 
ser Ausgabe fester Redakteur im PC Player-Team, ist vor allem für Hard- 
ware und Technik zuständig. Henrik entspringt dem Happy-Computer- 
Biotop der 80er Jahre. Nach einigen Jahren beim Technikblatt »mc« und 
spannenden Erfahrungen als Freiberufler gehört er ab sofort zur PC-Play - 
er-Familie. In dieser Ausgabe darf Henrik gleich was mächtig Schweres 
erklären (»Keine Panik« zum schillernden Thema Bus-Systeme). Außer- 
dem wird er sich verstärkt darum kümmern, daß Grafik-, Sound- und 
sonstige Karten noch ausführlicher in PC Player getestet werden. 

Newcomer Nummer 2 ist dem aufmerksamen Leser nicht unbekannt: 
| In diversen Streitgesprächen riskierte Roland Austinat sein Leben 
im Umgang mit Vertretern der deutschen Softwareindustrie. In nächster 
Zeit werden wir verstärkt auf Rolands Talente bei der Besprechung von 
Multimedia-Anwendungen und PC-Spielen zurückgreifen. Roland resi- 
diert in Essen, wo er gerade seinen Dipl.-Ing. baut, das DMV-Forum auf 
CompuServe mitbetreut - und natürlich für uns schreibt. Nachdem wir 
ihn erstmals mit aufs Gruppenbild gezerrt haben, ist Roland hochmoti- 
viert, in den nächsten Monaten vermehrt Kostproben seines Schaffens 
in PC Player zum Besten zu geben. 

Mit dieser Erweiterung des Redaktionsteams sind wir in der Lage, 
mehr Zeit in die einzelnen Beiträge von PC Player und unserem 
CD-ROM zu stecken. Vor allem wünschen wir den neuen Kollegen alles 
Gute und hoffen, daß unsere Leser ihren Spaß mit dem Schaffen unseres 
»Nachwuchses« haben. 



Heinrich 
Lenhardt 



p 



Ihr PC-Player Team 



Roland 

Austinat 



Florian 
Stangl 




Software 



aktuell 



DIE HERBST-KOLLEKTION 

VON EA SPORT5 6 

Erste Bilder: »FIFA Soccer '96« und 
»NHL '96« 

REBEL ASSAULT 2 8 

LucasArts arbeitet am Nachfolger 
zum meistverkauften CD-ROM-Spiel 
SPIELE-NEUHEITEN 

VON DERE3 12 

Satte 22 Seiten mit Infos und Bildern 
direkt aus Los Angeles. Die großen 
Spielefirmen enthüllten ihre neuesten 
Projekte. 

KURZMELDUNGEN 48 

Rund ums PC- Entertainment 
STREITGESPRÄCH: 

FLUGSIMULATIONEN 50 

Action, Kunstflug - oder Selbstzweck? 
Entfesselte Redakteure diskutieren 
über »Flight Unlimited« & Co. 

HITPARADEN 52 

Aktuelle Spiele-Chorts 



BUG-REPORT 122 

Neues von der Fehler-Front 

SHAREWARE-SPIELE 124 

Die besten Neuheiten im Kurztest 

500 NATIONS 126 

Indianer-Enzyklopädie mit 
Kevin Costner 

SOFTWARE-KURZTESTS 127 

Herbie 

The Making of Stargate 

A round Hollywood 

ROSSIPAUL FILMLEXIKON. 128 

Die deutsche Alternative zu 

»Gnemania«? 

MERIAN-REISEFÜHRER 130 

Im Test: München auf CD-ROM 
BIZARRE ANWENDUNG: 

BEATE UHSE-KATALOG 131 

Eros- Shopping per Mausklick 

ONLINE-NEWS 132 

Trends und Infos aus der Modemwelt 
PC JUNIOR - 

SOFTWARE FÜR KIDS 134 

Im Test: »Asterix« und »Urmel« 




Ein Kinderspiel: Bei der Edutainment-Neuheit 
"Asterix« hat die ganze Familie ihren Spaß. 

134 



hardware 



TEST: 

MATROX MILLENNIUM 56 

Was bringt die Turbo -Grafikkarte in 
der Praxis? 

KEINE PANIK: BUS STOP. 138 
Die verschiedenen Bus-Systeme 
im Überblick 







Der längste Messebericht der PC-Player- 
Geschichte erstreckt sich über 22 Seiten - randvoll gepackt mit Spiele- 
Neuheiten van der »E3« aus Los Angeles 1 O 




Die Hochgeschwin- 
digkeits-Grafikkarte 
»Millennium« bietet 
leckere technische Daten. 
Lohnt sich die Anschaf- 
fung für PC -Spieler? 

56 





Gute Nachrichten 
für Sportfans: 
Electronic Arts 
arbeitet an revo- 
lutionären 
Neuauflagen von 
«FIFA Soecer« 
und »NHL 
Hockey«. £ 



► I 



spiele-tests 



tips & tricks 



w 

EINLEITUNG 143 

DAEDALUS ENCOUNTER ... 144 

DARKSUN 2 156 

DESCENT 160 

FÜLL THROTTLE/VOLLGAS .152 

JAGGED ALLIANCE 146 

LOST EDEN 150 

NBA LIVE '95 160 

SIM TOWER 160 

TERMINAL VELOCITY 160 

TECHNIK-TREFF 161 



rubriken 



EDITORIAL 3 

CD-ROM-INHALT 54 

PC PLAYER UNPLUGGED. 121 

STARKILLER 142 

IMPRESSUM 155 

LESERBRIEFE 163 

VORSCHAU 165 

FINALE 166 



1830 72 

ALEX DAMPIER HOCKEY 94 

BIING 102 

BLOODBOWL 112 

BRETT HÜLL HOCKEY '95 92 

CHAOS CONTROL 1 18 

CIVIL WAR 104 

FLIGHT SIMULATOR 5.1 73 

FULLTHROTTLE (VOLLGAS) 62 

GAZILLIONAIRE 110 

HARDBALL4 96 

MEISTER, DER 74 

PERFECT GENERAL 2 106 

PICTURE PERFECT GOLF 90 

PRISONER OF ICE 76 

SIM TOWER 98 

SPECTRE VR CD 80 

STAR TREK - 

THE NEXT GENERATION 66 

TERMINAL VELOCITY 88 

VIRTUAL POOL 82 

WARRIORS 116 

ZORRO 114 

SPACE QUEST 

(HALL OF FAME) 120 




»FIFA Socter '96« und »NHL Hockey '96« 



FREISTOSS UND BODY 



EA Sports greift an: Die 
neuen PC-Versionen von 
»FIFA Soccer« und »NHL 
Hockey« versprechen hoch- 
auflösende SD-Grafik, stär- 
kere Gegner und Modem- 
Unterstützung. 



W 



enn Electronic Arts ein neues Sportprogramm 
ankündigt, zittert die Konkurrenz wie ein Eis- 
hockey-Torhüter vorm Schlagschuß von Brett Hüll. Mit 
»FIFA Soccer« hat EA Sports vergangenes Jahr ein 
Fußballspiel der Extraklasse vorgelegt, der Klassiker 
»NHL Hockey« ging kurz danach in die zweite Runde 
und schraubte die Meßlatte für Eishockey-Simulatio- 
nen nochmal ein gutes Stück nach oben. Auf der E3- 
Messe in Los Angeles präsentierte Electronic Arts erst- 
mals spielbare Versionen von »FIFA Soccer '96« und 
»NHL Hockey '96«, die beide durch geschickte Ver- 
wendung von Super VGA und fernsehreife Kame- 
raschwenks verblüffen. 

FIFA Soccer '96 

Als Electronic Arts »FIFA 5occer« für das 3DO ver- 
öffentlichte, warf so mancher PC-Besitzer neidische 
Blicke auf die Videospiel-Konsole. Im Gegensatz zur 
PC -Version gab's nämlich verschiedene Kameraposi- 
tionen, welche in eleganten 3D-Schwenks immer am 
Ball blieben; faszinierend selbst für Fußballmuffel. 
Derzeit basteln die Programmierer von EA Sports in 






Auch bildschirmfüllende Stadionansichten sind möglich 



Edle Super- VGA-Grafik verschönt die 
Angriffe bei »FIFA Soccer '96« 

Kanada fleißig an der 96er-Version für PCs, die um 
keinen Deut schlechter aussieht als die 3DO-Fassung. 
Mit einen Pentium 90 spielt sich »FIFA Soccer '96« 
sogar unter Super VGA sehr flott und sieht von allen 
Fußballspielen derzeit mit Abstand am besten aus. 
Die Programmierer geben sich viel Mühe im Detail. 
Für jeden Spieler entwerfen sie unzählige Bewe- 
gungsphasen, damit langbeinige Grätschen, Volley 
genommene Schüsse oder verzweifelte Hechtsprünge 
nach dem Ball realistischer ausse- 
hen als in der Vorgänger-Version, 
Bei EA Sports nahm man sich auch 
die Kritik viele r Spieler zu Herzen, 
welche die bemühten Computer- 
gegner für zu leicht hielten. Die Lei- 
stungen der D gital-Möllers sollen 
deutlich sie ge' außerdem wird es 
keine leichten *ore durch gebolzte 
Wei*schüsse menr geben, 
Do »FIFA Soccer '96« nur auf CD- 
RCM erscheinen wird, hat Electro- 
nic Arts <einc Platzprobleme für 
cig tclis e'*e Videoclips mit beson- 
ders tolen Szenen internationaler 
^-ßba 'scie-e Auch Kommentator 
John Motson ist mit von der Partie 
und wird jeden Spielzug per engli- 




Die Bewegungen aller Spieler sind weich 
animiert 

scher Sprachausgabe passend untermalen und das 
Live-Feeling noch verstärken. Die Sounrjkulisse in 
Dolby Surround sieht für jedes Spiel unterschiedliche 
Schlachtgesänge vor, Vom Gegröle europäischer 
Fans bis zum Samba-Rhythmus in Brasilien wird die 

FIFA-FACTS 

Hersteller: Electronic Arts 
Genre: Fußball-Simulation 
Erscheinungsdatum: voraussichtlich 
September/Oktober 
Hardware-Minimum; 486er (min. SO 
MHz), 8 MByte RAM und Doublespeed- 
CD-ROM. Für SVGA: Pentium (min. 60 
MHl), 

Deutsche Version: zeitgleich mit der 
englischen (Sprachausgabe bleibt Eng- 
lisch). 

Ca.-Preis; DM 130,- 

Features: Verbesserte Gegnerintelli- 
genz; Super-VGA-Grafik und verschie- 
dene Kamera Positionen. 



PC PLAYER 7/95 



CHECK 





Mit der entsprechenden Soundkulisse kommt die 
richtige Live-Atmosphäre im virtuellen Stadion au 

stimmungsvolle Palette reichen. Noch eine Besonder- 
heit von »FIFA Soccer '96" i's zu v.e' Sp eler sollen 
gleichzeitig um jeden Bali hgh-e^ dürfen. Eine 
Modem- bzw. Nullmodem Jniersluizung ist fest ein- 



NHL Hockey '96 

Während in den USA gerade der Kampf um den Stan- 
ley-Cup in vollem Gange ist (mil den Detroit Red Wings 
als Haren Favoriten] wird im Eishockey-Mutterland 
Kanada an »NHL Hockey '96« gefeilt. Spielerisch und 
optisch plant EA Sports einen kleinen Quantensprung, 
denn die neue Version soll »NHL Hockey '95«, das 
erklärte Lieblingsspiel unserer Redakteure »Black 
Hawk« Lenhardt und »Red Wing« Stangl, bei weitem 
übertreffen. 

Die Anfange sehen vielversprechend aus: Hochauflö- 
sende Grafiken in den exquisiten Menüs, die mit noch 
größeren Logos der Vereine und Spielerporträts als 
in der Vorgänger- Version verziert werden. Außerdem 

HOCKEY-FACTS 

Hersteller: Electronic Arts 
Genre: Eishockey-Simulation 
Erscheinungsdatum: voraussichtlich 
September/Oktober 
Hordware-Mtnimum: 486er (min. 50 
MHz), 8 MByte RAM und Doublespeed- 
CD-ROM. Für SVGA: Pentium (min. 60 
MHz). 

Deutsche Version: parallel zur engli- 
schen (Sprachausgabe bleibt Englisch) 
ca.-Preis: DM 130,- 
Features: Verbesserte Gegnerintelli- 
genz; Super- VGA-Grafik und verschie- 
dene Kamerapositionen; Rauferei- 



lockt erstmals Super VGA auch während 
des Spielablaufs. Leider können wir 
Ihnen noch keine Bilder der PC-Fassung 
zeigen, doch die 3DO-Fotos geben einen 
guten Eindruck. Dank SVGA wird die PC- 
Grafik sogar noch besser aussehen, wie 
uns die spielbare Version am Messe- 
stand bewies. 

Fünf frei wählbare Kameraperspektiven 
fangen das Geschehen auf dem Eis opti- 
mal ein, wobei besonders der TV- und 
der Spielermodus beeindruckend ausse- 
hen. Der eine simuliert mehrere Kame- 
ros, die entlang des Spielfelds aufgebaut 
sind und mit eleganten 3D-Schwenks 
den Puck verfolgen; die andere Einstel- 
lung klemmt einem Spieler eine ima- 
ginäre Kamera an den Helm, so daß Sie 
das Stadion quasi aus seiner Sicht sehen. 
Für jeden Spieler gibt es zusätzliche Ani- 
mationen, die mächtige Schlagschüsse 
oder kernige Bodychecks deutlich bes- 
ser aussehen lassen. Vor allem den Torhütern spen- 
dierte man neue, weich animierte Glanzparaden, die 
der Realität deutlich näher kommen. Wie der Goalie 
souverän Schlenzer mit der Fanghand aus der Luft 
fischt, ist schon beeindruckend anzusehen. Außerdem 
spielt der Schlußmann nun besser mit, denn wenn er 
die Scheibe hält und von Gegnern bedrängt wird, 
fahrt er weit genug aus dem Tor heraus, um den Puck 
zu spielen. Die Schlagschüsse werden künftig diffe- 
renzierter gesteuert als in den Vorgänger- Versionen, 
Die Regeln sollen in der 96er-Version strenger aus- 




Digitalisierte Spielerporträts und Vereinslogos werden 
bei der Eishockey -Neu aufläge nicht fehlen 

legt werden, was viele Käufer vehement forderten, 
Außerdem ist geplant, daß mehrere Verletzungen auf 
einmal eine Ma'rschar emsc-reidend schwächen. 
Auch an der Lrs-ic-er l-eligenz der Computer- 
gegner wird geo'beitet. da-nilder menschlichen Spie- 
lern künftig zweis"e lioe S ege ohne Gegentor ver- 
wehrt bleiben, in Arbeit ist aucn ein kleiner Rauferei- 
Modus, in dem Sie Ihren Recken geschickt in einem 
klassischen Foustkampf steuern müssen, Stock weg, 
Handschuhe runter und dem Gegner dos Trikot über 
den Kopf ziehen - da kommt Freude auf. 
Das gewohnte Drumherum wird auch nicht fehlen. 
Alle Spieler und Vereine der NHL-Saison 1994/95 
sind dabei, es gibt wieder einen zufällig erzeugten 
Spielplan, außerdem wohlweise die ursprünglich 
geplante bzw. die nach den Streiks verkürzte Saison. 
Wer gerne Freunde mit aufs Glatteis nimmt, freut sich 
über den Mehrspieler-Modus per Modem oder Null- 
modem mit bis zu vier Spielern, (fs) 




Völlig neue Perspektiven: »NHL Hockey '96« bietet 3D-Grafik. 



Preview: »Rebel Assault 2« 



n R MACHT 



ENTERTAINMENT 



Rebellenpilot Rookie One steigt wie- 
tSäSStmmm der ins Cockpit: LucasArts bereitet 
eine neue, interaktive Action-Episode des 
»Krieg der Sterne« vor. 



Mit über einer Million verkauften Exemplaren ist 
es das meislverkaufte CD-ROM-Spiel der Welt 
und auch nach 20 Monaten immer noch hoch in den 
Charts zu finden. Der Erfolg von »Rebel Assault« kam 
auch für LucasArts ganz überraschend. Statt noch 
Weihnachten 1 994 mit einer Fortsetzung den 93er- 
Erfolg zu wiederholen, blieb es lange Zeit erstaunlich 
ruhig. Gerüchte über ein »Imperial Assault«, das den 
Spieler ähnlich wie bei »TIE Fighter« auf die Seite des 
Imperiums zieht, blieben nur Gerüchte. 
Auf der E3Messe lüftete LucasArts endlich das 
Geheimnis um die Fortsetzung. In »Rebel Assault 2« 
wird der Spieler wieder in die Rolle von »Rookie One« 
schlüpfen und zusammen mit der Pilotin Ru MuHeen 
einem imperialen Geheimnis auf die Spur kommen. 
Für den zweiten Teil wurde eine komplett neue Story 
des Star Wars-Universums entwickelt. 
Während der Klon-Kriege (vor dem ersten »Krieg der 
Steme«-Film] war der Dreighton-Sternennebel eine 
Art Bermuda-Dreieck im Weltoll. Angeblich sind zwei 
komplette, miteinander kämpfende Flotten vor eini- 
gen Jahrzehnten hier verschwunden. Bei einer Stan- 
dard-Polroullie in diesem Nebel stoßen Sie und Ru 
auf Anzeichen einer imperialen Basis und einer 
neuen, gefährlichen Waffe. 
Rebel Assault 2 wird sich technisch in einigen Punk- 
ten vom Vorgänger abheben. Bessere Kompressions- 
verfahren und Ausnutzung von Doublespeed-Lauf- 
werken werden die Bildqualität anheben. Außerdem 




Die Steuerung in den Cock- 
pit-Szenen soll gegenüber 
dem ersten Rebel Assault- 
Spiel erweitert werden 




Das erste Mal seit fast einem Jahrzehnt 
stehen wieder Schauspieler für den 
»Krieg der Sterne« vor der Kamera 

können Sie sich auf neue »Star Wars«-Filmaufnah- 
men freuen. Das erste Mal, seit die Szenen für die 
Disney-Attrakrion »Star Tours« abgedreht wurden, 
stehen wieder Schauspieler in den Uniformen der 
Rebellen und des Imperiums vor einer Kamera. Ori- 
ginalunterlagen und Modelle von LucosFilm sorgen 
dafür, daß alle Fans und George Lucas mit dem 
Projekt zufrieden sein können. 
Das Spielprinzip bleibt wie beim Original, wird aber 
ausgebaut. Mehr als ein Dutzend unterschiedliche 
Sequenzen benutzen vorberechnete 3D-Grafik, in der 
sich das Raumschiff des Spielers nicht völlig frei bewe- 
gen kann. Allerdings wollen die Programmierer mehr 
Interaktivität einbauen und neue Ideen in die Missio- 
nen einbringen. Neben Flugsequenzen mit Cockpit- 



Rebe I Assault 2 sollte im Spätherbst 
auch die Erde anfliegen 

und Außenansicht werden Sie diesmal wieder zu Fuß 
durch eine imperiale Basis streifen und nicht nur wild 
ballern, sondern auch den richtigen Weg suchen, 
Deckung bezieben und vielleicht sogar ein paar klei- 
nere Puzzles lösen. Die rasante Fahrt auf dem Spee- 
derbike durch einen Riesenwald will man ebenfalls 
verwirklichen. Und als besonderen Bonus läßt Sie Hon 
Solo auch mal ans Steuer des »Rasenden Falken«. 
Dieersten spielbaren Demos aufderE3 machten einen 
guten Eindruck, wenn auch noch der rechte Innova- 
tions-Kick fehlte. Die LucasArts-Programmierer sind 
sich aber der scharfen Konkurrenz durch »Cyberia« 
und andere CD-ROM-Titel bewußt und wollen uns 
noch bis zum Spätherbst mit weiteren Neuerungen 
überraschen. (bs) 




Angriff auf einen unterirdischen Minenkomplex - eine der ersten Die Grafikqualität der Zwischensequenzen soll durch neue Packverfah- 

spielbaren Sequenzen aus der Fortsetzung zu »Rebel Assault« reu erheblich gesteigert werden 





— 








••* 






AUSGEBREMST 







niujüi/i_ 

Eroberlqie Straße ab Juli. 






Erobert die Straße ab Juli. 




nruLi/i 

Erobert die Straße ab Jtili, 



£ 



ELECTRONIC 



ENTERTAINMENT 



**%<!> H 



Die CES ist tot, 
es lebe die E3! 
Die neue ameri- 
kanische Spielemesse 
in Los Angeles 
übertraf alle Erwar- 
tungen und brachte 
einen Neuheiten- 
stapel wie noch nie. 



* 




W 



Cartoon- 
Kloppe rei 
»Battle 

Beast« 
stammt von 

7th Level 



meinte Nintendo-Boß Howard Lincoln 
doch auf seiner Eröffnungsrede: »Man steckt 
eine Zwölf-Milliarden-Dollar-Industrie nicht in ein 
undichtes Zelt auf dem Parkplatz«. Damit ange- 
sprochen waren die Organisaloren der CES, die in 
den letzten Jahren trotz steigendem Spieleanteil wei- 
terhin nur Audio- und Video-Hersteller umworben 
und die Spielefirmen in »Ersatzhallen«, sprich Zelte 
abschoben. Nach diversen feuchten [aber nichtfröh- 
lichen] Erlebnissen zur Vegas-CES letzten Januar 
wardieZeitfüreineeigeneMesse gekommen. »Elec- 
tronic Entertainment Expo«, kurz »E3«, ist der Titel 
der neuen Veranstaltung, die sich nur mit Spielen 
und Entertainment beschäftigt. Und 
damit es ja nicht regnet, verlegte man 
die Messe nach Los Angeles, gemäß 
dem Motto »It never rains in Southern 
California«. Hat fast gestimmt - ledig- 
lich ein paar Wolken schoben sich mal 
verschämt über die Sonnenstrahlen, 



Durch die »eigene« Messe offensichtlich beflügelt 
machten sich alle Aussteller daran, die E3 zu einem 
regelrechten Ereignis werden zu lassen. Große Stan- 
de, viele Produkte, aufwendige Präsentationen - die 
drei Tage waren für unser Zwei-Mann-Team Flori- 
an Stangl und Boris Schneider vollgepackt, um alles 
zu sehen. Gepaart mit reibungsloser Organisation 
und hohen Besucherzahlen (knapp 38.000 Fachbe- 
sucher) steht jetzt fest: E3 war keine Eintagsfliege, 
Ende Mai 1 996 trifft man sich wieder in LA. und 
über E3-Ableger in Japan und Europa wird jetzt 
schon laut nachgedacht. 
In bewährter PC Player-Tradition haben wir unsere 




Berichterstattung geteilt: Diese Ausgabe lesen Sie 
alles über die Spiele, im nächsten Heft gibt es dann 
Infos über Hardware, Edutainment und Nicht- Spie- 
le-Software für den Heimbereich. Um niemanden zu 
bevorzugen, haben wir die Spiele nach Hersteller- 
namen alphabetisch sortiert. 

▲ 7th Level 

Aufwendige Messestände kann jeder haben, dach- 
ten sich 7th Level, und verlegten die Präsentation 
ihrer neuen Titel kurzerhand in das elitäre Mayen 
Theater, wo der legendäre Produzent und Musiker 
Quincy Jones mit einer groovenden Bluesband auf- 
wartete. Der Hintergrund; Quincy 
und 7th Level basteln zusammen an 
einer interaktiven Reise durch die 
musikalische Geschichte Amerikas 
- mehr dazu in unserem Multime- 
dia-Messebericht im nächsten Heft. 
Außerdem zeigte 7th Level die fast 
fertige Version von Battle Beast, 
einem Cartoon-Prügelspiel mit 
abgedrehten Kämpfern und 
humorvollen Animationen. Arcade 
America ist eine actiongeladene 
Reise durch die USA, die im 

»Arcade America« ist eine 
turbulente Reise durch die USA 




bekannten Zeichenlrick-Stil von 7th Level gehalten 
ist. Der Spieler muß dabei in den einzelnen Staaten 
der USA Actionspiele bestehen und landet schließ- 
lich bei einem Konzert im legendären Woodstock 
»Arcode America« soll September in den Läden ste- 
hen. 

▲ Acclaim 

Die bekannteste Fledermaus der Filmgeschichte heißt 
zweifellos Batman, Der Superheld in den hautengen 
Klomotten und dem wallenden Umhang muß sich in 
Acdaims Jump-and-Run Batman forever 
mit allerhand Bösewichten herumschla- 
gen und nebenbei noch kleine Puzzles des 
Kontrahenten Riddlers lösen, Fürdas Spiel 
wurden alle wichtigen Personen digitali- 
siert, ein Zwei-Spieler-Modus ist auch 
dobei. Erscheinen soll »Batman forever« 
Ende diesen Jahres. 

Acclaim hat sich noch eine zweite große 
Filmlizenz geschnappt und bringt Judge 
Dredd auf den Markt. Vom Spielprinzip 
her ist es ähnlich wie »Batman forever«, 
aber deutlich actionlastiger. Bevor Sie in 
die Rolle Sylvester Stallones schlüpfen dür- 
fen, wird der Winter in jedem Fall ins Land 
ziehen. 

Fließende Bewegungen, realistische Gra- 
fiken und umfangreiche Optionen verspricht Frank 
Thomas »Big Hurt« Baseball. Dank »Motion Cap- 
turing« und diverser Texturen werden die Spieler der 
Major League lebendig - auch hier hat sich Acclaim 
die Lizenz gesichert. Als Erscheinungstermin ist der 
Winter '95 geplant. Gleiches gilt für NFL Quarter- 



back Club '96, die neueste Football-Simulalion. 
In den Spielhallen ist Revolution X mit den Altrockem 
von Aerosmith schon mal einen Blick wert, auf dem 
PC soll's genauso gut werden. Digitalisierte Grafi- 
ken, viele Effekte und dröhnende Musik könnten nicht 
nur Rockfans begeistern. Die Revolution wird uns 
aber erst Anfang nächsten Jahres ereilen. 
Der Undertaker, Diesel oder Lex Luger - klangvolle 
Namen für die Fans der World Wrestling Federafi- 
on. Acclaim beglückt uns in den kühlen Herbsttagen 
mit WWF Raw, das die wichtigsten Finishing Moves 
und reichlich digitalisierte Schwergewichte enthält. 
Lange haben PC-Besitzer auch neidisch auf die Kon- 
solenbesitzer mit »NBA Jam« geschielt, jetzt kommt 
das flotte Basketball-Spiel für PCs. NBA Jam Tour 
namenl Edition soll noch im Sommer erscheinen und 
alle Features der Videospiel-Versionen bieten. 

▲ Accolade 

Eines der ersten Spiele für Windows 95 kommt im 
August von Accolade und ist ein flottes Jump-and- 
Run mit einem niedlichen Knuddelhelden. Super 
Bubsy rettet die Erde gegen gierige Außerirdische, 
muß aber mit allerhand Widrigkeiten wie fal- 
lenden Felsbrocken, Käserädern und ähnlichem 
fertig werden. Das Spiel wurde vom Grafikkar- 
tenhersteller ATI entwickelt und soll unter Super 
VGA mit 60 Frames pro Sekunde laufen - ein 
fantastischer Wert, den sonst nur Spielkonsolen 
erreichen. 

Star Control 3 bietet im Vergleich zu seinen Vor- 
gängern nichts revolutionär neues, sondern vor 



da kündigt Accolade auch schon für den Herbst 
Unnecessary Roughness '96 an. SVGA, tonnen- 
weise Statistiken, geänderte Spieler, die sich dank 
»Motion Copturing« realistisch bewegen und 
schwungvolle Kamerafahrten sollen diese Football- 
Simulation von der Konkurrenz abheben. 
Mal in aller Ruhe die Pütts üben dürfte mit Jack Nkk- 
laus; Live at Muinfield Village kein Problem sein. 
Der Kurs, den Meister Nicklaus selbst designte, 
wurde komplett abfotografiert, digitalisiert und auf 
ein im Computer erstelltes Drahtmodell »geklebt«, 
um so die Realitätsnähe zu erhöhen. Diverse Spiel- 
modi sollen die Golfer bei Laune halten; außerdem 
kündigte Accolade für dos Frühjahr 1996 einen 
Kursdesigner an, der unter Windows läuft und ein- 
fach zu bedienen sei. 

▲ Actlvision 

Schon mehr als ein Jahr ist Mech Warrior 2 über- 
fällig. Das Team hat das Programm inzwischen von 
Grund auf neu geschrieben und ist sich sicher, im 
Juli dos fertige Produkt in die Geschäfte zu bringen. 
Seit den ersten Demos vom Januar 1 994 hat sich 





»NBA Jam Tournament Edition« soll noch im 
Basketball-Spaß sorgen 



allem Feinschliff an der Grafik. So sehen Sie die 
gerenderten Aliens in Super VGA, erleben ausge- 
feiltere Raumkämpfe und außerdem eine Weiter- 
führung der Handlung aus den ersten beiden Teilen, 
Die Veröffentlichung ist für Oktober vorgesehen. 
Die NFL hat kürzlich erst ihren Champion ermittelt, 



einiges geändert. Dieneuen Menüs sind 
durchgehend in Super VGA, die 3D- 
Simulation wahlweise in normaler oder 
hoher Auflösung (für schnelle PCs). Die 
Intro-Sequenz wird von Digital Domain 
gestaltet, die zuletzt alle Computergra- 
fiken für den Actionfilm »True Lies« 
erstellten, darunter die atemberauben- 
den Flugszenen mit dem Harrier, Das 
Spiel selbst soll sich von Konkurrent 
* ur »Earthsiege« durch komplexere Mis- 

sionen, echtes 3D (also nicht nur flache 
Ebenen mit Gebäuden) und mehr strategische 
Elemente unterscheiden. Eine Netzwerk-Version ist 
in Arbeit, soll aber im Herbst als Upgrade-Diskette 
verkauft werden. 

Mech Warrior 2 wird das letzte Spiel für MS-DOS 
aus dem Hause Activision sein. Alle weiteren Pro- 




Das Warten auf Actlvisions »Mech Warrior 3 
wurde komplett überarbeitet 

dukte erscheinen für Windows 3.1 oder Window; 
95. Dazu zählen das Atari 2600 Action Pack Volu- 
me 2 mit 1 5 weiteren Modulen ous den frühen 80ei 
Jahren sowie die schon länger angekündigte Umset- 
zung von Pitfall: The Mayan Adventure. Die Win95- 
Beta-Version lief sowohl im Fenster wie bildschi 
füllend absolut flüssig und beweist, daß unter dem 
neuen Windows Spieleprogrammierung kein Pro- 
blem mehr ist. 
Neu im Activision-Stall ist Paparazzi, bei dem Sie 
in die Rolle eines Hollywood- Fotografen schlüpfen, 
der möglichst entstellende Bilder bekannter Stars für 
die Regenbogenpresse knipsen soll. Anhand von 
codierten Hinweisen müssen Sie herausfinden, wo 
die Stars zu welcher Zeit sind, ihnen dort auflauern 
und dann im richtigen Augenblick auf den Auslöser 
drücken, während ein Video abläuft, Dann gilt es 
noch, Geld gegen Berufsehre abzuwägen: Wer die 
fiesesten Fotos an die zynischsten Zeitschriften ver- 
kauft, macht anfangs viel Geld, wird später im Spiel 
aber schnell von jeder Veranstaltung »entfernt«. 
Das neue »Shanghai: Great Moments« ist in den 
USA schon erschienen, wird aber wegen technischer 
Probleme in Europa noch nicht ausgeliefert, In Kürze 



scheint sich 



denn das Spiel 



erscheint das Windows-Shanghai in verbesserter 
Version gleich komplett in deutscher Sprache, 
Fürs Jahresende sind die Santa Fe Mysteries (Kri- 
minalgeschichte zum Selberlösen), Hockeydrome 
(hartes Zukunffs-Eishockey) und The Great Game 
(Spionagegeschichte mit Ex-Chefs von KGB und 
CIA!) zu erwarten - alle unter Windows 95. Die 
Fortsetzung zu Planetfall hat sich hingegen auf 1 996 
verschoben. 




Derart stereotype Software vergrößert eher noch 
die Kluft zwischen den Geschlechtern, »McKenzie 
& Co« ist für Mädchen von 9 bis 14 Jahren ge- 
dacht. 

▲ Berkeley Systems 

Jahrelang immer nur Bildschirmschoner hält auch 
das stärkste Entwicklungsteam nicht aus, Deswegen 
bastelt Berkeley Systems gerade an seinen beiden 
ersten Spielen, Triazzle ist ein Puzzle mit Dreiecken, 
das in seiner Popierform auch in Deutschland 
bekannt ist: Jede der drei Seiten zeigt eine Hälfte 
eines Tiers; die Dreiecke müssen so zusammenge- 
legt werden, daß an allen Teilen die Tierhälften auch 



A American Laser Games 

Ab Juni will American Loser Games die einem 
Western-Revolver nachempfundene Gamegun aus- 
liefern, bei der Sie auf den Monitor schießen kön- 
nen, um Spiele wie »Crime Patrol« und »Space Pi ro- 
tes« zu steuern. Dazu passend sollen noch die Bal- 
lereien The Last Bounty Hunter und Fast Draw 
Showdown erscheinen. 

Wichtiger war American Laser Games diesmal 
jedoch die Präsentation des neuen Labels »Games 
for her«, das Software speziell für Mädchen produ- 
zieren soll. Der erste Titel namens McKenzie & Co. 
(früher: »Madison High«) ist nahezu fertiggestellt 
und machte einen zwiespältigen Eindruck. Das 
n|ll| »soziale Adventure« stellt die Spielerin vor 
so gewaltige Aufgaben wie sich zu ent- 
scheiden, ob man der Freundin folgend die 
Schule schwänzt (Game Over) oder brav in 
die Klasse geht (Spiel geht weiter). Weitere 
Highlights: Das Auswählen von Kleid und Fri- 
sur für den Schulabschlußball oder die bange 
Frage: Gehe ich mit dem netten Jungen aus 
oder halte ich mein Versprechen, mich mit 
der Clique zu treffen? Unsere Meinung: 



Windows 95 als Konsolenkiller? 
Die überarbeitete Fassung von 
»Pitfall: Mayan Adventure« spielte 
sich jedenfalls hervorragend. 



BRUTALITY SELLS 



Ein besorgniserregender Trend der E3: 
Gewalts piele verkaufen sich gut, des- 
wegen wird immer mehr Gewaltdar- 
stellung in Spiele integriert. 
Abschreckendstes Beispiel ist Video- 
spiele-Hersteller Nintendo. Noch vor 
einem Jahr gab es strenge Regeln für 
den Inhalt der eigenen Module. Inzwi- 
schen hat die Firmenzentrale alles über 
den Haufen geworden und macht »Kil- 
ler Instinct« zu seinem Weih nachts ren- 
nen Hier prügeln Monster aufeinander 
ein, bis Blut fließt, ähnlich wie bei den 
Spielen der »Mortal Kom bat« -Serie, von 
denen eines in Deutschland inzwischen 
sogar völlig verboten wurde. Einziger 
Konkurrent von Killer Instinct im Kampf 
um das meistverkaufte Weihnachts- 
Modul ist »Mortal Kombat 3«. 
Auch bei den PC-Spielen ist »Blut« in. 
Selbst ehrwürdige Firmen wie Electronic 
Arts nehmen einen echten Gore-Titel wie 
den Horror-Schinken »Pumpkinhead 2« 
ins amerikanische Angebot. Den Satz 
»Dieses Spiel bringen wir wohl nicht in 
Deutschland« konnte man auf der Messe 
öfters hören. 

Branchenkritiker sehen sich bestätigt: 
Seit die Spielehersteller in den USA ihre 
Spiele in Altergruppen einstufen lassen, 
steigt der Gewaltpegel an; schließlich 
kann man sich ja jetzt hinter dem ver- 
kaufsfördernden »Adults only«-Siegel 
verstecken. Dabei wären viele Spiele mit 
weniger »Action« und etwas subtileren 
Filmchen eher noch athmosphärischer 
als die auf Dauer stürz langweil igen Blut- 
lachen - und der Spielspaß müßte dar- 
unter auch nicht leiden. 




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I ELECTRONIC 



I ENTERTAINMENT 






zu5ammenpossen. Grafisch lehnt sich Tria- 
zzle an den Regenwold an und bietet bunte 
Frösche, Vögel und Schmetterlinge auf »wal- 
digem« Hintergrund. Ein Teil der Einnahmen an dem 
Produkt wird auch an UmWeltorganisationen 
gespendet. Da die Puzzleteile vom Computer immer 
neu zusammengestellt werden und sich Form und 
Größe des zu losenden Rätsels von »kinderleicht« 
bis »unmöglich« einstellen lassen, ist für Abwechs- 
lung gesorgt. 

You don't know Jack ist nicht etwa der Ausruf, weil 
man Schauspieler Nicholson 
oder Golfer Nicklaus überse- 
hen bot, sondern bedeutet 
übersetzt etwa »Du hast von 
Tuten und Blasen keine 
Ahnung«. You don't know 
Jack ist der Name eines Tri- 
via-Spiels im Stil einer Radio- 
und Fernsehshow, bei dem 
Berkeley ungewöhnliche 
Wege geht, Statt mit Video- 
clips und aufwendigen Gra- 
fiken zu hantieren, gibt es nur 
weißen Text auf schwarzem 
Grund zu sehen, Dafür ist die 
CD-ROM mit sage und schrei- 
be 20 Stunden professionel- 
len Audiodips gefüllt, vom 
quirligen Quizmaster über Jingles, einem Hinter- 
grundchor und dutzenden von Gerauscheffekten. 
Die durch die Bank albernen Fragen orientieren sich 
im wesentlichen an amerikanischer Pop-Culture, so 
daß das PC Player-Team im Rahmen einer Demon- 
stration bei fast allen Fragen achselzuckend »I don't 
know Jack« sagen mußte,., 

▲ Bethesda Soffworks 

Noch bis September müssen wir ausharren, bis Eider 
Scrolls: Daggerfall in die Geschäfte kommt. In den 
letzten Monaten wurde am Projekt immer weiter 
o daß sich die Beschreibung inzwischen wie 



IZB1U1U3UU EU 




Teile des »Links« 
Bethesda an eint 



Deutschlands 
Science- 
Fiction -Wun- 
derkind 

Roland 
Emmerich 
(Stargate) 

»The lOth 
Planet« mit 




anderen persönli- 
chen Eingeschaften 
Teams arbeiten jetrt bei verwaltet. Der Spie- 
r Bowling-Simulation i i .. 

ler kann durch Han- 
del oder Missionen sein Geld verdienen und die Rol- 
lenspiel-typischen Eigenschaften verbessern. Eine 
»große« Handlung, bei der der Spieler mal wieder 
die Well retten muß, ist auch eingebaut worden. 
Eine neue 3D-Grafikroutine namens »Xngine« steckt 
in Terminator: Fuhjre Shock, welches sich zu einem 
richtig guten Actionspiel entwickeln könnte. Die Vor- 
version am Messestand verband jedenfallsdie besten 
Elemente aus »Doom« und »Descent« zu einer atem- 
beraubenden Hotz durch die Ruinen von Los Ange- 
les, gejagt von Terminator-Robotern, Hubschraubern 
und anderen Skynet- Waffen. 

mfalls mit Xngine wird The lOth Planet pro- 
grammiert, ein 
Gemeinschaftspro- 
jekt zwischen 
Bethesda und Cen- 
tropolis, der Filmfir- 
ma des deutschen 
Regisseurs Roland 
Emmerich (»Starga- 
te«, »Universal Sol- 
dier«). Spielerisch 
war von dem Welt- 
raum-Actiontitel 
nicht viel zu sehen, 



Terminator-Spiel »Future Shock« bietet eine 
geschicke Mischung aus Elementen von Doom und Descent 



Filmteom und Programmierer arbeiten noch an der 
Story, die sich rund um einen bisher unbekannten, 
zehnten Planeten im Sonnensystem drehen wird. 
Gegen Jahresende wird noch mit dem Autorennen 
X-Car gerechnet; für den Herbst ist die hier völlig 
aus dem Rahmen fallende Simulation PBA Bowling 
geplant, die in Zusammenarbeit mit der amerikani- 
schen Profi-Bowling-Liga entsteht. 

▲ Blizzard 

Orcs und Menschen dürfen sich weiterhin die Kopfe 
einschlagen. Blizzard bastelt derzeit intensiv an 
Warcraft 2: Tides of Darkness, dem Nachfolger zu 
»Warcraft«. Nachdem die Menschen über das 
Große Meer vor den Orks geflüchtet sind, rüsten 
diese eine Flotte aus und folgen den Fliehenden, 
Neben den bekannten Echtzeit-Kämpfen gibt es edle 
SVGA-Grafiken und einen Netzwerk -Modus. 
Erscheinungstermin soll Weihnachten sein. 
Die Fortsetzung des auf dem Macintosh veröffent- 
lichten »Pax Imperia« soll es auch für den PC geben. 
Pax Imperia 2 versetzt Sie in die Lage eines galak- 
tischen Herrschers, der sich mit den Problemen der 
fleißigen Expansion seines Volkes herumschlagen 
muß. Bis zu 1 6 Spieler sollen sich via Netzwerk 
daran beteiligen dürfen, jeder mit einem eigenen 
Herrschaftsbereich. Geplante Veröffentlichung ist 
Weihnachten. 

Noch bis zum nächsten Frühjahr wollen die Blizzard- 
Programmierer an Diablo basteln, einem Rollenspiel 
im mittelalterlichen Ambiente. Sie müssen dabei ein 
riesiges Labyrinth erforschen und sich mit diversen 
Dämonen herumärgern, Gerenderte SVGA-Grafi- 
ken und ein Netzwerkmodus sollen ebenso einge- 
bautwerden wie ein Zufallsgenerator, der jedesmal 
die Level neu zusammenstellt. 
Erst im Winter 1 996 soll Shattered Nations erschei- 
nen, ein Slrategiespiel, in dem Sie die kaputte Erde 
sanieren und einevernünftige Gesellschaftsform auf- 
bauen müssen. 



▲ Broderbund 

Während sich Broderbund in den letzten Jahren auf 
den Edutaiment-Bereich konzentriert hat (»Carmen 
Sandiego«] und jetzt auch mehrere Titel aus diesem 
Bereich ins Deutsche übersetzt werden, gibt es ab 
und zu noch ein neues Spiel aus diesem Hause. In 
the First Degree wird eine Gerichtssimulation, bei 
der Sie in die Rolle eines Staatsanwalts schlüpfen, 
der vor Gericht die Schuld des Verdächtigen bewei- 
sen muß. Broderbund will hier sehr viel Wert auf 
Interaktivität und verschiedene Handlungslinien set- 
zen. So soll es nicht zwei Enden {Erfolg/Mißerfolg) 
geben, sondern das ganze Spektrum möglicher 
Urleile ausgeschöpft werden: Vom Freispruch wegen 
eines Formfehlers bei der Vernehmung bis hin zum 
»Murder in the First Degree«, der für den Ange- 
klagten mit der Todesstrafe enden kann. Außerdem 
wird durch die Presse noch Ihre Art der Verhand- 
lungsfuhrung bewertet. In the First Degree benötigt 
zwei CD-ROMs und soll [nur auf Englisch] im Sep- 
tember erscheinen. 

Für Jahresende wird Myst 2 erwartet; um dieses Pro- 
gramm wird aber ein Geheimnis gemocht, denn vor 
der Veröffentlichung sollen keinerlei Detailszu Hand- 
lung und Spiel ausgegeben werden. 



ajBIQi 









Kreuzverhör digital: Spielen Sie Staatsanwalt bei »In 
the First Degi 



A Bullfrog 

Bullfrogs Liste neuer Titel war schon auf der ECTS 
ungewöhnlich lang: Magic Carpet II, Dungeon Kee- 
per, Gene Wors, Creation und Ttieme Hospital wur- 
den auch auf der E3 gezeigt. Das Superhelden-Spiel 
mit dem früheren Arbeitstitel »MJ.S.T.« heißt jetzt 
endgültig The Indestruc- 
tibles 

Trotzdem zeigte Bullfrog 
noch ein weiteres Programm, 
das sogar schon Ende Juni 
erscheinen soll. High Octane 
ist ein reines Actionrennspiel, 
welches ein bißchen aus dem 
Bullfrog-Rahmen herausfällt. 



»Es gibt keinen versted 
Strategiepart wie in Magic 
Corpet«, meint Bullfrogs Peter 
Molyneux, »sondern nur 
Speed und Action pur«, Ein 
witziges Feature haben sich 
die englischen Frösche aber 
doch einfallen lassen: Wenn 
derComputererkennt,daßSie 
die Strecke fast fehlerfrei fah- 
ren, wird sie rosch »ge- 
morpht« - plötzlich werden 
Kurven steiler, Geraden enger 
oder Hügel höher. Wie bei Bullfrog üblich wird auch 
hier ein Netzwerk-Modus für den Multispielerspaß 
sorgen. Acht veränderbare Rennstrecken, flotte 3D- 
Grafik und viel Geballer sollen in High Octane ein- 
gebaut werden. 



▲ Byron Preiss 
Multimedia 

Bisher trat die Firma um Buchverleger Byron Preiss 
im wesentlichen als Entwickler auf; so stammen bei- 
spielsweise die Microsoft-Titel »The liltimate Robot« 
und »Frank Lloyd Wright« ous den Tastaturen und 
Scannern der New Yorker Multi- 
media-Schmiede. In Zukunft 
bringt das Team die Titel unter 
eigenem Nomen heraus und 
bastelt ouch an drei Spiele- 
ROMs: Robot City basiert auf den 
Roboter-Romanen von Isaac Asi- 
mov und verstrickt den Spieler in 
einen futuristischen Mordfall, bei 
dem er der einzige Verdächtige 
ist, weil Roboter ja bekannter- 
weise keine Menschen töten dür- 
fen - oder vielleicht doch? Der in 
Japan überaus erfolgreiche, bei 
uns absolut unbekannte Science- 
ction-Film Zeram: The Liltimate Alien wird ebenso 



-v *■«■> 



High Octane« wird Bullfrogs Ausflug in die Welt der Rennspiele 



zu einem Spiel verarbeitet wie der Klassiker West- 
world ranMichael Crichton, bei dem Roboterin einem 
futuristischen Disneyland Amok laufen und die Gäste 
umbringen. Alle Titel sollen bis Jahresende erschei- 
nen und ran Time Warner vertrieben werden. 



»Keine Stra- 
tegie, Speed 
pur« - damit 
meint Peter 
Molyneux nicht 
seine tolle Bull- 
frog- Monitor- 
verzierung, 
sondern das 
Renn spiel 
»High Octane«. 





William Shatner präsentiert das 3D- 
Ballerspiel »Tek War« 

▲ Capstone 

Als »Captain Kirk« William Shatner zwischen den 
Dreharbeiten der »Star Trek«-Filme etwas Zeit hatte, 
schrieb er einige »Tek War«-Bücher und spielte auch 
in der Verfilmung der Geschichten fürs Fernsehen 
mit. Jetzt stand er wieder vor der Kamera, um im 
Spiel Tek War Ihnen per Videoclip die Missionen zu 
erklären. Tek War ist ein 3D-Ballerspiel, in dem Sie 
unter skrupellosen Drogenbossen aufräumen. Eine 
Netzwerk-Option erlaubtes bis zu 1 6 Spielern, einen 
der Charaktere zu wählen und durch die VGA- bzw. 
SVGA-Umgebung zu laufen. 
Mit derselben 3D-Engine läuft Witchaven, das in 
einer Fantasy-Umgebung angesiedelt ist und neben 
viel Action auch einige Puzzles verspricht. Ein 16- 
Spieler-Netzwerk-Modus fehlt ebenso wenig wie 
zahlreiche gerenderte Zwischensequenzen. 
Chronomaster ist ein Action-Adventure im Science- 
fiction-Bereich, in dem Sie mehreren in einem Zeit- 
feld gefangenen Universen helfen müssen. Geren- 
derte SVGA-Grafiken und die vom bekannten Scien- 
ce-fiction-Autoren Roger Zelazny entwickelte 
Handlung sind weitere Features des gegen Jahres- 
ende erscheinenden Spiels. 
Wer sich einen Trip nach Las Vegas nicht leisten 
kann, sollte die Veröffentlichung von Trump Castle 3 



abwarten. Die Ccsino-Simulation bietet alle 
bekannten Spiele von Blockjack über Bacca- 
rat bis zu vier Poker- Varianten. Sehr ähnlich 
Ist das Netzwerk-fähige Casino, bei dem Sie mit 
zwölf Kollegen zocken dürfen. Wer andere, vor 
allem in den USA populäre Kartenspiele bevorzugt, 
sollte sich Anyonelor Cards? näheransehen. Möch- 
ten sie Ihre Fähigkeiten beim Bridge-Spiel verbes- 
sern, ist die Bridgemaster Championship Edition 
Trainingspartner und Lehrer in einem. Bodenständi- 
ger geht es bei Ulh'mate Backgammon zu, das auch 
über ein Netzwerk spielbar ist. 





Am SVGA -Ad venture »Chronomaster« arbeitete 
Science-fiction -Autor Roger Zelazny mit 

▲ Digital Pictures 

»Nur Füll Motion Video - sonst nichts« kommt den 
Entwicklern von Digital Pictures auf die CD-ROM. 
Das kann mal mehr, mal weniger gut funktionieren 
[siehe Tests von »Slam City« und »Kids on Site« in 
der letzten PC Player). Das Produktangebot für den 
PC wird im Laufe des Jahres wie folgt aufgestockt: 
Maximum Surge, ein SF-Actionspiel mit Walter 
»Chekov« Koenig und Yasmine »Bcywatch« Bleeth 
in den Hauptrollen; die Foolball-Simulation Quar- 
terback Altack with Mike Dittka. das Zombie- Spek- 
takel Corpse Killer, das Karatespiel Supreme War- 
rior sowie die vor mehr als einem Jahr für Sega ent- 
wickelten Spiele Night Trap, Double Switch und 
Prize Fighter in Windows 95-Versionen. 
Insbesondere die Umsetzung von Night Trap ist 
gewagt, da dieses Spiel in den USA die Diskussion 
über zuviel Gewalt in Computerspielen auslöste. 
Dabei versucht der Spieler, eine Wohnung voller 
junger Mädchen vor bösen Buben zu schützen, die 
recht unsanft mit ihren Opfern umgehen. 

▲ Disney Interactive 

Bei Disney denkt man zur Zeit sehr zweigleisig: Spie- 
le zu aktuellen Disney-Filmen wie Pocahontas (Som- 
mer in den USA im Kino) und Toy Story (Weih- 
nachten in den USA im Kino] erscheinen nur für 

Autorennen in Super VGA: 

»The Need for Speed« soll acht 

Autos und acht Rennstrecken 

bieten 



Videospiel-Systeme. Für 
PCs gibt es hingegen 
elektronische Kinder- 
bücher und Bildschirm- 
schoner. 

Allerdings arbeitet das 
Disney-Team an einer 
Umsetzung von Aladdins 
Magic Carpet, welches 
gerade als erste VR-Attraktion in Florida entwickelt 
wird. Die für die Disneyparks vorgesehene Version 
benötigt pro Spieler einen sündhaft teuren Compu- 
ter und einen riesigen Virtual- Real ity- 
Helm; die Heimversion soll auf einem 
normalen PC laufen aber dann leider 
keine VR-Effekte bieten, 

▲ Electronic Arts 

Der größte Auftritt von Electronic Arts 
auf einer amerikanischen Messe (EA 
hatte sich sonstmeist in Hotelsuiten oder 
recht kleinen Standen »versteckt«) lag 
nicht zuletzt an einem Berg neuer Pro- 
dukte für den PC, aber auch neue Spiel - 
konsolen wie Playstation und Saturn 
wurden bedacht. Zwei herausragende 
Produkte aus der EA Sports Serie waren uns gleich 
eine ganze Doppelseite wert - mehr über FIFA Soc- 
cer 96 und NHL Hockey 96 lesen Sie auf Seite 6. 

■ 




»Psychic Detective« sollen Sie jederzeit 
n die Filmhandlung eingreifen können und 
licht nur an bestimmten Schnittstellen 



Der Nachfolger zu »Flashback« heißt »Crossfire« und wird ein 
Actionspiel mit 3D-Grafik und geschmeidigen Animationen 



Als drittes Produkt zeigte EA Sports PGA Tour Golf 
96, welches zwarauchgegenüberseinem95er-Vor- 
gänger verbessert wurde, allerdings nicht derart 
radikal wie Hockey und Soccer. Drei neue Kurse 
werden auf die CD-ROM gepackt. Ein neuartiger 
»Target Are« zeigt Spielern vor dem Schlag schon 
die Flugbahn des Balles; mehr Videoclips insbeson- 
dere von Reaktionen der Golfer werden eingeblen- 
det und die »Fly-Bys« um den Golfplatz sind jetzt 
keine Filme mehr, sondern vom Spieler beinflußba- 
re Rundflüge. Mit der gleichen Technologie wird 
auch eine virtuelle Kamera in den Golfball gelegt, 
so daß Sie jeden Schlag aus der Perspektive des 
Balls sehen können. 

»Jede Menge CDs« werden für 5 Stunden Video- 
Film in Psychic Detective verwendet. Sie überneh- 
men die Rolle eines jungen Manns mit parapsycho- 
logischen Kräften, der diese als Zaubertrick in zweit- 
klassigen Variete-Shows benutzt, dann aber in einen 
Mordfall verwickelt wird. Interessant an Psychic 
Detective ist die Chance, jederzeit in die Handlung 
eingreifen zu können und nicht, wie sonst üblich, bis 
zum Ende einer Filmsequenz warten zu müssen. 
Außerdem können Sie auch mitten in einem Film per 
Telepathie in die Haut einer anderen Person schlüp- 
fen und die Szene aus deren Perspektive betrach- 
ten. 

Zusammen mit dem französischen Delphine-Team 
(Another World) arbeitet EA an Crossfire, einer indi- 
rekten Fortsetzung zu »Flashback«. Nach 50 Jah- 
ren Tiefkühlschlaf wacht Held Conrad auf und stellt 
fest, daß die Aliens, die er eigentlich im ersten Spiel 




COREL D RAM g 

Das starke Grafik- und DTP-Programm 



CorelDRAW S verbindet die grafische 
Leistungsfähigkeit von CorelDRAW mit den fortschrittlichen 
DTP-Funktionen von Corel VENTURA 5 in einer integrierten 
Benutzeroberfläche. Mit einem revolutionären Farbmanage- 
mentsystem, wichtigen Leistungserweiterungen und 
Hunderten von Verbesserungen hält CorelDRAW 5 weiterhin 
an der Benutzerfreundlichkeit fest, für die Corel bekannt ist. 
CorelDRAW 5 ist das aufregendste und leistungsfähigste 

Grafik- und DTP-Softwarepaket 

auf dem Markt. 

ENTHÄLT 

• CorelDRAW 5 

• Corel VENTURA 5 

• Corel PHOTO-PAINT 5 

• CorelCHART 5 

• CorelMOVE 5 




electronic II glaubte besiegt zu haben, inzwischen doch 

ENTERTAINMENT I ■'. 



die Erde eroberten. Folgerichtig versucht er, 
sich in das Hauptquartier der bösen Morphs 
einzuschleichen. Crossfire verwendet diesmal 3D- 
Technologie ähnlich »Alone in the Dark«, um das 
Actionspiel aus verschiedenen Perspektiven zu zei- 
gen. Außerdem soll es wesentlich ausgefeiltere Puzz- 
le-Elemente geben 
als beim Vorgänger, 
Zu guter Letzt zeigte 
EA eine sehr frühe 
Version von The 
Need for Speed, 
einer Umsetzung 
eines Autorennens 
für das 3DO. 
Obwohl die Pro- 
grammierer noch 
nicht lange am Pro- 




Kollisionen mit anderen Objekten 

werden bei »The Need for Speed« 

physikalisch korrekt berechnet 



►* 



jekf arbeiten, waren die Rennstrecken schon in flot- 
ter SVGA-Grafik befahrbar. Die 3DO-Version bot 
schon realistische Fahrphysik (insbesondere bei 
Crashes), acht verschiedene Autos (von der Corvet- 
te bis zum Porsche] und drei sehr unterschiedliche 
und lange Strecken. In der PC-Version soll die Zahl 
der Strecken auf acht aufgestockt werden; außer- 
dem ist ein Modem- und Netzwerk-Modus geplant. 

▲ Fox Interactive 

Wie andere Filmstudios setzt jetzt auch 20th Cen- 
tury Fox verstärkt auf das Medium »Computerspiel«. 
Neben diversen Einkäufen bei der Firma Mognet 
(siehe separaten Abschnitt) bastelt man bei Fox Inter- 
active gerade an Spielen zu Die Hard Trilogy [der 
dritte »Stirb Iangsam«-Film mit Bruce Willis lief eine 
Woche nach Messeschluß in den USA an), Planet 
of the Apes (Planet der Affen), The Simpsons: Vir- 
tual Springfield, Aliens vs. Predaror. Independen- 
ce Day (neuer Film von Roland Emmerich] und The 
X-Files (Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI). 
Keines der Spiele ist vor 1996 zu erwarten, einige 
Titel sind gar für 1 997 angekündigt, 

A Gametek 

Wer sich an den Film »Tron« erinnert, hat sicher 

noch das Rennen der Lichträder 

über dos Gifterfeld vor Augen. 

Ahnlich rasant ist CyberBikes, 

wobei Sie hier mit futuristischen 

Motorrädern durch eine 

abstrakte 3D-Welt flitzen. Mit 

diversen Waffen wehrt man sich 

gegen die Konkurrenten, 



»The compelling Adventures of A. 

Gent« ist ein Detektiv- Ad venture mit 

einem Schuß schwanen Humors 




■■■■ 



springt über Rampen oder legt sich in vertrackte Kur- 
venkombinationen. Wenn das Spiel gegen Ende des 
Jahres erscheint, soll auch eine Netzwerk-Option für 
bis zu acht Spieler enthalten sein. 
Die Fortsetzung des hierzulande indizierten »Qua- 
rantine« ist auch schon in Sicht: Road Warrior hat 
das selbe Spielprinzip und bietet neben neuen Fahr- 
zeugen und Waffen durchgehend SVGA-Grafik, die 
aber einen Pentium voraussetzt. Angepeilter Termin 
ist November 1995. 

The War College ist die Fortsetzung von »The Uni- 
versal Military Simulator I & II« und spricht Freunde 
höchst realistischer Kriegssimulationen an. Fünf Mis- 
sionen werden mitgelie- 
fert, darunter die Kämp- 
fe von Cosar gegen Pom- 
peji oder Napoleon 
gegen Austerlitz. Eine 
rotierbare 3D-Karte und 
ein umfangreiches Nach- 
schlagewerk mit viel 
Sprachausgabe sind wei- 
tere Features des Pro- 
gramms, das im Novem- 
ber erscheinen soll. 
Nicht kleckern, sondern 
klotzen istdas Prinzip von 

Eskalation, einem Strategiespiel in einer Fantasie- 
weit, Die zwei Supermächte eines Planeten bekrie- 
gen sich mit allen möglichen Waffen und wer am 
schnellsten seine Technik weiter entwickelt, gewinnt 
die Auseinandersetzung schließlich. Dazu müssen 
Sie sich um die nötigen Finanzen, Rohstoffe und 
Arbeitskräfte kümmern und außerdem noch 
die Truppen richtig einsetzen. »Escalation« 
soll im Oktoberauf CD-ROM erscheinen und 
die hitzige Taktik-Tüftelei mit Videoclips ver- 



»CyberBikes« ist ein 
Rennspiel im Cyberspoce 
und enorm schnell 

süßen. 

Offenbar standen Privatdetektive 
wie Micky Spillaines Mike Hamr 
mer Pate bei The compelling 
Adventures of A. Gent, einem 
Detektiv und notorischem Trinker. 
Er wacht nach einer durchzechten Nacht in einem 
Regierungsgebäude auf, das von Terroristen besetzt 
wurde Da er volltrunken hinter einer Couch schlief, 
wurde er nicht wie seine Kollegen erschossen, son- 
dern darf sich mit den Bösewichten auseinanderset- 
zen. Viele manipulierbare Objekte und Puzzles sol- 
len Adventurefreunde ab September vor den Bild- 
schirm fesseln. 

▲ GTE Interactive Media 

Der Messestand von GTE war ganz im Banne von 
FX Fighter, welches Mitte Juni ausgeliefert werden 
soll. Das 3D-KampFspiel, das an Segas »Virtua Figh- 




GTEs »FX Fighter« wird eines der ersten Spiele sein, das die 
im Herbst erscheinenden 3 D- Beschleuniger-Karten 
unterstützt 

rer« erinnert, benutzt die BRender-Routinen von 
Argonaut Software, Durch diese Routinen läuft FX 
Fighter auf jedem 486er mit normaler VGA-Grafik 
und kann auf den im Herbst erscheinenden SD-Gra- 
fik-Beschleunigern problemlos in Super VGA mit fei- 
neren Texturen und komplexeren Animationen 




Der Nachfolger von »Ouarantine« heißt ?oad 
Warrior« und tauft unter Super VGA 



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Dos 




Ad venture 






. . . 


lapse« ist 




erst 


■ 


1996 zu 




erwarten 




■ 


espielt werden 



Das Action- 
Sportspiel 
»Locus« fas- 
ziniert durch 
schnelle 
Ftüge durch 
runde 
Tunnels 



Ganz so flott ging es allerdings nicht mit dem Spiel 
zum Film (zum Comic) Tank Girl. Statt parallel mit 
dem Film zu erscheinen, rutscht das Programm nach 
1996. Ebenfalls nächstes Jahr ist von GTE das 
AdventureTimelapse zu erwarten, bei dem der Spie- 
ler auf der Jagd nach einem Notizbuch mit Infor- 
mationen eines Wissenschaftlers durch mehrere Zeit- 
zonen reisen muß. 

A GT Interactive 
Software 

Nachdem tausende von selbstgebastelten »Doom«- 
Levels begeisterter Fans auf diversen CDs auftauch- 
ten, veröffentlichen nun die Programmierer selbst 
neue Levels. The Ultimafe Doom bietet neben den 
drei bekannten Episoden eine neue mit dem bezeich- 
nenden Namen »Thy Flesh Consumed«, die härter 
als alle anderen Missionen sein soll. Eine Veröffent- 
lichung in Deutschland ist nach der Indizierung von 
»Doom« aber mehr als fraglich. 
Von den russischen »Tetris«-Erfindern kommt ein 
aufwendiges Adventure, In dem auch eine gehöri- 
ge Portion Action nicht fehlt. Gerenderte Grafiken 
und viele Puzzles sollen Ice and Fire für Windows 
95 zu etwas Besonderem 
machen, wenn es voraus- 
sichtlich im Septembi 
erscheint. Düster, bedroh- 
lich und morbide präsen- 
tiert sich das Bluisauger- 
Adventure Vampire: The 
^^^^_^ Masquerade. Hochauf- 
lösende 3D-Grafiken im 
Kino-Stil, komplexe Konversationen und knackige 
Puzzles werden uns versprochen, außerdem eine 
tiefgründige Story. 

Dieverschlungenen Tunnel von »Descent« woren den 
Programmieren von Locus wohl zu eckig, denn sie 
designten ihre Levels rund und weich schattiert. Das 
schnelle Sportspiel im futuristischen Look ist netz- 
werkfähig und erinnert an eine Mischung cus 

Tim Curry spielt Dr. Frankenstein, den 
eigentlichen Bösewicht in Interplays Soft- 
ware-Version der Monster-Story 



A IBM 
Multimedia 

Richtig gelesen - der »Papa« des PCs 
macht jetzt auch Computerspiele. 
Das IBM-Multimedia-Studio in Atlan- 
ta hotdie Rechte zu mehreren Share- 
ware-Produkten gekauft, die jetzt zu 
vollen CD- ROM- Versionen ausge- 
weitet werden. Dozu gehören im 
wesentlichen die beiden Windows- 
Ballerspiele F-18 Na Fly Zone und Quatra Com- 
mand, Ebenfalls von IBM angekündigt; Ein 3D- 
Drive&Shaot- Spiel nomens Rapid Assault (inklusive 
Modem-Modus) und die Krankenhaus-Simulation 
Emergency Room. Ein deutscher Vertrieb für die Pro- 
dukte stond zur E3 noch nicht fest. 

A Interplay 

Nein, am Stand von Interplay zuckte niemand bei 
Erwähnung von Stonekeep zusammen. Das Spiel sei 






Erste Grafikstudien zum Cyberpunk- Ad venturer »Net- 
runner«, welches erst nächstes Jahr erscheinen soll 



jetzt definitiv auf dem besten Weg, im September 
zu erscheinen. »Die Wartezeit lohnt sich,« meint Pro- 
ducer Chris Thompson, der angeblich zur Zeit neun 
Programmierer rund um die Uhr auf Trab hält um 
das »beste Rollenspiel aller Zeiten« zu schaffen - wir 
werden sehen. Das Adventure Frankenstein - 
Through the eyes of the monster nähert sich eben- 
Is mit großen Schritten der Vollendung und sollte 
in der Windows-Version schon im Juli erscheinen. 
Das Straiegiespiel Conquest of Hie New World soll 
im Herbst vom Stapel laufen. Bei der Eroberung des 
amerikanischen Kontinents im 1 7. Jahrhundert über- 
nehmen bis zu vier menschliche Spieler die Rollen 
von Erglcnd, Frankreich, Spanien und Belgien, Das 
klingt ein wenig wie »Colon izotion«, hat aber ent- 
scheidende Unterschiede wie Multiployer-Modus, 



Wenn die Kleinen matt sind: keine Vitami- 
ne, sondern »Chess for Kids«, eine Kom- 
bination aus witiiger Grafik uns ausgefeil- 
tem Schachlehrgang. 

echte taktische Kämpfe und durchgehende Super 

VGA-Grafik. Die Spieler können nicht nur per Netz 
oder nacheinander an einem PC son- 
dern auch per E-Mail spielen. 
Während Descent in den USA den 
Verkaufserfolg von Doom zu brechen 
droht, bastelt dos Descent-Teom Par- 
ollax an der erweiterten CD-ROM- 
Fassung (mehr Levels, viel mehr Puzz- 
les, mehr Gegner) und hat gleichzei- 
tig Inferploy die Rechte für die 
nächsten vier Spiele gegeben. 
Außerdem darf Interplay bis zu sechs 

Titel, die auf den Descent-Routinen basieren, selber 

programmieren, 

3D ist auch das Stichwort für die neue Programm- 




reihe VR Sports, bei der bekannte Sportarten mir 
3D-Vektor-Sportlern nachgespielt werden. Echte 
Sportler wurden per »Motion Capture« dreidimen- 
sional digitalisiert, um deren Bewegungen auf die 
3DModeile innerhalbder Spielezu übertragen. Eine 
erste Demo-Version eines Baseball-Spiels sah schon 
sehr vielversprechend aus; das VR- Sports-Team 
arbeitet nahezu parallel auch an einer Basketball- 
und einer Eishockey-Simulation. Fußball und Ame- 
rican Football sollen dann folgen, wahrscheinlich 
auch Leichlatlethik und Tennis. 
Aber Spiele, die schon dieses Jahr erscheinen, sind 
am Interplay-Messestand sowieso oft ein alter Huf; 
deswegen zeigten Videowände auch schon stolz 
erste Szenen ous dem Cyberpunk-Adventure 
Netrunner, welches »irgendwann 1 996« fertig wer- 
den soll. Das für Erwachsene gedachte Spiel hat 
durchaus so manche brutale gefilmte Szene und soll 
mit 3D-Virtual-Realily-Action angereichert werden. 
Auch erst nächstes Jahr ist mit den neuen AD&D- 
Spielen zu rechnen, die Interplay gemeinsam mitTSR 
entwickelt; eine eigene Abteilung arbeitet zur Zeit 
eng mit TSR zusammen, um unabhängig von den 
Interplay-Rollenspielen die Systemsoftware zu ent- 
wickeln. 

Außerdem arbeitet Interplay gleichzeitig an zwei 
Spielen (einmal Action, einmal Strategie) zum Kino- 
film Waterworld mit Kevin Costner und einer Abart 
von Battlechess namens Chess for Kids. Witzige, 
gewaltfreie Animationen und ein gut durchdachter 
Schachlehrgang sollen Kinder auf den Geschmack 
bringen. 

▲ Koei 

Viel Strategie aus Japan: Mit Wall of Fire präsen- 
tierte Koei ein Kriegssimulation im antiken China, 




die vor allem Liebhaber komple- 
xer Regeln und oppulenter Optio- 
nen anspricht. Sage und schreibe 
558 Offiziere stehen als Berater 
zur Verfugung, 38 verschiedene 
Spielarten sind möglich und las- 
sen bis zu acht Spieler teilnehmen. 
Ahnlich komplex ist Pacific Thea- 
ter of Operations 2, das den Krieg 
im Pazifik zur Kulisse hat. 
Mehr in Richtung Rollenspiel geht 
Balor of the Evil Eye, das in der keltischen Mytho- 
logie angesiedelt ist. Sie hontieren mit Runentafeln, 
um Zaubersprüche anzuwenden oder rekrutieren 
Barden, Druiden oder Krieger, die Ihnen helfen sol- 
len, Ihren Stamm zu retten. Zwei Szenarios stehen 
für bis zu vier Spieler zur Verfügung. Alle Produkte 
sollen im Herbst veröffentlicht werden. 

A Legend Entertainment 

Eitel Sonnenschein bei Adventure-Veteran Legend 
Entertainment; Nach einem dicken Deal mit Buch- 
verleger Random Hause haben die Programmierer 
Zugriff auf einige der heißesten Fantosy- und Scien- 
ce-fiction-Lizenzen. Noch dieses Jahr soll dos Spiel 
Shannara erscheinen, daß eine 40-jährige Lücke 
zwischen dem ersten und zweiten Shannara-Roman 
von Terry Brooks schließen wird. Das Programm wird 
von Corey und Loyd Cole entwickelt, die vorher für 
Sierra die Qu es tf o r- G lory- Ser ie bastelten. 
Weitere Lizenzen im Handgepäck von Legend: 
»Wheel of Time« von Robert Jordan, Allen Dean 
Forsters »PTp and Flinx«, Jack Chalkers »Well 
World« und Spider Robinsons Calohan's Crosstime 
Soloon - das Spiel zu »Calahons Bar für Zeirrei- 
sende« wird übrigens von einem weiteren Sierra- 
Abtrünnigen gestaltet. Humor-Guru Josh Mandel 
arbeitete an den Larry-Titeln und Freddy Pharkas mit 
und freut sich schon darauf, effektivere Puzzles im 
Legend-System zu entwickeln. 
Weiterhin folgtein neues Xanth-Spiel namens Magic 
of Xanth, Bei Mission Critical wurden zwar ent- 
scheidende Fortschritte gemacht, die Veröffentli- 
chung verzögert sich aber noch weiter. Zur Zeit ent- 
stehen die Sprachaufnahmen; in der Hauptrolle 
Michael Dorn, der in »Star Trek: The Next Genera- 
tion« den Klingonen Worf spielte. 
Damit Legend auch in Europa eine stärkere Rolle 
spielt, arbeitet das Team definitiven deutschen Über- 
setzungen; »Death Gate« sollte demnächst den 
Anfang machen. Um den Vertrieb zu stärken, wird 



Jetzt mit Wasser: Parat lax arbeitet 
mit Hochdruck an der erweiterten 
CD-Fassung von »Descent«. 




Das Grafikerteam von Legend sitzt an fantastischen Super 
VGA-Bildern für das Fantosy- Abenteuer »Shannara« 

man sich fürden europäischen Marktmit Virgin Inter- 
active Entertainment zusammentun. 



A Lucasarts 
Entertainment 

»Soviele Spiele gleichzeitig haben wir noch nie pro- 
grammiert!« meinten überschwengliche Mitarbeiter 
von Lucasarts - neben mehreren bekannten Titeln 
und einigen Neuvorstellungen seien noch diverse 
Geheimprojekte in der Spieleabteilung von George 
Lucas in Arbeit. 

Neben neuen Spielszenen aus The Dig (der Herbst- 
Termin scheint nicht mehr gefährdet) zeigte man die 
CD-ROM-Version von TIE-Fighter. Wie schon bei 
der X-Wing-CD hot man die Zusatzdiskette dozu- 
gepockt und 22 brandneue Missionen für die CD 
entwickelt. Aber damit nicht genug; Für die CD-ROM 



VON HOLLYWOOD 



Mit dem Ausstellungsort Los Angeles 
sorgten die Veranstalter nicht nur für 
gutes Wetter. Da die Filmindustrie quasi 
vor der Haustür der Messehallen wohnt, 
gab es auf der E3 ein wahres Stelldichein 
von Stars. 

Dabei waren die wirklich Großen der 
Branche gar nicht mal an den Messe- 
ständen als Werbende zu finden. Zwar 
gab William »Kirk« 5hatner Autogram- 
me und George »Star Wars« Lucas eine 
Pressekonferenz. Richtig interessant 
war hingegen, wer sieh auf der Messe 
umsah um Inspirationen für neue Pro- 
jekte zu holen. So sah sich George Lucas 
beispielsweise am Virgin-Stand gerade- 
zu ehrfürchtig »Heart of Darkness« und 
»Lands of Lore 2« an und gab seinem 
Freund und Koflegen Steven Spielberg 
den Tip, doch mal über den Kauf der 
Filmrechte nachzudenken. 
Renny »Cliffhanger« Hariin nebst Frau 
Geena Davis würdigte das Nintendo- 
Spiel zu seinem neuen Film »Cutthroat 
Island« kaum eines Blickes und sah sich 
lieber die neuesten Multimedia-Produk- 
te bei Virgin und Electronic Arts an. Und 
als Donnerstag abend nach Messeschluß 
die Hollen vom Sicherheitspersonal 
abgeriegelt wurden, kam niemand 
geringerer als Michael Jackson auf die 
E3, um die Sony Playstation -Spiele aus- 
zuprobieren. 



r 




wurden die Cutscenes nicht 

nur akustisch (Sprachausga- 

be) sondern auch optisch 
bearbeitet. Und auf schnellen PCs 
mit 8 MByte RAM wird sich diese 
TIE-Fighter-Version ouch in Super 
VGA-Auflösung fliegen lassen. 
Im Jahre 2040 erschüttert ein Erd- 
beben Kalifornien, Der nördliche 
Teil wird teilweise unter Wasser 
gesetzt und bildet eine eigene Inselgruppe. Da der 
amerikanischen Regierung das Geld für den Wie- 
deraufbau fehlt, kauft sich eine Firmengruppe die 
Inseln und macfit daraus ein eigenes Land namens 
Calia. Das neue Land entwickelt sich zum Weltzen- 
trum für Forschung und Technologie. 55 Jahre spä- 
ter schlüpft der Spieler in die Rolle eines Polizisten, 
der eigentlich nur einen Attentäter finden soll, dabei 
aber auf eine Verschwörung trifft, die die Daten- 
netze der Welt bedroht. Calla 2095 wird eine 
Mischung aus Actionspiel und Adventure- Elemen- 
ten, Der Spieler muß mit Computerhilfe nach Infor- 
mationen suchen, doch im Verlauf des Spiels schaf- 
fen es die Verschwörer, diese Computer zu mani- 
pulieren, so daß Unvorsichtige schnell auf die falsche 
Fährte gelockt werden, 

Die Indiana Jones Desktop Adventures sollen jetzt 
im Herbst für Windows erscheinen; mehr Informa- 
tionen zum Kinderspiel Mortimer finden Sie in einem 
eigenen Kosten auf Seite 44. LucasArts' letzte Neu- 
vorstellung, das lange erwartete Rebel Assault 2, ist 
uns gar eine eigene Seite wert; mehr zu der Fort- 
setzung des meistverkauften CD-ROMs aller Zeiten 
lesen Sie auf Seite 8. 

A Magnet Interactive 

Newcomer Magnet trat auf der E3 mit vier Titeln auf, 
die von Fox vertrieben werden sollen, leebreaker ist 
ein Tüftelspiel mit Actionelementen. Sie müssen Pyra- 




miden aus einem Level räumen, leebreaker soll als 
abgespeckte Shareware-Disk- Version sowie als CD- 
ROM erscheinen, 

Gruselig geht es bei Hellraiser: Virtual Hell zu. Das 
Spiel soll zwar die Figuren aus den Hellraiser-Fil- 
men von Clive Barker verwenden, verlagert die 
Handlung aber in eine virtuelle Hölle im Inneren 
eines Computers, aus der die Cenobiten versuchen, 
in unsere Welt einzudringen, 
Monster Island erinnert an die guten alten japani- 
schen Godzilla-Streifen: Ein großer Dinosaurier 
streift durch Städte, zertrampelt Häuser und frißt 
unschuldige Passanten, DerClou an diesem 
Spiel: Sie sind das Monster und müssen ver- 
suchen, die Angriffe der lästigen Menschen 
zu überstehen. Als letztes Spiel ist bei 
Magnet noch ein Weltraum -Abenteuer 
namens Bluestar in Arbeit, in dem Delphi- 
ne und Menschen gemeinsam das All erfor- 
schen. 

▲ Microsoft 

Schluß mit Gemütlich - wer bei Microsoft- 
Spielen nur an »Flight Simulator« denkt, 
wird sich über die nächsten Programme der 
Windows-Macher gewaltig wundern. Messestar ist 
Fury3, ein wildes Actionspiel mit 3D Grafik. Wem 
es auf den ersten Blick irgendwie bekannt vorkommt, 
hat wahrscheinlich schon »Terminal Velocity« 
gespielt. Microsoft läßt den Program- 
mierer eine erweiterte Version mit völ- 
lig neuen Levels für Windows schrei- 
ben. Allerdings soll Fury3 keinen Mul- 
tiplayer-Modus enthalten. Die 
Windows-Version sah übrigens nicht 



Mit Hirnschmalz und Pistole 
wollen Sie bei »Calta 2095" 
einer digitalen Verschwörung 
das Handwerk legen 

ein bißchen langsamer als das DOS- 
Gegenstück aus. 

Bei Retum lo Microsoft Arcade werden 
vier neue Spielhallen-Klassiker für Win- 
dows 95 umgesetzt: »Pac Man«, »Dig 
Dug«, »Pole Position« und »Galaxion«. 
Die Pac-Man -Version war schon fertig- 
gestellt und spielte sich absolut originalgetreu. Die 
neue Arcade soll kurz nach dem Erscheinen von 
Windows 95 verfügbor sein, 
Das dritte Spiel am Microsoft- Stand können Sie nicht 
kaufen: Hooverwird Ihnen nämlich geschenkt, wenn 
Sie Windows 95 in der CD-ROM-Variante erwer- 
ben. Es handelt sich dabei um eine Art »gewaltfrei- 
es Doom«, bei dem Sie nicht schießen können, son- 
dern nur möglichst schnell die Fahnen der gegneri- 
schen Mannschaft im Labyrinth einsammeln. Hoover 
ist ein komplettes Spiel mit einem Dutzend Leveln 
und vielen Extras; 1996 soll dann eine erweiterte 




Die Hölle im PC will »Hellraiser: Virtual Hell« zeigen 




Version namens Hoover Attack erscheinen, die unter 
anderem auch Netzwerk-Optionen bieten wird. 
Angeblich hat Microsoft noch rund ein Dutzend wei- 
tere Spiele in der Pipeline, darunter ein Strategie- 
spiel von Larry »TIE Fighter« Holland und ein SD- 
Rollenspiel von Jez »Creature Shock« San, Dazu 
kommt eine F16Flugsimulation, die zusammen mit 
Flugzeugentwickler General Dynamics entwickelt 
wird und angeblich sogar auf die original vom Her- 
steller entwickelten Simulationsroutinen der Flugdy- 
namik zurückgreift. Alle 
Microsoft- Spiele werden für 
Windows 95 entwickelt, 



Guten Appetit I Bei 
»Monster Island« über- 
nehmen Sie die Rolle 
des Monsters, das diesi 
lästigen Menschen 
loswerden will. 



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ENTERTAINMENT 



▲ Microprose 

Die Multiplayer- Version von »Civilization« 
wird nun endgültig CivNet heißen. Bis zu sie- 
ben Spieler können per Nerzwerk oder Intemel- 
Connection gegeneinander antreten. Bei Modem- 
Betrieb sind es nur zwei Spieler gleichzeitig. CivNet 
erscheint lediglich für Windows 3.1 und wurde gra- 
fisch gegenüber der alten Civilization-Version 
nochmals verbessert; außerdem können die Spieler 
jetzt mehrere Fenster mit unterschiedlichen Pro- 
grammfunktionen öffnen. 

Die Strategielinie bei Microprose wird weiter aus- 
gebaut. Aztec: Empire of Blood versetzt den Spie- 
ler in das Reich der Azteken, welches er in der Zeit 
von 1 370 bis 1 520 aus einer Zahl 
verstreuter Provinzen in ein 
großes Imperium verwandeln soll, 
das dann dem Ansturm der 
Europäer standhält. Durchgehen- 
de Super- VGA-Grafik findet man 
hier ebenso wie bei Vikings, wel- 
ches in die Fußstapfen von »Pira- 
tes« treten soll und den Spieler als 
Wikinger-Kaptiän die Nordmee- 
re erobern läßt. Vikings erscheint 
nur für Windows. 
Als eine Art »SimCity mit Spiel- 
zeugsoldaten« bezeichnet Micro- 
prose This meon5 War!, bei dem 
bis zu acht Parteien Städte bauen 
ners zu erobern versuchen. Dazu werden Truppen 
durch die dreidimensional dargestellte Landschaft 
geschickt, aber auch die eigenen Städte verwaltet. 
»This means War!« basiert nicht auf Spielzügen, 
sondern wird in Echtzeit abgewickelt, was für hitzi- 
ges Geklicke sorgen sollte -ebenfalls nur unter Win- 



Am Jahresende soll das dritte Spiel der »X-COM«- 
Saga erscheinen. X-COMApocalypse wird ein deut- 
lich geändertes Spielprinzip bieten, da die Aliens 
diesmal erst im Jahr 2084 in der Stadt Megalopo- 
lis zuschlagen. Neuer Invasionstrick; Die Invasoren 





%f 



Vereinen Sie die Kulturen Mittelamerikas ii 
Empire of Blood« 



mddie 



übernehmen menschliche Körper, so daß Sie äußer- 
lich nicht mehr Freund und Feind unterscheiden kön- 
nen. Das Aufspüren und Infiltrieren geheimer Alien- 
Organisationen wird eines der Hauptspielmerkma- 
le werden. 

Im Bereich Autorennen präsentiert Microprose Vir- 
tual Karts, ein Super- VGA-Rennen mit Go-Karts, für 
das große Teile der Innenstadt von Boston digitali- 
siert werden. Ein Netzwerk-Modus für Mulliplayer- 
Spiele soll nicht fehlen. 

▲ Mindscape/SSI 

Rasante Rennen, flotte Flitzer und grandio 




»Vikings« soll der offizielle Nachfolger 
zu »Pirates« v/erden 



Wenn zwei sich um ein Stück Land streiten, 
bedeutet das Krieg - »This means War!« 



Bis zu sieben Spieler können bei »CivNet« 
die Weit erobern - per Modem, Netzwerk 
oder Internet 

ken erwarten Sie bei Cyberspeed. Das superschnelle 
Rennspiel läuft nur unter Windows 95 und soll im 
Herbst erscheinen. Sogar an einem Nerzwerkmodus 
wird gearbeitet, damit Sie mit Kollegen durch die 
engen Tunnel rasen dürfen. 
Die Figuren des »Games Workshop« werden in 
Warhammer 40.000-Dark Crusaders lebendig. In 
einer »Doom«-ähnlichen Umgebung müssen Sie sich 
mit den bekannten Monstern herumschlagen. Das 
Super-VGA-Spiel soll im Herbst in die Regale kom- 
men. Falls Sie hingegen mehr Wert auf Strategie 
und Rollenspiele legen, ist Warhammer für Sie inter- 
essant. Derzeit wird das »Warhammer Fantasy Batt- 
le System« für Windows umgesetzt und soll alle Fea- 
tures der Serie beinhalten und dank 3D-Grafik neue 
Akzente hinzufügen. Geplanter Erscheinungstermin 
ist ebenfalls Herbst. 

Wenn gerenderte Grafiken von CD abgespielt wer- 
den, hat oft das französische Team Cryo seine Fin- 
ger im Spiel, Ihren schlechten Ruf wegen mickriger 
spielerischer Inhalte können sie vielleicht mit The 
Raven Project ausmerzen, einem Ballerspiel, das aus 
zwei Teilen besteht. Zum einen folgen Sie einem vor- 
gegebenen, geänderten Kurs und dür- 
fen hin und wieder die Richtung ändern. 
Zum anderen gibt es Actionsequenzen, 
in denen Sie das Raumschiff frei bewe- 
gen. Auch dieses Spiel wird voraus- 
sichtlich im Herbst erscheinen. 
Der Gruselschocker Aliens soll auf dem 
PC ähnlich wohlige Gänsehaut hervor- 
rufen wie der Kinofilm. Die gerenderten 
Grafiken des Adventures sehen schon 
sehr beeindruckend aus, am Spielprin- 
zip und den Rätseln wird noch bis Herbst 
gearbeitet. Flugsimulation einmal 



.. * 



• • • 



ÜBERNEHMEN SIE! 



( ..,s~" "»* 






Erleben Sie mit Captain Picard", Commander Riker und 
der gesamten Besatzung der Enterprise* ein neues 
Abenteuer von wahrhaft epischen Ausmaßen! 

A Final Unity ist ein einzigartiges intergalaktisches Epos 
voller Geheimnisse und Gefahren, das Sie an die 
äußersten Grenzen des erforschten Weltraums, zu 
trügerischen Begegnungen mit außerirdischen 
Raumschiffen und noch viel weiterführt - bis in die 
ungeahnten Gefahren eines riesigen Weltraumnebels. 

Übernehmen Sie das Kommando auf der Brücke, oder 
verlassen Sie das Schiff, und wagen Sie sich auf riskante 
Außenmissionen. Diese interaktive CD-ROM-Reise bildet 
eine echte Erweiterung der berühmten Fernsehserie und 
bleibt dabei allen bekannten Details treu - selbst die 
Orrginalstimmen aller sieben Hauptdarsteller aus der 
amerikanischen TV-Serie sind zu hören! 



Beamen Sie Ihre Crew auf geheimnisvolle Planeten. 
Manövrieren Sie die Enterprise™ durch unbekannte 
Galaxien, und entdecken Sie Welten jenseits Ihrer 
Vorstellungskraft. Sie haben die Kontrolle und arbeiten Hand 
in Hand mit der angesehensten Besatzung der Föderation! 

Kein anderes Weltraumabenteuer kommt diesem CD- 
ROM-Erlebnis gleich. Es erwacht vor Ihren Augen zu 
vollem Leben - mit Figuren, die Sie direkt ansprechen, 
eindrucksvollen Filmsequenzen, unglaublichen SVGA- 
Grafiken sowie Sound und Musik in CD-Gualität. 
Genießen Sie Stunden aufregender Erkundung und 
Entdeckung! Reisen Sie frei durch das Universum, um ein 
Geheimnis langst vergangener Zeiten zu enthüllen. 
Erleben Sie STAR TREK: THE NEXT GENERATION hautnah! 

Gehen Sie auf Ihren Posten, und übernehmen Sie das 
Kommende! 



STAR TREK: THE NEXT GENERATION® "A Final Unity ,," 



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Mit den Origi 
stimmen aus di 
amerikanisc 
• TV-S 



C*i 



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Erhältlich für 
IBM CD-ROM 



Halten Sie auch Ausschau nach STAR TREK: THE NEXT 
GENERATION» "Future's Past." für Super NES». 

/ Spectrum «.~v»niw>r- 











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ELECTRONIC 

ENTERTAINMENT 
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anders: Air Power: Battle for ttie Skies ist in einem 
fiktiven Alternativ-Europa angesiedelt und gab den 
Programmierern von Rowan die Möglichkeit, Fan- 
tasie-Flugzeuge zu entwerfen. Der SVGA- Simulator 
istob einem DX2-66 sehr schnell und sieht dank Tex- 
ture-Mapping farbenfroh ous. Strategie- und Rollen- 
spielelemente sollen den Pilotenalltag auflockern, 
wenn das Produkt im Herbst erscheint. 
AI Unser's Aracade Rating ist ein netzwerkfähiges 
Rennspiel, das mehr Wert auf rasante Action als auf 
Simulation legt. Die SVGA-Grafiken sind angenehm 
flott und die Gegner sollen dank künstlicher Intel 
genz aus Ihrem Fahrstil dozulernen. DerAction-Ren 
ner soll schon irr 
mmer erscl 



i zeichnen NCAA Football aus. Besonderen 
Wert legen die Programmierer auf die künstliche 
Intelligenz der vom Computer gesteuerten G 
Das Spiel erscheint voraussichtlich im Herbst und 
läuft nur mit Windows 95. Grafisch elei 
macht ist Chessmosrer 5000, der nicht nur Erwach- 
senen Schach beibringen soll, sondern auch ein eige- 
nes Tutorial für Kinder enthält. Geplanter Erschei- 
nungstermin ist Herbst. 

Das erste Spiel der neuen »World of Aden«-Serie 
von SSI ist Thunderscape, in dem Sie die Erde aus 
einer Zeit der Dunkelheit wieder ans Licht führen 
müssen. Das Rollenspiel soll noch im Sommer 
erscheinen. Der zweite Teil ist schon in Arbeit, heißt 
Entomorph: Plague of the Darkfall und läuft unter 
Windows mit 5uper VGA. Entwicklungsteam Cyber- 
lore, das uns schon »Al Quadim« bescherte, will das 
Rollenspiel bis Oktober fertig haben, 

▲ Mission Studios 

Während das Science-fiction-Spektakel »Battlecrui- 
ser 3000« sich auf unbestimmte Zeit verschoben hat, 



»Heroes of Might and Magic« ist das erste 
Spiel dieser Serie in Super VGA 





fiktiven 
Europa. 



Das neue Actionspiel »The Raven Project« von 
Team bietet weder schön gerenderte Grafiker 



»Jetfighter 3« will bald auch komplett 
auf Deutsch den Luftraum erobern 



nimmt Jetfighter 3 langsam Gestalt an. 
Die Flugsimulation ähnelt grafisch »Stri- 
ke Commander«, wirkte insgesamtaber 
schneller und komplexer. Die Program- 
mierer sind besonders stolz darauf, daß 
die öodentexturen bei ihnen im Gegen- 
satz zu Strike Commander nicht ver- 
zerrt, sondern immer korrekt perspekti- 
visch wirken. Eine deutschsprachige 



»Empire 2« bietet Super VGA, einen 
Editor und zahlreiche neue Werte 



mals Super-VGA-Grafik. Der Spieler tritt 
gegen drei computergesteuerte Gegner 
an, muß seine Rohstoffe verwalte 
zahlreiche Kämpfe gegen rund 25 Mon- 
slerras5en bestehen. Die Verteilung der 
Objekte und Karten übernimmt der 
Zufallsgenerator, so daß jedes Spiel 
anders ablaufen soll. Echtzeilkämpfe, gerenderte 
Monster und SVGA-Grofiken erwarten uns in Anvil 
of Dawn. Fünf Charaktere stehen im Kampf gegen 
einen überlegenen Gegner zur Verfügung, dazu 
kommen diverse Helfer im Lauf des Spiels. Beide Titel 
sollen im Herbst erscheinen, 
Fans des Strategieklassikers »Empire« dürfen sich 
auf Empire 2: The Art of War freuen. Neben diver- 
sen interessanten Szenarios ist der Editor der eigent- 



> 



PC PLAYER 7/95 



liehe Clou, mitdem sich beliebige Schlachten basteln 
lassen. Weitere neue Features sind Moral, Wetter 
und Müdigkeit, diedas Verhalten der Truppen beein- 
flussen und die Verwendung von Super VGA sorgt 
für mehr Übersichtlichkeit. Vor September wird 
»Empire 2« aber nicht ausgeliefert. 

▲ Novell 

Netware allein macht nicht glücklich - Novell hat 
die ehemalige »Wordperfecl Main Street«-Reihe 
gekauft und zur »Novell Consumer Division« umge- 
tauft, Um sich für die Heimsoftware bessere Ver- 
triebsmöglichkeiten zu sichern, wird Mediengigant 
Bertelsmann die Novell-Spiele und -Heimanwen- 
dungen vertreiben. 

Witzigerweise hat Novell keine Adlon- oder Stra- 
tegiespiele fürs Netzwerk in Arbeit, sondern zwei 
Multimedia-Advenlures. In Hard Evidence: The 
Marilyn Monroe Files versuchtder Spieler den myste- 
riösen Tod der bekannten Schauspielerin aufzu- 
klären. Dazu wurden alle Akten über MM ausge- 
wertet, die vor kurzem für die Öffentlichkeit freige- 
geben wurden. Eine »Lösung« für das Adventure 
gibt es allerdings nicht - welche der im Programm 
möglichen Theorien der Spieler für die tatsächliche 
echte hält, bleibt ganz ihm überlassen. 
Auch bei Area 51 - Entry Denied geht es um semi- 
historische Ereignisse. In jener »Area 51« in der 
Wüste von Nevada lagert die US Air Force am 
lieh seit mehreren Jahrzehnten einige Außerirdische, 
deren UFO eine Bruchlandung auf der Erde mach- 
te - das behaupten einige Ufologen jedenfalls seit 
langem unbeirrbar. Der Spieler erhält die Aufgabe, 
in die »Area 51« einzudringen und das Geheimnis 
zu lüften. »Entry Denied« soll im September erschei- 
nen und nur knapp 30 Dollar, also unter 60 Mark 
kosten. 

▲ Ocean 

Viel zeigen konnte Ocean im Rah- 
men der E3 noch nicht, doch 
Ankündigungen neuer PC-Spiele 
gab es zuhauf. Zu sehen war eine 
frühe Version von TFX: EF 2000, 
dem Nachfolger von »TFX«. Das 
Programmierteam DID verspricht 
uns hochauflösende Grafiken, 
intelligente Gegner und Wingmen, 
eineMultiplayer-Option über Netz- 
werk sowie abwechslungsreiche 
Missionen. 

m Arbeit sind Aliegiante, ein 30- 
Strategiespiel aus Sicht des Spie- 
lers, das Action-Adventure Vanis- 
hed Powers, ein futuristisches 3D- 




i 



f** 



Intelligentere Gegner und schäi 



Rennspiel mit dem bezeichnenden Namen Deam- 
race und die Hubschrauber-Simulation Blades of 
Rage. 

Bösen Piraten müssen Sie in Sea Legends auf 
die Finger klopfen, in Offensive zahlreiche Kämpfe 
aus verschiedenen Epochen mit ausgeklügelten 
Strategien meistern und mit dem Prügelspiel Lobo 
die Gegner windelweich kloppen. Vor Jahres- 
ende bzw. Anfang nächsten Jahres soll jedoch 



verspricht »TFX: EF 2000« 

keines der Spiele erscheinen. 

▲ Origin 

Die (vorhersehbare) Sensation bei Origin; Wing 
Commander 4 kommt. Da Wing 3 olle Verkaufser- 
wartungen übertroffen hat, legte Chris Roberts sein 
Fantasy-Projekt auf Eis und rief Mark Hamill, Mal- 
colm McDowell, Tom Wilson und fast alle anderen 
»Überlebenden« aus Wing 3 wieder in ein Filmstu- 




Für das Rollenspiel »Cybermage« läßt Origin 
eine Comic- Serie produi' 



lermage« wird ein Actio r) -orientiertes 
Rollenspiel im Cyberpunk-Milleu 



r 








dio. Diesmal \ 
asonichtvor 
3. Dadurch 


nrd in echten Kulissen gedreht, 
'Green Screens« wie bei Wing 
werden die Dreharbeiten 


ELECTRONIC 

ENTERTAINMENT 
EXPO 






nochmals teurer, ober da große Teile des alten Pro- 
gramms weiterverwendet werden können, soll Wing 
4 insgesamt nicht wesentlich mehr kosten (Bi 
knapp 5 Millionen Dollar). 
Drehbeginn für das Projekt war direkt nach der E3, 
so daß während der Messe eine Startschuß-Party 
gegeben werden konnte, bei der fast 
alle Darsteller erschienen (Ausschnit- 
te aus dieser Party sehen Sie in unse- 
ren »Multimedia- Leserbriefen« auf 
dem CD-ROM von PC Player plus). Zur 
Handlung von Wing 4 wurde noch 
nicht viel verraten: Colonel Blair hat 
sich ins Privatleben auf eine Farm 
zurückgezogen und wird von seinen 
alten Vorgesetzten aufgesucht, um 
einen Bürgerkrieg zu beenden. Dahin- 
ter steckt jedoch mehr, als General Toi - 
wyn zugeben mog... Arbeitstitel ist 
übrigens »Price of Freedom«, »Preis 
der Freiheit«. Fast zeitgleich dreht Chris' Bruder 
Erin Roberts übrigens Privateer 2: Darlc Side in den 
englischen Pinewood- Studios; die Darsteller-Liste ist 
noch geheim. 

Ansonsten gibt sich Origin redlich Mühe, für neue 
Spiele ebenfalls aufwendige »Universen« mit viel 
Hintergrundstory zu schaffen. Zum neuen Programm 
von Ex-Wizardry-Programmierer D.W. Bradly 
namens Cybermage: Darklight Awakening wird es 
zeitgleich eine Comic-Serie geben; an Fortsetzun- 
gen von Comic und Spiel wird heute schon gedacht. 
Das von Cyberpunk angehauchte Spiel mit 3D-Gra- 
fik ä la »Ultima Underworld« versetzt Sie in die Rolle 
eines einfachen Programmieres, der zufälligerwei- 
se dem Erfinder des »Darklight Gems« hilft und die- 
sen Edelstein eingepflanzt bekommt, Dadurch erhält 
er überirdische Kräfte, die verwendet werden sol- 
len, das Geheimnis der Darklight Gems zu schüt- 
zen, bevor böse Mächte ebenfalls über diese Kräf- 
te verfügen können. 

FürCrusader: No Remorse hat sich das Origin-Teom 
eine besonders perfide Zukunftsvision einfallen las- 
sen: Weltweiter Friede, kein Hunger und Elend mehr, 
eine gutmütig erscheinende globale Regierung - 
doch die Sache hat einen Haken. Um diesen her- 
beigesehnten Status Quo zu erhalten, wird jedwe- 
de Opposition sofort Im Keim erstickt. Der Spieler 
gehörte ursprünglich den Anti-Oppositions-Truppen 
an, wechselt jedoch die Seiten und versucht das Ver- 
trauen der Rebellen zu gewinnen, die ihm nach und 
nach immer wichtigere Missionen anvertrauen. 
Das Programm wird aus einer Quasi - 3 D- Pers pekti - 




Für »NASCAR Boeing« gibt es neue, kurvenreiche 
Strecken und eitlen Multip layer-Modus 

ve schräg von oben gezeigt und durch Video- 
sequenzen unterbrochen. Das Spiel selbst ist acüon- 
orientiert, allerdings werden Sie mit reinem Ballern 
nicht weit kommen; vielmehr müssen Sie ähnlich wie 
bei Syndicate die besten Routen suchen und Strate- 
gien gegen verschiedene Gegner und Abwehr- 
systeme entwickeln. Wer es weniger actionreich 
mag, kann durch Lösen von knackigen Puzzles die 
schwereren Szenen umgehen. 

▲ Papyrus 

Wer die mitgelieferten Kurse von NASCAR Racing 



TECHNIK-TRENDS 



;htiger 

mit Super 

llen. Immer 



- Pentiui 
sofern Sie Ihre Progrc 
VGA-Grafik genießen 
mehr Spielefirmen pro du' 
gramme so, daß sie auf einem 486er 
bequem in normaler VGA-Auflösung 
benutzt v/erden können, für hochauflö- 
sendes Super VGA aber Pentium-Power 
benötigen. Ein guter Kompromiß: So wird 
niemand zum Upgrade gezwungen, die 
neue Rechnergeneration aber schon aus- 
genutzt. 

Bei den CD- ROM- Spielen dominierten die 
Titel, die ein Doublespeed-Laufwerk vor- 
aussetzen. Auf Singlespeed laufen prak- 
tisch alle Spiele auch, doch dann ist mit 
Ruckein zu rechnen. Beim derzeitigen 
CD-ROM-Preisverfall und dem völligen 
Verschwinden von Singlespeed aus den 
Händlerregaien sicherlich kein völlig 
falscher Schritt. 

Obwohl auf der »Game Developers Con- 
ference« vier Wochen vor der CES schon 
Windows 95 und die neuen SD-Grafik- 
karten im Vordergrund standen, war auf 



in- und auswendig kennt, darf sich auf sieben neue 
Strecken freuen. Neben Hochgeschwindigkeits- 
Pisten und Ovalen gibt es auch kurvige Straßenkur- 
se. Unter dem Codenamen »Hawaii« werden in 
Kürze Rennen per Modem mit bis zu 32 menschli- 
chen Fahrern möglich. Popyrus hat eigens dafür 
einen Online-Dienst eingerichtet, der allerdings nur 
über die USA zu erreichen ist. Ob es solch einen 
Dienst auch für europäische Bleifüße geben wird, ist 
bei Papyrus noch unklar, Derzeit wird über einen 
Zugang über CompuServe oder dos Internet nach- 
gedacht. Weitere Voraussetzung ist eine neue oder 
gepatchte Version des Programms. 
Gleiches gilt für Indycar Racing 2.0, das gegen Ende 
des Jahres erscheinen soll. Neben der Multiplayer- 
Option gibt es neue Texturen, Super- VGA-Grafik 
und 15 Kurse, 



der E3 wenig von diesen beiden Techno- 
logien zu spüren. Schließlich wurden im 
wesentlichen Spiele gezeigt, die schon seit 
einem Jahr in der Entwicklung sind und 
deswegen nach nicht für die neue Hard- 
und Software angepaßt sind. 
Unter der Hand sagten jedoch viele Her- 
steller vollen Support für Windows 95 zu. 
Bei Origin beispielsweise wies man 
immer weder auf die (noch nicht fertig- 
gestellte) Win9S-Versian van Wing Com- 
mander 3 hin, bei der die 3D-Grafik allein 
durch Ausnutzung der Windows-Funktio- 
nen schon doppelt so schnell wäre. Der 
3D-Spieleboom wird für Anfang 1996 
erwartet; entsprechende Grafikkarten 
sollen ab Herbst in den Regalen stehen. 
Mauerblümchen bleibt leider weiterhin 
MPEG. Zwar bemüht sich Sigma Designs 
redlich, mehr Futter für MPEG-Karten zu 
beschaffen, doch immer noch wird der 
Standard von fast allen Herstellern igno- 
riert. Ankündigungen von MPEG- Versio- 
nen aktueller Spiele durfte man auf der 
E3 jedenfalls mit der Lupe suchen. 



\ 



'i949. 
PeRschollen 



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Wy 



i 







FhghT op Tbe Amazon Queen 

„Icli kin Joe Kingf, Sie können mick als Pilot ankeuem." Fliegen Sie mit ikm und seiner 

dreimotorigen Amazon Queen in Jen südamerikaniscken Dsckungel. Das erstklassige, nickt immer 

ganz ernst gemeinte Zeickentrick-Adventure fasziniert durck reakstiscke Full-Screen-Animation 

und fesselt durck unglauklicken Spielspaß. Lassen Sie sick von 40 verschiedenen Spielfiguren 

an über 100 unter sein edlicke Orte entfükren. Für alle Fans von sckwarzem Humor und kesteekendem 

Sprackwitz ist dieses Akenteuer genau ricktig. 

Fligkt of tke Amazon Queen - ein Ükerflieger, den Sie sick nickt entgfeken lassen dürfen! 

Komplett in Deutsck! 



TU ccipyrigkl in Flieht of LlieAmMan Queen ll tiwnea ty Inlsnttivt Bim 

aiiJ i-° pnlji,lie,l |.y kL-nu^l,. ^„Ihvar, ,,■!,!,., ,.,J u ,i™ li ce , Ke du,,, [nU-rat 
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DiäErituEcJ W Km, liik-rarfi« E.Lk.rfjmniBni LuiÜLlJ. 



o 

WARNER 

INTERACTIVE 

ENTERTAINMENT 




▲ Philips 
Interactive 
Media 

Neben diversen Lern- und Multi- 
media-Titeln für PC und CD-i hat 
sich die Software-Abteilung von 
Philips die Rechte für den inoffizi- 
ellen »Creoture 5hock«-Nachfol- 
ger beschafft. Alien Ally erzählt 
die Geschichte eines Raumfahrers, 
der auf einem Planeten notlanden 
muß, dessen Einwohner ziemlich 
feindlich gesinnt wirken. Glückli- 
cherweise ist noch ein anderer Pilot 
hier gestrandet. Gemeinsam kön- 
nen Sie beide von der unwirtlichen 
Welt fliehen, wenn sie die diver- 
sen Action Sequenzen im Rebel- 
Assault-Stil überstehen. Frühester 
Erscheinungstermin: Anfang 



▲ PsygnOSIS Vollgas, bis 

Wer sich am Psygnosis-Stand 
umsah, konnte schon einen Schreck kriegen: unzäh- 
lige Playstations von Sony und gerade mal zwei 
mickrige PCs. Doch keine Sorge: Fast alle auf der 
Playstation gezeigten Titel werden parallel für den 
PC entwickelt und sollen ähnliche Qualitäten 
aufweisen. Sentient wird ein abgehobenes 
Adventure mit edler Rendergrafik, in dem Sie 





Viel Rendergrafik 
bei »G Police« 




In »Wipeout« jagen Sie mit futuristischen 
Gefährten über kurvige Strecken 



' Kotflügel kracht: Beim »Demolish'em 
möglichst viele Autos verschrottet werden. 

unter Zeitdruck viel mit anderen Personen sprechen 
müssen, um das Schicksal einer Raumstation zu ver- 
hindern. 

Stau jeder, einfach Gas 
zu geben und die 
vor ihm stehenden 
beiseite zu ram- 
men. Wasimwirk- 
lichen Leben eher 
unratsam ist, 
machtam PC einen 
Heidenspaß. 
Demolish'em 
Derby ist zwar 
eigentlich ein 
Autorennen, doch 
gibt es weder 
Regeln noch Fair- 
ness, dafür aber 
Punkte fürdas Ver- 
senken anderer 
Wagen. Wer wirk- 
lich schnelle Rennspiele liebt, sollte einen Blick auf 
Wipeout werfen. Mit schnittigen Raumgleitern fetzt 
man über eine hügelige, verzweigte Strecke und darf 
den Konkurrenten mit diversen Waffen eines über- 
braten. Auf beide Titel muß man noch bis Ende des 
Jahres warten. 

Reichlich Schrott wird es auch In Krazy Ivan geben, 
wenn Sie mit Ihrem riesigen Kampfanzug in Sibiri- 




E 1 1 i p so id en- Ba I lerei 
in Super VGA: Andrev 
Spencer bastelt am 
actionlastigen 

»Ecstatica« -Nach folget 
»Urban Decay«. 



id Action gibt e 



en Außerirdischen jeglichen Invasions-Gedanken 
austreiben sollen. Nebenbei müssen Sie noch Men- 
schen aus dem Kampfgebiet befreien und die feind 
liehe Basis finden. Grafisch eher simpel, dafür abei 
schön flott ist Assault Rigs. Sie sitzen im Cyberspa 
ce in einem Panzer und kämpfen gegen diverse Kon- 
trahenten. Die Arena ist gespickt mit Rampen, Auf- 
zügen, beweglichen Blöcken und anderen Hinder- 
nissen, die Sie geschickt ausnutzen müssen 
Entweder bekriegen Sie sich am geteilten Bildschirm 
mit einem Freund oder spielen über ein Netzwerk 
mit bis zu acht Leuten. 

G Police ist ein Action-Adventure, in dem Sie als 
Undercover-Ermittler aufwendig gerenderte Gebäu- 
de wie Einkaufszentren, Kraftwerke oder Flughäfen 
durchsuchen müssen. Zahlreiche Gegner, die Sie 
hindern wollen, Ihre verschwundene Schwester zu 
finden, vertreiben Sie miteinem umfangreichen Waf- 
fenarsenal. 

Programmierer Andrew Spencer sitzt zur Zeit eifrig 
an seinem neuen Spiel Urban Decay, das wie schon 
»Ecstatica« mit Ellipsoiden geformte Figuren zeigt, 
doch diesmal komplett in Super VGA. Der Spieler 
wird von der Polizei verfolgt, ist aber unschuldig und 
muß sich mit den wahren Bösewichten anlegen, um 
die nötigen Beweise zu sammeln. Allerdings liegt 
der Schwerpunkt von »Urban Decay« diesmal deut- 
lich stärker auf Action, was den »Blutverbrauch« 
gegenüber »Ecstatica« noch vervielfacht hat. Dank 
verschiedener Kameraperspektiven und weich ani- 
mierter Figuren sieht »Urban Decay« optisch sehr 
eindrucksvoll aus; wie gut die spielerischen Elemen- 
te werden, erfahren wir im Herbst, 

▲ Q.a.p. 

Seit G.Q.P, von American Laser Games gekauft 
wurde, erhöht sich nicht nur die Zahl der Produkte 
dieser Strategie-Schmiede sondern auch deren Aus- 
stattung. »Perfed General II« wird in dieser Ausga- 
be schon getestet; in ähnlichem Stile können wirdann 
auch die See-Variante Lost Admiral II in Kürze 
genießen. 

Battles in Time versetzt den Spieler in unterschied- 
liche Zeitzonen um historische Schlachten nachzu- 
spielen, unter anderem im Römischen Reich, unter 





»Brain Deod 13« soll interaktiver als die Vorgänger »Dragon's 
Lair« oder »Space Ace« sein 



_, - o steckt denn der »Lost Adrr 
/ohl nicht gesunken sein? 



Napoleon, im amerikanischen Bürgerkrieg und 
sogar in der Urzeit, wobei Dinosaurier als Panzer 
eingesetzt werden. In »What iL.« Sienarien kann 
man beispielsweise moderne Waffen in andere Zeit- 
zonen versetzen und Generäle verschiedener Epo- 
chen gegeneinander antreten lassen. 
Strategie ganz albern gibt es bei Awful Green Things 
from Outer Space, der Umsetzung eines Brettspiels. 
Die Spieler versuchen, ihr Raumschiff von einer Ali- 
enplage zu befreien und müssen dabei Dinge wie 
Feuerlöscher, elektrische Garfenzäune und den 
geheimnisvollen Kanister mit Zgwortz in Waffen 
umfunktionieren. 

Weitere Produkte in Q.Q.P.s Katalog für Ende 1 995: 
Ein Szenario-Editor für Perfect General II, Corpora- 
te Colonies (Minenbau auf fernen Planeten), Visions 
of Glory, Empire Builder und Konquest (zwei wei- 
tere Brettspiel-Umsetzungen] sowie Northlands, das 
erste Rollenspiel von Q.Q.P. 

▲ Readysoft 

Auf wieviele Arten eine Spielfigur sterben kann, zei- 
gen die ersten Demos von Brain Dead 13 ein- 
drucksvoll. Fleischfressende Pflanzen, garstige Mon- 
ster und andere Widrigkeiten löschen schnell ein 
Spielleben aus, wenn Sie nicht richtig reagieren. Der 
neue Zeichentrickfilm soll deutlich interaktiver als die 
bisherigen Werke »Dragon's Lair« oder »Space 
Ace« werden. 

A Sanctuary Woods 

Der Preis für den komischsten Plot des Jahres könn- 
te sich Sanctuary Woods für Orion Bürger abholen. 
Die Spielidee: Die Alien-Fast-Food-Kette Orion Bur- 
ger besorgt sich auf immer mehr Planeten Frisch- 
fleisch für ihre Buletten. Immerhin hat die ökologi- 
sche Gruppe »Planet Huggers« erreicht, daß intel- 
ligente Lebensformen nicht ins Hackfleisch 
untergemischtwerden dürfen. Also holen sich Reprä- 



sentanten der Klopskette ein 
paar Exemplare der Gattung 
Mensch, um sie einem Intelli- 
genztest zu unterziehen. Nur 
wenn Sie Ihre »Intelligenz« in völlig absurden Prü- 
fungen beweisen können, wird die Erde lediglich als 
Standort für neue Burger-Restaurants und nicht als 
Rohstofflieferant benutzt. Zum Glück gibt es eine 
Spionin der Planet Huggers, die Ihnen hilft und Sie 
per Zeitmaschine immer wieder an den Anfang des 
Spiels zurückschleudert, wenn Sie einen Fehler 



Super VGA ähnlich schnell sein. Wie gut sich »Into 
the Shadows« spielen läßt, wird aber erst gegen 
Weihnachten feststehen. 

4X Frenzy ist ein flottes Actionspiel, das Sie hinter 
das Steuer eines schwerbewaffneten Trucks setzt, der 
einen Konvoi bewacht. Bis dieser am Ziel ist, müs- 
sen Sie zahlreiche Angreifer abwehren, die hinter 
den Gütern des Konvois her sind. Die unterschied- 
lichen Szenarios wie Geisterstädte, Wüsten oder 
Berge werden mit einem speziellen Algorithmus in 
Echtzeif berechnet, der zusammen mit Texturen und 



machen. Das Graf ikad venture bietet absurden Schattierungen für eine beeindruckende Optik sorgt, 

Humor im besten »Day of the Tentacle«-Stil und soll 

kurz vor Weihnachten erscheinen. 

Weil die Tier-Simulation »Wolf« in den USA recht 

gut ankam, folgt jetzt Lion, bei dem Sie - richtig 

geraten - in die Haut eines Löwen schlüpfen, 

▲ Scavenger 

Unter einem Stapel von Videospielen gingen die bei- 
den PC -Titel von Scavenger etwas unter, allerdings 
lohnte sich ein genauerer Blick allemal. Bei Into the 
Shadows bewegt sich der Spieler durch ein düste- 
res Schloß, sammelt magische Waffen und bekämpft 
damit die zahlreichen Wachen, Das besondere ist 
die Grafik: Alle Spielfiguren und die Räume werden 
in Echtzeit berechnet und sehen dank diverser 
geschickt eingesetzter Lichtquellen sehr realistisch 
aus. Die plastischen Kämpfer wurden mit einem 
»Motion Capturing«-System gefilmt, so daß ihre 
Bewegungen der Wirklichkeit sehr nahe kommen, 
Wechselt der Spieler seinen Standpunkt, wird nicht 
auf eine neue Sicht 
umgeschaltet, son- 
dern die Kamera 
fliegt in einem ele- 
ganten Bogen auf 
die neue Position. 
Das geht auf einem 
DX2-66 erstaun- 
lich Hottund soll auf 
einem Pentium mit 
90 MHz auch unter 

«An Odyssey« soll das komplexeste und grafisch aufwendigste 
Sir-Tech -Ad venture werden 



Bis der Truck auf die Strecke geht, wird es in jeder 
Fall noch bis Februar 1996 dauern. 

▲ Sega 

Richtig gelesen - Sega, Die Konsolen- Experten aus 
Japan erliegen auch dem Charme von Windows 95 
und kündigten an, Sonic the Hedgehog für dieses 

System umzusetzen. Eine erste Demo lief rasant im 
Vollbild-Modus oder als Fenster, Ob noch mehr 
Sega-Module den Weg zu Windows finden werden, 
konnte Sega auf der E3 noch nicht sagen. 

▲ Simon & Schuster 
Interactive 

Nach dem großen Erfolg des »Star Trek: The Next 
Generation Interactive Technical Manual« basteln 
hier die Programmierteams nicht nur an weiteren 
Star-Trek-Nachschlagewerken, sondern auch an 
speziellen Multimedia-Spielen. Der erste Titel wird 
Star Trek: Klingon heißen und ist ein »Holodeck- 





Der dritte Teil von »Das schwane Auge« heißt »Schatten über Riva« und 
soll bessere Grafiken und ausgefeiltere Kämpfe enthalten 



Abenteuer«. De' So:ele' so hier Sprache, Kultur, 
Ethik und Geo*loge"*iei , cn der Klingonen lernen. Bei 
einem Fehler tritt man nicht nur ins soziale Fett- 
näpfchen, sondern ist auch schon mal gleich einen 
Kopf kürzer. In der Packung wird als Taschenbuch 
doseinzeln nicht erhältliche »Klingon Cultural Hand- 
book« liegen, Starttermin für den ersten intergalak- 
tischen Benimmlehrgang ist November. 

▲ Sir-Tech/Attic 

Guido Henkel von Attic 
und seine Mannen 
basteln fleißig an Schat- 
ten über Riva, dem drit- 
ten Teil der Rollenspiel- 
Reihe »Das schwarze 
Auge«. Versprochen 
werden uns verbesserte 
3D-Grafiken in den 
Städten und Dungeons, 
ausgefeiltere Kämpfe, 
realistischere Monster, 
zwei Schwierigkeits- 




Was ist denn mit dem Hubschrauber passiert? 
In »Virus« spielen auf einem Flugzeugträger die 
technischen Geräte verrückt. 



grade und viele weitere Optionen für passionierte 
Rollenspieler. Wenn alles klappt, sollen wir uns 
gegen Weihnachten gut gerüstet ins rauhe Nord- 
land wagen dürfen. 

Sir-Tech selbst kündigte eine Erweiterungs-CD 
namens Head-to-Head für »Jagged Alliance« an. 
Damit dürfen Sie ab Herbst per Netzwerk, Modem 
oder Nullmodem mit einem Freund spielen. Außer- 
dem gibt es neue Szenarios, Waffen, Grafiken und 
einen Editor für eigene Karten. 

Im selben Zeitraum soll 
Druid in die Läden kom- 
men, ein Rollenspiel mit 
edel aussehender SVGA- 
Grafik, Zur ansprechen- 
den Opliksollen eineein- 
fache Bedienung und 
eine nicht-lineare Hand- 
lung kommen. Mit ähn- 
lich viel Rendergrafiken 
wird An Odyssey ausge- 
stattet, doch war von dem 
brandneuen Adventure 
außer ein paar gelunge- 
nen Animationen noch 
nichts zu sehen. 



Airborne '95« 

▲ Sony Image soft 

Das könnte eine Weltpremiere sein: Sony Imagesoft 
bringt angeblich das Kunststück fertig, am 26. Mai 
das Spiel zum Film Johnny Mnemonic auszuliefern 
- genau am gleichen Tag, an dem der Film in den 
Kinos in USA anläuft. Johnny ist ein Datenkurier, der 
bis zum nächsten Tag 300 Gigabyte zustellen soll. 
Transportmedium ist sein Gehirn, in das die Daten 
downgeloadet wurden. Wenn Johnny die Daten 
nicht binnen 12 Stunden wieder loswird, gibtes einen 
unangenehmen Speicherüberlauf. Doch dann ver- 



schwindet der Empfänger, der als einziger den 
Download-Schlüssel besitzt; stattdessen sind Gang- 
ster hinter Johnny her, die die Daten unbedingt 
haben wollen. 

Das Spiel zum Film ist ein »interaktiver Film«, der 
zwar in den gleichen Kulissen, aber mit anderen 
(preiswerteren) Schauspielern gedreht wurde - der 
Johnny im Spiel sieht Keanu Reeves, der die Haupt- 
rolle im Film hat, nur entfernt ähnlich, Das Programm 
kommt angeblich ohne kons und Menüs aus und 
wird nur durch Anklicken von Personen und Gegen- 
ständen gesteuert. Außerdem sollen leichte Varia- 
tionen das Spiel bei jedem Start neu gestalten. Ob 
und wann eine deutsche Version erscheint, war bei 
Sony noch nicht geklärt. 

Bei den Sportspielen wird Sony gleich drei Titel ablie- 
fern: ESPN National Hockey Night und ESPN Extre- 
me Games entstehen in Zusammenarbeit mit dem 
Sportsender ESPN. Die Eishockeysimulation bietet 
alle NHL-Teams und -Spieler der Saison 94/95. Die 
»Extreme Games« warten mit 3D- Simulationen von 
Rennen mit Inline- Skates, Mountain Bikes, Skate- 
boards und gemeingefährlich schnellen Straßen- 
Rodelschlitten (Street Luges) auf. Für die Basketball- 
freunde wird an NBA Airbome '95 gearbeitet, bei 




Mit 300 Gigabyte im Kopf sollte »Johnny 
Mnemonic« schleunigst das Terminal 
für einen kleinen Download finden 



dem nur zwei Spieler pro Team auf dem Court ste- 
hen und an einem Korb spielen. 81 Spieler aus der 
NBA stehen zur individuellen Auswahl. 
Gegen Jahresende soll zeitgleich mit einem neuen 
Spielhallen-Automaten auch die PC-Umsetzung des 
Programms Virus erscheinen. Ein Maschinen-Virus 
infiziert ein Schiff der US Marine, dessen Appara- 
turen danach verrückt spielen und sich gegen Sie 
richten. Einem Helikopter wachsen Spinnenbeine, 
Insekten mutieren zu Menschengräße und Soldaten 
verwachsen mit ihren Waffensystemen. Gleich auf 
zwei CDs soll sich dieser Virus breitmachen, 

▲ Spectrum Holobyte 

Das erste »Star Trek: The Next Generotion«-Spiel ist 



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Neues vom Team Telris: Bei Knight Moves müssen Sie 
im Rösselsprung denken 



noch nicht in den Geschäften, da bastelt Spedrum 
Holobyte schon am Nachfolger. Star Trek: Gene- 
rations wird eine erweiterte, interaktive Fassung des 
letzten Kinofilms. Technisch ähnelte die erste Demo 
sehr dem Adventure »Final Unity«. 
Dos Action-Flugsimulation zum Film »Top Gun« hat 
einen neuen Namen: Top Gun: Fire at will soll in 
Kürze erscheinen. Schon jetzt hat 
Spectrum Holobyte für Weih- 
nachten den Nachfolger, dernoch 
namenlos ist, angekündigt. 
Tetris- Erfinder Alexey Pajitnov 
spielt weiter Pate für Denkspiele: 
Unter seinen Fittichen entstehen 
zur Zeit bei Spectrum die Denk- 
spiele Qwirks und Knight Moves. 
Beim zweiten versucht man auf 
einem Schachbrett, mit Springern 
geometrische Figuren nachzufah- 



Der eigentliche Hammer am Spec- 
trum-Stand war jedoch ein Vi- 
deoband aus England. Geoff 
Crammond schickte erste Auf- 
nahmen van World Circuit II, dem 
Nachfolger des »Microprose 
Grand Prix«. Was auf den ersten 



Blick aussah wie eine vorbe- 
rechnete Filmsequenz wai 
angeblich »echte« 3D- 
grafik von einem Pentium 60. Der 
Rennwagen und die Strecke waren 
jedenfalls nahezu photorealistisch. Bildschirmfotos 
oder eine Demonstration an einem PC vor Ort gab 
es allerdings nicht. Ebensowenig konnte Spectrum 
Holobyte einen Termin nennen, an dem das Renn- 
spiel erscheinen soll. Zur Zeit bemüht man sich noch 
um die offizielle Formel-1 -Lizenz und will dann alle 
Originalstrecken, Teams und Fahrer in das Pro- 
gramm einbauen. 



▲ Take 2 

Satte 2,5 Millionen 
Dollar investiert Take 2 



Das Top Gun-Spiel heißt jetzt »Fire at 
Will«, bleibt aber dem Film verbunden 




in das Horror-Adventure Ripper. Als Reporter jagen 
Sie einen brutalen Serienmörder und werden bald 
selbst zum Gejagten. Schauspieler wie John Rhys- 
Davies oder Karen Allen mimen die Hauptpersonen 
in den rund zweistündigen Videosequenzen. Die 
Musik stammt von den Rock-Dinosauriern »Blue 
Oyster Cult« und das Drehbuch sieht vier unter- 
schiedliche Lösungswege vor. Das Spiel wird vor- 
aussichtlich vier CDs belegen und Ende des Jahres 
erscheinen. 

Milennia: Altered Destinies ist eine Art »Coloniza- 
tion« im Weltraum, bei dem Sie 100 Welten ent- 
decken und kontrollieren müssen, Technologien vom 
Rad bis zum Laser entwickeln und außerdem für ein 



Im 2,5 Millionen Dollar 
teueren »Ripper« jagen Sie 
einen Serienmörder 



V X 



Ein schriller Pfeifton erfüll* Ihr Cückpif. I... ....... 

Ihnen klar, daß ein feindliches Radar auf Sie aufgefaBf hat. Blitz- 
schnell ziehen Sie Ihre F- \q Tomcat in eine enge Kurve. Die feind- 
liche Rakete schießt an Ihrer Maschine vorbei und jagt ins Leere... 

FLIGHT COMMANDER 2 - 
Ein acfiongeladenes Strategiespiel, das den Luft- 
kampf so realistisch simuliert wie kein anderes. 



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Kultspiele des Brettspiel- 
Giganten Avalon Hill ! 

Ger amerikanische Spiele- 
Hersteller Avalon Hiil genießt 
wellweiten Kuitstatus im 
Bereich intelligenter Brettspie- 
le. Einzigartige Software- 
Umsetzungen wie „Flight 
Commander 2", „IB30" oder 
„Advanced Civilization" stel- 
len dies auch bei den Com- 
pulerspielen unter Beweis. 

Die deutsche Software- 
Schmiede SUNFLOWERS ver- 
öffentlich! nun die erfolgreich- 
sten Avalon Hill-Produkte als 
komplett deutsche Versir 
„Flight Commander 2" b 
den actton-geladenen Auffakt 
zu einer unverwechselbaren 
Produktpalette.. 



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Sie führen Ihre Staffeln von den Luftkämpfen über Korea und Viet- 
nam bis zum Dolfkrieg oder stellen sich Ihre eigenen Schlachten 
zusammen. Für Ihre Einsätze können Sie von den ersten Düsenjets 
bis hin zu ultra modernen Tamkappenjägern auswählen. Überneh- 
men Sie Eskortierungsaufgaben, Bodenangriffsmissionen oder 
Abfangeinsäfze. Für dieses Spiel benötigen Sie keinen Joystick - 
sondern Ihren Verstand !!! 

Insgesamt 112 verschiedene Flugzeugtypen zur Auswahl 
Wahlweise einzelne Luftkampfe odei komplette Kampagnen 
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DEUTSCH 



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Im Exclusiv-Vertrieb von BOMICO. 

Copyright Q 1994 by Avaton Hill Game Company. Alle ifcdite vorbehalten. Capyiighl <■■■ 1995 der deutschsprachigen Version Ou Sunllnwers GmbH. Alle Rechte vorbehalten 




Kräftegleichgewicht zwischen fünf außerir- 
dischen Rossen sorgen sollen. Das komple- 
xe Science-fiction -Spiel mit vielen Render- 
grafiken soll im August erscheinen. 
Mit acht hochgezüchteten Rennmaschinen 
jagen Sie in Maximum Roodkill durch 
gerenderte 3D-Grafiken. Auf den zwölf Kursen sol- 
len sich ab Oktober bis zu acht Fahrer per Netz- 
werk tummeln dürfen, Fahren Sie alleine, übernimmt 
der PC die Steuerung der Konkurrenten. 

▲ The Logic Factory 

Ein Neuling im Computerspielemarkt ist das kleine 
Team von Logic Factory, das im wesentlichen aus 
Ex-Origin-Mitarbeitern besteht. Ihr erstes Produkt 
wird das Strategie-Spiel Ascendancy sein, welches 
im Kern die übliche »Erobere das Universum, bevor 
andere es tun«-Masche enthält. Die geschickte Prä- 
sentation in SVGA mit hervorragend gestylter Gra- 
fik, der vollständige 
Verzicht auf Zahlen- 
wüsten und eini] 
neuartige Features 
machen das Spie 
trotzdem interes- 
sant. Zur Zeit ist nur 
eine Solo-Spieler- 



Bei "Endorfui 

Sie mit einem bunten 

Würfel die Farben auf 

dem Spielfeld sammeln 



Version in Arbeit; über Netzwerk- Support als Nach- 
folge-Produkt wird aber nachgedacht. Im Gegenzug 
arbeitet man an komplexen Computergegnern, die 
diplomotisches Spielen mit den anderen Aliens im 
Weltraum ermöglichen: »Gibst du mir deinen neuen 
Antrieb, helfe ich dir bei der Verteidigung gegen 
Partei X«, Menschen gibt es in Ascendancy nicht - 
der Spieler muß sich selbst eine von 1 6 Alien-Frak- 
tionen aussuchen. Der 
Titel soll zeitgleich mit 
der US-Version auch 
in Deutsch bei Softgold 
erscheinen. 



▲ Time Warner 
Interactive 

Simpel, aber faszinierend; Endorfun ist ein leicht zu 
verstehendes Spiel, in dem Sie eigentlich nur durch 
ein Labyrinth laufen und Lebenspunkte sammeln 
bzw. bestimmte Objekte neutralisieren, Auch hier 
besteht durch kleine Gemeinheiten erhöhte Sucht- 
gefahr für alle, die Tüftelspiele mögen, doch bis 
tember ist noch Schonzeit. 
Time Warner kündigte außerdem zwei Spiele nur 
für Netzwerke an. The Palace erzeugt ein Gebäu- 
de mit über 30 Räumen, in denen mon sich mit ande- 
ren Besuchern trifft, unierhält oder spielt. King of the 
World ist ein actionlastigi 
in dem Sie Ihren Gegnern mit Raketen den 
Garaus machen. Auch hier treffen Sie nur 
auf menschliche Gegner. Verschiedene 
Spielmodi wie Turniere oder Duelle sollen 
für Abwechslung sorgen. 

▲ Tri mark 
Interactive 

Wie verbindet man die Interaktivität von 
»Descent« mit der vorgerenderten Grafik 
von »Rebel Assault«? Trimark will das Kunst- 
stück mit The Hive probieren, welches eine 
neu entwickelte Technik namens »Panoractive« ver- 
wendet. Obwohl viele Szenen in 3D-Software vor- 
berechnet wurden, soll der Spieler sich jederzeit um 
die eigene Achse drehen können. Außerdem soll 
durch Zufallselemente sichergestellt werden, daß die 
Spielszenen sich bei jedem Durchlauf ändern, so 
daß Hive nicht zu einem reinen Auswendiglern-Spiel 
wird. Ihre Mission; Zu einem Planeten von Riesen- 




voll interaktiv soll »The Hive« 



Düz ulnmü'nv^ Azlvsniufb 




Lösen Sie das Rätsel der 
geheimnisvollen Insel, von 
der eine tödliche Strahlung 
ausgeht, die die ganze Welt 
bedroht. Sie allein müssen es 
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Die späteste Fortsetzung der Welt? Gegen Jahresende soll »Faery Tale Adventure 2« 
erscheinen; der erste Teil war eines der frühen Amiga-Spiele. 



insekten reisen und dort die biologische Waffe der 
»Hivaseds« zerstören. Die Insektenjagd soll im Okto- 
ber für Windows 95 erscheinen, 
Magbai! wird ein futuristisches Fußball-Spiel in drei- 
dimensionalen Feldern. Die Spieler sitzen in Fahr- 
zeugen und versuchen, einen tonnenschweren 
magnetischen Ball in ein Tor zu bugsieren. Die ersten 
Spielfelder sind flach und eckig, später kommen 3D- 
Elemente wie Rampen, Tunnel, Steilkurven und ähn- 
liches hinzu. Das Produkt ist ebenfalls nur für Win- 
dows 95 in Arbeit. 

Was hat länger gedauert als die Fortsetzung zu 
»Dungeon Master«? Die Fortsetzung zu »Faery Tale 
Adventure«, welches Ende der 80er Jahre für den 
Amiga erschien, Faery Tale Adventure II: Halls of 
the Dead gibt uns wieder die Brüder Julian, Kevin 



GIBT'S DAS AUF 
DISKETTE? 



Beim letzten CES-Messebericht haben 
wir es angedroht, jetzt ist es Wirklich- 
keit geworden: Praktisch gar kein Spiel 
erscheint mehr auf Diskette. CD-ROM- 
Titel -werden hingegen immer größer; 
wenn in Pressemitteilungen von 4 CDs 
die Rede ist, zuckt der Redakteur schon 
gar nicht mehr zusammen. Insofern freut 
sich die Branche schon auf die nächste 
Generation der CDs mit »High Density« 
- zwischen 7 und 12 Gigabyte paßt auf 
die neuen Scheiben, die zur Zeit aber 
nur in Entwicklungslabors bei Sony und 
Toshiba stehen. 

Der Trend zum CD-ROM ist bei den Spie- 
leen twick lern derart stark ausgeprägt, 
daß sich hier niemand beschwert, wenn 
Microsoft erwähnt, daß Windows 95- 
Programme möglichst nur auf CD 
erscheinen sollen. 



und Philip ais Helden, die diesmal von einer geheim- 
nisvollen Macht in eine unbekannte Welt trans- 
portiert werden. Um die Fortsetzung zu spielen, sind 
keine Kenntnisse des Vorgängers notwendig. 

▲ UBI Soft 

Neben diversen Multimedia-Titeln zeigte UBI Soft 
Rayman, ein grafisch cooles Hüpfspiel, das den put- 
zigen Helden durch 60 Level führt und mit allerlei 
Fallen und Geheimgängen den Spieler piesackt. 
Damit nicht genug: Die Gegner ahmen sogar Ihre 
Manöver nach und entwickeln daraus neue Takti- 
ken. Bis Herbst wird Rayman noch auf Eis liegen, 
dann aber für Frieden in der Fantasie-Welt sorgen. 

▲ Viacom 

Am Stand von Medienriese Viacom war eines jener 
kleinen, simplen Spiele mit hohem Suchtfaktor ä !a 
»Telris« zu finden. In Zoop müssen Sie eigentlich nur 
auf farbige Symbole schießen, 
die sich auf Ihr Quadrat in der 
ßildschirmmitte zubewegen. 
Doch die farbige Codierung 
zusammen mit der Anordnung 
der Symbole sorgt für Kopfzer- 
brechen. Nicht immer ver- 
schwinden die Angreifer nach 
dem Schuß, sondern ändern 
nur ihre Farbe undalles beginnt 
von vorne. 

Wer es bodenständiger liebt, 
ist möglicherweise beim Multi- 
media-Adventure Congo nach 
dem gleichnamigen Buch von »Zoop« 



Michael Crichton gut aufgehoben. Viacom arbeitet 
dabei eng mit dem Produktionsteam des Films 
zusammen, der demnächst in die Kinos kommt. Das 
voraussichtlich im Oktober erscheinende Spiel bie- 
tet viele aufwendige Rendergrafiken und soll auch 
die Puzzles nicht vernachlässigen. 
Deep Space Nine: Harbinger versetzt Sie in die Lage 
eines Attaches der Föderation, der mysteriöse Vor- 
gänge an Bord der Raumstation »Deep Space Nine« 
losen muß. Dazu wurde die Raumbasis komplett 
gerendert, viele populäre Charaktere aus der Serie 
übernommen und das ganze mit flotten Kame- 
raschwenks angereichert, so daßzumindest der opti- 
sche Eindruck vielversprechend war. Wieviel spie- 
lerische Inhalte die Programmierer einbauen, wer- 
den wir gegen Jahresende erfahren. 
Der Name ist Programm: MTV's Beavis and Butt- 
head in Virtual Stupidity ist frei logischer Rätsel und 
anständiger Dialoge. Vielmehr gibt es Cartoon-Gra- 
fiken und die typischen Sprüche und Geräusche der 
beiden Anfihelden, die versuchen, in Todd's Gang 
aufgenommen zu werden. Da sich die kreativen 
Köpfe hinter der Fernsehserie auch an dem Spiel 




. □ )□ a 

-«HB B BPfTD BAflVl 
I D D B DBB B B B_ 

. OD D B a ab ■ B - BDI 

simples Spiel mit hohem Suchtfaktor 




beieiligen, werden Fans das Adventure wohl lieben 
- alle anderen eher angeekelt den PC ausschalten... 
Viacom kündigte außerdem ein Spiel zur Comic- 
Serie Aeon Flux an, in der eine weibliche Top- Agen- 
tin auf blutrünstige Weise unter ihren Gegnern auf- 
räumt. Vor Anfang des nächsten Jahres muß sich 
die Bundesprüfstelle wegen einer möglichen Indi- 
zierung noch keine Gedanken machen. 

▲ Virgin Interactive 

Wer hat gesagt, daß flotte und grafisch opulente 
Rennspiele nur auf Sonys Playstafion zu finden sind? 
Screamer belehrte überhebliche Konsolen-Fans 
eines besseren und läßt Freunden adiongeladener 
Autorennen im »Ridge Racer«-Stil das Wasser im 
Munde zusammenlaufen. Sie sehen das Geschehen 
entweder im Vollbildmodus oder Ihren Flitzer von 
hinten, wenn Sie durch kurvenreiche und 
Kurse hobeln. Eine sehr frühe Version, die Virgin 
am Stand zeigte, war auf einem Pentium 90 beein- 
druckend schnell und feinfühlig zu steuern. Weiter 
werden uns verschiedene Autos und eine Multi- 
player-Option versprochen, bei der bis zu sechs 
Spieler über ein Netzwerk gegeneinander antreten. 
Die Programmierer stammen übrigens vom italieni- 
schen Team Graffiti, von 
denen das Roboter- Spiel 
»fron Assaull« stammt. 
Von Amazing Studios 
optisch edlem Jump- 
and-Run Heart of Dark- 
ness gab es erstmals 
eine spielbare Version, 
in der man Held Andy 
durch ein paar Bilder 
steuern und diverse 
igner atomisieren 
mußte. Allerdings sahen 
selbst die Programmie- 
rer ein, daß es am 
Gameplay noch einiges 



Der Name ist 
Programm: 
»Beavis and 
Butthead in 
Virtual 
Stupidity« 

zu feilen gibt. 
Gerüchten zufok 
soll »Star Wars«- 
Regisseur George 
Lucas planen, die 
»Heart of Darkn- 
ess«-Story mit rei- 
ner Computergra- 
fik zu verfilmen, nachdem er höchstbeeindruckt eine 
kurze Vorführung am Virgin-Stand verfolgte. 
Eine ganze Horde Westwood-Mitarbeiter erstaunte 
die Messebesucher nicht nur durch ihr martialisches 
Auftreten in Kampfanzügen, sondern vor allem 
durch neue Levels und Feinschliff am Strategieknül- 
ler Command & Conquer, der möglicherweise schon 
im Juli vollendet wird. Auch an Lands of Lore 2 wird 
fleißig gebastelt, damit das bombastische Rollenspiel 
bis Jahresende fertig wird. Westwood präsentierte 
eine weit fortgeschrittene Version von Monopoly, mit 
dem Sie das bekannte Brettspiel über das Internet 
online mit PC -Besitzern aus der ganzen Welt spie- 
len dürfen. 

Fans der in Seattle ansässigen Rockband »Queens- 
ryche« sollen schon im Som- 
mer mit einem Programm 
lückt werden, in dem sie 
ihre Stars von einer ganz 
anderen Seite kennenler- 
nen. Der Spieler bewegtsich 
durch eine Welt, die im Stil 
des »Promised Lands«- 
Albums gehalten und über 
CDs verteilt ist. In fünf 



Welten (entsprechend der Psyche jedes der fünf 
Musiker gestaltet) müssen Sie Aufgaben lösen, um 
mit einem Bonus-Track belohnt zu werden. Digitali- 
sierte Videos, gerenderte Grafiken, viel für Queens- 
rycbe eher ungewohnte Musik und Soundeffekte sol- 
len das Multimedia-Vergnügen abrunden. 
Das abgehobene Cartoon-Adventure Toonstruck 
soll laut Virgin wegen der englischen Sprache nicht 
in Deutschland veröffentlicht werden, da der Über- 
setzungsaufwand zu groß sei. Schade, denn derMix 
aus bunten Cartoons und dem digitalisierten Schau- 
spieler Christopher Lloyd (»Zurück in die Zukunft«} 
machte dank diverser Slapstick-Einlagen und einer 
abgedrehten Story einen guten Eindruck. 
Agile Warrior: F-l 1 IX ist ein grafisch und technisch 
aufwendig gemachtes Ballerspiel, in dem Sie mit 
allerhand modernem Kriegsgerät einem Drogen- 




ln »Zone Haider« düsen Sie mit flotten 
Gleitern über verzwickte Kurse 






»Monstrous City« erscheint erst 1996 

karteil die Hölle heiß machen. Neben diversen Film- 
sequenzen ist ein Zwei-Spieler-Modus geplant, 
damit ein Kollege die Waffensysteme übernimmt, 
während Sie mit dem Flugzeug die Gegner aus- 
manöverieren. Die CD-ROM-Version soll Anfang 
1 996 fertig sein. In die unendlichen Weiten des Welt- 
raums versetzt Sie der Raumkampf- Simulator Alien 
Alliance, der Ende des Jahres erscheinen soll. Neben 
geänderten Grafiken und viel Action wird es auch 
eine verzwickte Story um Verrat und 
Hinterhalt geben. Mit den Kunst- 
stücken der »Harlem Globetrotters« 
hat das Basketball-Spiel Converse 
Hardcore Hoops weniger zu tun als 
vielmehr mitdem rauhen Charme des 
Streetball. Etliche Spieler mit unter- 
schiedlichen Eigenschaften dribbeln 
im Modus Drei-gegen-Drei, aller- 
dings erst gegen Ende des Jahres. 
Stark an Gremiins »Slipstream« erin- 
nert Zone Raiders, ein ähnlich flot- 
tes Rennspiel mit futuristischen 
Gefährten. Vor Ende des Jahres wer- 
den Sie aber kaum durch die engen 
Kurven düsen dürfen. Voraussichtlich erst Anfang 
1 996 erscheinen dos Leichtathletik- Spiel Deacthlon 



und die Monster-frißt-Bewohner-einer-Stadt-Simu- 
lation Monstrous City, wogegen das längst überfäl- 
lige 1 1 th Hour schon im Sommer veröffentlicht wer- 
den soll. Wir warten gesponnt... 

▲ Warner Interactive 
Entertainment 

Eine Kombination ous digitalisierten Videos und 
diversen Acüonspielen ist Panic in the Park. Zwil- 



Kleine Actionspiele unterbrechen die 
digitalisierten Video Sequenzen v 
»Panic in the Park« 

linge streiten vor Gericht um einen Vergnügungs- 
park, das Erbe ihres Vaters. Die böse der beiden 
will den Park abreißen lassen und dos Gelände ver- 
kaufen, die gute den Park retten. Dabei greifen Sie 
Ihr unter die Arme und müssen nicht nur einen 
bestimmten Gegenstand finden, sondern vor allem 
mit den Angestellten des Parks reden, Hinwelse 
sammeln und die Actionspiele gewinnen. Geplante 
Veröffentlichung ist im Herbst. (fs/bs) 



»REBEL ASSAULT« FÜR KIDS 




»Star Wars« -Regisseur 
George Lucas präsen- 
tierte mit »Mortimer 
and the Riddle of the 
Medallion« das erste 
Spiel von Lucas Arts für 
Kinder 



Was auf dem ersten Blick wie die Kin- 
derkrippe des Convention Center aussah, 
war in Wirklichkeit die erste »Snack Con- 
ference« der Welt. Artig saßen die Jour- 
nalisten auf bunten Würfeln, knabberten 
ihre Pausenkekse und nuckelten an den 
Milchtüten, die Mitarbeiter von LucasArts 
vorher verteilt hatten. 
George Lucas präsentierte des erste Spiel 
seiner Firma, das speziell für 
Kinder entwickelt wurde. 
»Mortimer and the Riddle of 
the Medallion« ist ein Action- 
Ad venture, das auf der sel- 
ben Engine wie »Rebel 
Assaultü basiert. Mortimer, 
die flotte Schnecke, fliegt des- 
halb mit ihren Freunden Sid 
und Sally durch eine geän- 
derte 3D-Landschaft und muß 
den von einem bösen Zaube- 
rer eingefrorenen Tieren ihre 
Lebensenergie zurückgeben. 
Dazu suchen die Kids mehre- 
re Einzelteile eines Medail- 
lons, das über die ganze 
Spielfläche verteilt ist. In den 
3D-Actionsequenzen saust 
das Kind mit Mortimer durch 
die verschiedenen Lebens- 
räume der Tiere und taut sie auf. Danach 
können die Kids mit den Tieren reden und 



erfahren so allerhand interessantes über 
sie. Dieses Wissen ist notig, um von einem 
Level in den nächsten zu gelangen. 
Grafik und Sound entsprechen dem von 
Lucas Arts gewohnten Niveau, zum Bei- 
spiel wurde für die Musik eigens eine 
Band namens »Bungee Jumpin' Cows« 
engagiert. Die Cartoon- Figuren erinnern 
an die skurrilen Charaktere aus »Day of 
the Tentacle« oder »Sam and Max« und 
die Flugsequenzen an »Rebel Assault«. 
Apropos »Day of the Tentacle«: Owen 
Musengwa, Hauptprogrammiererin von 
»Mortimer«, war schon maßgeblich am 
Tentakel -Abenteuer beteiligt. 
George Lucas kündigte an, daß dies nur 
der erste von mehreren speziellen Titeln 
für Kinder sei, nähere Angaben machte 
er jedoch nicht. »Mortimer and the Ridd- 
le of the Medallion« wird frühestens 
Anfang nächsten Jahres erscheinen. 



In den 3D-Flugseqi 

Kids gefrorene Tiere auftai 




PARTNERSCHAFT 



Die revolutionäre, absolut realitätsnahe Wirtschaftssimulation! 
Gestaltet nach der betriebswirtschaftlichen Realität moderner 
Großunternehmen. 

Weltumspannende Szenarien mit Börsen- und Geldgeschäften 
angepaßt an die existierenden Wirtschaftssysteme 
Excellente Spielbarkeit durch Maussteuerung, isometrische SD- 
Darstellung und die Möglichkeit, alle Dokumente und Bilanzen 
jederzeit über einen Drucker auszugeben 
AIV Networks-Hotline 0190/36 10 06 (1 Einheit = 12 sec): 
Informationen zum Spiel und die Möglichkeit, einen von fünf 
Sony MiniDisc Radiorecordern zu gewinnen! 




SONY 



grames Entertainment 



*^K ■ 



Für Windows 
CDRO 1 



1 



Fragen Sie nach unserem Multimedia-Katalog: 
SIERRA Deutschland 
Robert Bosch Straße 32 - 63303 Dreieich 
Fax: (6103) 99 40 35 



I 



«The Last Dy nasty könnte die Games-Szene nac 1 
«Mit traumhaften misch-grafiken» asm 
«Macht mit tollen Videos Appetit auf das 



trieb von 

BOMWO 



AKTUELLE MELDUNGEN 



DIRECOR'S CUT 
AM HEIM-PC 




Die Nu So und 
PnP ver- 
spricht Hctrd- 

patibilität zu 

Rolands 

MPU-401- 

Slandord 



Videoschnitt am Computer mit der 

MovieCutBox lite 

Vivancos »MovieCutBox lite« erlaubt es, per PC einen 
Zuspiel- sowie Aufnohme-Videorekorder zu steuern. 
Mit der beiliegenden Windows-Software werden die 
einzelnen Szenen markiert und aneinandergeordnet, 
wobei verschiedene Überblendeffekte zur Verfügung 
stehen. Außerdem können CD-ROMs oder WAV- 
Dateien zum Vertonen eingesetzt werden. Das etwo 
400 Mark teuere, externe Gerät wird über eine seri- 
elle Schnittstelle mit dem PC verbunden. Da die Movie- 
CutBox unabhängig vom Computer arbeitet, soll die 
Rechengeschwindigkeit keine Rolle spielen, 

GÜNSTIGE 
WAVETABLE-SYNTHESE 

Orchid kündigt für Juni die »NuSound PnP« an. Zum 
Preis von rund 300 Mark soll die Soundkarte einge- 
baute Raumklangeffekte und hundertprozentige Spie- 
le-Kompatibilität (darunter Soundblaster Pro und 
General MIDI] bieten, 
sowie den Plug-and-Play- 
Standard unterstützen. Die 
Karte bietet 1 6-Bit-Stereo- 
sound, eine Panasonic- 
CD-ROM-Schnittstelle und 
ein integriertes, 1 MByte 
großes Wavetable-ROM. 
Dieses kann nach Herstel- 
lerangabe durch ein typisches WoveBlaster-Auf- 
steckmodul erweitert werden. 
Zwei weitere Versionen der Karte sind in Vorberei- 
tung: Die »NuSound CD« wird über drei weitere CD- 
ROM- Schnittstellen verfügen, darunter einen SCSI- 
2-Anschluß; die »NuSound Studio« bietet digitale 
Effekte und nochladbare RAM-Soundbänke. 

COMPUTER-FAXEN 

Das »Telejet Safer Fax« der ico GmbH soll in Ver- 
bindung mit einem Modem endlich das Empfangen 
von Faxen bei ausgeschaltetem Computer ermögli- 




chen. Sofern der Drucker eingeschaltet ist, fungiert es 
als herkömmliches Faxgerät, ansonsten werden die 
Daten im erweiterbaren, 256 KByte großen Speicher 
zwischengelagert. In diesem Fall lassen sich die Foxe 
nach Einschalten des PCs anschauen bzw. aus- 
drucken. 

ALIEN LEGACY 
SPRICHT 

Seit kurzem gibt es eine CD-ROM-Version des Stra- 
tegiespiels »Alien Legacy« von Dynamix. Neben eini- 
gen Detailverbesserungen (so werden schon erforsch- 
te Planetensektoren nun gekennzeichnet) hat man dem 
Programm eine umfangreiche Sprachausgabe ver- 
paßt: Jeder der Berater gibt seine umfangreichen Tips 
und Analysen zusätzlich mündlich wieder. Alien 
Legacy CD bietet fünf verschiedene Handlungssträn- 
ge und rund 20 Animationssequenzen. Es können 
kurze (bis zu vier Stunden), mittellange und lange 
(über 40 Stunden] Partien gespielt werden. 

Die Grafik der CD- ROM- Version von 
Alien Legacy blieb unverändert 



TAUSENDSASSA MIT 
HINDERNISSEN 

Miro hat bei der »miroCONNECT 34 wave« im 
wahrsten Sinne des Wortes alles auf eine Karte 
gesetzt: Modem, Faxgerät, Anrufbeantworter und 

einen Sound Bloster/General-MIDI-Soundteil. Mög- 
lich wird das Gonze durch einen Signalprozessor von 

IBM. 



Electronic Arts hat Anfang Mai 
Minoritätsanteile der Softwarefirma 
NovoLogic erworben. Gleichzeitig 
wurde ein vierjähriger Vertrag abge- 
schlossen, der EA die Exklusiv- Distribu- 
tion alier neuen Nova Logic -Produkte in 
englischsprachigen Ländern zusichert. 
+++ Sunflowers wird künftig die Com- 
puterspiele der amerikanischen Strate- 
giespiel-Firma Avalon Hill vertreiben. 
Eines der ersten Produkte soll »Advan- 
ced Civilization« sein, eine Umsetzung 
des Brettspiels, auf dem Sid Meiers 
»Civilization« basiert, 
+++ Im letzten Jahr entstand nach Anga- 
ben der BSA (Buisness Software Allian- 
ce) durch Raubkopien von Anwender- 
Software allein in Deutschland über 2,5 
Milliarden Mark Schaden. Bei SO Pro- 
zent der installierten Software soll es 
sich um illegale Kopien handeln. 
*♦♦ Das Hamburger Unternehmen digi- 
tal world verfolgt ein ehrgeiziges Inter- 
net-Projekt: Der Server »netville« soll als 
An lauf stelle für Daten reisen de dienen 
und eine Art Online- Lifestyle- Magazin 
darstellen. Die Homepage ist unter der 
Adresse »HTTP: //NETVILLE. DE« zu errei- 



Die Karte erschien uns so interessant, daß Sie in die- 
ser Ausgabe eigentlich einen ausführlichen Test lesen 
sollten. Leider machte die mitgelieferte Software in 
unseren Praxistests einige Zicken, so daß wir viele 
Funktionen nicht ausprobieren konnten, Miro sind 
diese Probleme nicht unbekannt. Deshalb wird die 
Firma allen bisherigen Käufern der Körte, nach Ein- 
senden der Registrierkarte, voraussichtlich im August 
ein aktualisiertes Softwarepaket kostenlos zusenden. 
Auf der neuen CD sollen Treiber für ein V.34-Modem, 
eine neue Telefonier/Anrufbeantworter-Software 
sowie Treiber für OS/2 vorhanden sein. 
Sobald die voll funktionsfähige Software vorhanden 
ist, werden wir die Karte in einem ausführlichen Test- 
bericht vorstellen. (la) 



NEUE CD-ROM-PRODUKTE 



Mind of a Killer: Medio schreckt vor kei- 
ner Sensation smac he zurück - ein neues 
CD-ROM »für Erwachsene« kümmert sich 
um die Hintergründe und Tothergänge 
zahlreicher Serienmorde. Die ersten 3500 
Exemplare werden zusammen mit der 
englischen Videoversion von »Das 
Schweigen der Lämmer« ausgeliefert. 
Paris Interaktive: Der bekannte Reise- 
führerverlag DuMont bietet für ca. 80 
Mark einen typischen CD -ROM- Reise hei - 
fer an, der über 800 Bilder sowie zahl- 
reiche Video Sequenzen bietet. Wer mäch- 
te, kann sich z.B. den Metro-Plan aus- 



drucken lassen. 

Motivator: Markt & Technik bietet für 
mehrere gebräuchliche Anwendungspro- 
gramme (z.B. »MS Office«) eine CD an, 
die kontextsensitive Sprüche und Ani- 
mationen von sich geben soll - damit man 
sich om PC nicht so einsam fühlt... 
Rock around the 50s: In drei Teilen mäch- 
te Ihnen Micro Vision die 50er Jahre nahe- 
bringen. Für 20 Mark erhält man den übli- 
chen Mix aus Videoschnipseln, Fotos und 
Textinformationen. Zusätzlich sind 30 
Minuten Originalaufnahmen (als Audio- 
Tracks) enthalten. 



PC PlAYER 7/95 



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JoysofL 

«■■ ' DIE WELT DER COMPUTERSPIELE 



LADEN: LADEN: LADEN: LADEN: LADEN: LADEN: LADEN: LADEN 

60311 FRANKFURT 56068 KOBLENZ 53721 SIEGBURG 53111 BONN 52062 AACHEN 50939 KÖLN 50676 KÖLN 40211 DÜSSELDORF 

FAHRGASSE87 SCHLOSS STR. 16 KAISER STR. 54 MÜNSTER STR. 11 BLONDEL STR. 10 GOTTESWEG 157 MATTIAS STR. 24-26 AM WEHRHAHN 24 

069/280170 0261/309634 02241/68045 0228/659726 0241/406912 0221/425566 0221/239526 0211/364445 



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3.5" 


CD 


x.Bt PC 


CD 


A 4 Networks (KD) * 


109.90 


109.90 


Kaiser Deluxe (KD) ' 


69. 9C 


A. Dampier Hockey 95 (KE 


69.90 


69.90 


King Ping Bowling (DA) " 49.90 




Aces ot Deep Mission (KD 


49.90 




King's Quest 7 (KD) 


99.94 


AcrosstheRhine(KD)' 




109.90 


Kllck'n Play (KD) 109.90 


109.9t 


Action Replay MK 4 (DA] 


169.90 




KnightsofXenthar(KD) 129.90 


109.91 








Land of Lore 2 (KD) '10/95 


119.» 








Legend ol Kyrandia 3 (KD) 


99.91 








Legionen (KD) * 84.90 




Apache Longbow (DA) * 






Links Pro Super Pack (DA) 


89.91 


Bettle Isle 3 - Schatten 






(+ Sc. Band Springs + Beltry) 




des Imperiums (KD) * 09/95 


109.90 


Little Big Adventure (KD) 




Bazooka Sue (KD) 


99.90 


99.90 


Lords ot Mldnlght (KD) 89.90 


89.91 


Big Red Adventure (KD) 


79.90 


99.90 


Lost Eden (KD) 




Bllng (KD) - 




89.90 


Maabus (KE) 


99. 9C 


Bloforge (KD) 




99.90 


Mad News Extraolall (KD)" 39.90 




Bureau 13 (KD) 


84.90 


89.90 


Magic Carpet Data (KD) - 


44.91 


Carribean Desaster (KD] 


89.90 


99.90 


Magic ot Endoria (KD) 99.90 


-99.9> 


Chaos Control (KD) 




99.90 


Master ot Magic (KD) 109.90 


109.9t 


Command & Conquer (DA)' 


109.90 


Microsoft Golt 2.0 (KD) 129.90 




Crealure Shock (KD) 




109.90 


Navy Strike (KD) * 109.90 


109.91 






99.90 


N8A Live Basketball 95 (DA) 


109.91 


Damocles: Mercenary 3 (DA) * 


84.90 


Panzsr General (DA) 99.90 


99. 9( 


Dark Forces (KD) 




109.90 


Phantasmagona (KD) * 


119.91 


Das Amt (KD) 


99.90 


109.90 


Phoenl« Fighter (KE) * 


109.9C 


Der Reeder (KD) " 


99.90 


99.90 


Plnball Fantasies Deluxe (DA) 


89.9C 


DerSlateae(KD) * 


99.90 


99.90 


Plnbalf lllusions (DA) ' 09.90 


69.9C 


Descent (DA) 


99.90 


99.90 
99.90 


Prisoneroflce(KD)- 

Psycho Plnball (DA) 79.90 


109.90 








Die große Rally (KD) * 


99 90 


89.90 


Pyrotachnica (DA) 


69.90 


Di sc world (KD) 


89.90 


99.90 


5.U.B. (KD) 79.90 




Dragon Lore (KD) 






SensibleWor.Soccer(KD)' 79.90 


79.91 


Dungeon Master 2 (KD) ■ 


99.90 


99.90 


Silent Hunter (KE) ■ 


109.9( 


ElderScrolls2(KE)' 




84.90 


Slm Tower (KD) ' 109.90 


109.9t 


Elite 3 (KD) 


89.90 


89.90 


SimTown(KD)* 109.90 




F 1 Team Chef (KD) * 


99.90 


99.90 


Simon the Sorcerer 2 (KD)* 99.90 


109.9t 


Fahrschule (KD) 




49.90 


Sl ipst ream 5000 ( D A ) 84.90 


84.91 


Fighter Wing (DA) ' 


109.90 


79.90 


Spaceward HO 4.0 (KE) ' 69.90 




Flamingo Tours (KD) 


79.90 






119.9t 


Flight of the 






Stardust (DA) ■ 69.90 




Amazone Queen (KD) ' 










Flight Unllmlted (KD) 








129.91 


Frontlines (KD) 






Super Streetfighter 2 (DA) 79.90 


79.9t 


Fußball Total (KD) 






Tank Commander (KD) 


99.9( 


Gadget (KE) 




109.90 


The Dig (KE) ' 99.90 


99.91 


Goblins 4 (KD) 










Great Naval Battles 3 (KE) 






Ticonderoga (DA) " 


99.9t 


Hattrik -Ikarion (KD) ' 




99.90 


Tie Fighter Mission (KD) 39.90 




Hell (KD) 




99.90 


Transport Tycoon 




Heretlc (DA) - 




99.90 


World Edltor (KD) 39.90 




Heroes ot 






US Navy Flghters (KD) 


109.9t 


Mi gilt & Magic (KD) ■ 




99.90 


Victory at Sea (DA) * 99.90 




Hokum KSOWerewolt (DA 


84.90 




Vollgas/Full Throttle (KD) ' 


99.9t 


Hoolywood Pictures (KD) * 




89.90 


Wacky Wheels (DA) 


69.9C 




69.90 




Wing Commander 3 (KD) 


119.9C 


lncrsd.Machine2(KD)" 


84.B0 




Wings of Glory (KD) 


89.9t 






89.90 


X-COM: Terror ot 




Jagged Alliance (KD) ' 




109.90 


the Deep-U.F.O.2 (KD) 109.90 


109.9t 




89.90 


B9.90 


Zephyr (KD) 


89. 9 [ 




SPIEL DES MONATS I TIP DES MONATS 

CHAOS CONTROL \ FAHRSCHULE 



SUPER PREIS 

nur solange Vorrat reicht 

3.5" z.Bi 

AI Quadlm (KD) 

Alien Breed (KE) 

Armored Fist (DA) 

Beauty S the Beast (KD) 

Beneath a Steel Sky (KD) 

Big Sea (KD) 29.90 Blut 

Burning Steel 1+Datas (KD) 59.90 Burning Steel 1 + 

Burning Steel 2 SVGA (KE)29.90 Data 1,2,3 (KD) 

29.90 Buming Sleel 2 (KE) 



SUPER PREIS 
CD z.B: 

7thGuaslSDune1 (DA) 
69.90 7th Guesl (DA) 
29.90 Bettle Bugs (KD) 
49.90 Black Power Line 2 (KE) 
29.90 (Sa rakon. Return o.MeOus; 



is Engine (DA) 
uyaerrace (KD) 
Der Clou (KD) 



F 1 Grai 



i Prix (DA) 



:9.90 Comanche+Data 1+2 (KD) 

*9.90 Cyberrace (KD) 

29.90 Daemonsgate (KE) 

39.90 Dark Sesd (KD) 

39.90 Dawn Patrol (KD) 

24.90 Der Patrizier (KD) 

19.90 Der Trainer (KD) 



F14FleelDefender(DA) 49.90 Dragons l 



Fantasy Empires (KD) 
FootbaH Manager 3 (KD) 
Fury of the Furries (DA) 
Gabriel Knlght (KE) 
Hurra Deutschland (KD) 
indy Car Raclng (DA) 
Innocent U.Caught (KD) 
Larry 6 (KE) 
Last Action Hero (DA) 
Legend of Kyrandia 2 (KD) 
Menzoberranzan (DA) 



ir (DA) 



49.X Dreamweb (KD) 

1990 Dune 2 (KD) 

29.90 Dungeon Hack (KD) 

29.90 Eilte 2 (KD) 

19.90 Encore Kompilation (KE) 

39.90 (Heimdafl.Thundsrhawk, 

39.90 Cursa ot Enchantia) 

29.90 Eye ot Beholder 3 (KD) 

29.90 F 14 Fleet Det.Gold (DA) 

"1.90 Great Courts 2 (DA) 

1.90 High CommanrJ (KE) 



Oldtimer (KD) S9.90 Indy Car Raclng (DA) * 

Pacic Strike (DA) 49.90 Inferno (KD) 

Pacific Strike Speech (DA) 24.90 Innocent U.Caught (KD) 

Pirates Gold (KD) 49.90 Joysoft Classic (DA) 



ar(KD) 



;>>■.;)■: 



LERNEN mit ADI 

59.90 Deutsch Klasse 1 -2 

29,90 Deutsch Klasse 3-4 

49.90 Malhe Klasse 1-2 

19.90 Mathe Klasse 3-4 

Crime Rechnen+Lesen 4-6 Jshi 

)oom) Rechnen+Lesen 6-7 Jahre 99. 

3990 LÖSUNGEN z.B: 



69.90 Bid Red 

29.90 Codes 8 Hexadressen 

29.90 Creature Shock 

39.90 DarkSun-1+2je 

69.90 D i e Hö hie nwelt Saga 

49.90 Dragon Lore 

49.90 Dreamweb 

49.90 Ecstatica 

49.90 Goblins -2+3+4 je 

49.90 Guilty 

39.90 Kings Guesl - 5+6+7 je 

19.90 Leg. o. Kyrandia- 1+2+3 je 

29.90 Linie Big Adventure 
Menzoberranzan 
MlghlS Magic - 3+4+5 je 

39.90 Myst 

69,90 Noctropolls 

hRebell Assault 

.90 Schwarzes Auge - 1+2 je 

.90 Simon the Sorcerer 1 

.90 StarTrek- 1+2 je 

.90 Wizardry - 6+7 je 



Ryders Cup (DA) 

Sc. Theatre of War (KD) 

Seal Team (DA) 

SearctifortheKing(OA) 19. 

Seven Cities o.Gold 2 (KE) 39 

Shadow Caster (DA) 29. 

Silent Service 2 (DA) 

Silverball (DA) 

Sim City 2000 Data {KE) 

Sink or Swlm (DA) 



id (KE) 
Space Quest 3 (DA) 
Specire US (KE) 
Starlord (KD) 
Star Crusader (KD) 
Subwar 2050+Data (KD) 
The Games 92 (DA) 
Troddlers (DA) 
Ultima 8 Speech (KD) 
Wing Armada (DA) 
Winter Olymp ics (DA) 
Id Cup 94 USA (KD) 



29.90 Lands of Lore 1 (KD) 

9.90 Legend o. Kyrandia 2 (KD) 

39.90 Lemmings1+2(DA) 

Lemmings Xmas 94 (DA) 
Mario is Missing Del.(KE) 

ia.au Oldtimer (KD) 

29.90 Pirates Gold (KD) 

29.90 Rebel Assault (KE) 

24.90 Rings o.Medusa Gold (KD) 39. 

19.90 Seawolf(KD)* 39. 

29.90 strike Commander+ (DA) * 39. 

39.90 Syndicate Plus (DA) 

39.90 The Animals Multi Zoo (KE) 29. 

49.90 Walls Ol Rome (DA) 

69.90 Who shol J.Rock (KE) 

69.90 Wizardry 6+7 (KD) 

9.90 World Cup USA 94 (KD) 

29.90 zgol 2 (DA) 

29.90 Bei Bestellungen von 

49.90 Angeboten bitte immer 

29.90 Ersatzwünsche angebe 
viele Spiele Restposte 



CM .!> 



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Competilion Pro Star 

Flightstlck Pro 

Golf Pro Swing 

Gravis Analog Pro 

Gravis Joypad 

Gravis Phoenix 

Mouse Boss Opti, 

Musik Boss Ultra 

Thrustm. Lenkrad 

Thrustm.FCS Falcon 
90 Thrustm. Flight Pro 
90 Thnjslmaster Flight 2 + 

" ' ' Fleet Defender (CD) 199, 



d3D 



159 



|° (KD) KOMPLETT DEUTSCH 

90 (KE) KOMPLETT ENGLISCH 

(DA) DI.ANLEITUNG 

(') NOCH NICHT DA 




AACHENER STR. 1004 1 

50858 KÖLN 1 

TEL: 0221/9486100 i 

FAX: 0221/488701 ■ 


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ONACHNAHME:+9DM 
O EILPOST: 8 + 9 DM 
OUPS: 6 + 9 DM 
OVORKA5SE/SCHECK: +6 DM 
OAUSLANDVORKA55E: +1S DM 
nur gegen Vorkasse, postbar 
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KOSTEN 
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NACHNAHME: + 9DM , 






VERSANDKOSTEN FR II 1 






1 








EILPOST: 8+9 DM . 








VORKASSE: +6 DM 1 
AUSLAND: +1S DM | 








HÄNDLERANFCAGEN ' 






1 






PCP7/95 ' 




Zoff um »Flight Unlimited«: 
Für den einen ist es die 
schönste Flugsimulation der 
Welt, für den anderen ein 
abgehobenes Nischenpro- 
dukt. Zwei Weltanschauun- 
gen prallen aufeinander. 

Fotorealistische Grafiken und detailgetreu simu- 
lierte Flugzeuge verbucht »Flight Unlimited« auf 
der Haben- Seite. Kritiker des neuen Programms von 
Looking Glass bemängeln die zu geringe Zielgruppe: 
Wer soll sich schon für Kunstflug pur interessieren?. 
PC-Player-Redakteur Florian Stangl, »Flight Unliml- 
Ied«-Fan und Freund tollkühner Aerobatik-Tricks, traf 
sich zum Schlagabtausch mit Gregor Neumann, 
bekennender Anhänger der traditionellen »Flight 
Simulator« -Prag ramme. Beide zwingen seit Jahren 
virtuelle Flugzeuge in haarsträubende Manöver, doch 
bei »Flight Unlimited« scheiden sich die Geister, wie 
schon unser Testbericht in Ausgabe 6/95 zeigte. 

HHj Gregor, Du magst die Deiner Meinung nach 
flachen 30-Landschoften und das Spielprinzip von 
»Flight Unlimited« nicht, sondern bevorzugst Pro- 
gramme wie den »Flight Simulator 5«. Warum? 
GN: Ich sage ja nicht, daß mich die Landschaften 
stören. Es ist von der Grafik her die beste Simulation 
überhaupt. Nur ist 
die Frage, was 
macht eine Simula- 
tion wirklich interes- 
sant; Daß es gut 
aussieht oder daß 
die Motivation 
erholten bleibt? 
Letzteres ist bei 
»Flight Unlimited« 
einfach nicht aus- 
reichend gegeben, 
denn das eigentli- 
che Spiel kann ich 
dort kaum finden. 
|3 Hast Du denn 
schon mal versucht, 
Kunststücke zu flie- 




Als »Stanginator« 
quält er Gitarren, als 
Pilot unschuldige Flug- 
zeuge: Unser Redak- 
teur Florian Stangl tobt 
sich mit eingedrehten 
Immelmännern aus 
und meint: »3D-Objek- 
n bei 



Streit un 



gen, also wirklich das zu 
machen, was das Programm 
auszeichnet? Du fängst mit 
dem Trainingslehrgang an, 
lernst Loopings und einfache 
Kunststücke und versuchst 
dann eben, die richtigen 
Kurse zu fliegen. Ist das für 
Dich kein Spiel? 
GH: Das ist deswegen 
kein Spiel, weil das ja nicht 
neu ist. Das lemt man ja, 
wenn man seine erste Flug- 
simulation fliegt... 
im Moment mal, Gregor, 
sag' mir doch bitte mal eine 
Flugsimulation, in der Du richtig lernst zu fliegen. Du 
lernst es nämlich nicht - Du mußt nur aufpassen, nicht 
unter eine gewisse Höhe zu kommen, sonst gibfs 
Schrott. 




9§ »Was nützt mir 

der beste Realismus, 

wenn dabei der 

Spaß auf der Strecke 



Flugweise n 
Weg.« 



Nett anzusehender Langweiler oder genialer Kunstflugsimu- 
lator? An »Flight Unlimited« scheiden sich die Geister. 

bei »Flight Unlimited« darf ich halt selber ans Steuer 
greifen. 

GN: Aber was nützt mir der beste Realismus, wenn 
dabei der Spaß auf der Strecke bleibt? Sieh mal ande- 
re Simulationen wie »Sim City 2000« an: Da hast Du 
nicht alle Möglichkeiten, die man beim Städtebau hat, 
nur kommt's witziger. Man kann Dinge tun, die man 
normalerweise nicht tun kann. »Flight Unlimited« sagt, 
wir machen nur die Dinge, die man normalerweise 
auch tun kann. Das ist ein bißchen wenig. 
bleibt?« £9 gg Klar, die Leute, die durch »Sim City« ange- 
sprochen werden, spricht »Flight Unlimited« sicher 
nicht an. Prinzipiell ist »Flight Unlimited« für Leute, 
die fliegen wollen, ohne Gegner zu bombardieren 
oder wie bei »Flight Simulator 5« langweilige Funk- 
feuer empfangen wollen. Es ist eben ein reiner Kunst- 
flugsimulator, mit Tricks, die man lernen kann und an 
denen mon durch eine Punktewertung gemessen wird. 
Das ist doch eine gewisse Herausforderung: Ich will 
diesen Trick jetzt schaffen, ich will diesen Kurs fliegen 
und so weiter. Dos macht mir Spaß. 

GN: Ich will auch nicht abstreiten, daß es Leute 
gibt, denen sowas Spaß macht. Ich kann auch die 
Simulation einer Backstube haben und es wird Leute 
geben, denen es riesig viel Spaß macht, ein virtuel- 
les Brot zu backen. Es ist jo schön, daß man bei »Flight 
Unlimited« diese Dinge tun kann, aber schadet es, 
mehr Abwechslung zu haben? Beispielsweise echte 
3D-Objekte: So könnte man selbst die Feinheiten der 
Steuerung ausprobieren, indem man zwischen zwei 
Wolkenkratzern durchfliegt. 
|^3 Ich gebe ja zu, auch ich fliege mal ganz gerne 
mal um einen Wolkenkratzer rum und seh' mir die 
Freiheitsstatue an. Doch auf die Dauer ist das stink- 



GN: Quatsch, guck' Dir doch mal die ganzen alten 
Sachen von Microprose an: Da gibt's hinten einen 
kompletten Anhang mit allen Flugmanövem, 
|£Q Aber eben nur im Handbuch - wo bitteschön 
ist der Fluglehrer? 

GN: Du wirst keinen einzigen Dogfight überleben, 
wenn Du nicht so Sachen wie den Immelmann 
beherrscht. Aber das ist ja nicht der Punkt: »Flight 
Unlimited« sogt, die ganzen Flugzeuge, die drin sind, 
wären hyperrealistisch dargestellt. Das Ist ja wun- 
derbar, aber kannst Du 'ne Junkers Ju von Tschai- 
kowskys »Sterbendem Schwan« unterscheiden? 
im Ich bin zum Beispiel ein Segelflugzeug geflo- 
gen und hatte mal in einer Piper die Hände am Ruder, 
Daher kann ich schon sagen, daß sich das Segel- 
flugzeug aus »Flight Unlimited« eben wie ein Segel- 
flugzeug fliegt, 

GN: . Aber wenn ich Realismus will, dann steig ich 
in ein Flugzeug oder guck mir ein Video an. 
IQ Haha, ein Flugzeug dürfte auch für Dich ein 
bißchen zu teuer sein und ein Video ansehen - da 
kannst Du dann doch zu wenig selbst machen. Aber 



limited 



langweilig, außerdem sind die Dinger 
bei meiner Flugweise nur im Weg. Ich 
hob ja nicht mal einen Grad, on dem 
ich meine Fortschritte messen kann. 
Dagegen bei »Flight Unlimited« sehe 
ich das, da kann ich mich steigern und 
meinen Erfolg nacbvollziehe" Das 
geht bei ande'e* Situationen wie 
dem »Flight Simulator 5« nicht ^nd 
deswegen wird's de schnell langwei- 

lig- 

GN: Ich raoe tuen :o :e V.o-j- 
lichkeit, meinen Erreg nachzuvollzie 
hen,wenn ich zum Beispiel exakt lande 
und meine Sinkgeschwindigkeit immer 
optimal war. 

||3 Gähn! Es ist für mich kein Argument zu sogen, 
ich fliege mal drei Stunden in der Gegend rum und 
lande dann perfekt. Was mache ich denn die drei 
Stunden davor? PC Player lesen, oder was? Und nur 
starten, einmal um den Flugplatz kreisen und wieder 
landen - das kann doch auf die Dauer keinen Spaß 
machen. 

GN: Es macfit dann Spaß, wenn ich in San Fran- 
cisco unter der Golden Gate Bridge durchfliegen kann. 
|£3 Aber nur solange, bis Du's einmal geschafft 
hast -das war's dann. 

GN: Dasselbe gilt für »Flight Unlimited«: Wenn ich 
den Looping einmal beherrsche, wo ist dann die Her- 



IQ D ann kommt eine der vielen anderen Flugfi- 
guren, die ich machen muß. 

99 »Ein paar 

Texturen und graue 

Kästen als 

Häuser - das ist nicht 

schön, sondern 

abschreckend!« §§ 

GN: Na und? Beim »Flight Simulator« kommt eine 
von 50 anderen Städten... 
1^3 ■die ich mitteueren Zusatzdisketten extra kau- 
fen muß! 

GN: Es sind für den Anfang genug Städte drin. 
im Tjo, die sehen halt bei weitem nicht so gut aus, 
daß es mich auch reizen würde, immer näher ran zu 
fliegen, 

GN: Der Spielspaß kann nicht nur was damit zu 




Würden Sie di< 
Mann eine gebrauch- 
te FlugsimulaHon 
abkaufen? Computer 
Journalist Gregor 
Neumann freut sich 
über Funkfeuer und 
3D-Objekte in »Flight 
Simulator 5«. 



tun haben, wie schön es aussieht! 
Wos »Flight Unlimited« bietet, ist 
okay. Aber ich möchte halt noch 
Dinge machen können, die nicht in 
einem Kunstflugprogramm vorkom- 
men. Denn was macht man, wenn 
man mal keine Lust auf Kunstflug hat? 
Über eine Landschaft fliegen, die 
immer häßlicher wird, wenn man 
näher kommt? 

(Ja Das stimmt nicht. Natürlich 
sieht der Boden aus größerer Höhe 
besser weil feiner aufgelöst aus, aber 
selbst im Tiefflug kommt's noch gut. 
Außerdem gibt's genügend Hügel, 
Berge und Flußtäler, durch die man 
fliegen kann. Du kannst sehr, sehr lange fliegen und 
es kommt immer wieder etwas neues. 
Wenn ich mir da »Flight Simulator 5« ansehe, habe 
ich aus 1 00 Metern Flughöhe nur eine grüne Fläche 
und vielleicht mal einen braunen Strich drin. In den 
Städten sieht's auch nicht besser aus: Ein paar Tex- 
turen und graue Kästen als Häuser - das ist wirklich 
nicht schön, sondern eher abschreckend! Wenn ich 
eine zivile Flugsimulation haben will, muß sie eini- 
germaßen gut aussehen und einen gewissen Anspruch 
hoben - dann lande ich bei »Flight Unlimited«. 
GN: Nicht unbedingt, Es gibt keinen Instrumen- 
tenflug oder realistisches Navigieren, »Flight Simula- 
tors« soll sogarals Vorbereitung fürdie Pilotenschein- 
Prüfung dienen. Der Witz am Microsoft-Produkt ist, 
daß Du viele verschiedene Städte, 3D-Objekte und 
Flugzeuge hast. 

1£9 Klar, man kann Funkfeuer auswerten, aber das 
ist doch keine Flugsimulation. Denn was machst Du, 
wenn Dir im Flugzeug irgendwann der Sprit ausgeht 
und Du ins Trudeln gerätst? Wie man da rouskommt, 
lernt man bei »Flight Unlimifed«. Das heißt: Mach 
Deine Funkfeuer, aber stürz' bitte nicht dabei ab! 
Außerdem halte ich das Verhalten der Flugzeuge in 
»Flight Unlimited« für realistischer, 
GN: »FlightSimulator 5« ist realistisch genug, daß 
Du von der Beweglichkeit und Geschwindigkeit her 
merkst, welches Flugzeug Du fliegst Deser Realis- 
musgrad langt mir vollkommer Außerdem: Fü' mich 
besteht der Spaß darin, daß -ch inneno'b von fünf 
Minuten in einer interessanten .encschoft um interes- 
sante Objekte fliegen kann. Das ist für mich wesent- 
lich reizvoller, als einen doppelt gedrehten Immel- 
mann fliegen zu können. (fs) 



B 



KOMPATIBILITÄT ALL 

SOUNDKAF 



JIM 




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id-Software 



* Dies« Spiet wurde mitlKjiweile in Deutjihlond indiiierl und dort lugendlührn unter 1 8 loh 

ren mihi rugnnnjkk gemodit werden, 

Quelle: lererrutthnfien on die Reduktmn PC Player ErhebvngtieltrMei: Bpnl/Moi I99S. 



■fl»«;!« 


er Origin 


1 (1) Wing Commander 3 - Heurt of the Tig 


2 (3) NBA Live '95 


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3 (lO)Bioforge 


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Quelle: Karstadt AG. Erhebung!!,;, träum: Mai 1 995. 





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10 (lO)X-COM - Terror from the Deep Microprose 


Quelle: Karstadt AG. Erhebungsieitraum: Mni 1995. 


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(2) Corel Di 

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Quelle: lesen usthrBten an die Redaktion PC Player. Erfiebungszeitri 



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Quelle: Leserzuschriften an die Reduktion PC Player. Erhebungszeitrauni: April/Mai 1995. 



Flop 5: Die größten Enttäuschungen 



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1 (1) Outpost 

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Quelle: Leserzusdiriflen ui die Redoktion PC Player. Erhebungszeilraum: April/Mai 1995. 

Ihre Stimme Zahlt! Jeden Monat starrt die Soft wäre- Indu- 
strie gebannt auf das Votum der PC Player-Leser. Um eine möglichst repräsen- 
tative Auswertung iu erhalten, lählen wir ouih ouf Ihre Stimme! Nur schnell die 
entsprechende Pastkarle in der Heftmitte ausfüllen, Briefmarke drauf und ab 
damit ■ je mehr Leser sich beteiligen, desto aussagekräftiger das Ergebnis. 





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Der CD-ROM-Inhalt von »PC Player plus« 7/95 



GARANTIERT NICHT BLEIFREI 



S/s"^r 



i&tmM 



Wer ist schneller? Unser 

CD-ROM-Recorder oder die 

Programmierer von 

Bullfrog? Das Wettrennen 

um die Demo zu »High 

Octane« brachte nicht nur 

Redakteure ins Schwitzen... 



w 



os macht man, wenn das CD-ROM für eine Aus- 
gabe eigentlich schon Fertig ist und dann ein 
Programmier-Team mit einer starken Demo auf- 
taucht? Überstunden natürlich. Um Ihnen die Demo 
von Bullfrogs Überraschungsspiel »High Octane« 
(siehe auch Messebericht) noch brandheiß zu servie- 
ren, entrissen wir der entsetzten DMV- Produktion in 
letzter Sekunde die vorbereitete Scheibe und bauten 
die 20 MByte große Demo noch rasch ein. 
Beim Durchsehen der Postkarten, die Sie uns jeden 
Monat schreiben, notieren wir uns naturlich die Wün- 
sche der Leser. Neben durchaus vorhersehbaren Vor- 
schlägen (»Mehr Demos!«) häuften sich aber auch die 
Anfragen nach aktueller Treibersoftware für Sound- 
und G'ohk<arten. Mit dem falschen Treiber ist der 
Spidspcß nämlich oft kaputt. Wir werden ab sofort 
monal che Opdatesder wichtigsten Kartenbieten, ins- 
besondere für die Modelle von Spea. Auf der aktuel- 
len CD finden Sie eine komplette Sammlung von Trei- 
bern für das aktuelle Spea- Programm, Die Rubrik 
»Treiber« wird jeden Monat erneuert und ausgebaut. 

Alles zum Anspielen 

Im Bereich Spieledemos können wir Ihnen diesmal 
onspielbare Versionen des 3D-Prügelspiels War riors 
oder des interaktiven Zeichentrickfilms Brain Dead 1 3 
bieten. Als möglicher »Descent« -Nachfolger wird Ter- 
minal Velocily gehandelt; die 9-Level-Demo, die es 





Wachablösung für Descent? Volle i 
Level von »Terminal Velocity« ma< 
Appetit auf die CD-ROM-Vollve 



auch als Shareware gibt, finden Sie selbstverständ- 
lich auf unserer CD. Wellraum-Feeling satt lockt bei 
Dark Universe mit originellen Zwischenszenen, die 
mal nicht mit 3D-Software gerechnet sondern als 
Modelltrick gefilmt wurden. Hinterlist und strategi- 
sches Geschick können Sie hingegen bei Mathiavel- 
li schulen, 

Verbesserungs- 
vorschläge gesucht 

Die PC Player plus-CD plotzt Monot für Monot ous 
ollen Nähten. Wie Ihnen sicher schon aufgefallen ist, 
konnten wir deswegen schon seit einigen Ausgaben 
keine Videoclips im Datenplayer unterbringen. Weil 
durch immer größer werdende Demos von CD-ROM- 
Produkten die Situation eher schlechter als besser wird, 
ist uns Ihre Meinung natürlich besonders wichtig. Bitte 
schreiben Sie uns, was Sie ouf der CD verstärkt sehen 
möchten und worauf Sie notfalls verzichten würden. 
Auch für brandneue Ideen sind wir zu haben. Rich- 
ten Sie Ihre Leserpost an die Redaktion PC Player Plus, 
DMV Verlag, Grubersir. 46a, 85586 Poing, Oder per 
EMail an CDROM@PCPWYER.MHS.COMPUSER- 
VE.COM. 

Weiterhin auf der Suche sind wir auch nach funktio- 
nierenden, gepatchten Spielstanden für alle mögli- 
chen PC-Spiele. Bei Veröffentlichung auf unserer CD 
gibt es auch ein kleines Honorar, Um die Datensi- 
cherheit unserer Leser zu gewährleisten, nehmen wir 
allerdings keine Spielstond-Editoren oder »Cheal«- 
Progromme an - das Risiko, daß uns hiermit ein unbe- 
kannter Virus untergejubelt wird oder durch einen Pro- 
grammierfehler die Festplatten unserer Leser gelöscht 
werden, wollen wir nicht eingehen. 



bleifrei! Das 

Highspeed- 
Auto rennen 
»High Octane« 
kennt nicht 
nur Gaspedale, 
sondern auch 
Feuerknöpfe. 



CD-ROM- 
Probleme lösen 

Das CD-ROM wurde von uns sorgfältig getestet. Alle 
Demos wurden ouf mehreren Konfigurationen aus- 
probiert. Mit den aktuelleslen Versionen von fünf 
Virenscannern haben wir das ROM auch komplett ouf 
Viren überprüft, Trotzdem kann der DMV-Verlag 
keine Haftung für Schäden übernehmen, die aus der 
Nutzung von Programmen auf dem CD-ROM entste- 
hen, Bitte lesen Sie auch unbedingt die Hilfe-Texte in 
unserem Menü, die weitere Tips zur Problembeseiti- 
gung g 




Wenn dos CD-ROM defekt ist, also ein Lesefehler es 
unmöglich macht, das CD-ROM zu benutzen, tau- 
schen wir es gerne um. Senden Sie die defekte CD an 
PC Player, CD-Umtausch, 
Gruberstr. 46a, 85586 Poing 
In der Regel erhalten Sie innerhalb von einer Woche 
Ersatz. 

Sollteollerdingsnur ein einzelnes Programm bei Ihnen 
nicht funktionieren, können wir Ihnen leider nicht wei- 
terhelfen; für die einzelnen Demos sind die jeweiligen 
Softwarefirmen verantwortlich - wir haben nur Ein- 
fluß auf unsere Eigenproduktionen, (bs) 








®kay, liJJII.I.MÜ'.Hll.H.lJjmmi.l.W 
vergesst alles, was Ihr bisher 
gesehen habt und macht euch bereit 
fuer likU*lüiMil?nnn - den irren 
Adrena Li nstoß. Merkt euch gut: vier 
umwerfende Tische mit ueber 
EEEIHBBSI^S fuer jeden, fetzige 
Rockmusik, brillante Sprach- 
ausgabe, absolut mitreissende 



E 



M 



P e rfe et 



\-mmsn 




Soundeffekte und - cool bleiben 

haben wir das ganze auch noch mit 
mmifHlIIIMZ3n!i«HI|j^^!l verse- 
hen, so daß Sie endLich 'mal eine 
Pi nba L l-Si mu La t i on bekommen, die 
CQH3SED Spaß macht. Aber geben Sie 
uns nicht die Schuld daran, wenn 
Ihnen das iHÜHBI zu hoch ist... 



Motion 




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©1395 Codemasiurs Limited. Psycho Pinball and Perfect Motion ans trademarks of Codemasters. All rights re 




Test: »Matrox MGA Millennium« 



rafik 



Seit der Erfindung von Locol 
Bus und PCI hat sich in der 
Spielegrafik nicht viel getan. 
Das aktuelle Modell 

für das nächste ^K^ e h 

JalUriaUSGIICI zeitig in die Bereiche 3D 

und Video haucht. 



Qrafikkarten, die Videos beschleunigen, gibt es 
schon seit ein paar Monaten; MPEG-Decoder 
auch. Noch in der Planung sind bei vielen Herstel- 
lern 3 D- Grafikkarten, die insbe- 
sondere Spiele beschleunigen 
könnten. Doch schon heute gibt es 
eine Grafikkarte, die SD-Fähigkei- 
ten besitzt, unter DOS und Windo- 
ws wieselflink ist, Video- for-Win- 
dows-Dateien beschleunigt und 
MPEG-Filme verarbeitet - Matrox' 
Millennium. Soviel Leistung auf 
einem einzigen Board machte unse- 
re Hardware-Tester natürlich neu- 
gierig. 

Windows 95 steht vor der Tür und mit ihm 
ganz neue Spielemöglichkeiten. Spätestens dann 
wird es gleich mehrere 3D-Grafikschnitts teilen 
geben, insbesondere eine von Microsoft selbst 
namens »Rendermorphics Reality Lab«. Spiele mit SD-Gra- 
fik sind »in« (von »Dark Forces« bis »Descent«), aber hier 
muß der Prozessor die Löwenarbeit der 3D-Berechnungen 
leisten. Ein auf der Grafikkarte integrierter 3D-Chip sorgt 
nicht nur für bessere Grafik, sondern verlängert auch die 
Tauglichkeitsdauer Ihres PCs, denn ein 486er mit 3D-Chip 
könnte manche Spiele um ein Vielfaches schneller machen 
als ein Pentium-PC. Damit nun die Spiele-Programmierer 
nicht für mehrere Chips unterschiedliche Versionen schrei- 
ben müssen, gibt es 3D-Grafikschnittstellen mit genormten 
Befehlen. Ähnlich wie es für Grafikkarten Windows -Treiber 
gibt, werden die Hersteller auch 3D-Treiber ausliefern. Die 




Programmierer schreiben dann nur noch 
für die Treiber und müssen 
sich nicht um Ihre Karte 
kümmern. Das funktioniert 
ähnlich wie bei VESA-Trei- 
bern, die für Spiele ja auch 
die unterschiedlichsten 
VGA- Karten »gleich« 
machen. 
Matrox ist eine der Firmen, die schon län- 
ger Grafikkarten mit 3 D-Unterstützung 
anbietet; bisher aber nur für den profes- 
sionellen CAD-Anwender. Das neueste 
Werk trägt den Namen »Millennium« und 
bietet einen ganzen Sack voller 
Fähigkeiten: Beschleunigung für 
DOS-Spiele, Windows, und Video- 
for-Windows- Filmen; dazu kommen 
Software-MPEG-Player und schnelle 
3D-Darstellung komplett mit Texture-Mapping - ist das die 
optimale Karte für Spieler? 

Mit alten Spielen unter DOS 

Kein DOS-Spiel verwendet die Fähigkeiten der vielen Gra- 
fikbeschleuniger, die heutzutage auf dem Markt sind; VESA- 
Treiber sind schon dos höchste der Gefühle, auf das sich 
Spiele-Programmierer einlassen. Deswegen hat die Grafik- 
karte nur dann eine Chance, besonders schnell zu sein, wenn 
sie die vom PC-Prozessor gelieferten Daten möglichst flott 
entgegennimmt. Die Vorgänger- Karte von Matrox, die 
»Impression«, gehörte zu den langsamsten DOS-Karten 



Matrox 
»Millennium« vereint einen 
schnellen Bildaufbau unter DOS 
und Windows, beschleunigt die 
Darstellung von Video-for-Windo 
ws-Filmen und besitzt abendrein 



Je nach Anwen- 
dungsfall 
beherrscht die 
Karte verschiede- 
ne SD-Darstellun- 
gen: links Linien, 
mitte Flat-Shading, 
rechts Gouraud- 
Shading. Trotz 
steigendem 
R ec hena ufwa n d 
rotiert der Ring 

Geschwindigkeit. 




überhaupt - da war einiges gutzumachen. 
Zwei Programme kamen für den DOS-Test der Millennium 
zum Einsatz: Zum einen der »3DBench« und zum anderen 
das Programm »VIDSPEED« (gibt es beide auf dem CD- 
ROM von PC Player plus im Verzeichnis \PROGRAMM\ 
VGABENCH). 3DBench bescheinigt der Karte auf unserem 
Testsystem [siehe Kasten »Testergebnisse«) einen Wert von 
83,3. Das ist auf unserem Test- System (Pentium 90 mit Plato- 
Board) so ziemlich das Maximum, was man erzielen kann. 
VIDSPEED erzielt bei 32-Bit-Schreiboperationen sowohl bei 
einer Auflösung von 320 x 200 als auch bei 640 x 480 
Pixel einen Super- Datendurchsatz von rund 48 KByte/ms. 
Die einzigen Karten, die da noch mithalten können, sind gut 
abgestimmte ET-4000- Karten mit dem W32P-Chip. Den 
DOS-Test besteht die Millenium also mit Bravour. 

High Speed unter Windews 

Für einen groben Geschwindigkeits-Test unter Windows neh- 
men wir das Programm »Wintach 1.2«, welches verschie- 
dene Windows-Applikationen emuliert und deren Ablauf- 
geschwindigkeit mißt. Mit einem Wert von 90 (640 x 480, 
256 Farben) und 1 86 (640 x 480, True Color) ist die Karte 
auch hier eine der schnellsten, die wir jemals in den Fingern 
hatten. 

Obwohl während der gesamten Windows-Testphase keine 
Abstürze auftraten, und alles stabil lief (was bei vielen neuen 
Grafikkarten dank fehlerhafter Treibersoftware nicht zutrifft), 
gab es doch eine Kleinigkeit zu bemängeln: Hintergrund- 
Muster auf dem Desktop wurden bei allen 256-Farben-Modi 
nicht korrekt dargestellt; der Treiber verschluckte die ober- 
ste Linie. 

Mit dem Programm »Control Panel« stellt man unter Win- 
dows die Auflösung ein. Der besondere Clou der Matrox ist, 
auch unter Windows 3. 1 die Auflösungen so umzuschalten, 
daß man Windows nicht verlassen und wieder laden muß, 
sondern einfach in der neuen Auflösung weiterarbeitet. Mit 
diesem Programm lassen sich auch die 3D-Fähigkeiten der 
Karte ein- und ausschalten, weil mit aktivierter SD-Beschleu- 
nigung ein Teil des Karten-RAMs nicht für Grafiken zur Ver- 
fügung steht. Bei eingeschalteter 3D-Beschleunigung stehen 
also die ganz hohen Auflösungen und Farbtiefen nicht zur 
Verfügung. 

Video-Beschleunigung und MPEG 

Standardmäßig ist die Karte in der Lage, Video-for-Win- 
dows-Dateien wesentlich größer als üblich darzustellen, 
ohne daß die Wiedergabe ruckliger wird. Ausprobiert 
haben wir das beispielsweise mit den »Multimedia Leser- 
briefen« der PC Player plus. Wird das Filmfenster bei Video- 
for-Windows vergrößert, verbessert sich dadurch zwar nicht 
die Bildqualität, aber Sie können den Film angenehmer 
betrachten. Auf anderen Grafikkarten gerät der Film bei 
Vergrößerung hingegen sofort ins Stocken, da der Prozes- 
sor selbst jedes Bild Byte für Byte vergrößern müßte. 



@©I§PföM¥ 

GLAUBEN SIE NICHTS, WAS MAN IHNEN SAGT ... 
UND ERST RECHT NICHT, WAS SIE ZU SEHEN BEKOMMEN ... 






G 



rafik 



für das nächste 
Jahrtausend 

abspielen. Die Abspielgesch> 



MPEG-Filme lassen sich mit 

dem mitgelieferten Soflware- 

MPEG-Player der Firma Xing 

'indigkeit eines MPEG-Films ist 




zufriedenstellend; Aussetzer und Ruckein sieht man selten. 
Allerdings bleibt die Qualität deutlich hinter einer MPEG- 
Hardwarelösung zurück (zum Beispiel die Einsteckkarle 
»Real Magic«). Ein weiterer Nachteil: Da der Prozessor den 
MPEG-Film verarbeitet, bleibt ihm keine Rechenzeit für ande- 
re Dinge übrig. Spiele, die MPEG-Filme als Hintergrund nut- 
zen, würden also bei dieser Lösung nicht funktionieren. 
Außerdem steht MPEG nur _, Pmgmm 

unter Windows, nicht aber 
für DOS-Programme zur 
Verfügung. Matrox will 
jedoch demnächst eine 
Zusatzkarte mitdem Namen 
»MGA MediaXL« anbieten, 
die mit der Millennium-Karte 
verbunden wird, und über 
die sich dann MPEG-Filme 
per Hardware-Dekodierung 
abspielen lassen. 

So wird 

3D Schneller Ein Software-MPEG-Detoder liegt 

Matrox ist schnell: Die dings hinkt die Bildqualität ein« 

»Millennium« ist fertig, aber 

Software, die die 3D-Fähigkeiten der Karte wirklich aus- 
nutzt, war zu Redaktionsschluß noch nicht zu haben. Eini- 
ge Spielprogramme werden unter Anleitung des Matrox- 
Teams gerade umgesetzt. Für eine Beurteilung der 3D-Fähig- 
keiten mußten wir uns deshalb auf das mitgelieferte 
Windows- Programm »DynaView 3D« beschränken. Dieses 
dient dazu, 3D-Dateien des Programms »AutoCAD« in Echt- 
zeit zu betrachten und rotieren. Anhand mehrerer komple- 
xer Beispielobjekte, die sich absolut fließend über den Bild 
schirm bewegten, konnten wir uns fürs erste von den Fähig 
keifender Karte überzeugen. Bemerkenswert war dabei n ich 
nur der absolut ruckfreie Bildaufbau, sondern auch die Tat- 
sache, daß die Animation nicht langsamer wurde, als wii 
auf Gouraud-Shading umschalteten. Letztere Zeichenart is 
dafür da, damit gerundete Kanten besonders gut dargestell 
werden. Die beschleunigte 3D-Funktion verwendet übrigens 
grundsätzlich Modi mit mindestens 65.000 Farben und 
hoher Auflösung, also nicht die in Spielen üblichen VGA- 
Modi mit nur 256 Farben. 

Neue RAMs 

Grundsätzlich gibt es die Karte entweder mit 2 MByte oder 
mit 4 MByte RAM. Die kleinere Variante stand uns zum Test 
zur Verfügung. Aufgerüstet werden kann die Karte auf bis 
zu 8 MByte. Für die Aufrüstung kommen nur spezielle Mil- 
lennium-Module von Matrox in Frage. Eingesetzt werden 
sogenannte Window-RAMs (WRAMs), die durch ihren Auf- 




der Millennium bei, aller 
echten MPEG-Hardware 



kommt ein Film auch bei v 
größertem Fenster kaum 



bau schneller als die bisheri- 
gen Speicherchips sein sollen. 
Obwohl 2 MByte für eine nor- 
male Grafikkarte schon reich- 
lich bemessen wäre, unter- 
stützt die Millennium bei SD- 
Darstellungen damit nur eine 
Auflösung von 640 x 480 Pixel 
und 65536 Farben. Das ist für 
Spiele zwar ausreichend, aber 
es wird bei 2 MByte schon 
langsam eng, wenn SD- 
Objekte mit Texturen verwendet werden sollen. 
Alles in allem ist die Millennium eine Klasse-Karte in allen 
Disziplinen, Das Ganze hat allerdings auch seinen Preis: 
750 Mark sollen für das 2-MByte-Board über den Laden- 
tisch wandern, 440 Mark kostet die 2-MByte-Aufrüsfung. 
Allerdings bekommt man im Moment für das Geld nichts 
Vergleichbares auf dem Markt. SD-Spielegrafik-Beschleuni- 
gung wird zwar auch von anderen Chip-Hersteilern ent- 
wickelt (Spea, Cirrus Logic, S3, Yamaha) aber im Moment 
regiert Matrox alleine. Interessant wird das Ganze für Spie- 
ler natürlich erst dann, wenn es auch Software mit SD- 
Chip-Unterstützung gibt. Das wird wohl erst mit Windows 
95 passieren. Spätestens dann sollte man die Millennium 
auf die Hardware-Checkliste setzen. (hf) 



MATROX MGA MILLENNIUM 

Hersteller: Matrox 

ca.-Preis: 750 Mark 

Lieferumfang: PCI-Steckkarte, CD-ROM mit Treiber, Spielen, 
3D- Demo- Software (in Vorbereitung) 

Besonderheiten: Sehr schnelle Grafikkarte für DOS und 

Windows, MPEG- Wiedergabe, Video-for- 
Wi n da ws- Besc h le u n i g u ng, 3 D- Besch leu ni- 
gung (inkl. Goraud-Shading und Texturen, 



190.000 Polygon. 
Z-Buffer) 



pro Sekunde mit 



RED BARON 

"Red Baron gehört auf dem 

Sektor der Flu 

mit zum Besten, was ihnen aur 

dem heimischen Monitor 

passieren Kann" 

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Flugsimul ationen" 

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Meisterwerk, was uns die 
Programierer aus Oregon da 
beschert haben" 

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Spitzenklasse" - ASM 



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l JLL -jjljio-iJLiwmßm 



Schluß mit lustig: Held im neuen 
LucasArts-Abenteuerspiel ist ein 
fieser Biker mit rüden Um- 
gangsformen. »Tentacle«-Desi- 
gner Tim Schafer versucht den 
Spagat zwischen konventionel- 
ler Puzzlekunst und interakti- 
vem Road Movie. 



O 



uietschende Reifen, brüllende Motoren 
und aufsteigende Qualmwolken können 
auf zwei Dinge hindeuten: Entweder hatsich 
ein argloser Fahrschüler gerade übel ver- 
schaltet oder Biker Ben und seine »Polecats« 
sind zu einer Spritztour gestartet. Ben nimmt 
man sein Eosy-Rider-Image sofort ab: Sein 
schrankähnlicher Körper ist in schäbige Le- 
derklamotten gehüllt, das unrasierte Gesicht mit Sonnen- 
brille und Glimmstengel bewaffnet. 

In einem Computerspiel hat so jemand eigentlich nichts ver- 
loren und würde auch nach etlichen Schönheitsoperationen 
bestenfalls als Bösewicht durchgehen. Aber weit gefehlt: 
Unter Federführung von Tim Schafer machten die Adventu- 
re-5pezialisten von LucasArts (»Day of the Tentakle«, »Sam 
& Max«) den kantigen Aussteiger kurzerhand zum Prota- 
gonisten ihres neuesten Werks. »Füll Throttle« (in der deut- 
schen Version »Vollgas« genannt) räumt endlich mal mit 
allen gängigen Helden-Klischees auf. Das Programm ersetzt 
den typischen Geheimagenten oder Märchenritter durch eine 
Figur, von der sich nur sehr we- 
nige Prinzessinnen freiwillig er- 
retten lassen würden (viel lieber 
küssen sie glitschige Frösche), 
■en sieht nicht nur aus wie ein 
Hardcore- Biker - auch seine 





kratzbürstige Baßstimme und das coole Auftreten passen. 
Zimperlich gibt er sich sowieso nicht: Ist eine Tür verschlos- 
sen, tritt er sie ein, und falls sich ein lieber Mitmensch eher 
unkooperativ zeigt, wird er schlagkräftig zu Bens Meinung 
überredet. 

Die in der mittelbaren Zukunft angesiedelte Handlung spielt 
größtenteils auf dem Highway Nummer 9 in Amerika. Ben 
und seine »Polecats« gehören einer aussterbenden Spezies 
an, denn im hochtechnisierten Zeitalter ist kein Platz mehr 
für wilde Motorradgangs. Stattdessen fährt man in Trucks 
herum oder saust mit Hovercars durch die Gegend; die Po- 



m Luettheiuer 



Day of the Tentacle 
Sam & Max 
FÜLL THROTTLE 

Prisoner of Ire 



Gespräche werden mit dem üblichen Multiple-Choke- Verfahre 
bewältigt 



Trotz toller Atmosphäre kann Füll 
Throttie nicht in höchste Wer- 
tungsregionen aufsteigen; die 
Puzzlearmut ist ein Handicap. 
Sam & Max hat einen ebenso 
eigenwilligen Grafikstil wie Füll 
Throttle, bietet aber neben viel 
zynischem Humor wesentlich mehr Lokalitäten und Aufgaben. 
Es ist auch komplexer als Prisoner of Ice, das trotz einiger 
schwieriger Rätsel innerhalb weniger Tage durchgespielt wer- 
den kann. Mehr in Richtung »ernstes« Adventure geht Game- 
teks Bureau 13, bei dem man zwei Geheimagenten gleichzei- 
tig steuert. Schon etwa älter, aber immer noch unerreicht ist 
Day of the Tentacle: Kein anderes Grafik- Adventure verbindet 
derart gelungene Gags mit komplexen, logischen Puzzles. 



A 



- -Inventar 



Ausgang 
zu Fuß 



Wir treffen auf den ehemaligen Anführer 
r netten Racker 



Objekte -i — £*■ 



nehmen/ 
benutzen' 



lizei ist mittlerweile vollständig auf Ultraleicht- 
Helikopter umgestiegen. Zudem gibt es nur 
noch einen einzigen Motorrad- Hersteller in 
den ganzen USA - »Corley Motors«. Dessen 
gealterter Boss ist trotz seiner weißen Haare 
Biker mit Herz und Seele und schwelgt häu- 
fig in Erinnerungen an die guten alten Zei- 
ten. Doch seinem niederträchtigen Kollegen 
Adrian Ripburger ist er im Weg, will dieser 
doch die Motorrad -Produktion einstellen und 
stattdessen moderne langweilige Mini-VANs 
produzieren. 

Obwohl der alte Corley krank ist, mag Ripburger nicht auf 
dessen natürlichen Tod warten und ersinnt einen perfiden 
Plan: Um den Alten zum alljährlichen Festival der Coriey- 
Fahrer eskortieren zu lassen, will er Bens Gang anheuern - 
mit dem Ziel, ihnen die Ermordung ihres Idols in die Schu- 
he zu schieben. Als Ben ablehnt, wird er niedergeschlagen 
und in einen Müllcontainer geworfen, während einer von 
Ripburgers Männern mit seinem Motorrad davonbraust. 
Nachdem die Polecats ihrem vermeintlichen Anführer ge- 
folgt sind, stellen die bösen Buben das Motorrad wieder an 
die ursprüngliche Stelle zurück - doch irgendwie fehlen der 
Vorderradgabel nun einige Schrauben... 
Als sich Ben aus dem Container befreit hat und seiner Gang 
hinterherdüst, landet er deswegen sehr unsanft im Straßen- 
graben. Bevor er den geplanten Mordanschlag verhindern 



langer 



untersuchen 



sprechen 



Hier sehen Sie per Bildmontage sämtliche Be- 
dienungselemente auf einen Blick 



kann, muß er also erstmal 
seinen Feuerstuhi wieder 



Ich weiß nicht, ab ich nach dem 
Testen von Füll Throttle jemals 
wieder auf mein schnödes 
Trekking-Rad steigen möchte 
- als Biker Ben bin ich jetzt ein- 
fach an dickere Maschinen ge- 
wöhnt... 

Wer keine tiefverwurzelten 
Antipathien gegen Motorrad- 
fahrer hegt, wird sich pro- 
blemlos mit dem rauhbeinigen 
Gesellen identifizieren kö 



stes Grafik -Ad venture vor sich 
hat, wird Ben innerhalb weni- 
ger Tage, wenn nicht sogar 
Stunden, bis zum Happy End 
führen. Die Puzzles sind ex- 
trem gradlinig und offensicht- 
lich geraten, auch die Actio n- 
sequenzen erfordern eher 
Herumprobieren als echtes 
Können. 

Während Fult Throttle somit 
das ideale Progrc 



sn. Die Grafik ist extrem gut Computerskeptiker e 



gelungen und wirkt vor altem 
durch die flüssigen Animatio- 
nen echter, als so mancher 
computerisierte Kinofilm- Ver- 
schnitt. 

Soviel zum Lob - doch nicht nur 
einige Design-Mängel schrän- 
ken den Spielspaß ein, Füll 
Throttle ist schlicht und ergrei- 
fend zu schnell durchgespielt. 
Wer nicht gerade sein allerer- 



sbes- 



belehren, dürfte sich 
mancher Spiele Veteran veräp- 
pelt vorkommen. Man sollte 
sich gut überlegen, ob einem 
das kurze, aber spannende 
Biker-Abenteuer das Geld 
wert ist. Ich meine: Ja! Denn 
nach einem guten Kinofilm är- 
gere ich mich schließlich auch 
nicht, wenn die Zeit wie im 
Flug vergangen ist. 



hinbekommen. Dabei hilft 
ihm Maureen alias Mo, die 
als freiberufliche Mechani- 
kern zufälligerweise auf ka- 
putte Corley-Maschinen 
spezialisiert ist. Im Verlauf 
des Spiels wird Ben noch auf 
einige andere Charakter- 
köpfe treffen, darunter eine 
vorwitzige Fotoreporterin, 
ein grimmiger Fernfahrer 
sowie die Anführerin der 
»Geier« -Rocker von neben- 
an. Noch mehrere andere 
Gangs machen das Gebiet 
unsicher, am unangenehm- 
sten sind die »Cavefish«- 
Buben. Diese müssen ihre 
empfindlichen Höhlenbe- 
wohner-Augen mit speziel- 
len Sonnenbrillen schützen, 
in die gleich noch Zielerfas- 
sungssysteme ä la »TIE-Figh- 
ter« eingebaut sind. Ihre 
daraus resultierende Ange- 
wohnheit, sich nur anhand 
der Mittelstreifen-Markie- 
rungen zu orientieren, könn- 
ten gemeine Zeitgenossen 
allerdings zuweilen ausnut- 
zen... 

Füll Throttle ist für Adventu- 

Eine zerstörte Brücke halt e 
re-Einsteiger konzipiert. Die ten Biker nicht auf 






Die Motorrad-Duelle erfordern ein wenig Übung 

gradlinig aufgebauten Puzzles erfordern nur wenig Nach- 
denken, in aller Regel werden eingesammelte Gegenstände 
schon wenige Sekunden später benötigt. Fast nie ist es not- 
wendig, Objekte miteinander zu kombinieren, z.B. um etwas 
zu basteln. Zum anderen wird man vom Programm - ei- 
gentlich unpassend zu seinem 
eher ernsten Inhalt - aufs Für- 
sorglichste behütet. So kann man 
definitiv nicht sterben oder sonst- 
wie »das Spiel verlieren«, auch 
Sackgassen gibt es nicht: Wenn 
man in die nächste Szene 
kommt, dann läßt sie sich mit Si- 
cherheit auch lösen. Trotzdem 
entsteht durch dieses zahme Am- 
biente keine Langeweile - ver- 
einzelt gibt es nämlich zeitkriti- 
sche Stellen, bei denen nicht zu 
lange gezögert werden darf. 
Nicht wenige Szenen laufen al- 
lerdings ohne jegliche Ein- 
flußmöglichkeit ab - minuten- 
lang wird man zum Zusehen ver- 
dammt. Zumindest stilistisch wird 
dadurch das Spielvergnügen 
nicht unterbrochen, denn die 
Zwischensequenzen unterschei- 
den sich grafisch nicht vom ei- 
gentlichen Ad venture -Gesche- 
hen. 

Während die allgemeine Ten- 
denz in der Software-Industrie in 
letzter Zeit dahin geht, neue 
Spiele nur noch in Super-VGA- 
Auflösung zu entwickeln und mit 
möglichst bekannten Schauspie- 
lern aufzupeppen, ist LucasArts 
einen ganz anderen Weg ge- 
gangen: Statt hochauflösender 
Grafik gibt es grobe VGA-Bil- 
der, statt aufwendiger Videose- 
quenzen flüssige Comic-Anima- 
tionen. Und siehe da, das Kon- 
zept geht auf - nicht die Mittel 
sind es also, die über die Güte 
eines Computerspiels entschei- 



den, sondern die Art, wie sie eingesetzt werden. Denn trotz 
der technischen Überalterung stimmt die Spielatmosphöre 
hundertprozentig: Man nimmt Ben seine Grimassen und 
Sprüche sofort ab, hat ihn innerhalb von Sekunden als Pro- 
tagonisten akzeptiert. 

Der verwendete Grafikstil überzeugt mit seiner Mischung 
aus Realismus und comic-hafter Übertreibung; so sind die 
Biker-Rauhbeine so richtig schön rauhbeinig und der schmal- 
köpfige Bösewicht (mit der Stimme von Wing-Commander- 
3-Star Mark Hamil!) triefend böse. Sehr gut gelungen sind 
die abwechslungsreichen, oftmals ungewöhnlichen Per- 
spektiven: Nach einem Sturz Bens sieht man z.B. die Um- 
gebung durch seine Augen - inklusive der immer wieder zu- 
fallenden Lider und verlorengegangener Sehschärfe. 
Während alle Hintergrundbilder und Personen gemalt wur- 
den, tauchen die Fahrzeuge (vom aufgemotzten Motorrad 
bis zum umfunktionierten Frachtflugzeug) als schnittige Ren- 
dergrafiken auf. Wenn man eine Weile nichs tut, werden 
die zugrundeliegenden Modelle als Bildschirmschoner ge- 



lenhardt 



Eine Reporterin beobachtet, w 
Corley hinterrücks erschlagen 



Andere Softwarefirmen wol- 
len Hollywood-Filme imitie- 
ren, indem sie Schauspieler 
engagieren und Videoaufnah- 
men digitalisieren. Füll Thrott- 
le geht den künstlerisch wert- 
volleren Weg: Durch die ge- 
zeichnete Comicgrafik und die 
klasse Story hat dos Adventu- 
re seinen eigenen Stil. Schnit- 
te, Nahaufnahmen und vor 
ollem die perfekte Soundku- 
lisse sorgen für mehr Atmo- 
sphäre als die meisten Video- 
film-Orgien. Sofern man sich 
nicht an dem etwas rauhen 
Ambiente stört, ist Füll Thrott- 
le ein Hochgenuß in Sachen 

Nicht ganz so enthusiastisch 
fällt mein Urteil über das ei- 
gentliche Spiel aus. Die neue 
Bedienung ist sehr gut, die 
Konstruktion der Puzzles 
meist logisch. Aber ganz ehr- 
lich: Übertrieben viel Komple- 
xität hat das Programm nicht 
zu bieten. Vor allem Fortge- 
schrittene, die sich wohlig an 
den Langzeit-Spaßwert frühe- 
rer LucasArts -Rätsel bolzen er- 
innern, werden nach einem 



Wochenende etwas entgei- 
stert auf den Abspann starren: 
Moment mal, das war toll - 
aber war das wirklich alles? 
So gut mir die Cut Scenes ge- 
fallen - die Priorität bei die- 
sem Programm hätte stärker 
bei den Puzzles liegen sollen. 
Dafür hätte man sich die nach 
kurzer Zeit eher lästig wir- 
kenden Action szenen schen- 
ken können. Wenn selbst 
LucasArts anfängt, mehr Auf- 
wand und Zeit in Story- 
Präsentation als Rätsel -Kon- 
struktion zu stecken, brechen 
schwere Zeiten für Fans »alt- 
modischer« Abenteuerspiele 

Wer's hingegen weniger knif- 
flig mag, wird begeistert sein: 
Füll Throttle bietet für Einstei- 
ger eine äußerst coole Mi- 
schung aus Interactive Movie 
und Grafik- Ad venlure-Tug en- 
den. Der Profi wird jedoch un- 
ruhig registrieren, daß der 
Knobelfaktor gegenüber Tim 
Schafers letztem Adventure, 
dem genialen Day of the 
Tentacle, merklich entschärft 




zeigt - frei noch dem Motto »nichts wegwerfen, 

was noch irgendwie nützlich sein könnte«. 

Auch der Sound übertrifft mit Leichtigkeit das, was Die iweite Actionsequerw besteht aus 

... . einem Crash- Autorennen 

man von seinen technischen Daten her erwarten 



könnte: Weder General MIDI noch CD Audio werden un- 
terstützt, die gute alte Soundblaster bzw. Soundblaster Pro 
oder SB 16 muß für alle akustischen Einlagen herhalten. 
Trotzdem klingen sowohl die Musik (zum Großteil von einer 
Band namens »The Gone Jackais« eingespielt) als auch die 
Geräusche sehr gut und intensivieren das Biker-Ambiente. 
Bei der Steuerung ist man vom gewohnten Icon-Prinzip ab- 
gekommen. Sobald sich der Mauszeiger über einer interes- 
santen Stelle befindet, wird er von einem roten Rahmen um- 
geben. Hält man die Maustaste gedrückt, erscheint eine To- 
tenkopf-Tätowierung mit dem Namen des angewählten 
Objekts. Nun fährt man auf den gewünschten Teil des Tat- 
toos und läßt die Maustaste los - prompt wird die Aktion 
ausgeführt. Die Augen stehen natürlich für Angucken und 
Untersuchen, der Mund für Sprechen bzw. Saugen. Mit der 
Hand werden Gegenstände aufgenommen oder manipu- 
liert; der Stiefel schließlich erlaubt kräftiges Treten und Ge- 
waltanwendung im allgemeinen. Per Rechtsklick erscheint 
das Inventar - ebenfalls im Toten köpf- Stil. 
Rote Pfeile zeigen an, wo man den momentanen Raum ver- 
lassen, bzw. Häuser betreten kann. Sitzt Ben auf seinem 
heißgeliebten Motorrad, wird aus dem Pfeil ein Verkehr- 
schild. Netterweise muß man nicht abwarten, bis man behä- 
big zum Bildrand gewofschelt ist - per Doppelklick wird di- 
rekt zur angrenzenden Ortlichkeit geschaltet. So einfach die- 
ses Prinzip ist, birgt es doch eine kleine Tücke: Ein und 
dieselbe Lokalität wird teilweise- je nach Position des Maus- 
zeigers - mal mit einem Pfeil nach oben, mal mit einem Pfeil 
nach links angesprungen. An einer anderen Stelle jedoch 
liegen zwei verschiedene Ortlichkeiten so dicht nebenein- 
ander, daß man trotz der beiden verschiedenen Pfeile die 
zweite mit Leichtigkeit übersieht. 

Wie schon bei Sam & 
Max, haben die Pro- 
grammierer auch Füll 
Throttle zwei größere 
Actioneinlagen spen- 
diert. Die erste besteht 
aus der modernen Va- 
riante des ritterlichen 

Lanzenkampfs: Auf 
Füll Throttle bietet ein neues Benut- r 

ier-lnterface einer stillgelegten 



PC PLAYER 7/95 





Straße begegnen Ben allerlei 
Widerlinge, die mit verschie- 
denen Waffen ausgerüstet 
sind: Ketten, Holzplanken, 
Morgensterne und Motorsä- 
gen. Unser armer Biker kann 
zunächst nur seine Fäuste 
bzw. Stiefel einsetzen, doch 
wenn eres schafft, einen Geg- 
ner zu besiegen, kann er net 
terweise dessen Schlag-Uten 
sil übernehmen. Wird man an 
dererseits selbst besiegt, is 
das Spiel nicht etwa aus 
Beinhart und schmerzfrei 
steigt unser Biker abermals auf 
seinen Motoresel. Allerdings 
trifft er jetzt wiederum auf die 
schon besiegten Konkurren- 
ten, was für frustige Momente 
sorgen kann: Wer schon zum dritten Mal vom glatzköpfi- 
gen Planken-Heini auf die Straße geprügelt wurde, verspürt 
das dringende Verlangen, die nicht vorhandene Hupe lange 
und ausdauernd zu betätigen. Außerdem steht in der zwei- 
ten Spielhälfte ein Crash-Autorennen an. (la) 



Nachdem wir von Ripburgers Megatruck 
gerammt wurden, macht dieser seinerseits 
Bekanntschaft mit einem umgebauten 
Fracht-Jumbo 



m 



throftle- vollgas 






>" 



»r 



Spiele-Typ 
Hersteller 
(n.-Preis 

Kopier schuti 

Anleitung 

Spieltext 



Atispruch 
Bedienung 
Grafik 



Grafik-Adventure 
Lucas Arts 
DM 100,- 

Deutsch; befriedigend 
Englisch; mittel seh wer 
(deutsche Version in 
Vorbereitung) 
Für Einsteiger 
Gut 
Sehr gut 



Freies RAM: min. 4 MByte 
Festplattenplati: ca. 2 MByte 
CD-Belegung: ca. 530 MByte 

Besonderheiten: 

Advent ure mit Action- Sequenzen. 

Komplett eingedeutschte Version in 

Vorbereitung. 

Wir empfehlen: 486er 

(min. 50 MHz) mit 8 MByte RAM, 




V 



A FINAL UNITY 

STAR TREU: THE NEXT GENERATION 



Raumschiff Enterprise warpt sich auf den 
PC: Spectrum Holobyte hat seine Kombina- 
tion aus Simulation und Adventure endlich 
fertiggestellt. 

^* ternzeit 471 11,1: Die Enterprise patroulliert im Auftrag 
^ß der Föderation an der neutralen Zone in der Nähe des 
romulanischen Reiches. Eigentlich eine Routineaufgabe, 
doch plötzlich passiert etwas ungewöhnliches. Aus der neu- 
tralen Zone rast ein kleines Scoutschiff in das Föderations- 
Gebiet. Die an Bord befindlichen Gardianer bitten um po- 
litisches Asyl. Kurz darauf erscheint ein Regierungskreuzer 
der Garidianer, welcher die Auslieferung der Verbrecher 
im Scoutschiff verlangt. Das Schiff romulanischer Bauart 
macht zur Unterstützung dieser Bitte schon mal seine Pha- 
ser feuerbereit... 

Wie jede gute Fernsehfolge von »Star Trek: The Next Ge- 
neration« beginnt auch »A Final Uniiy« (»Eine endgültige 
Vereinigung«) mit einem »Teaser«; einer drei Minuten lan- 
gen Sequenz, die auf dem Höhepunkt der Spannung endet. 
Dann setzt der bekannte Vorspann ein, der Schauspieler 
und Filmcrew beim Namen nennt. Doch statt Kameraleuten 
und Regisseuren erscheint der Name der Software- Firma 
Spectrum Holobyte, denn bei »A Final Unity« handelt es sich 
nicht um eine TV-Episode, sondern um ein Computerspiel. 
Für die Handlung haben die Entwickler alle Register gezo- 
gen und genug Stoff für ein halbes Dutzend Fernsehfolgen 
integriert: Zu Spielbeginn nimmt Picard die flüchtigen 
Garidianer auf und erfährt von deren politischen System. 
Die »Patrizier« auf dem Planeten unterdrücken seit tausend 
Jahren die »Plebetaner«. Als Grundlage dienen ihnen die 
vier heiligen Schriftrollen des »Lawgivers« die unter ande- 





Nach sieben Jahren Fernsehserie zückt Commander Riker 
seinen Phaser jetzt auch auf dem PC 

rem die Vormachtstellung der Patrizier untermauern. Dieser 
Prophet hat angeblich auch eine fünfte Schriftrolle verfaßt, 
welche die Rechte der Plebeianer definierte, doch vor der 
Veröffentlichung wurde er mir seinem Gefolge von den Pa- 
triziern ins All verscheucht. Die fünfte Schriftrolle, welche die 

ITiTIPM Schneider 



Von der Brücke aus erreichen Sie die e 



Böse Zungen könnten be- 
haupten, das Nexi- Generati- 
on-Spiel würde sich im Spiel- 
design schamtos bei Inter- 
plays Enterprise-Titeln 
bedienen. Allerdings hat Spec- 
trum Holobyte gerade im De- 
sign des Brückenteils bei Null 
begonnen und vieles komplett 
anders entwickelt. Statt Wing- 
Commander-Action gibt es 
hier ein Strategiespiel; wer 
das nicht mag, gibt die Kon- 
trolle einfach an den Klingo- 
nen Wort weilet. 
Die insgesamt sieben Mini-Ad- 
ventures zeigen ähnliche Pro- 
bleme wie Interplays Vorbil- 
der: Alle sind relativ klein und 
in sich geschlossen. Bei den Pu- 
zzles gibt es keine neuen ln- 
novations-Durchbrüche, wo- 
bei Komplexität und Schwie- 
rigkeit im Spiel nach und nach 
ansteigen - also nicht gleich 



abschalten, nur weil Sie die 
erste Mission relativ schnell 
gelöst haben. 

Wenn mich am ansonsten 
grundsoliden Programm eines 
stört, dann ist es die Grafik. 
Die Verquickung vieler unter- 
schiedlicher Stile macht die Il- 
lusion, »im Spiel" zu sein, oft 
kaputt. Ertappt man sich beim 
Angucken eines neuen Bildes 
dabei, als erstes nicht das 
Alien sondern die andere Zei- 
chentechnik zu bemerken, 
haben die Grafiker was falsch 
gemacht. 

Auch die Animationen der 
Crewmitglieder könnten um 
einiges schöner sein. Späte- 
stens in der zweiten Spiel- 
hälfte sollte Sie die intelligen- 
te Story jedoch derart mit- 
reißen, daß Sie über solche 
Grafik-Schwächen wohl wol- 
lend hinwegsehen. 





Unterdrückung der Pfebeianer aufheben könn- 
te, blieb für immer verschollen. 
Sollten Sie sich entscheiden, mit der Crew der 
Enterprise nach dieser Rolle zu suchen, passie- 
ren mehrere Dinge nahezu gleichzeitig: Auf eine 
Experimental-Station der Föderation wurde ein 
Angriff verübt; die Enterprise soll dorthin, um 
Verletzte zu retten und ein Abstürzen des Reak- 
torkerns auf den Planeten zu verhindern. Sie sol- 
len dabei möglichst auch noch die Angreifer 
identifizieren. Auf einem Zoo-Planeten, der in 
die Föderation aufgenommen werden will, ver- 
schwand eine Biologin spurlos - die Enterprise 
soll nach ihr suchen. Ferengi schmuggeln indes offensicht- 
lich illegale Waren aus dem Gebiet der Romulaner in die 
Föderation. Die Romulaner wiederum greifen ohne erkenn- 
baren Grund einen strategisch unwichtigen Außenposten 
der Föderation an. Und dann taucht auf einmal ein Vertre- 
ter einer seit hunderttausend Jahren vermißten Alien-Ge- 
meinde auf. Die Handlungsstränge beginnen sich zu über- 
lappen und natürlich in einem furiosen Finale zu enden, bei 
dem es um nichts geringeres geht als die absolut ultimative 
Waffe, das geheimnisvolle »Unity Device«. 
Das Spielprinzip von »A Final Unity« orientiert sich stark an 
den beiden Star-Trek-Spielen, die Interplayzur »alten« Serie 
produzierte. Das Geschehen teilt sich auf zwei Ebenen, die 
einander abwechseln. Im Raumschiff kann man in Brücke 
und Maschinenraum Komandos geben; hier sind Elemente 



fl 



m Wettbewerb 



STTNG:A FINAL UNITY82 
73 
71 



Das neue Star-Trek -Ad venture ist 
auch das beste; Interplays »25th 
Anniversary« leidet an zu miekri- ST = -Moment Rites 
ger Komplexität. Der Nachfolger Under a Killing Moon 
»Judgment Rites« ist nur auf Dis- ST: 2Sth Anniversary 70 

kette zu haben und versuchte mit Dnedalus Entounter 64 

mangelnder Logik, die Spieldau- 
er etwas zu strecken. Gegenüber dem mäßig interaktiven »Da- 
edalus Entounter« kann A Final Unity mit Brovour bestehen; 
als Science-fiction -Alternative bietet sich auch das mit deut- 
schen Untertiteln lieferbare »Under a Killing Moon« an. 



von Simulation und Taktikspiel eingebaut. Haben Sie ein in- 
teressantes Ziel erreicht, welches sich von der Brücke der 
Enterprise nicht ausreichend erforschen läßt, beamen vier 
Crewmitglieder auf das entsprechende Objekt. In den Raum- 
stationen oder auf den Planeten wird man dann mit klassi- 
schen Adventure-Elementen konfrontiert. Die Figuren laufen 
durch bildschirmgroße Grafiken, suchen nach Gegenstän- 
den, reden mit anderen Charakteren und lösen Puzzles. 
Das Besondere an »A Final Unity« ist, daß sich die einzel- 
nen Handlungselemente auch zeitlich überlappen und der 
Spieler In der Rolle des Captain Picard manchmal recht 
schwere Entscheidungen treffen muß: Verfolge ich das Alien, 
das gerade geflohen ist, oder versorge ich erst die Verletz- 
ten? Lasse ich mich durch einen weiteren Hilferuf von mei- 
ner augenblicklichen Mission ablenken? Durch geschickte 
Programmierung wird das Spiel nicht unlösbar, wenn Sie 
sich auf die eine oder andere Art entscheiden. Das Finale 
ist in jedem Fall zu erreichen. Allerdings kann es Ihnen pas- 
sieren, daß Sie je nach Entscheidung nicht die volle Punkt- 
zahl erhalten oder die Ad- 
venture-Sequenzen daran 
angepaßt werden, daß 
Sie erst später, respektive 
zu spät an bestimmten 
Orten aufgefaucht sind. 
Das verleiht »A Final 
Unity« einen hohen 
»Mehrfach-Spieiwert«: 
Beim ersten Durchspielen 
haben Sie nicht alle Hand- 
lungsmöglichkeiten gese- 
hen und sollten minde- 
stens noch einmal von 
vorne beginnen und sich 
an Schlüsselstellen anders 
entscheiden. 

Auf der Brücke der Enter- 
prise haben Sie Zugriff auf 
vier verschiedene Statio- 

In der »Astrooation« Wenn lhnen die vielen Panels des Taktik-Bild 
° schirms zu kompliziert sind, können Sie das 

suchen Sie auf der Ster- Kommando auch an Offizier Wort übergeben 




Kein Wunder, daß Captain Picard wieder heim 
deres Solarium verfrachtet 



nenkarte Ihre neuen Ziele aus und 
legen den Kurs der Enterprise fest. 
Im »Tactical«-Bildschirm landet 
man, wenn die Enterprise von Geg- 
nern angegriffen wird. Hier haben 
Sie die Kantrolle über Waffensy- 
steme und Schilde. Die »Comms« 
dienen der Kommunikation mit an- 
deren Schiffen in Ihrer Nähe sowie 
dem Starfleet-Kommando. Der 
»Computer« enthält eine Daten- 
bank mit allen für das Spiel rele- 
vanten Fakten und Hintergrundin- 
formationen. Er führt auch auto- 
matisch ein Logbuch über alle 
Ereignisse, so daß Sie alle gesam- 
melten Informationen abrufen kön- 
nen und sich selbst keine Notizen 
machen müssen. Auf der Brücke 
selbst stehen Ihnen noch Data, Troi, Riker und Worf zur Ver- 
fügung, um Hinweise und Meinungen zu geben. 
Sollten Sie Gäste an Bord haben, können Sie in der »Con- 
ference Lounge« mit ihnen reden. Der Turbolift führt Sie zu 
drei weiteren Zielen: Im »Engineering« steuern Sie Antrieb, 
Lebenserhaltungssysteme, Schilde und Camputerfunktionen 
des Schiffs. Der »Transporter« dient dazu, Teams auf an- 
dere Planeten, Raumschiffe oder Stationen zu beamen. Und 
auf dem »Holodeck« dürfen alle Filmsequenzen, die Sie bis- 
her im Spiel gesehen haben, noch einmal betrachtet wer- 
den. 

Damit Sie von den vielen Funktionen auf der Brücke nicht 
eingeschüchtert werden, haben die Programmierer zwei 
wichtige Hilfestellungen eingebaut. Zum einen dürfen 5ie 
zum Spielstart einen von drei Schwierigkeitsgraden aussu- 
chen. Auf dem einfachsten Niveau kann man kaum etwas 
falsch machen und die Enterprise nicht ernsthaft beschädi- 
gen; beim höchsten hingegen kann es schon bei der ersten 
Raumschlacht »Game Over« heißen. Außerdem dürfen Sie 
die beiden wirklich komplizierten Abschnitte (Tactical und 




hn doch in ein ganz beson- 




Engineering) an Worf und Geordi LaForge übergeben, die 
dann quasi als Autopilot fungieren. Auch um die Astroga- 
tion brauchen Sie sich nicht allzuviele Sorgen zu machen, 
wenn Sie nur der Handlung folgen wollen: Die wichtigen 
Ziele werden vordefiniert und es genügt ein Klick auf die 
»Warp« -Taste, um das entsprechende System anzufliegen. 
Wer lieber selbst das Ruder in die Hand nimmt, kann eini- 
ge hundert Sternensysteme anfliegen und erforschen. 
Der gewählte Schwierigkeitsgrad wirkt sich auch auf die Ad- 
venture-Szenen aus. Wenn Sie es lieber einfach mögen, wer- 
den Team und Ausrüstung für Sie zusammengestellt. Sind 
Sie hingegen Tüftler mit hohem Schwierigkeitsgrad, müssen 
Sie selbst entscheiden, wen Sie auf den Planeten beamen. 
Manche Puzzles lassen sich nur mit bestimmten Charakte- 
ren lösen, so daß die Wahl der Crew sehr wichtig ist. Soll- 
ten Sie einmal feststellen, daß Ihnen eine Person fehlt, kön- 
nen Sie auch wieder zum Schiff zurückbeamen und das 
Team neu ausstatten. 

In den Adventure-Szenen selbst wird Ihnen bei niedrig ein- 
gestelltem Schwierigkeitsgrad ein wenig geholfen. Wenn Sie 



- MlffiTil stanol 



Sollten Sie 
der kleine 



in einer Stelle festhängen, geben die Crewmitglie- 
! Tips, die Ihnen wieder auf die Sprünge helfen 



Ich gestehe: »Raumschiff 
Enterprise« fand ich von klein 
auf nett, den Nachfolger »The 
Next Generation« eher lang- 
weilig. Leicht voreingenom- 
men (»Data? Ich will Spocki«) 
klickt man sich durch die er- 
sten Bilder von »A Final Unity«, 
rettet zu Beginn noch wider- 
willig die Flüchtlinge und ist 
plötzlich mitten in einer span- 
nenden, komplexen Geschich- 
te mit lebendig wirkenden 
Charakteren. 

Die verzweigende, aber nie 
zerfaserte Handlung und die 
vielen Lösungsmöglichkeiten 



gefielen mir ebensogut wie die 
unaufdringliche Hilfsfunktion 
oder die intelligent unterteil- 
ten Schwierigkeitsgrade. 
Erfreulicherweise haben ge- 
standene »Trekkies« keine 
großen Vorteile bei der Lösung 
der sieben Adventures. Wer 
nie eine Fernsehfolge gesehen 
hat, aber alle Hinweise auf- 
merksam liest, die Gespräche 
mitverfolgt und die logischen 
Schlüsse zieht, kommt eben- 
falls weiter. 

Mein Fazit: Ein angenehmer 
Lichtblick im zuletzt eher mäßi- 
gen Ad venture- Einerlei. 



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BaEa ihlra 



länger als zwei bis drei Minuten in einem Bild verweilen 
ohne recht weiterzukommen, gibt es einen sehr sanften Hin- 
weis von einem der Crewmitglieder. Lösungen werden nicht 
verraten, aber Anfänger erhalten Informationen, wo sich die 
Suche nach weiteren Objekten und Informationen lohnt. Auf 
dem Profi-Level sind Sie hingegen auf sich alleine gestellt. 
Übrigens können Sie den Schwierigkeitsgrad auch während 
des Spiels ändern; solange Sie auf der Brücke nicht in einem 
Raumkampf verwickelt sind, läßt sich das Programm für die 
zukünftigen Ereignisse einfacher oder schwerer machen. 
Für eine Filmumsetzung auf 
CD-ROM gibt es unge- 
wöhnlich wenige Zwi- 
schensequenzen. Neben 
dem Teaser und dem Vor- 
spann zu Spielbeginn sind 
in der Regel nur einige Se- 
kunden lange Schnipse! der 
Enterprise von außen zu 
sehen. Gegen Ende des 
Spiels bekommen Sie aller- 
dings noch einige furiose 
Weltraum-Aufnahmen zu 
Gesicht, die für den Grafik- 
Durchhänger in der Mitte 
entschädigen. Auf manchen 
Grafikkarten sehen diese 
Filmszenen allerdings nicht 
sehr schön aus; »A Final Unity« ist hier auf einen speziel- 
len VGA-Modus mit 65.000 Farben ausgelegt, den es nicht 
auf jeder Grafikkarte gibt. Die Umrechnung auf 256 Far- 
ben für ältere Modelle ist leider nicht sehr gut gelungen. In 
den Filmsequenzen tauchen nicht die Original-Schauspie- 
ler, sondern nur 3D-Modelle auf. 

Der interaktive Teil des Spiels präsentiert sich durchgehend 
in Super VGA mit 256 Farben, was insbesondere der Dar- 
stellung von Instrumenten und Bedien elementen zu Gute 
kommt. Star-Trek-Fans bekommen den typischen »Okuda- 
Look« in nahezu allen Bildschirmen zu sehen. Bei den Ad- 
venture-Sequenzen wird eine manchmal etwas wirre Mi- 
schung von gescannten Zeichnungen, mit 3D-Programmen 
berechneter Grafik, am PC gemalten Figuren und digitali- 
sierten Fotografien verwendet. 





Endlich sehen Sie den Tr kor der mal in 
Nahaufnahme; dank SVGA-Grafik mit 
verblüffend echt wirkenden Displays 



Jede Menge digitalisiert wurde aber für die Sprach- 
ausgabe: Sämtliche Dialoge werden von den Ori- 
ginal-Schauspielern der Serie gesprochen, was sich 
gerade bei Charakteren wie Worf oder Captain Pi- 
card gelohnt hat. Deren Stimmen sind gegenüber 
den deutschen Synchron- Sprechern einfach phan- 
tastisch und wurden auch wunderbar klar aufge- 
nommen und gesampelt. Auch der Rest des 
Soundtracks ist vollkommen digital - dadurch hören 
Sie grundsätzlich Original-Soundeffekte aus der 
Fernsehserie. Lediglich bei der Titelmusik wurde ein 
wenig gespart. So ertönen zwar die bekannten Me- 
lodien, diese wurden aber offensichtlich auf einem durch- 
schnittlichen Synthesizer eingespielt und dann digitalisiert. 
Die US-Fassung des Spiels dürfte Ende Juni nach langer 
Wartezeit endlich in den Geschäften stehen; eine deutsche 
Fassung soll folgen. Die exzellente Sprachausgabe wird hier 
nicht angerührt, vielmehr sollen nur alle Bildschirmtexte (die 
auch in der englischen Version zuschaltbar sind) übersetzt 
werden. Weitere Next-Generation-Spiele, basierend auf 
dem gleichen Programmier-System, sind übrigens schon in 
Arbeit. (bs) 



Optionen Benutzen 

Ansehen I Phaser 



i 



Phaser stärke einstellen 



<*/• 3 



I Gehen | Tricorder 
Reden Schiff rufen 



Inventar scrollen 



Die Bedienung des Adventure-Teits mit Symbolen ist sehr einfach 



<L 



star treh: a final unitu 



.s^ls»* 89 >"'>*>»' 



Spiele-Typ 
Hersteller 

Co.-Preis 
Kapier schütz 
Anleitung 
Spieltext 



Bedienung 
Grafik 



Grafik- Ad venture 
Spectrum Holobyte 
DM130,- 

Englisch; gut 
Englisch; schwer 
(deutsche Version in 
Vorbereitung) 
Für f ins teiger und 
Fortgeschrittene 
Gut 

Befriedigend 
Sehr gut 



Freies RAM: min. 4 MByte 
Festplattenplatz: ca. 3 MByte 
CD-Belegung: ca. 640 MByte 

B esonde rheiten: E nterpri se - Ad v en tu- 

re mit mehreren Handlung: strängen 

und Strategiespiel-Teil. 

Wir empfehlen: 486er (min. 

66 MHz) mit 8 MByte RAM, Maus 

und VESA-SVGA (65.000 Farben). 




J 



Wenn Sie „Volle Power" statt 
„Laue Suppe", wenn Sie „Megasound" 
"~ jermix" wollen, wenn Sie fühlen 
as Sie hören, dann rammen Sie 



doch mal 



Sn x 



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V 




Darf ich vorstellen: Railroad Tycoons 
häßlicher Vetter. Bei der Brettspielum- 
setzung »1830« kommt die Eisen- 
bahn-Romantik kurz; hier wird tak- 
tiert und um Aktien gedealt. 



Im 1 9. Jahrhundert beginnt die Blütezeit 
dergroßen Eisenbahnlinien. Mächtige In- 
vestoren errichten Streckennetze und jagen 
sich gegenseitig Firmenanteile ab. Moment 
mal, klingt das nicht irgendwie nach dem 
Microprose-Klassiker »Railroad Tycoon«? 
Jein -denn obwohl Avalon Hills »1 830« ein 
ähnliches Szenario wählt, sind die spieleri- 
schen Schwerpunkte anders. Hier ist das Tak- 
tieren im Umgang mit Firmenanteilen ent- 
scheidend; welcher Zug welche Hexagon- 
Zielorte ansteuert, entscheidet der Computer 
Hauptkniffbei »1830« ist die Aufteilung zwischen Ihrem Pri- 
varvermögen und dem Kapital, das der Firma zur Verfü- 
gung steht, deren Direktor Sie sind. An den Börsen handeln 
Sie und Ihre menschlichen oder vom Computer gesteuerten 
Rivalen um An- 



teile - erst 
wenn man eine 
bestimmte An- 
zahl beisam- 
men hat, darf 
man auch die 
Geschicke ei- 
ner Firma lei- 
ten. Hier er- 
wirtschaften 





Alle paar Runden darf neu um Aktien gezockt 
werden. Investieren Sie nicht ausschließlich in 
die Firma, bei der Sie gerade auf dem Direkto- 

i Alleingang 



Diese etwas traurige Land- 
karte bekommen Sie die 
meiste Zeit zu sehen. Farbige 
Linien zeigen unsere Lok-Rou- 
ten, die vom Programm 
automatisch gewählt werden. 



Sie regelmäßige Einkom- 
men durch Strecken Verbin- 
dungen. Pro Runde können 
Sie ein weiteres Verbin- 
dungsfeld auf der Karte pla- 
zieren oder »aufwerten«; 




Wer Dividende auszahlt, steigert den Wert 
der Firmenaktien. Horten Sie das Geld für 
Investitionen, blättert der Kurs hingegen ab. 



auf letztere Weise schafft man Weichen und neue Quer- 
verbindungen. Kaufen Sie Züge, werden diese automatisch 
auf die lukrativsten Routen angesetzt. Firmengewinne lassen 
sich bunkern (um Geld für größere Investitionen zu sparen) 
oder als Dividende auszahlen (davon profitiertauch Ihre Ak- 
tienkasse: Zum einen bekommen Sie einen Dividenden-An- 
teil ab, zum anderen steigt der Wert der Aktien). 
Niedlich animierte Loks können Sie sich hier abschminken; 
dafür sorgen Ereignisse wie neue Zugtypen und das »Ein- 
kassieren« älterer Lok-Modelle für Abwechslung. Außerdem 
sollte man nicht stur Aktien einer Firma bunkern: Sie kön- 
nen auch an dem Erfolg Ihrer Mitbewerber profitieren oder 
gar Übernahmeversuche starten. Interaktion zwischen den 
Spielern gibt's auch bei der Versteigerung von Gebraucht- 
Lokomotiven: Wer kurz vor der Pleite steht, drückt gerne mal 
einen Billigzug ab - Kredite gibt's nicht. (hl} 



lentiufdt 



Uff, nur gut, daß das englische 
Handbuch geduldig erklärt 
und mit vielen bunten Bildchen 
ausgestartet ist. Das Regel- 
werk dieser Brettspiel -Adapti- 
on ist nämlich recht sperrig 
und erschließt sich erst nach ei- 
nigen Proberunden und fleißi- 
ger Lektüre. Mit dem leichtge- 
wichtigen Sc hie nenn etz- Aus - 
bauchorme eines Railroad 
Tycoon hat das trockene 
»1830« wenig zu tun. Hier 
sind vor allem Fans von Tak- 
tik- und Aktienkurs- Allerlei in 
ihrem Element. 
So solide der spielerische Un- 
terbau sein mag - etwas mehr 



Pep hätte nicht geschadet. 
Zwar ist die Grafik zweitran- 
gig, aber kleiner Luxus wie 
eine hochauflösende Landkar- 
te geht mir z.B. ab. Dafür 
haben die Designer im »Cu- 
stom«-Menüpunkt brav aller- 
lei Schalterchen eingebaut, 
damit Fortgeschrittene sich die 
Regeln zurechtbiegen können. 
Ein recht ordentliches Pro- 
gramm mit originellem Szen- 
ario, aber sicher nichts für die 
breite Masse. Hexagon-Kun- 
dige, die mal was anders ma- 
chen wollen als Panzer ver- 
schieben, sollten ein Probe- 
spiel riskieren. 



W 



1830 



^kl**V 



Spiele-Typ 
Hersteller 
Ca.-Preis 

Kopier seh uti 

Anleitung 
Spieltext 

Anspruch 

Bedienung 
Grafik 



Strategiespiel 
Avalon Hill 
DM 100,- 

Er trag liehe Handbuch- 
abfrage 
Englisch; gut 
Englisch; mittel- 
schwer 

Für Fortgeschrittene 
und Profis 
Befriedigend 
Ausreichend 
Ausreichend 



Freies RAM: min. 4 MByte 
Festplaltenplati: 
ca. 1 oder 10 MByte 
CD-Belegung: ca. 10MByte 

Besonderheilen: 

Drei Schwierigkeitsgrade für die 
Comp utergegner. Optional mehrere 
menschliche Spieler (nacheinander). 
Wir empfehlen: 386er (min. 33 
MKi) mit 4 MByte RAM und Maus. 




Cl> 



FLIGHT SIMULATOR 5. 1 



Alles neu machte der Mai: Micro- 
soft brachte seine angegraute 
Parade-Flugsimulation auf den 
aktuellen Stand der Technik und 
beseitigte die Bugs der Vorver- 



Als Microsoff vor rund eineinhalb Jahren die 
Version 5.0 des berühmten »Flight Simula- 
tor« veröffentlichte, freuten sich die einen über 
die nahezu fotorealistische Grafik beim Flug 
über Chicago, andere monierten die karge 
Optik der restlichen Fluggebiefe. Kurze Zeit spä- 
ter ereiferten sich ganze Heerscharen generv- 
ter Käufer über diverse Bugs und andere 
Unzulänglichkeiten. Es erschienen deshalb die Versionen 5.0a 
und 5.0b, welche die schlimmsten Schnitzer beseitigten. Jetzt 
ist die Version 5.1 auf dem Markt, die zusätzliche Features 
verspricht. 

Eines vorweg: Neue Flugzeuge suchen Sie vergeblich. Die 
Cessna, die Sopwith Camel, der Learjet (jetzt besser zu kon- 
trollieren) und das Segelflugzeug sind bereits aus den Vor- 
versionen bekannt. Immerhin ist dos CD-ROM mit diversen 
Szenarien vollgepackt, so daß Sie über ziemlich exakt nach- 
gebildeten Städten wie New York, Paris, München oder Los 
Angeles Ihre Runden ziehen dürfen. 

Diverse neue Texturen bieten dem Auge einiges beim Flug 
über die Felder rund um den neuen Flughafen Münchens, 
wobei die verwendeten Grafiken teils etwas überladen und 
seltsam anmuten. Apropos seltsam: Die neuen Wolken sind 
wirklich sehenswert. Sie fliegen nichts Böses ahnend und plötz- 
lich bauen sich vor Ihnen mehrere Wolkenkratzer auf. Wol- 
kenkratzer? Naja, laut Handbuch sollen die bläulichen Recht- 




- TlETil sLanai 



-eich, aber 
in »Flight 



Eine Götterdämmerung ist die 
Version 5.1 nicht gerade. Die 
Bugs im Soundbereich wurden 
endlich beseitigt, was jeder 
Käufer als selbstverständlich 
erwarten durfte. Die Wolken 
wurden meiner Ansicht nach 
verschlimmbessert und die 
Texturen sind z 
nicht so schön 
Unlimited«. 
Einige Schnitzer hat sich Micro- 
soft auch diesmal geleistet. 
Schönstes Beispiel: Offenbar 
wurden die Flutschleusen in 
London komplett dicht ge- 
macht, denn die Themse ist 
überraschend ausgetrocknet - 
die suchen Sie nämlich verge- 

Wenigstens wird gleich ein 
relativ breites Sammelsurium 



an Fluggebieten mitgeliefert 
und mit größtenteils ordentli- 
chen Texturen dargestellt. Die 
Geschwindigkeit ist ab einem 
DX2-Ö6 unter Super VGA 
schnell genug, um Piloten- 
Frust zu verhindern. 
Neukäufer sollten auf jeden 
Fall die Version 5.1 den frühe- 
ren Programmen vorziehen. 
Wer jedoch schon den Flight 
Simulator 5.0a oder 5.0b be- 
sitzt, muß überlegen, ob er 
nicht besser auf die Version 
6.0 mit wirklich neuen Fea- 
tures wartet. Spielerisch bleibt 
bei 5.1 nämlich alles beim 
alten. Trotzdem gibt es für die 
Verbesserungen im Detail und 
die Zusatzszenarien zwei gut- 
mütige Wertungspünktchen 



Texturen 
braucht 
das Land. 




ecke Wolken 
sein... 

Neu ist auch die 
Dunst-Option, 
die beliebig viel 
Nebel über das 
Fluggebiet legt. 
Damit sind Instru- 
mentenanflüge in 
dichter Erbsen- 
suppe ebenso 
möglich wie ein 
leichter Dunstschleier am Horizont, wenn Sie bei Sonnenauf- 
gang starten. Außerdem: In der Version 5. 1 erreichen Sie den 
Autopiloten ohne den Umweg über die Menüs, die Verwal- 
tung der Szenarien ist besser und endlich wurden die lästi- 
gen Probleme mit 16-Bit- Soundkarten gelöst. Das Einbinden 
alter Szenarien artet aber unter Umständen zu einer argen 
Fummelei aus, da »Flight Simulator 5,1 « vor allem mit selbst- 
designten Fluggebieten für die Versionen 5,0a und 5.0b seine 
Probleme hat. (fs) 



Jetzt sind auch Flüge im dichten Nebel mäglich 



m 



flight Simulator 5.1 



>j&»^@-^#?^ 



Spiele-Typ 
Hersteller 

Kopier sihuli 

Anleitung 

Spieltext 

Bedienung 

Anspruch 

Grafik 



Flug Simulation 
Microsoft 
DM 130- 

D out seh; gut 
Englisch; mittel schwer 



Freies RAM: min. 560 KByte 
+ 2,5 MByte EMS/XMS 
Festplattenplatz: ca. 13 MByte 
CD-Belegung: ca. 200 MByte 



ger- Versionen behoben. Diverse 
Szenarien werden mitgeliefert. 



Wir empfehlen: 436er (min. 66 MHz) 
mit S MByte RAM und Joystick. 




DER MEISTER 

Nicht Bade-, sondern Deutscher Meister 
wollen Sie mit Ihrem Fußballverein werden. 
Bewährte Strategie-Freuden für Tabellen- 
Tüftler. 



Im Manager-Büro gibt's 
Optionen... 



Panik in der Software- 
Industrie: Den Deut- 
schen gehen die Namen 
für ihre heißgeliebten 
Fußballmanager-Strate- 
gie-Epen aus! »Trainer« 
gibt's in Hülle und Fülle, 
selbst »Manager« und 
»Hattrick« haben sich in- 
flationär breitgemacht. Schwere Zeiten für die geplagten 
Paten, um den deutschen Titel des englischen »Ullimate Foot- 
ball Manager« zu bestimmen. Knapp gescheitert sind die 
Vorschläge »Mit Kleister« und »Wie heißt er?« - das Kind 
hat den Namen »Der Meister«. 

Ein bißchen Selbstbewußtsein kann nicht schaden, wenn 
man die aus Dutzenden anderer Programme bekannten Fea- 
tures aufs Neue durchnudelt. Als Manager eines Fußball- 
vereins kümmern Sie sich um Pflichten wie Aufstellung, Spie- 
lerhandel, Eintrittspreise und Stadionausbau. Angeheuerte 
Assistenten sorgen sich um Trainings-Kleinkram oder geben 
Ihnen einen unverbindlichen Tip für die nächste Spielauf- 
stellung. Nett ist die Be- 
dienung, bei der man 
zwischen verschiede- 
nen Häuschen wechselt, 





Nicht schön, aber auf' 
schlußreich: Beim Spiel- 
ablauf wird das ganze 
Match simuliert; einzelne 
Kicker können Sie genau 
beobachten. 



Jedes Gebäude repräsentiert ein anderes Menü - 
belebende oder klicken Sie einfach eines der kons im Kästchen 
links unten an 

um z.B. erst die Transferliste zu studieren und dann in der 
Imbißbude die Currywurst zu verteuern. Wer sich im Dunst- 
kreis des Stadions verläuft, klickt mit rechts: Dann erschei- 
nen kons für alle Schauplätze; ohne Umwege übers Haupt- 
menü hüpfen Sie zur gewünschten Station. 
Bemerkenswert ist der Matchablauf- weniger wegen seiner 
Tischfußball -Grafik, als vielmehr ob der Tatsache, daß Sie 
nicht nur Torszenen, sondern das gesamte Spiel sehen. 
Natürlich mit zuschaltbarer Zeitkompression, wie wir dank- 
bar registrieren. Schwachstellen in Kader oder Spielstrate- 
gie lassen sich so besser nachvollziehen, als beim sturen Stu- 
dium von Talentpunkt-Kolonnen. 

Meisterlich ist die Flexibilität des Programms: Je nach Team 
starten Sie in Regionalliga, 2. Division oder oberster Klas- 
se. Neben den Namen von Mannschaften und Spielern las- 
sen sich auch deren Stärkewerte ändern. Und wer sich das 
Leben leicht machen will, gönnt sich satte 1 Millionen Start- 
kapital. Zu den originelleren Features gehören zweifellos die 
Bestechungsversuche (Tapie-Modus?). (hl) 



lenH 



Hübsches Programm, aber 
wer soll's noch kaufen? Be- 
dienung und Options- Funda- 
ment vom »Meister" sind soli- 
de; Einsteiger v/erden mit Ehr- 
furcht an den Einstellungen 
herumknobeln. Nur ist sowohl 
beim Spieldesign als auch bei 
der Technik kaum ein zarter 
Innavatianshauch verspürbar: 
halt noch ein nettes Manager- 
Programm, grumpf, naja... 
Das Timing ist übel. Fußball- 
Strategie spiele haben sich in 
den letzten Jahren seuchenar- 



tig vermehrt. Die Freaks dürf- 
ten auch noch ein Weilchen mit 
Ikarions hochauflösendem 
»Hattrick« beschäft sein, das 
auch langfristig eine echte 
Herausforderung bietet. 
Meine letzte Tribünenkarte 
würde ich für den »Meister« 
nicht gerade aufs Spiel setzen. 
Wer aber mal ins Lager der 
Fußball-Strategiespiele rein- 
schnuppern will oder die Din- 
ger gar sammelt wie andere 
Leute Briefmarken, wird hier 
keinen Reinfall erleben. 



a 



Spiele-Typ 

Hersteller 

Co.-Preis 

Kopierschuti 

Anleitung 

Spiel lexl 

Anspruch 

Bedienung 
Grafik 



der meister 

^> ,^> 

Sport-Strategiespiel 
Impressions 
DM 100,- 

Deutsch; befriedigend 

Deutsch; befriedigend 

Für Einsteiger und 

Fortgeschrittene 

Gut 

Befriedigend 

Ausreichend 



>TM! 



Freies RAM: min. 4 MByte 
Festplattenplatz: ca. S MByte 

Besonderheiten: 

Team -Editor; Stört kapital 
einstell bat. 



HB 386er (min. 33 
MHz) mit 4 MByte RAM und Maus. 





Ist Ihr Programm 
der HIT? 

Der DMV-Verlag sucht ständig 
nach neuer, interessanter 
Software zur Aufnahme in 
unser Softwaresortiment. 

Dabei ist es einerlei, ob Sie nun 

ein Anwendungs- oder ein 

Spielprogramm geschrieben 

haben. 

Der DMV-Verlag bietet ihnen sein 
Software-Know-how an! 

DMV-Verlag, Abt. Software 
Postfach 1146, 85580 Poing 







~iuht i.Jrhr- 



P?NE_~? 



Katalogdiskette DM 2.50 



Bestellannahme: 

Mo-Fr IO.OO-IS.30 
Sa 10.00-14.00 

Tel.: 0241/533131 
Fax: 0241/508973 
Mo-Fr 19.0O-21.30 
Tel.: 0241/527010 
Fax: 0241/563902 

BTX:'Z0O03O241 5331 31 * 



Ladengeschäft: Goerdeler Straße 38. 52066 Aachen 



.942 Pac. Air Vvars Gold DH 
7tri Guest Wiite Lab-v 1 DH 
Aces of the deep DV 
AJex Dampier Hockey DDE 
Alone in the dark 2& " DV 
Alone in the dark 3 DV 
Atari 2600 Acton Pack DV ' 
™ + USA East & West EV 

e Bugs DV 

e Isle 2 DV 

e Isle 2 Dala DV 



B:a<eSione Planet Sinke EV 
Bureau 13 DV 
C Yeager's Air Combat DH 
Civilization & RTvcoon DL DH 
Colomzation DV 
Command & Conquer DH " 
Cyberia DV 
Cybermage DV " 
Cvclemania DH 
Daei.Jalous Encounter EV 
Dark Forces DVSMB 
Dark Sun 2 DH 
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Der Reeder ""' 



...:-;:- 



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Die «--ruckte Rallye DV " 
Discworld DV 
DoppelpaE-t-Kicker Abo DV 
Drug Wars EV 
DSÄDV 



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3 DV 



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7 - '4 Fleet Det Gold DH 

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niieri DV y 

Pnx DH 



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e Dimenac. _. 

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: Naval Bartes 3 EV 



l Strike EV 
„...-Quest 1-6 DH 

K'ig-.: Quest 7 DV 

Klik n Ray DV 

L-i.'d:: ■:■! Lore DV 

Larry OoH-CUOn DH 

' ■genrj ot .v/ränd'a 'S- DV 

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_.iks 386 Enh *2 DH 
L "Irr tig Adveniure DV 
1 ist Eden DV 

agic Carpet DV 

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Mega-Lo-Mama DH 
Metaltech Earths^ge DV 
'vletaltesh ES Mission- FV 
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PGA Tour Golf 486 DH 
Periect General 2 EV 

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"0161 DH 

: 2+Powermonqe' ?'■ 

Ptivateet öS» Comm DH 



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■Sycho Pinabll DV 
.tebel Assault EV 
Renegade DH 
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67.90DM 
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39,90DM 
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79.90DM 

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Simon the Sorcerer 2 DV ' 
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Subwar 2050 + Miss DV 

Super Karts DH 

r.'v.'icate Flus DV 

^v:.;:-t n-:/jk Enh DV 

Mj'-ij Cci-i/rii-id-r DV 

Task Force 1942 DH 

Tii-'iptatiün Collecüon DH 



..„-n DV 

Tuneland DV 

UFO + Master of Orion DH 

Ultima ]0, EV J.y,\e\ Cs-n- 

LG Navy Fighters DV 

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V^cky Wieels DH 

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67 90DM 

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VVc-o>in.f DV 
X Com Terror DV 
X-Wing+ Missions Enh DH 



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P'.iLiMs 3 "..N.'Onr^i :.■■,' 

Die Siedler DV 

Der Clou - Pro ficn ;.:■:- tf; Dv 
■'S': Dc::..yner Tool DV 
Ccenery Europe 1 DH 

C,J|-li:p l'CCO DH 

Hmoocr H V20 EV 
Harpoon II Colüwai Eset EV 



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i'idana Jones 4 DV 
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Monkey Island 1 DV 
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Oi- must Fall 209" DH 

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Sim Ant DH 
Sim Eanh DH 
'.:t::-'.- Racers DV 
Superfrog DH 
Task Force 1942 DH 
Tie fighter DV 
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34.90DM 
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SB CDR563B + Photostyler 289 95DM 

TEAC CD55AK 4lachSpeed 379.00DM 

Toshiba IDE 5302B 41ach 309 CODM 

SB16 Pro IDE Value 

SB16 Pro Multi CDIDE 

SB 16 CSF MultiCD IDE 

Waveblaster II 

' I I.i! ■•■.■■■■■ i : ,,■ tei '■ 

urcli:d ','■,■:■.! vebooster 4X 

Jazz Jakarta MPG/VGA 2MB 729.00DM 

Thrustmaster XL Action 

Tliru:;:niaster FCS II 

Ihrustmaster F 16 Stick 

ThruT.master WCS II 

Ih'j.rivaster TQS 

Tlirustmaster Rudder 

lli.'ustm ästet Formula T1 

Ei n-nriatur Game Card 

Joypad Gtavis 

F'ACS Gravi-; F'REEIRD ' 

Joystick Gravis PHOENIX 

Joystick Gravis Analog Pro 



St CODM 

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309.00DM 
299. CODM 

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69.CODM 

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59.90DM 




-nl Dmckrailer. Irrtumer. Preis- iinlj 

,!c raie: !■■:■ I ■■..'.:■.::: .-.« gr.cch.mchl verfügt!!" 




FRISCHER OF ICE 



ronaooeü 



Infogrames 
schickt uner- 
sch rockende 
Spieler ins 
Horror-Am- 
biente von 
H.P. Love- 
crafts Cthu- 
Ihu-Mythos. 
Im neuen 
Adventure 
kommt kein 
drolliges 
Urmel, son- 
dern so man- 
ches miese 
Monster aus 
dem Eis. 



K 




urz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs findet eine 
Nazi-Expedition am Südpol mehrere geheimnisvolle Ki- 
sten, die ein schreckliches Geheimnis zu bergen scheinen. 
Doch die Besatzung eines englischen U-Boots kommt den 
Bösewichten dazwischen, befreit den berühmten Forscher 
Hamsun und sammelt ihrerseits die Kisten ein. Durch den 
Angriff eines deutschen Flugzeugs zur Flucht gezwungen, 
taucht das Unterseeboot überstürzt ab und nimmt Kurs auf 
die britisch kontrollierten Falkland-Inseln. Mit dabei ist der 
amerikanische Geheimdienstagent Ryan, der sich speziell 
für den Inhalt der Kisten interessiert. An ihm liegt es auch, 



Viele Gegenstände werden bei näherer 
Betrachtung als Nahansicht gezeigt, hie 
z.B. das Buch Necromonicon 





Armer Quin- 
cy: Diesem 

Cthulhu-Ge- 
sandten wird 






er nicht mehr 
entkommen. 

■ 







die Wasser- 
oberfläche er- 
reichen wird, 

denn die gefährliche Ladung beginnt schon bald, sich selb- 
ständig zu machen. 

Das Spielgeschehen von »Prisaner of Ice« beginnt an Bord 
des U-Boots: Zusammen mit dem Schiffsführer inspiziert man 
gerade die Frachträume, als plötzlich eine Stahltür von innen 
aufgestoßen wird und der Herr Kapitän von einem Tentakel 
geschnappt wird. Das wäre ja nicht weiter schlimm, wenn 
man sich unauffällig aus dem Staub machen könnte - doch 
als Passagier eines abgetauchten U-Boots sind die Flucht- 
möglichkeiten leider sehr begrenzt. Ihre Aufgabe ist also, 
erstmal mit dem Monster an Bord fertig zu werden. Sollte 



im Wettbewerb 



In der Gruppe der »ernsten» Ad- 
ventures nimmt Legendi' Death 
Gate eine Top-Position ein: Be- 
dienungsfreundlich löst man in 
einer Fantasywelt schwierige 
Puzzles, um die Pläne seines ag- 
i Vaters zu durchkreu- 



Death Gate 


82 


Füll Thronte/Vollgas 


30 


PRISONER OF ICE 


74 


FÜght of the Amazon Queen 


71 


Shadow of the Comel 


66 



i der grafischen Rätsel sind hier acht Steine richtig 



zen. Auch Füll Throttle (deutscher Titel: »Vollgas«) ist eher für 
Erwachsene gedacht - mit sporadisch auftretender Selbstiro- 
nie und der einen oder anderen Gewalteintage setzt sich Easy 
Rider Ben gegen seine Widersacher durch. 
Beim Vorgänger von Prisoner of Ice, Shadow of the Comet, 
muß der Spieler ebenfalls die Rückkehr der Großen Alten ver- 
hindern - per spartanischer Tastatursteuerung. Ein aktueller 
Vertreter der humorvollen Graf! kadventu res ist Flight of the 
Amazon Queen, dank simpler Puzzles ideal für Einsteigen 




Links sehen Sie die Super-VGA-, rechts die gröbere VGA-Auflö- 
sung. Oben ist jeweils das Inventar eingeblendet. 




alten Altar 
führt 



dies gelingen, können Sie 
der eigentlichen Herkunft 
der Bedrohung auf den 
Grund gehen. 
Auf die grafische Gestal- 
tung wurde- wie bei fran- 
zösischen Programmier- 
teams üblich - großer 
Wert gelegt: Alle Cha- 
raktere des Spiels sieht 
man als gerenderte Figu- 
ren, die flüssig animiert 
herumstapfen, sich 
bücken oder sonstige Kör- 
perverren kungen ma- 
chen. Die Raumgmfiken E^tzeithektik: Wer jetzt nicht 
i , . schnell das Richtige tut, wird 

bestehen hingegen aus vom Eisgefangenen verspeist. 




lenhardt 



Finsteres Mittelalter mit 
Schlumpf -Grafik und Tastatur- 
steuerung hat Infogramos 
gottlob hinter sich gelassen. 
Das neue Gru sei -Ad venture ist 
nett anzuschauen, vor den 
Muppets-kompatiblen Mon- 
stern habe ich mich allerdings 
weniger gefürchtet: Wenn der 
Packeis-Tentakelbold knurrt, 
klingt's wie der erste Fauch- 
versuch eines heiseren Kätz- 

Prisoner of Ice lebt von der so- 
liden Bedienung und den an- 
ständigen, wenn auch nicht 
übertrieben faszinierenden 



Puzzles. Trotz guter Story- Aus- 
gangslage enttäuscht die At- 
mosphäre etwas: Mit den ste- 
reotypen Chorakteren konnte 
ich mich nicht richtig identifi- 

Diese Neuheit hat allerdings 

weniger Charme als ein alter 

Schinken wie Indiana Jones' 

Atlantis-Abenteuer 

gibt einem irgend v 

ken. Sie merken schon: In n 

nem Meinungskasten gedi 

nicht gerade Euphorie, abi 

für Ad venture -Liebhaber ist 

Prisoner of Ice sicher kein Fehl 

kauf. 



d das 



ht 





Vereinzelt sieht man 
Vogelperspektive 

gemalten und eingescannten Bildern. Fürdi 
jenigen Computerbenutzer, die über keine 
Super-VGA-taugiiche Grafikkarte verfügen, 
befindet sich auf der CD-ROM auch eine Ver- 
sion mit abgespeckter Grafik. Unter VGA- 
Auflösung istdas Programm zwar noch spiel- 
bar, aber deutlich weniger ansehnlich. 
Passend zur optischen Qualität darf man eine 
gelungene Hintergrundmusik genießen, die direkt von der 
CD abgespielt wird. Auch die sonstige Geräuschkulisse kann 
sich hören lassen. Alle 40 Personen des Spiels äußern sich 
mittels deutscher 
Sprachausgabe, wobei 
sich die zusätzlich ein- 
geblendeten Texte ab- 
schalten lassen. 
Gesteuert wird die 
Spielfigur vollständig 
per Maus, auf kons 
wurde verzichtet. Per 
Linkskfick läuft man 
herum, benutzt Gegen- 
stände und redet Leute 
an, der Rechtsklick dient 
zum Untersuchen von 
Objekten. Sobald sich 
der Mauszeiger auf 
einer interessanten Stel- 
le befindet, erscheintam 
unteren Bildschirmrand 
die Beschreibung des 
Objekts. Findet man in 
einem Schreibtisch eine 
Schublade, die sich öff- 
nen läßt, wird bei nähe- 
rer Betrachtung eine 
bildschirmfüllende Na- 
haufnahme gezeigt. 
Neu aufgenommene 
Gegenstände landen 
automatisch im Inven- 

Ein deutscher Spion dringt ins j r.w i 

Museum ein, wird aber glück- tar ' daS auf W "nsch am 

licherweise kaltgestellt oberen Bildschirmrand 




Durch die Ren- 
dertechnik wir- 
ken die Charak- 
tere sehr gelen- 
kig, z.B. beim 
Klettern 



eingeblendet wird. Soll ein Objekt benutzt werden, klickt 
man es einfach an; auch die Kombination zweier Gegen- 
stände geht ouf diese Weise vonstatten. 
Prisoner of Ice besteht aus mehreren Kapiteln, die durch 
kurze Zwischensequenzen verbunden sind. Diese Untertei- 
lung hat den Vorteil, daß das eigene Inventar niemals aus 
den Nähten platzt - meist übernimmt man nur einen Gegen- 
stand ins nächste Kapitel, was die Sache sehr übersichtlich 
macht. Auch sonst wurde Wert auf Spielkomfort gelegt; so 
gibt es keine Sackgassen der Art »Hätte ich vor zwanzig 
Minuten nur nicht die Schaufel liegen gelassen!«. Eher un- 
typisch für das Grafikadventure-Genre sind zeitkritische Si- 
tuationen, in denen blitzschnell die richtige Aktion ausge- 
führt werden muß, z.B. Aktivieren einer Selbstzerstörungs- 
automatik und sofortiges Verlassen des U-Boots, um nicht 
von einem Monster gefressen zu werden. Netterweise spei- 



Infogrames ist es gut ge- 
lungen, den besonderen Flair 
der Buchvorlage einzufangen: 
Die Welt der 30er Jahre mischt 
sich immer wieder mit Über- 
natürlichem, das aber nur sel- 
ten wirklich sichtbar wird. 
Beinharte Lovecraft-Fans wer- 
den sicherlich über die eine 
oder andere Interpretation 
des Cthulhu-Backgrounds 
schimpfen. Wenn auch die 
»Fisch -Fräse he« der Buchvor- 
lage eher wie blau angemal- 
te Giger-Aliens aussehen - 
durch ihr unvermitteltes Auf- 
tauchen in hektischen Situa- 
tionen sind sie respektein- 
flößend genug. 
Erfreulicherweise stimmt nicht 
nur die grafische und akusti- 



sche Seite des Edel -Ad ventu- 
re s, man hat auch das eigent- 
liche Spiel nicht vergessen. Die 
Mehrzahl der Puzzles sind 
durch Nachdenken anstatt 
Ausprobieren zu lösen, die 
zeitkritischen Sequenzen wer- 
den durch automatisches Ab- 
speichern entschärft und die 
Story bleibt bis zum Schluß 
spannend. 

Allerdings könnte die Spiel- 
dauer deutlich länger sein - 
von zwei oder drei haarigen 
Stellen abgesehen, dürften 
Profis innerhalb eines Wo- 
chenendes den Abspann 
sehen. Für mich ist Prisoner of 
Ice trotzdem eines der besten 
»ernsten« Adventures, die es 
momentan gibt. 



CALL 



O F 



C T H U L H U 



Wie schon der Vorgänger »Sriadow of the Comet«, spielt Pri- 
soner of Ice vor dem Hintergrund des Cthul hu- Mythos, den 
der amerikanische Horror-Autor Howard Phillip Lovecraft An- 
fang des 20. Jahrhunderts ausgearbeitet hat. 
Die Idee dahinter: Einst hätten die »Großen Alten« fast die Erde 
versklavt und konnten gerade noch verbannt werden. Einige 
Verblendete lassen sich auch in unserem Jahrhundert nicht 
davon abhalten, nach dem Bösen zu suchen - zur Freude der 
grauenhaften Wesen, die mit deren Hilfe in unsere Welt zurück- 
kehren wollen. 

Lovecrafts Stil zeichnet sich durch seine Beschreibungsgabe 
und Subtilität aus: Nie trifft z.B. ein Protagonist auf einen der 
Großen Alten höchstpersönlich - schon die niederen Diener der 
Geschöpfe reichen aus, um durchschnittliche Romanhelden 
problemlos in den Wahnsinn zu treiben. 

Die Bücher Lovecrafts haben bis heute viele Fans; es gibt sogar 
ein darauf basierendes Papier- Rollenspielsystem namens 
»Coli of Cthulhu«. Dessen Charaktere besitzen allerdings nicht 
etwa fantasy- typische Eigenschaften wie »Charisma« und 
»Zauberkraft«, sondern naheliegendere Fähigkeiten ä la 
"Schriftzeichen entziffern« und »Rationalität«. So mancher 
Spielercharakter beendet seine Karriere dann auch nicht als 
Leiche, sondern bar jeder geistigen Gesundheit - fröhliches 
Rollenspielen ist somit garantiert. 



chert das Programm automatisch den Spielstand, sobald 
eine Szene mit Zeitdruck beginnt. 

Die meisten Puzzles sind logisch aufgebaut, nur wenige Rät- 
sel sind lediglich durch Herumprobieren lösbar. An einer 
Stelle wird man dabei vom Programm absichtlich auf die 
Schippe genommen: Nachdem man minutenlang Bücher un- 
tersucht, mit seiner Begleitung gelabert und Schalter umge- 
legt hat, bemerkt man schließlich, daß man zum Weiter- 
kommen einfach das momentane Bild nach rechts verlassen 
muß. Allerdings kommt man nicht daran vorbei, den Bild- 
schirm jeweils genau abzusuchen: Zu leicht übersieht man 
sonst kleine Gegenstände. 

Das Programm wurde vollständig ins Deutsche übersetzt, in- 
klusive der qualitativ hochwertigen Sprachausgabe. Aller- 
dings wirken einige grammatikalische Konstruktionen ge- 
stelzt, die eine oder andere Formulierung (»Tiefgeschoß«, 
»unguter Kerl«) mutet reichlich seltsam an. Die Spielbarkeit 
leidet aber nicht unter solchen Kleinigkeiten. (la) 



& 



prisoner of ice 






<*J^" *» 



«»>«* 



Spiele-Typ 

Hersteller 

Ca.-Preis 

Kopier schütz 

Anleitung 

Spieltext 

Anspruch 
Bedienung 
Grafik 



Grafik- Adventure 

Infogrames 

DM120,- 

D witsch; befriedigend 

Deutsch; gut (auch 

Sprachaus gäbe) 

Für Fortgeschrittene 

Gut 

Gut 

Sehr gut 



Freies RAM: min. 4 MByte (VGA) 
bzw. 8 MByte (SVGA) 
Feslplultenplatz: ca. 1 MByle 
CD-Belegung: ca. 300 MByte 
Besonderheiten: Aulamatisches Spei- 
chern vor zeitkritischen Situationen; 
VGA- und SVGA-Version auf einer C 



Wir empfehlen: 486er 

(min. 50 MHz) mit 8 MByte RAM, 

Maus und Super VGA. 








;/M'_i. -1 



Discwortd Monfcev W.uid 

Dra^onsphere Monkey tennd i 

l>]i Jf y-nii Hnui-;?* SamöMax 

" ■ Schicksal*. Space Quesi 6" 

Sir'nn?!!^ siciiek'Vi' 

i Udima B-Eögau 

Hghi 0. \. Ama. Q.* Lllfma IMerw 

Höhfenweil Saga I \fcflgas (Füll T.) 

Jones 3 Wtzantry 



Das Ami 






99 95 


Deadaliis EdC 


















Der Reiter- 






Die verr. Ralley 












Discftorid 








Dragon Lote [Oiap. 1' 
















Earth siege 


W 


95 






r 














FlgÜI ofrtie A. Queen 








night Uilimi ted* 






89.95 










Super Slreel Flgliler T. 




69.95 








lank Commander 


99.95 








TieKigiiterMlsiiarinisk 
IVanspon Tycooii 

Lllima 8 (dt.) 
Inder aKflangMooti 


39.95 
99.95 

89.95 




119.95 


UFO + MaaerofOrtün 
.S Navy Flghter 
.SS Tlcondenjga" 




99.95 
99.95 
89.95 








\ / 



r ) 

-JA 



J 



Lange rumprogrammiert, nichts dazuge- 
lernt: Die jüngste Inkarnation von »Spect- 
re« bietet wenig spielerische Vorteile, aber 
immerhin neue Videoclips. 

s war einmal die Ausgabe 3/94 der Zeitschrift PC Play- 
er. Da testeten wir das Programm »Spectre VR«, welches 
in Bälde auch in einer CD-ROM-Version erscheinen sollte. 
Gut 15 Monate später liegt die CD endlich auf unserem 
Schreibtisch. Da das Vorgängerspiel nur mit 55 Punkten aus 
dem Rennen ging, erwarteten wir uns natürlich schon eini- 
ge Fortschritte. 

Spectre VR ist ein Vektorgrafik-Spiel im Cyberspace. Sie set- 
zen sich in einen kleinen virtuellen Panzer und rollen damit 
über ein schwarzes Spielfeld, um dort Flaggen einzusam- 
meln. Sind alle auf dem Feld verteilten Fahnen berührt, geht 
es in den nächsten Level. Das wäre an sich recht langwei- 
lig, doch an jeder Ecke lauern fiese Cybergegner, die Sie 
partout am Sprung in den nächsten Level hindern wollen. 
Von Stufe zu Stufe warten immer neue Angreifer, aber dafür 
gibt's auch frische Extrawaffen. Der Panzer lernt zwi- 
schendurch sogar das Fliegen, kann in den »negativen Cy- 
berspace« unter der Spielfläche eintauchen und sich per Hy- 
persprung in Sicherheit bringen, wenn es arg brenzlig wird. 
Im Gegenzug gibt es Säureseen und Wände, die insbeson- 
dere in der Kombination »Beide 
bewegen sich auf Sie zu« zu 
einer tückischen Falle werden. 
Daß ab Level 5 schon innerhalb 
von Sekundenbruchteilen auf Sie 
gefeuert wird, ist Nebensache. 



Die zwischendurch auftauchenden 
Videos stören den Spielfluß und 
sind nach dazu schauspielerisch 
und technisch eher dürftig 




DJ Schneider 



Wer wohlwollend auf die CD- 
ROM-Version wartete, macht 
ein langes Gesicht. Trotz ein- 
jähriger Generalüberholung 
hat der Spiel spaß nicht ange- 
zogen. Im Gegenteil, die wir- 
ren Videos, die den Spielfluß 
unterbrechen, schaltet man 
am besten sofort ab. Die SD- 
Grafik ist jetzt minimal schö- 
ner, aber auch auf einem Pen- 
tium 90 mit eingeschalteten 
Details einfach zu langsam. 
Die Steuerung scheint sogar 
nach schlechter geworden zu 
sein; ziel genaues Ausrichten 



auf Gegner ist per Tastatur na- 
hezu unmöglich. Die unfairen 
Attacken gleich zu Level be- 
ginn und andere spielerische 
Macken machen den Solo- 
Modus einfach uninteressant. 
Die Netzwerk -Varianten bie- 
ten durchaus mehr Spaß, 
wenn auch hier die Steuerung 
für Gefluche sorgt. Allerdings 
sind die meisten Netzmodi auf 
vier Spieler und mehr ausge- 
legt. Ob Sie sich deswegen 
aber überwinden können, das 
Spiel gleich zweimal zu kau- 
fen? 



Mi#Äl!littii:L,, ■..,., iMjfc 



Grafisch aufregend ist die neue CD-Version v 
nicht gerade 



»Spectre VR« 



Neben ein paar spielerischen Erweiterungen haben die Pro- 
grammierer die CD-ROM noch mit ein paar Videoclips ge- 
füllt. Damit soll die Rahmenhandlung erläutert werden, denn 
Sie sind ein Sportler in einem Cybernet- Wettkampf. Die bei- 
den Schauspieler werfen mit drolligen Worten wie »Neu- 
rotransmitter« um sich und versuchen Cyberspace-Charme 
zu verbreiten. Doch irgendwie kann dies den mäßig be- 
gabten Mimen, die offensichtlich in Punker-Kleidung an 
einem billigen Mischpult im amateurhaften Trockeneis- 
Nebel sitzen, einfach nicht gelingen. 
Was Spectre auf dem Macintosh zu einem Achtungserfolg 
verhalf, waren die Netzwerk-Modi, die es auch hier gibt. 
Satte 21 Spielmögiichkeiten haben die Programmier einge- 
baut, von der einfachen Flaggenhatz über spannende Tag- 
Team-Duelle bis hin zu einer Fußball -Variante. Für jeweils 
zwei Netzspieler braucht man aber ein gekauftes Spectre- 
Paket: Das Programm ist mit Seriennummern kopiergeschützt 
und der Packung liegen nur zwei der wertvollen Ziffernket- 
ten bei. (bs) 



m 



spectre VR CD 



^tf" AT +->" ^V 






Spiele-Typ 
Hersteller 

Kopier schütz 

Anleitung 
Spieltext 

Anspruch 

Bedienung 
Grafik 



Adion spiel 
Velocity 



pro Spieler notwendig) 
Englisch; gut 
Englisch; Sprach ausgä- 
be in Videos 
Für Fortgeschrittene 
Ausreichend 
Ausreichend 
Ausreichend 



Freies RAM: min. 4 MByte 
Festplottenplali: ca. 1 1 MByte 
CD-Belegung: ca. 280 MByte 
Besonderheiten: 

Windows 3.1 erforderlich. Serien- 
nummern für Zw ei- Spieler-Netz- 
werk-Modus in der Packung. 

Wir empfehlen: 486er (min. 66 
MKi) mit 8 MByte RAM, V 
3.1 und Joystick. 




\.L»-tvvin ni»umi rAtuu - nuk um zov,- um 



CD-ROM 

tlthrlourl*) 

1942 

AcesOr The Deep 

Across The Rhine (*) 

.-Vlion Soccer(*) 

AkmelnTheDurk 1+2 

Ahme In The Dark 3 

Armorcd Fisl 

Arcade Pool (*) 

Alari Action Pack 

Aufschwung Osl (*) 

Battle Tsle II 

Batlle (Ise 11 Scenery 

Battle Ratet 1 ") 

Biing! (*) 

Bioforgc 

Bureau [3 

Carribean Disasler (*) 

Chilis, Coiurol (*) 

Chessmaster 41K10 Tu rhu 

Civilizaiion & Railmad 

Colon ization 

Comb lu Air Pairol (*) 

CiiminiirJ & Cnnqucr (Dune 3) (*) 

Creature Shock 

Crusade (*) 

Crusader (*) 

Cyberia 

Cybermage (*) 

DaeiLiliK Encounter 

Dark Forces 

Das Ami 

Dawn Patrol 

Death Gatt (*) 

Der Reeder 

Descent 

Die Verrückte Rallye (*) 

Di sc world 

Doppc-lpass 

DSA - Sternenschweif 

Dungeon Masler 2 (*) 

liarlli ConuiuindC) 

li.ulh Mission (*") 

Earthsicge 

FJite 3 - First Encountcrs 

FTPA-Soccec 

Fliülil Ol" The Amazon Queen I 
Fliehl Unlimitedl.*) 

l-'svdih Pharka'sf*) 1 
Füll Thronte 

Gn-al Naval Bartlos 3 [Bnminn 3) I 

Hammer OI'The Gods 1 

Hattrick! <*) ] 

Heretic (*) 1 
IKiliIcimdlSagu 

lnea Collection 1 
lucivilible Toons (*) 

Iron Assaull , 

Iran Cross (*) 1 
Jagged Alliance 
JoyOfSes(') 

Jungle Slrike I 

Kings Quest 7 ! 

Klick VPlay 1 

Kyrandia 3 I 

Leisure Suis Larry Coli. (1-6) 1 

Links 386 Pro , 
Litil Divil 

Utile Big Adventure i 

Lodc Runner 1 

Luslur M.ulliiiiis Siiccer (*) I 

Mad News (*) 1 

Mad News Extrablatt (*) 1 

Magic Carpel 1 

Magic Curpel Data CD 1 

Ma.LiicOI"Rndoria(*) ] 
Marco Polo (*) 

Masters of Magic 1 

Menzoberran/an , 

Mola; Marines (*) 1 

Mi,:ni Machines 2 (*) , 

Mysl t 

NAS< AR Rating 1 
NASCAR Track Pack I*) 

Navy Slrike (*) , 

NBA Live '9-5 , 

NHL Hockey 95 I 

Nocrropolis I 

Novastorm 1 

Oldlimer ] 

Outpost I 

Panzergeil eral , 
PGATourGolf 

l'hnni.iMiiagoria (*) 1 

Pinball Dreams DeLuxe i 

Pinkill Illusionst*) , 

Pinball Wizzard 2000 (*) , 

Psycho Pinball , 

Quesl Kor Glory 4 (*) t 

Ravenloft 2 (*) i 

Rebel Assaull t 
Keiie.üade-Baiik' FurJatob's Slar 1*) , 

Kist-UfThe Robots , 

RiseOfTheTriadf.*) , 

Strnsrhk- World (.)!' Siveer (*) ! 

Slip Mvcam 5000 I 

Simon The Sorceter 2 (*) 1 

Sim City 2000 I 

SimCilv 2000 Win (*) I 



84.95 
69.95 
57.95 
84,'« 
79,95 
25.95 
54.95 
5S.95 
8.1.95 
49,95 
63.95 
67.95 
84.95 
76,95 
83.95 
74,95 
63,95 
59.95 
84.95 
64.95 
89,95 
84,95 
79.95 



69.95 
74.95 
69,95 
76.95 
52.95 
67.95 
84.95 
72.95 
44,95 
77.95 
74,95 
64.95 
76,95 
78,95 
76,95 
64,95 



Sim Tower 

Sim Town (*) 

Slar Trek Nesl Generalion (*) 

Sireei Figliier 2 TUtbo 

Super Karts 

Superhero League Of Hobokcn 

System Sfcoek F.nhanced 

Tank Commander 

Temptiilion 

The Incredible Machine 2 (*) 

The Last Dynasty (*) 

The Lost Eden 

Theme Park 

Tower Assaull (Alien Breed 3) 

Trans p«r t Tycoon 

Tune Land 

L : ndei A Killina Moon 

HS Navy Fighters 

US.STicoi.deroga(*) 

Virmal Pool (*) 

Vollgas (Pull Throttle Dt.) {') 

Voyeur (*) 

Wake Of The Ravagcrf*) 

Warcraft 

Win g Commander 1+2 

\N inu (."oniniander 3 

Woodruff (Goblins 4) 

X-COM(U.F.0.2) 

X-Wingl*.) 

Hardware 

Joysticks 

Gravis Analog Pro 
Gravis Phoenix 
Gravis Garne Päd 

Lautsprecher 

Trust 10 SOW 
Trust 20 25W 
Trust 120 25W 

CD-ROM Laufwerke 

Mitsumi FX400 EIDE 4x 
Toshiba XM360I SCSI 4,4x 
Toshiba XM5302 EIDE 4x 

MPEG-Karte 

Trust MPEG inkl. Video Out 
Spea Showtime 2MB 




72.»5 
76,95 
69,95 
66,95 
69,95 
79,95 

79.45 
69.95 
69,95 
57,95 
57.95 
84,95 
72.95 
65,95 
83,95 
31,95 
84,95 
34,9= 
54,95 



84,95 
!.'V>5 
37,95 
89,95 
86.95 
72,95 
79.95 
74,95 
49.95 
74,95 
69,95 
89.95 
89,95 
74.95 
69,95 
63.95 
63.95 
76.95 
72.95 
74,95 
76,95 
79,95 
59,95 
(13.95 
62,95 
79,95 
78,95 
83,95 



Trust SoundExpert DL 16 
Soundblaster 16 Value 
Soundblaster AWE32 Value 

Soundblaster AWE32 ATAPI, I 



CDI-Player550 
CDI GamePad 

Festplatten 

Conner 540MB EIDE 
Conner 850MB EIDE 
Conner 1,3GB EIDE 
Quant Lightn. 730 SCSI-2 
Conner IGB Fast-SCSI-2 
Conner 2GB Fast-SCSI-2 
Conner 4GB Fast-SCSI-2 

CPU 

AMDDX4-I00 
INTEL DX2-66 
INTEL DX4- 100 
INTEL P75 neu 
INTEL P90 neu 
INTEL P 100 neu 



TP4 512KB Cache 



54,95 
162,95 
37,95 

79,95 
43,95 
115.95 

269,00 
539.00 
279,00 



159,00 
299,00 
449,00 



279,00 
389,00 
579,00 
379,00 
769,00 
1199,00 
2399,00 

289,00 
229,00 
379,00 
499,00 
749,00 
999,00 

529,00 

479,00 
669,00 



- Deutsche Anleitung. Spiel In Englisch 

- Anleitung und Spiel in Deutsch 

- Anleitung und Spiel in Englisch 
: - Spiel bei Redaktionsschluß 



Wir haben über 100 

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Schnäppchen spiele 



7th Guest 
Battle Bugs 
Beneath A Steel Sky 
Consplracy 

Gravis Analog Pro 

+ Tie Flghter 
Gravis Analog Pro 

+ Commanche & Mls. 
Gravis Analog Pro 

+ Rebel Ässault 
Gravis Game fed 

+ Buming Steel S Mis. 
HandOfFate 
indy Car Raclng 
Lands Of Lore 

Fbpulous 2 + Ftawermonger 
Private er 
Railroad TVcoon 
Shadow Caster 
SSN-2 Seawolf 
Star Crusader 
Stnke Commander 
Syndicate Plus 
Tsmptation (7Th Guest, 

Lands Of Lore, 

HandsOfFate, 

Indy Car Racing) 
Wina Commander 2 
WlngsOfGl07 



99,95 
99,95 
99,95 



29,95 
29,95 
29,95 
29,95 
29,95 
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29,95 
29,95 
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DisK Spiele 

Aces Of The Deep Mission 






11 


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Aladdin 


11 


5^,95 


Cannon Fodder 2 


A 


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Der Baulöwe 


n 


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Die Siedler 


i) 


67,95 


Earthsiege Zusatzdisk 


i) 


44,95 


König Der Löwen 


D 


54,95 


Lode Runner 


n 


67,95 


Lothar Matthäus 


i) 


37,95 


Masters Of Magic 

M'jial "-l.irines (*) 


i> 


84.95 


i) 


5795 


Micro Machines 


A 


53,95 


NASCAR Racing 


1) 


69,95 


Panzer General 


A 


76,95 


SIM City U.R.K. 


i 


32,95 


Star Crusader 


1) 


49,95 


Tie Fighter 


l> 


94,95 


Tie Fighter Mlssiondlsk 


1) 


2795 


Transport Tycoon 
Transport Tyc. World Editor 


1) 


79,95 


U 


34,95 



Auch bei uns: 

Der bundesweite VR 

Descent Wettbewerb 

8.- 10. Juni 






XXX-Treme L 49,95 




Erotlc Film Sens. I 
Erotrls 



Nlghts In London /Paris 
Playboy Playmate Parade 
Private Puzzle 



Thai Boridage 

Visual Hot Girls 
VTO Clip Collection 
Vtestside Casting I- 
Westside Girls 1-4 
Wet Dreams 1-8 



j,. -!Qv- 

39,95 



...■ 2A:?T> 
89,95 

39.95 
39,95 
2795 
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38102 Braunschwei; 
fon. 0531 - 273 09 11 
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fax. OS31 - 273 09 14 
BTX Rotstift# 






VIRTUAL 

POOL 

Zum kugeln: Interplay läßt Billard-Bällchen 
in feinem 3D karambolieren. Dank innova- 
tiver Schwungstoß-Steue- 
rung spielt sich Virtual Pool 
fast so schön wie das Vor- 
bild mit dem grünen Tisch. 



Grüner Filz und rieselnde Kreide: Bil- 
lard gehört zu den unverwüstlichen 
Klassikern der Gentleman -Sportarten; 
ausgeübt mit Präzision und ohne unnöti- 
ges Schweißvergießen, Auf einem 
großen Tisch, bespannt mit grünem Filz- 
fuch, ruhen bunte Kugeln. Das friedli- 
che Nebeneinander hat bald ein jähes 
Ende, denn der Billardspieler rückt mit 
seinem Stöckchen an. Kein Kaliber, das 
man seinem Zierhündchen zum Apportieren werfen würde, 
sondern ein ausgewachsener »Queue«, wie das Stoßwerkzeug 
fachmännisch genannt wird. Mit dem Stock schubst man die 
weiße Kugel an, die wiederum ein buntes Bällchen in eine Sei- 
tentasche des Billardtisches 
befördern soll. Solche diffizi- 
len Stoßmanöver verlangen 
Geschick, gutes Auge, ruhi- 
ges Händchen und starke 
Nerven. Da der Traum vom 
eigenen Billardtisch bevor- 
zugt an Platz- und Geldman- 
gel zu scheitern pflegt, begibt 
sich der Queue- Künstler in 
mehr oder weniger schum- 
merige Kaschemmen öffentli- 
cher Natur, wo er im Tabak- 
dunst nach dem rechten sto- 
chert. 

Daß sich das anspruchsvolle 
Kugelschubsen für eine PC- 
Simuiation förmlich anbietet, 
wissen wir spätestens seit 
»Archer MacLean's Pool«, 
das Virgin vor einiger Zeit 
veröffentlichte. Dank 3D- 



Dann dreht mal schön; 
Mit fixen Mausbewegungen 
rotieren Sie um den Tisch, 
ändern den Blickwinkel 




Wenn Sie die Hilfsfunktian »Tracking« aktivieren, wt 
den die mutmaßlichen Kugel beweg ungen mit Linii 
angedeutet - eine schöne Anvisier-Hilfe für Einsteiger 




Grafik durfte der Spieler das 
Geschehen aus jeder nur 
denkbaren Perspektive stu- 
dieren. Interplays Neuheit 
»Virtual Pool« geht noch 
einen Schritt weiter. Völlig 
stufenlos können Sie ins 
Geschehen rein- und rauszoomen oder den Blickwinkel ändern 
- sogar während der Ausführung eines Stoßes. Und das Ganze 
im Gegensatz zum betagten Virgin-Pool herrlich hochauflö- 
send und etwas farbenprächtiger. 

Außerdem sind wir mittlerweile im CD-ROM-Zeitalter. Was 
liegt also näher, als lehrreiche Filmchen auf die Scheibe zu 
pressen? In Englisch bekommen Sie so z.B. die Pool-Grundre- 
geln und die Bedienung des Programms erklärt; letzteres ein 
Labsal für unwillige Handbuch-Durchleser. Gespielt werden die 
vier Pool -Varianten gegen menschlichen Partner am selben PC 
oder via Netzwerk bzw. Modem und Nullmodem. Sieben unter- 
schiedlich starke Computergegner stehen auch parat. Im Trick- 
Modus dürfen Sie beliebige Ball -Konstellationen aufbauen und 
sich in fortgeschrittener Stoßkunst mit diversen aberwitzigen 
Effet-Kniffen versuchen. 

Zahlreiche Hilfsfunktionen sorgen dafür, daß auch Einsteiger 
schnell hinter die Geheimnisse der Karambolage- Kunst kom- 



m 



im Wettbewerb 



Die wenigen Pool -Konkurrenten .,.__.... „»». 
hat Interplays Neuheit gut im VIRTUAL POOL 79 

Griff: Beste Technik und einfalls- Archer Moclean's Pool 72 

reiche Steuerung sorgen für Whirlwind Snooker 70 

einen Spitzenplatz. Für den Art ade Pool 63 

schmalen Geldbeutel wäre 

Team- 17s simples Arcade Pool eine Alternative; allerdings 
gibt's hier nur »flache« Grafik aus der Vogelperspektive. Wer 
statt Pool lieber den britischen Bruder Snooker zelebrieren will, 
halte nach Virgins Otdie »Whirlwind Snooker« Ausschau; übri- 
gens auch ein Werk von Archer Macleon. 



Geschehen heran. 



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BRAINDEAD 13 



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U) ~~~~ Ol -e- 



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Directory der CD: 



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Spielbare Demos 
ESD13 


Brain Dead 13 


BTX 


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m? 




-.. 


DiirkLInvtii-e 


TECHNIK 


Technik Treff Online 




I'IS.DÜTÄ 


High Octane 










JAGGED 


Jagged Alliance 


DATAPLAY Datei 






MACHIA 


Machiaveiii 










TERMVELO 


Terminal Velocity 


TESTPLAY Testolayer: Bioforqe 




TOWERASS 


Tower Assault 










WARRIORS 


Warriors 


VFW11E 


Video for Window 




PATCHES 


Patches 8 Updates 


PROGRAMM 






ALIENLOG 


Alien Logic 




BOOTDISK 


Bootdisk-MaKer 






Bioforge (Gravis] 




CDBOOT 






DAEDALUS.USA 


Daedalus Encountcr 




CDTOOLS 


CD-ROM Tools 




FLIfJES.GER 






OCC 


DCC 3.0 (DOS-Shell} 










DCCPRO 


DCC Pro (DOS-Shell) 






Jagged Allianre 




=c',EfN'.':- 


Flighf Sim 5 Benchmark 




USNAVY.USA 


U.S. Navy Fighters 




GAMEWIZ 


Game Wizard 






Warcraft 




IDEID 
MT32GM 


lOE-Platten-ldentifizierer 


PREVIEWS 


N(chi spielbare Previews 






patchen 




AIRPOWER 


Air Power 




■JOlu.E 


Powermanagemeoi 






Aliens 










LEMM3D 


LemmingsSD 




PCXDUMP 


PCXDump 




MC DEMO 


Misaicn u-,ii;-::, 




PICEM 






:'.:■■■ ; : 


Mech Warrior 2 




■^ :••■'-:.. 


SB1B MIDI Patch 






Terminator Fnture Shock 




SBMIDI 


Waveblaster in MT-32 


= HA"-.[ 


Shareware 






SBRESET 


So i idbiasfai Resel 




ACE 






SCMODE 


Roland SCC-1 in MT-32 




'Jü[>[!Li.: 


Vinyl GoddRSS from Mars 










SIXFEET 


SuFeetUnder 




SLOWMO 
THRUPUT 


Slow Motion 
Benchmark Thrnput 




Treiberupdates vo 


SPää 




UfJIVBE 
V400 


Universal VESA 
Vesa-Fix für Spea und 




Mogelspielstände 








andere 




JAGGED 


Jagged Alliance 




VGA8ENCH 


VGA-Benchmarks 




SIMTOWER 


Sim Tower 




NEOPAINT 


Ne opaint 3.0 



Wer PC PLAYER oder 
PC PLAYER plus (mit 
CD) abonniert sichert 
sich lohnende Vorteile! 

^jJSie sparen 15 % gegenüber dem 

Einzelhandelspreis. 
#r>Sie bekommen PC PLAYER bzw. 

PC PLAYER plus jeden Monat per 

Post frei Haus. 
t^Sie können Ihr Abonnement jederzeit 

ohne Kündigungsfrist beenden. Geld 

für bezahlte, aber noch nicht gelieferte 

Ausgaben erhalten Sie selbstverständlich 

zurück. 

Füllen Sie die Karte oben links aus 
und schicken Sie diese gleich los 
oder faxen Sie: 

Fax» oi^/%o %+ ©a. |jr 

Sie können diese Vereinbarung innerhalb von 1 Tagen beim 
DMV-Verlag, PC PLAYER, Aboservice CSJ, Postfach 14 02 20, 
80452 München widerrufen. Die Widerrufsfrist beginnt 3 Tage 
nach Datum des Poststempels Ihrer Bestellung, Zur Wahrung der 
Frist genügt die rechtzeitige Einsendung des Widerrufs. 







ISBN 3-7723-6533-7 
ÖS418,-/SFr49,-/DM49,- 



«£'* 




ISBN 3-7723-6893-X 

ÖS 665,-/SFr 78.-/DM 78,- 



PC PLAYER plus 
CD-ROM-Cover 
Rückseite 



Trennen Sie das 

Cover einfach 

heraus, legen Sie es 

in eine CD-Box und 

schon haben Sie 

den kompletten 

Überblick. 



Unglaublich: Compiler-Voll- 
versionen von Microsoft und 
Borland. Zusammen mit un- 
zähligen Power-Tools und 
vielen Quelltexten! 

• Borland: Turbo-Pascal, 
Turbo C, Turbo Assembler, 
Turbo Debugger 

• Microsoft:Quick C, Macro 
Assembler HnM 

• Programme und Quelltexte 
der Magazine PASCAL, tool- 
box und DOS toolbox 

• Shareware-Compiler: C, 
Modula, Oberon, Fortran, 
Pascal und mehr 

• Emulatoren, Demos, BGI- 
Treiber fflP 

Insgesamt über 1 1 .000 Dateien 



Leser-Votum PC PLAYER 7/95 



Wunschkonzert 

Für die nächste Ausgabe wünsche ich mir 
Artikel zu folgenden Themen: 



per 



Das große Visual-Basic-Packet 
für Windows, mit hunderten 
von Programmen im Quelltext. 

• Sofort von der CD zu starten. 

• Ideale Basis für Ihre eigenen 
Entwicklungen. 

• Super zur Verwendung als 
Ideen Pool und Referenz. 

Die CD bringt Profi- Lösungen, 
vom Datenbank-Manage- 
ment bis zur Multimedia- 
le & Programmierung für nahezu 
™ jeden Bereich. 

Mit VBX-Controls, Bibliothe- 
ken und vielen Windows-Tips 
und Tricks. 

Die richtige CD, wenn Sie 
schnelle Programmier-Erfolge 
suchen. 



estenliste 



Diese Artikel haben mir in der Ausgabe 7/95 am besten gefallen: 



1. 
2. 
3. 



Folgende Beiträge haben mir auf der CD-ROM von PC PLAYER 
plus am besten gefallen: 



1. 
2. 
3. 





■ Demo: Machiavelli 



■ Preview: Mech Warrior 2 




1 

c 

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1 5-S - 

2 "S 2 

Q Q. S U 



An die PC Player-Redaktion 



Wertungen für die Charts: 

Meine aktuellen Lieblingsspiele: Spiele-Flop, der mict 
am meisten ärgert: 



Die momentan beste „Nicht- Spiel von der E3-Messe, auf das 

Spiele "-Software: ich mich am meisten freue: 




13 r- 



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Softwarebestellung 

Ich bestelle folgende Softwarepakete auf CD: 

ISBN 3-7723- Titel 

6533-7 Toolbox je DM 49,- 

__ 6893-X Visual-Basic-Box je DM78,- 


DM 

DM 

DM 

DM 
DM 

DM 










zuzüglich Porto (innerhalb der BRD): 
Gesamtsumme: 


5,20 


Strafle, Nr. 


PLZ Ort 


□ Ich zahle gegen Rechnung 

□ Scheck liegt bei 


■'aine KLnsepriLnic 1 i : ?, s «'iig'iclsr.i 


Damm. Urtrechrifl 











Hier CD-Cover- 
Vorderseite einschieben 




CD-Cover-Rückseite 
hinter die Plastik- 
einlage legen 



■4 Hier wird unter Super VGA gestoßen. 
Auch auf einem mittel schnellen 486er ist der 
Kugellauf noch geschmeidig. 





men. Hilfslinien zeigen auf Wunsch an, wie sich bei Ihrer jet- 
zigen Stellung ein Stoß auf die anderen Kugeln ausüben würde. 
Witzig auch die Justierung der Stärke: Alternativ zur gewohn- 
ten Festlegung per Mausklick in einer Anzeige gibt's eine Art 
Action-Modus. Hier schwingen Sie die Maus vor und zurück, 
als wär's der leibhaftige Queue. Das Programm registriert die 
Geschwindigkeit Ihres Gerolles: Sanftes Schubsen bewirkt ein 
zartes Stößchen, während hektisches Hantieren für viel Power 
sorgt. 

Um die Maus vom Herumbeweg- in den Stoß-Modus zu ver- 
setzen, ist Tastaturarbeit gefragt. Eine Reihe weiterer Funktio- 
nen wie z.B. heben und senken des Queues läßt sich ebenfalls 
nur über Keyboard -Kommandos aufrufen. Hot man die Tasten 
einmal verinnerlicht, gelingt die Bedienung umso flotter. Wei- 
tere Komfortleistungen von Virtual Pool: Schnelles Speichern 
des Zwischen Stands, mit »Undo« die Rücknahme des letzten 



lenhardt 



Als nette CD-Füller dienen Videoclips, die 
ouf die Geschichte des Billard-Spiels, das 
Regelwerk oder Trick Shots eingehen 

Stoßes und Instant Replay: Auf 
Wunsch wird die letzte Aktion 
nochmals in Zeitlupe gezeigt; 
auch hier dürfen Sie während 
des Ablaufs den Blickwinkel und 
Zoom-Faktor ändern. Sollten Sie 
vor lauter Nahansicht und Dre- 
hungen einmal den Überblick 
verlieren, hilft ein weiteres 
Tastaturkommando: Dann geht's vorübergehend in die 
Overhead-View, wo der ganze Tisch brav von oben gezeigt 
wird. Und läßt einen die Inspiration vor der entscheidenden 
Aktion im Stich, studiert man dankbor den unverbindlichen 
Stoß- Vorschlag des Computers. (hl) 




und Grafikansichten lassen sich jederzeit ändern 



Cool, dieses Pool. Die Idee, das 
emsige Billard-Treiben zu 
simulieren, ist so alt wie die 
Heimcomputer-Ära. Doch eine 
so geschliffene Mischung aus 
technischer Eleganz und hoher 
Spielbarkeit brachte bislang 
noch niemand zustande. 
Bei einem so geschwinden 3D 
wirbelt man gerne über den 
virtuellen Billard-Tisch oder 
zoomt nahe ran, um ganz dicht 
am Geschehen zu sein - dazu 
müßte man in Wirklichkeit 
schon ouf den Tisch kraxeln, 
was unweigerlich fliegende 
Biergläser nach sich zöge. Die 
Action-Sfeuerung mit der 
Maus sorgt für relativ echtes 
Queue-Feeling. 
Ein schillernder Turniermodus 
fehlt leider und die besseren 



Computergegner denken 
manchmal ein wenig lange 
nach. Dafür gelingen Duelle 
mit einem zweiten Spieler an 
einem PC genauso wie im 
Netiwerk - ideal für Büro- 
Duelle in größeren Betrieben: 
Der Verlierer kriegt die Kanti- 
nenrechnung ab. 
Billard -Novizen, die anfangs 
kaum mal einen Ball unter- 
bringen, werden mit der 
Tratking-Option bei Laune 
gehalten: Dieses »Vorsagen« 
des Programms beschert 
Erfolgserlebnisse und schult 
dos Auge für die stoßtechni- 
schen Feinheiten. 
Profis dürfen sich an die Trick 
Shots wagen - hier gibt's eben 
für jeden Billard-Interessierten 



'ffi 



Virtual pool 



Spiele-Typ 

Hersteller 

Ca.-Preis 

Kopierschutz 

Anleitung 

Spieltext 

Bedienung 
Anspruch 

Graf»! 



Sportspiel 

Celetis/Interplay 

DM110,- 

Deutsch; gut 
Englisch; Fach begriff 
(Sprach ausgäbe bei dei 
Lehrvideos) 
Gut 



*> V* 



Freies RAM: min. 510 KByte 
Festplaltenplalz: ca. 1 MByte 
CD-Belegung: ca. 435 MByte 
Besonder heilen: Zwei Spieler 
gegeneinander an einem PC und per 
Modem oder Netiwerk. 
Spielstand läßt sich speichern. 
Wir empfehlen: 486er (min. 50 MHz) 
mit 4 MByte RAM und Maus. 




TERMINAL VELOCITY 



Apogee hat ein neues Spielegenre auf dem 
Korn: Erobern die Shareware- Päpste jetzt 
auch den Ma rkt der 3D-Actionsimularionen? 

^^ rau', schau, wem: Hätten sich die Regierungsbosse der 
' Erde nur vorher überlegt, mit welchen außerirdischen 
Rassen sie Friedensverträge schließen. Denn plötzlich ma- 
chen sich ganze feindliche Geschwader auf Terra breit und 
sorgen für gewaltigen Ärger. Glücklicherweise gibt es mu- 
tige Computerspieler wie Sie, die sich mit einem Gleiter ins 
Getümmel stürzen. 

»Terminal Velocity« ist ein flottes Ballerspiel, bei dem Sie 
über hügelige Landschaften, durch tiefe Schluchten oder in 
enge Tunnels flitzen. Dabei stellen sich Ihnen allerhand 
Raumschiffe, Panzer und andere Bodengeschütze entgegen, 
die Sie mit Lasern oder Raketen bekämpfen. Außerdem müs- 
sen wichtige Einrichtungen wie Radaranlagen oder Militär- 
basen der außerirdischen Gegner zerstört bzw. erst einmal 
gefunden werden. 

Die Steuerung des Gleiters übernehmen Sie am besten mit 
dem Joystick, da schnelle und präzise Reaktionen nötig sind. 
Mit wenigen Tasten schalten Sie den Radarschirm ein, 
wählen neue Waffen aus oder aktivieren in bedrohlichen 
Situationen den Nachbrenner. Ein Zielkreuz hilft beim An- 
visieren der Gegner, die von Beginn an munter auf Sie ein- 
stürmen. Anfänglich sind Sie nur mit einer schwachen La- 
serkanone ausgerüstet, doch das Zerstören feindlicher Ein- 
richtungen setzt oft Waffen frei, die Sie aufsammeln und 
Ihrem Repertoire hinzufügen. Manchmal tauchen Energie- 
kugeln auf, die Sprit 
für den Nachbren- 
ner liefern oder die 
arg strapazierten 





r Endgegner hat unangenehm 
nd bewegliche Arme 



Schutzschilde wieder aufpäppeln. 

Wer die Steuerung der Raumschiffe in Spielen wie »Des- 
cent« oder »Wing Commander« gewohnt ist, muß sich erst 
einmal mit dem Terminal Velocity-Gleiter vertraut machen. 
Wollen Sie nach links oder rechts steuern, kippt das Fahr- 
zeug zwar etwas, rollt aber nicht sofort um die eigene Achse, 
sondern erst nach einiger Zeit. Das erschwert spitze Kurven, 
bringt Profis aber eine kleine Abwechslung zum üblichen 
Steuerungs-Einerlei. Außerdem dürfen Sie jederzeit die Sicht 
aus dem Cockpit um 90 Grad nach links und rechts schwen- 



i m EU e t t b e uj e r 



92 



Magic Corpet 
Descent 90 

Raplor 71 

TERMINAL VELOCITY 66 

Retribution 47 



Gegen die starke Profi -Konkur- 
renz sieht die Shareware- Versi- 
on von Terminal Velocity etwas 
altbacken aus. Bulltrogs Mei- 
sterleistung Magic Carpet ver- 
bindet ansehnliche Grafiken, 
spannende Kämpfe und ausge- 
klügelte Strategie zu einem gewitzten Actionspiel. Descent ent- 
führt Sie in verschlungene 3D-Tunnelsysteme mit cleveren Geg- 
nern und rasanter Grafik. Wenn Sie zweidimensionale Baller- 
spiele bevorzugen, sind Sie bei Raptor richtig, das am 
heimischen PC Arcade-Stimmung aufkommen läßt. Durch- 
schnittliche Grafik, mäßig spannende Missionen und eine karge 
Handlung bescheren Retribution den letzten Platz im Feld. 




2 ruhige Hand 

ken, um die Umgebung im Auge 
zu behalten. Das Drehen um die ei- 
gene Achse ist mit zwei weiteren 
Tasten möglich. 

Der Schwierigkeitsgrad der Mis- 
sionen steigt langsam an und läßt 
Sie anfänglich erst einmal auf die 
Jagd nach bestimmten Zielen 
;hen. Dabei hilft ein Entfernungs- 
messer, der beim Anpirschen den 
Fehlenden Kompaß ersetzt. Später 
müssen Sie bestimmte Tunnels finden, die meist an einer völ- 
lig anderen Stelle des Planeten wieder enden und zu einem 
neuen Ziel führen. Die engen Röhren haben es in sich: Nicht 
nur feindliche Raumschiffe stellen sich Ihnen in den Weg, 
auch diverse Engstellen, eigensinnige Schotts oder sich dre- 
hende Hindernisse behindern den sicheren Flug. 
Am Ende jeder der drei Welten wartet ein dicker Endgeg- 
ner auf Sie, der sogenannte »Boß«. Die Palette reicht vom 
riesigen Arbeitsroboter mit lästigen Metallarmen bis zur 
schwerbewaffneten Zentrale. Selbst im einfachsten Schwie- 
rigkeitsgrad ist hier mehr gefragt als dumpfes Dauerfeuer. 
Wer sein Schiff nicht wie im Schlaf beherrscht, hat kaum 
Chancen gegen die schier übermächtigen Gegner. 



SHAREWARE ODER VOLLVERSION? 

Nachdem die kommerzielle Version von Terminal Velocity nicht 
mehr zu Redaktionsschluß eintrudelte, hatten wir ein leichtes 
Problem. Da wir unsere Leser möglichst frühzeitig über diese 
Apogee- Neuheit ausführlich informieren wollen, haben wir 
uns deshalb ausnahmsweise zu einem Test der Shareware- 
Fassung nach Profi moßstäben entschlossen. Eine Besprechung 
der kommerziellen Version mit neuer Gesamtwertung holen 
wir möglichst bald nach. 

Mit folgenden Unterschieden ist laut Apogee zu rechnen: in 
der Shareware -Fassung belästigen Sie weniger Gegner, vier 
Waffensysteme fehlen und der 5u per- VGA-Modus funktioniert 
nicht. Außerdem soll die Voll version besseren Sound und einen 
Netzwerk-Modus mit bis zu acht Spielern enthalten. Eine spä- 
ter erscheinende CD-ROM bietet zusätzlich neben diversen Ani- 
mationsfilmen feinere Texturen. 



Die Grafik von Terminal Velocity ist unter VGA sehr schnell 
und trotzdem mit vielen Texturen und 3D-Objekten verziert. 
Nehmen Sie ein Gebäude unter Feuer, gibt es nicht nur Bit- 
map-Explosionen, sondern auch davonfliegende Bruch- 
stücke, die durch die Luft wirbeln. Treffen Sie einen Gleiter 
nicht voll, sondern nur mit einem Streifschuß, taumelt die- 
ser brennend zu Boden und explodiert erst dort. Den De- 
tailreichtum der Grafik dürfen Sie verändern, um die Ge- 
schwindigkeit auf Ihrem System zu optimieren. Unterhalb 
eines DX2-66 müssen Sie Details abschalten, sonst ruckelt 
sich Terminal Velocity zu Tode. [fs) 




Eine Raketensalve hilft gegen die große Radaranteni 



■lETirül stanol 



Schoi 



uf dei 



Blick 



wirkt Terminal Velcteity etwas 
angestaubt, auch in späteren 
Levels sind Innovationen Fehl- 
anzeige. Ohne jeglichen Simu- 
lation*- oder Taktik -Firlefanz 
entpuppt es sich als geradlini- 
ges Actionspiel, das Besitzern 
abgehärteter Dauerfeuer-Fin- 
ger gefallen könnte. 
Die Grafik ist schnell und wäre 
dank der vielen 3D-Objekte 
durchaus ansehnlich, wenn 
nicht so manche Landschaft in- 
folge der unglücklich gewähl- 
ten Texturen im Pixel-Brei ver- 
sinken würde. Die Flüge durch 
die Tunnel erinnern zwar ein 
wenig an Descent, reichen 



aber bei weitem nicht an des- 
sen spielerische Tiefe heran. 
Schlecht ist Terminal Velocity 
nicht. Doch von einem Spit- 
zenplatz ist es angesichts der 
starken Konkurrenz weit ent- 
fernt - spielerisch bietet es 
nichts neues. 

Wäre nicht schon im untersten 
Schwierigkeitsgrad derart viel 
Actio n geboten, würde man 
wegen des linearen Spielver- 
laufs schnell den Joystick bei- 
seite legen. Immerhin macht 
schon die neun Level starke 
Shareware-Version mehr 
Spaß als so manche Votlpreis- 
3D-Krücke der lieben Konkur- 





terminal velocifq 


to 


♦ 


Spiele-Typ 


Actionspiel 


Freies RAM: min. 4 MByte 


Hersteller 


3D Reolms /Apogee 


Festplattenplatz: ca. 14 MByte 


Ca.-Preis 


nur Kopiergebühr bei 






Shareware-Fassung; 


Shareware- Version mit den ersten 


Kopier seh 


tz - 


neun Levels erhältlich; verbesserte 


Anleitung 


Englisch; gut 


CD-ROM-Fassung in Vorbereitung. 


Spieltext 


Englisch; wenig 




Anspruch 


für Ein Steiger und 


(min. SO MHz) mit 3 MByte RAM 




Fortgeschrittene 




Bedienung 


Gut 




Grafik 


Befriedigend 




Sound 


Befriedigend 











PICTURE PERFECT GOLF 



Mehr »Picture« als »Perfect«: Em- 
pires hochauflösende Standbild- 
Invasion nötigt den PC-Golfer zu 
spielerischen Kompromissen. 

Colfspieler haben kaum mehr ihre Ruhe: Hoch- 
konzentriert setzt man zum wichtigen Annähe- 
rungsschlag an, da stolpert ein fluchendes Kame- 
rateam aus dem Gebüsch. Nicht friedliebende 
Amateurfilmer machen die Foirways unsicher, son- 
dern marodierende Programmierteams überfallen 
liebliche Grüns. Bei Golf-Simulationen gibt es näm- 
lich eine neue Mode: Wozu komplizierte 3D-Rou- 
tinen entwickeln, wenn sich auf eine CD-ROM jede 
Menge Standbilder pressen lassen? Diesen beque- 
men und auf den ersten Blick beeindruckenden 
Weg geht auch »Picture Perfect 
Golf«. Die Grafiker schlenderten 
einfach den beliebten »Harbour 
Town«-Kurs entlang, knipsten so 
pro Loch um die 60 bis 80 Bilder 
und legten sie hochauflösend auf 
CD ab. Macht der Spieler einen 
Schlag, berechnet das Programm, 
welcher abgelegten Bildposition 
der Ball am nächsten ist und zeigt 
die entsprechende Grafik an. 
Mit einer ähnlichen Technik ver- 
senkte unlängst U.S. Gold sein 
»World Cup Golf« unterhalb der 50er-Wertungsgrenze. 
Durch die Standbildtechnik können Sie sich nicht beliebig dre- 
hen oder entlegenste Ecken anspielen, wie es z.B. bei den 
Klassikern »Links Pro 386« oder »PGA Tour Golf 486« der 
Fall ist. Picture Perfect Golf zieht sich insofern besser aus der 
Affäre, als daß es hier kein Sprite Ihrer Spielfigur gibt, dos 
an ungünstigen Ecken für Unübersichtlichkeit sorgt. Die Steue- 



lentiBTdt 



'üfc Ml k«I 




Beim Putten muß man schon ganz genau 
hinsehen, um die Unebenheiten auf dem 
Grün zu erkennen 



Schöne Standbilder statt 3D-Berechnung - 
das sorgt für flotten Bildaufbau, aber auch 
für einige spielerische Einschränkungen 

rung ist eine leicht vereinfachte Form der 
Anklick-Bedienung von Links und PGA; der 
Spielablauf dadurch flott und nicht 
unspaßig. 

Die schönen Standbilder haben aber einen 
gravierenden Nachteil: Der Baumbestand 
sieht zwar nett aus, stellt jedoch kein 3D- 
Hindernis dar. Einen Ball in den Busch zu 
pfeffern ist quasi unmöglich; dadurch sin- 
ken Herausforderung und Realitätsgrad gewaltig. Auch beim 
Putten verläßt man sich auf digitalisiertes Bildwerk, wodurch 
es schwer wird, die Neigung der Grüns zu lesen, in punkto 
Turniermodus oder Computergegner haben die Designer kein- 
erlei Anstrengungen unternommen; einziger Anreiz für Solo- 
Spieler ist eine Art High-Score-Liste mit den besten Run- 
missen. (hl) 



Golf-Kenner winden sich vor 
Schüttelfrost: Die Limitationen 
bei Empires Neuheit sind hef- 
tig. Großzügig wird der 
Abschlagpunkt je nach ver- 
fügbarem Standbilder hin und 
her gerundet; die Schlagrich- 
tung läßt sich nur minimal än- 
dern. Mit einer richtigen Simu- 
lation hat das nicht mehr viel 

Das könnte aber für Einsteiger, 
denen Links und Konsorten zu 
kompliziert sind, durchaus 
vorteilhaft sein. Bei Picture 
Perfect Golf bolzt man recht 
zügig und ohne großen Frust 



durchs Unterholz. Drei Schwie- 
rigkeitsgrade, Mulligan-Opti- 
on und einstellbare Windstär- 
ke unterstreichen die leichte 
Zugänglichkeit. 
Kurzfristig spielt sich das Pro- 
gramm ganz nett; auf Dauer 
können die schönen Digibtlder 
nicht über spielerische 
Schlichtheit hinwegtäuschen. 
Angesichts der Tatsache, daß 
zum Jahresende mit neuen 
Versionen der Fairway- Grals- 
hüter Links Pro und PGA zu 
rechnen ist, sollten Camputer- 
golfer ihr Geld lieber aufspa- 



m 



picture perfect golf 

**■ *s#* .**" .vSS* x« 



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Spiele-Typ 
Hersteller 

Kopier sc hu ti 

Anleitung 

Spiel texr 

Bedienung 

Anspruch 

Grafik 

Sound 



Sportspiel freies RAM: min. 4 MByte 

Empire Festplatlenplatz: ca. 1 oder 8 MByte 

DM 100.- amw-Moimrii 

Besonderheiten: Zusatz-CDs mit 

Deutsch; befriedigend weiteren Kursen in Vorbereitung. 

Englisch; wenig Wir eiil pfehlen s 486er 

Cut {min. 33 MHz) mit 4 MByte RAM 




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BRETT HÜLL HOCKEY 



Mit plapperndem Reporter 
und viel Action will Acco- 
lade bei den »NHL 
Hockey«-Fans wildern. 
Doch bei Electronic Arts wird 
man angesichts von »Brett 
Hüll« nicht gerade in Angst 
und Schrecken verfallen. 



t/k ls Accolade einen Lizenzvertrag mit 
Federn Eishockeyspieler Brett Hüll 
abschloß, war der Stürmer von St. Louis 
noch ein NHL-Superstar. Mittlerweile 
schießen andere Jungs mehr Tore, Acco- 
lade wurde vom Warner-Konzern 
geschluckt und viele PC-Sportler sind 
schon eine innige Beziehung mit Electro- 
nic Arts' »NHL Hockey '95« einge- 
gangen. Doch das seit Ewigkeiten angeküm 
hockey Ist letztendlich für den PC erschienen. 
Ein »halber« Lizenzdeal sorgt zwar für echte Spielernamen aus 
der NHL, aber Teams und Logos müssen ohne offiziellen Segen 
auskommen. Der Eishockey-Fan hat die Wahl zwischen einem 
Freundschaftsspiel (auch gegen einen zweiten Spieler), Play- 
Off-Runde und ausführlichem Ligamodus. Statt der üblich 
Spieltage läßt sich die Zahl der Vorrunden partien auch auf 1 1 
oder 42 Begegnungen runterschrauben - vielen Dank. Dafür 
wird mit Statistiken gegeizt; die besten Spieler werden nur für 
das jeweilige Match ermittelt. Im Optionsmenü stellt man die 
üblichen Regeldetails wie Strafzeiten oder Abseits ein und aus; 
hier läßt sich auch der quasselnde 
Sportreporter zum Schweigen brin- 

, der sonst das Match mit enql 
sehen Kommentaren 
Das Spielgeschehen wird von schräg 
oben gezeigt. Diese Perspektive wirkt 
etwas »dichter dran« als bei NHL 




ate Bretf-Hull-Ei 



RETTHULL'S 100 th GOAL? 



Viel mehr als < 
gram mierern z 



: müde Tabelle ist den Pro- 
Ligamodus nicht eingefallen 




Hockey. Bei der 
Steuerung hat es 
Accolade gut ge- 
eint und beschert 
uns neben dem 
Paß gleich zwei 
Schußvarianten - 
sanft-gezielt oder 
feste-grob. Besit- 
zer des Gravis 

Game Päd dürfen sich an drei Feuerknöpfen austoben; am Joy- 
stick behilft man sich durch gleichzeitigen Druck von zwei But- 
tons, um den Zusatzschuß auszulösen. Es gibt auch Volley- 
knaller, bei denen der mit einem Paß bedachte Spieler direkt 
aufs Tor schießt. 

Die Geschwindigkeit läßt sich in sechs Stufen wählen. Während 
einer Partie dürfen Sie munter zwischen vier Angriffsreihen 
wechseln und müde Mannen gegen frische Spieler austauschen. 
In einem separaten Bildschirm stellen Sie die spielerischen Stör- 



m Wettbewerb 



NHL Hockey '95 90 

NBY Live '95 86 

Eishockey-Manager 75 

BRETT HÜLL HOCKEY '95 56 

Alex Dampier Pro Hockey 28 



In der Wiederholung studieren wir erneut diese Torwart- Parade 



Schönere Grafik, mehr Vielfalt 
im Detail - NHL Hockey '95 bleibt 
einsamer Regent im Genre der 
Eishockey-Simulationen. Das 
flotte Brett Hüll Hockey ist nur 
kurzfristig reizvoll; auf Dauer 
stört der schludrige Spietablauf. 
Eine weitere Eishockey-Neuheit, Alex Dampier von Merit, testen 
wir ausführlich in dieser Ausgabe. Der nur thematisch ver- 
wandte Eishockey Manager ist ein reines Strategie spiel bar jeg- 
licher Action; mittlerweile etwas angestaubt und deshalb um 
5 Punkte abgewertet. Jenseits von Eishockey ist der Basket- 
ball-Kracher NBA Live '95 die beste Mannschaft* spart- Simu- 
lation für den PC. 



lenhardt 



Schöne Packung, schlappes 
Spiel. Irgendwie ist dieses 
unkomplizierte Haudrauf- 
Hockey ja nicht gänzlich ohne 
Unterhaltungswert. Ein Dasein 
als Staubfänger scheint jedoch 
vorprogrammiert: Hier finden 
Sie nämlich nichts, das es in 
»NHL Hockey '95« nicht in bes- 
serer Form gäbe. Ob Steue- 
rung, Statistikvielfalt oder 
Grafikperspektive - Brett Hüll 
erntet nur Trostpreise. Und 
den plappernden Sportrepor- 



ter stellt man nach dem 3. 
Spieltag freiwillig ab... 
Auch Eishockey- Verrückte, die 
in NHL Hockey '95 jeden Geg- 
ner wegputzen, seien ge- 
warnt: Der Schwierigkeits- 
grad bei Brett Hüll ist eher 
niedrig angesetzt. Und son- 
derlich befriedigend sind Dau- 
ersiege mit Dusseltoren auch 
nicht. Also lieber beim Titel- 
verteidiger bleiben und das 
Kleingeld für NHL '96 zusam- 
menhalten. 




Torschütze und Vorlagengeber werden sofort eingeblendet 



ken Ihrer Mannschaft ein: Wer z.B. Deren siv-Talentpunkte 
abzieht und aufs Schuß-Konto buttert, schnitzt sich eine todes- 
verachtende Angriffstruppe zurecht. 

Was in der Theorie sehr schön klingt, spielt sich in der Praxis 
leider nicht ganz so berauschend. Die Übersicht ist mäßig und 
die Team-Kollegen haben kein optimales Stellungsspiel; 
schlechte Zeiten für Liebhaber des gepflegten Poßwirbels. Tore 
scheinen zudem stark vom Zufall abhängig zu sein. Mol hält 
der Goalie, mal nicht; Volleyschüsse haben offenbar keine 
wesentlich dramatischere Wirkung als Verlegen hei tslupfer. Lan- 
det der Puck doch mal im Netz, ergötzen Sie sich per Instant 
Replay nochmals an dieser Szene und speichern Sie womög- 
lich auf Festplatte - das kann man noch den Enkelkindern 
zeigen... (hl)} 



'ffi 


brerr hüll ho 


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♦ 


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Spiele-Tyi 


Sportspiel 


Freies RAM: min. 4 MByte 


Hersteller 


Accolade 


Festplattenplatz: co. 10 MByte 


Kopiersch 
Anleitung 
Spieltext 


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Deutsch; befriedigend 
Englisch; wenig 


Besonderheiten: Liga- und Play- 

Ofl-Modi. Geschwindigkeit 
einstellbor. 


Bedienuni 


Gut 


Wir empfehlen: 486er (min. 33 MHz) 


Anspruch 


Für Ein Steiger und 
Fortgeschrittene 


mit 4 MByte RAM und Game Port. 


Grafik 


Befriedigend 




Sound 


Ausreichend 


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PC PLAVER 7/9 







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o"äo7"694*6Ö' 4 5 
090 / 694 42 56 




Mit dem Editor basteln Si 



ALEX DAN PI ER 

PRO HOCKEY 

,? / Ein typischer Fall von Sudden Death: 
Bei soviel sportlicher Schaurigkeit 
kommen selbst Eishockey-Fans ins 
Bibbern. 



Schwere Zeiten für den Eis- 
hockeysport: Erst spielt 
Deutschland bei der Weltmei- 
sterschaft einen groben Hum- 
bug zusammen, dann veröf- 
fentlicht Merit »Alex Dampier 
Pro Hockey«. Auf die Vertrau- 
enswürdigkeit des Namenspa- 
ten wollen wir lieber nicht näher 
eingehen. Der ist nämlich Trai- 
ner der englischen Eishockey- 
Nationalmannschaft - und Engtand ist das ehrbare Mutterland 
vieler Sportarten, aber nicht gerade eine Hochburg des Eis- 
hockey. 

Alex Dampier bietet keinen Superstar-Glanz oder NHL- Teams, 
dafür einen Haufen Nationalmannschaften, die alle irgendwie 
gleich spielen. Wenigstens gibt es einen Editor, mit dem Sie 
ihre eigenen Teams basteln können: Namen und Stärken des 
ganzen Ensembles lassen sich verändern. Das eigentliche Match 
wird noch von einem älteren Herren anmoderiert. Auf dem Eis 
ist dann Michelin-Männchen-Charme angesagt: Schräg von 
oben wird die Spielfläche gezeigt; knubbelige Eishockey- 
Cracks schrubben darauf rum, als wären sie der Lego-Uga ent- 
sprungen. Je ein Feuerknopf dient zum Passen und Schießen; 
in der Abwehr wechseln Sie den Spieler unter Ihrer Kontrolle 
oder versuchen einen Check am Gegner. 
Was keine nüchterne Beschreibung zu vermitteln mag, ist das 
Rumgeeier der Akteure. Vielleicht wollte ein gutherziger Pro- 
grammierer die Tücken des Schliltschuhlaufens damit würdig 
interpretieren, nur leider führt der Schlingerfaktor zu einer par- 
tiellen Unspielbarkeit, Pässe kommen kaum an, die Mitspieler 
laufen ziemlich trostlos in der Gegend herum - da ist man 




Das Aufregendste an dieser Szene: 
Hinter dem Tor läßt sich kaumerken- 

lillliüllll KfliTiBHtr il nen - wer eigentlich die Scheibe hat... 



key -Teams nach Maß 



ohnehin zu Gut-Glück-Sololäufen 
und Weitschüssen genötigt. Länge- 
res Feuerknopfdrücken bewirkt 
strammere Geschosse. Beein- 
druckend, wie dann der Puck Flum- 
mi-gleich die Banden entlangtorpediert, als hätten die eisigen 
Temperaturen einige physikalische Gesetze verbogen. Liga- 
modus mit acht Teams und speicherbare Replays sollen eben- 
sowenig unerwähnt bleiben wie die Wahl zwischen drei 
Schwierigkeitsgraden und der Trainingsmodus. Aber was nutzt 
solche in wirren Menüs versteckte Options-Sorgfalt, wenn der 
Spielablauf fatal an eine Massenschlägerei trunkener Eis- 
stockschießer 
erinnert? Wer 
resigniert, küm- 
mert sich im 
Coach-Modus 
nur noch um Auf- 
stellung und Tak- 
tik; die eigentli- 
che Eis-Action 
übernimmt dann 

der Camputer. Nur ^ der CD . Versiori gibt - s die 

(hl) (entbehrbaren) TV-Moderator 




Obacht Lenhardt, der Textka- 
sten ist kurz, doch die Luschen- 
liste lang! Die unangenehm- 
sten Eigenschaften von Alex 
Dampier Hockey deshalb in 
Stich wort- Kürze: Schwamm- 
Steuerung unbrauchbar, 
Spielablauf Marke »Captain 
Chaos«, unübersichtliche 
Klump-Grafik, langweilige 
Alibi-Präsentation. 
Danke für den Team-Editor, 
doch was bringt der mir bei 
einer Eishockey-Simulation, 
mit der ich mich nach Beendi- 



gung dieses Testberichts nicht 
mal im selben Gebäude auf- 
halten möchte? 
Das schauderhaft schlechte 
Spielgefühl von »Alex Dom- 
pier« relativiert die Mittel- 
mäßigkeit von »Brett Hüll«: 
Bist kein Geniestreich, Brett, 
aber irgendwie noch erträg- 
lich. Freund Alex hingegen 
definiert den Bodensatz neu - 
wie kann man angesichts der 
Klasse von EAs »NHL Hockey" 
so einen Eiswürfel überhaupt 
veröffentlichen? 



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V 



MAJOBLEAGUE BASEBALL 

LAYERS 




Der Streik in der 

Major League ist 

endlich beendet, 

die neue Base- 
ball-Saison hat 

begonnen. Acco- 

lade zeigt gutes 
Timing und präsentiert 
den vierten Aufguß seiner 
»Hardball« -Serie. 

Jft uch in der vierten Aufloge von 
P%»Hardball« setzt Accolade auf Alt- 
bewährtes und bereichert es mit zeit- 
gemäßen Neuerungen. Augenschein- 
lichste Verbesserung ist natürlich die 
Darstellung der Menüs und des Gesche- 
hens in Super VGA. Die Spielfiguren 

sind zudem digitalisiert, um alle Bewegungsabläufe absolut 
realistisch darstellen zu können. Außerdem wurde für jeden 
der über 800 Spieler ein Portrait angefertigt, so dail sowohl 
in der Mannschaftsaufstellung als auch beim Antreten des Spie- 
lers als Schlagmann oder Werfer sein Konterfei auf dem Bild- 
schirm auftaucht. Reichlich Lizenzgebühren hat man bezahlt, 
um alle Spieler mit ihren Namen und Statistiken der Saison 
1 994 verwenden zu dürfen. 
Anscheinend reichte das 
Geld dann aber nicht mehr 
für die Original-Teamlo- 
gos. Aber mittels eines Edi- 
tors mit kleinem Malpro- 
gramm können Sie ihr 
künstlerisches Geschick 
unter Beweis stellen, um 
eigene Logos zu entwer- 
fen. Verändern lassen sich 
auch die Namen und Attri- 
bute der Spieler sowie die 
Trikotfarben und Namen 
der Mannschaften. 
Verbessert wurde die 
Steuerung des Werfers. 
Nach Freigabe des Bal- 
les hat man zwei Sekun- 
den Zeit, um mit Hilfe 
eines Fadenkreuzes 

Ja, wo ist denn das 
Bällchen? Hochauflö- 
send kommt die Dar- 
stellung des Spielge- 
schehens noch besser 
zur Geltung. 





Mit dem Editor verändern Sie die Attribute Ihrer Superstars 



einen beliebigen Punkt in der Strikezone anzupeilen. Auf die 
Fähigkeiten des Werfers kommt es dann an, ob er diesen Punkt 
auch trifft. Im Zwei-Spieler-Modus läßt sich die Darstellung des 
Fadenkreuzes abschalten, um dem Gegner nicht seine Strate- 
gie zu offenbaren. Kontrolliert man den Schlagmann, so wird 
nach dem Wurf die Spielfigur des Fängers ausgeblendet, um 
die Sicht auf den Ball freizugeben. 



Gegenüber den Konkurrenten 
»FPS Baseball '94« und »Tony 
LaRussa Baseball 2«, die ja 
schon mit fast wissenschaftli- 
chem Eifer den Baseball-Kult 
zelebrieren, präsentiert sich 
Hardball 4 bewußt unkompli- 
ziert und spielerfreundlich. 
Super VGA-Auflösung und 
wechselnde Blickwinkel für 
Werfer und Schlagmann sind 
dabei nette Zugaben, mit 
denen die Konkurrenten nicht 



drechsel 



aufwarten können. Erfreutich 
ist zudem die exakte Steue- 
rung des Werfers und den 
Kommentar von AI Michaels 
möchte man auch nicht mehr 

Hardball 4 wird primär dieje- 
nigen begeistern, die ein unge- 
zwungenes Spielchen mehr 
schätzen als eine hundertpro- 
zentige Simulation des ameri- 
kanischen Nationalsports mit 
ellenlangen Statistiken. 



PC PLAYER 7/95 



PC g IIB SB 




Der Statistikteil ist auch für Einsteiger bewältigbar 



Neben der Möglichkeit, die Saison von 1 994 nachzuspielen 
oder eine eigene Liga mit beliebigen Teams und Spielern zusam- 
menzustellen, können Sie auch einfach nur ein Freundschafts- 
spiel starten, Ihr Geschick als Werfer oder Schlagmann trai- 
nieren oder am Homerun -Wettbewerb teilnehmen. Dabei ser- 
viert Ihnen der Werfer 20 Bälle und Sie erhalten je nach 
Schlagweite eine Punktewertung; die Höchstpunktzahl gibt's für 
einen Homerun, versteht sich. 

Nach soviel Lobgesang sollen die kleinen Ungereimtheiten aber 
nicht verschwiegen werden. Zum einen ist es unglaublich ein- 
fach, den Ball zu treffen und mit ein wenig Übung kann man 
den Computergegner in jedem Spiel schlagen. Außerdem wir- 
ken die Stadien in der Darstellung ungemein winzig. Man kauft 
es dem Programm einfach nicht ab, daß das Spiel in einer 420 
Yard Arena stattfinden soll und nicht auf dem Spielplatz um 
die Ecke. Und da wäre noch der Kommentar von Al Michae- 
ls, der aus den Samples von einzelnen Worten in unterschied- 
lichen Tonlagen zusammengesetzt wird. Das klingt mitunter so, 
als sei der Mittvierziger Al noch nicht ganz dem Stimmbruch 
entwachsen. 

Alles in allem wirkt Hardball 4 mit seiner famosen Grafik, wech- 
selnder Kameraperspektive und Einblendungen von Spielstand, 
Schlagturnus und Spielerportraits wie eine gelungene Bose- 
ballüberfragung aus dem Fersehen. Spielerisch kann es Profis 
zwar nicht ganz überzeugen, aber spaßig ist eine Runde »Base- 
ball Light« allemal. (Thomas Drechsel/hl) 



m 



hardboll 4 



Spiele-Typ 
Hersteller 

Kopierschutz 

Anleitung 

Spieltext 

Bedienung 

Anspruch 

Grafik 






Sportspiel 

Accolade 
DM 100 - 

Englisch; befriedigend 

Deutsch; wenig 

(fachbegriffe) 

Gut 

Für Einsteiget und 

Fortgeschrittene 



Freies RAM: min. 4 MByte 
Festplattenplatz: 2 MByte oder 
16 MByte 
CD-Gelegung: ca. 22 MByte 

Besonderheiten: Zwei- Spieler- 
Modus übet Modem oder Null- 



Wir empfehlen: 486er {min. 33 MHz) 
mit S MByte RAM und Joystick. 



Befriedigend 





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SIN TOWER 

Nach dem Riesenerfolg »SimCity 2000« ist end- 
lich die neue Strategie-Simulation von Maxis fer- 
tig. Diesmal bauen und planen Sie in die Höhe: 
Als Schöpfer eines Wolkenkratzers sorgt man für 
das Wohlergehen seiner Mieter. 



SM U I— — 1 . 



o 



ie verlassen Ihr Hotelzimmer und ver- 
spüren ein ernsthaftes Knurren in der 
Magengegend. Ergo wollen Sie zehn 
Stockwerke nach unten fahren und ein 
Frühstück zu sich nehmen. Sie drücken 
das Knöpfchen neben der Aufzugstür 
und warten... und warten... und dann 
macht es endlich »Ping!«: Die Tür glei- 
tet auf, der Anblick der vollbesetzten Ka- 
bine verdirbt Ihnen fast den Appetit. An Sauerstoffmangel 
und gequetschte Rippen denkend, verzichtet man dankbar 
und wartet auf die nächste Kabine... und wartet... und wenn 
man nicht so gestreßt wäre, würde man sich ernsthaft über 
die Dynamik dieses Aufzugssystems Gedanken machen. 
Reagiert der Lift überhaupt auf Abwärtskandidaten, wenn 
er gerade den Wolkenkratzer rauf fährt? In welcher Etage 
sollte die Kabine am besten auf die nächste Anforderung 
warten? Andern sich die Prioritäten des Aufzugsprogramms 
im Laufe des Tages? 

Der japanische Spieldesigner Yoot Saito ist gelernter Ar- 
chitekt und von Natur aus neugierig. Die Logik und Steue- 
rung von »Lift- Fahrplänen« in- 
spirierte ihn zu »Tower«, einer 
nur in Japan veröffentlichten Si- 
mulation. Maxis, immerauf der 
Suche nach Ideen für seine Sim- 
Baukästen, bekam das Spiel tn 
die Finger, dealte mit Saito, feil- 
te am Design und machte dar- 
aus »SimTower«, den Nachfol- 
ger zu »SimCity 2000« - seines 
Zeichens eines der meistver- 
kauften PC-Spiele aller Zeiten. 
Obwohl die Neuerscheinung 
nicht vom SimCity-Program- 
mierteam stammt, sind einige 
Parallelen unübersehbar. Das 
Hochhaus, das Sie bis zu 100 
Etagen weit in die Höhe ziehen, 
wird mit Wohnungen, Büros 
und Geschäften belegt. Stim- 
men Mieten oder Service nicht, 
murren die Bewohner und zie- 
hen wieder aus. 
Der Bildschirm zeigt zunächst 



tr~-"iJ - li~~~~i' 



Bricht ein Feuer aus, können Sie für viel 
Geld das Hell -Löschteam engagieren 




Während unter der Woche in den Büros 
jeschäftiges Treiben herrscht... 





■ lieh« 



eine jungfräuli 

Wiese, in keinster 

belästigt von Beton 

werden Sierascl 

indem Sie die 

Ihr Hochhaus al 

Die Breite dieses 

ments ist beliebig; beach- Achtung, 5uperstau! Färben sieh 

i c- L _i rj II £ I die Menschenschlangen vor den 

ten Sie aber, daß alle fol- Aufli)gen „, rnes „,, \ t Es h5th . 

genden Stockwerke keine ste Zeit für Verbesserungen im 

größeren Ausmaße als die Llf *- S y stem - 
Lobby haben können. Ob man von Anfang an sehr in die 
Breite baut oder lieber ein dünnes Türmchen bastelt, bleibt 
ganz dem Wagemut des Spielers überlassen. Um mit dem 
Bau zu beginnen, klicken Sie einfach das Lobby-Icon im 
Tool-Menü an. Dann mit dem Cursor die Ausmaße auf den 
Bildschirm »malen« und wenige Sekunden später ist das gute 



lenhardt 



ind am Wochenende in Privat- 
md Geschäften mehr los 



Den Nachfolger zu einem Kult- 
spiel wie SimCity 2000 ablie- 
fern zu müssen, ist keine be- 
neidenswerte Aufgabe. Maxis 
hat ein ähnliches, originelles 
Thema gefunden und patent 
umgesetzt - auch wenn Sim- 
Tower nicht ganz die Klasse 
des genialen Vorgängers er- 

Positiv und fesselnd ist der 
Bau kästen -Charme, den man 
von allen besseren Sim-Pro- 
dukten her kennt. Bei char- 
mant-einfacher Bedienung 
zieht man seinen Wolkenkrat- 

Spielfigürchen lassen sich ein- 
zeln studieren. Und stehen die 
gehetzten Berufstätigen vor 
den Liften Schlange, laufen 



ihre Kopfchen rot an - hin- 
reißend! 

SimTower ist was für die 
ganze Familie; irgendwie 
spricht dieses niedliche Bauen 
und Lift- Programmieren jeden 
an. Langfristig vermisse ich le- 
diglich mehr Einrichtungsty- 
pen, verschiedene Schwierig- 
keitsgrade oder Szenarien. 
Ganz klar ist es eines der bes- 
seren Maxis-Programme, 
ohne jedoch die Klasse von 
SimCity 2000 erreichen. Aber 
mir macht das niedliche Sim- 
Tower wesentlich mehr Spaß 
als manche pseudo- komplexe 
Wirtschaftssimulationen Mar- 
ke »extra dry«, bei der es nur 
um das stoffelige Austarieren 
von Zahlenkolonnen geht. 



PC PLAYER 7/95 




INSIDE SIN TOWER 



Einen solchen Mega-Tower zu 
bauen, ist schwer genug - doch 
können Sie dessen Bewohner auc 
bei Laune halten? 



Sfück errichtet - oh 
Wunder dynamischer 
Baukunst. Auf die selbe 
Weise erweitern Sie 
nach oben hin Etage um 
Etage. Bei Büros legen 
Sie die Miete fest, die 
bei Bezug regelmäßig 
auf Ihr Konto kommt. Ei- 
gentumswohnungen 
bringen sofort eine 
dicke Summe ein, ber- 
gen aber auch ein Risi- 
ko: Ist der Besitzer er- 
zürnt, weil Sie neben 
sein Nobel-Appart- 
ment eine Frittenbude 
gesetzt haben, verzieht 
er sich - und Sie müs- 
sen den Kaufpreis 
rückerstatten. Die Einnahmen von Restaurants, Kinos oder 
Geschäften sind von der Besucherzahl abhängig. 
Moment mal - wir haben je ein Stockwerk Wohnungen, 
Fast- Food -Lokalitäten und Büros gebaut, aber niemand zieht 
ein? Kein Wunder, denn wie sollen die Bewohner von der 
Lobby aus nach oben kommen? Mit einzelnen Treppen wer- 
den die Etagen schnell und biÜig verbunden. Auf Dauer kom- 
men Sie aber nicht um den Einbau von Lifts herum, die Ihre 
Mieter schnell und bequem befördern. Lassen wir nun ein 
bißchen die Spieluhr weitertickern, sind bald gewisse Stoß- 
zeiten zu beobachten. In der Mittagszeit werden die Büro- 
sklaven von dem Drang befallen, die naheliegenden Imbiß- 
Gelegenheiten zu stürmen. Und etwa ab 16 Uhr wird Auf- 
zugskapazität von oben nach unten verlangt - dann strömt 
die Angesteiltenschar zum Ausgang, um in den Feierabend 
zu entkommen. 

Mit vier, fünf Stockwerken ist das alles noch überschaubar, 
aber bei zunehmender Fortdauer des Turmbaus wird der 
Transport der murrenden Massen eine Wissenschaft für sich. 
Ganz nebenbei gibt es neue Einrichtungen, mit denen Sie 
Ihr Vertikal-Imperium vollpflastern dürfen. Beim Erreichen 
bestimmter Bewohnerzahlen bekommt das Hochhaus einen 
weiteren Stern verliehen - pro Beförderung erwarten Sie ein 
paar neue Details (und wachsende Kosten); fünf Sterne sind 
das höchste alfer Gefühle. Als ultimatives Spielziel gilt übri- 
gens der Bau eines lukrativen 100-Etagen-Monstrums, auf 
dessen Spitze man eine (sündhaft teure) Kathedrale stellen 
kann - soviel zum Thema »Knockin' on Heaven's Door«. 
Zu den neuen Einheiten gehören Hotelzimmer: Single, Dop- 
pel oder Suite stehen zur Wahl, doch dazu sollten Sie Rei- 
nigungspersonal anheuern. Ist auch nach der dritten Nacht 
kein Bett gemacht, zieht der gutmütigste Gast von dannen. 
Das Programm macht Sie darauf aufmerksam, wenn be- 
stimmte Einrichtungen gefragt sind, um die Attraktivität Ihres 
Towers zu erhalten. Tiefgaragen oder Müllverwertungsan- 



Ablauf anhal- ^ 1 
te n/fortsetzen 


Aufzugsschacht 
verlängern 

Etagen und Perso- 
nen untersuchen 

Aufzüge 
installieren 

Hotelzimmer 

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abreißen ^5P* 

Lobby, £?5| 
Treppen 3f ^ 


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Ihren Tower 
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Landwirtschafts-Bruder Sim- 
Farm, muß aber zwei ähnliche 
Titel an sich vorbeiziehen lassen. 
Beim vielseitigen Transport Tyco- 
an kümmern Sie sich um die Ver- 
bindungen zwischen verschiedenen Städten per Straße, Schie- 
ne, Luft und Wasser. »Nur« eine Stadt, aber viele Details, Szen- 
arien und Abwechslung bietet das enorm unterhaltsame Sim 
City 2000. Wie man Bauaktivitäten in ein bemerkenswert lang- 
weiliges Finanz-Wirtschaftsspiel packen kann, demonstriert 
der zahme »Baulöwe«. 



SimCity 2000 


90 


Transport Tycoon 


83 


SIM TOWER 


76 


SimFortn 


65 


Der Bauläwe 


40 




"" »fr raj 


gri— g— ■ —f 


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mit der Lupe eine Einheit an, um 
und Qualität der Lage informiert 



Der Klick auf eine Männchen-Silhouette 
zeigt Streß-Level und Vorhaben des Tower- 
Besuchers 



Sie können einzelne Personen blau markie- 
ren und über eine Suchfunktion später wie- 
der aufspüren - Big Brother läßt grüßen... 



lagen lassen sich im Keller unterbringen; das Hochhaus 
wächst auch in die Tiefe. Ärzte und Sicherheitsdienste wer- 
den begehrt und die Bewohner fordern mehr Freizeitein- 
richtungen. Recht so, denn während abends und am Wo- 
chenende die Büros verwaist sind, sorgen Kino oder Schlem- 
merbude auch dann für satte Umsätze. 
Sim-gemäß können Sie eine Übersichtskarte aufrufen. Dank 
Farbkennzeichnung sehen Sie auf einen Blick, in welchen 
Gegenden Ihres Wolkenkratzers Zufriedenheit herrscht und 
wo es hapert. Auch die Staffelung der (von Ihnen festge- 
legten) Büromieten wird so verdeutlicht. Um den Tagesab- 
lauf der Tower- Bewohner besser kennenzulernen, können 
Sie einzelne Personen per Mausklick herauspicken. Geben 
Sie dem Glücklichen einen markanten Namen; ab sofort 





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Auch nach unten wird fröhlich gebuddelt: Der Untergrund läßt 
sich lukrativ für Tiefgaragen, Müllentsorgung und Shopping- 
Zentren nutzen. 



Ml langer 



SimTower verdeutlicht die Un- 
terschiede zwischen dem Auf- 
bau-Genre und sonstigen Stra- 
tegiespielen: Während letzte- 
re mit zunehmender Spiel- 
dauer eher interessanter 
werden, hat es sich bei erste- 
ren irgendwann unweigerlich 
ausgebaut. So macht es auch 
beim neuen Maxis-Spiel an- 
fänglich großen Spaß, seinen 
simulierten Wolkenkratzer in 
die Höhe zu ziehen, doch so- 
bald man alle Einrichtungsar- 
ten gesehen hat, wird einem 
die eingeschränkte Abwechs- 



lung schmerzlich bewußt. 
Mir fehlt es vor allem an dif- 
ferenzierten Eingriffsmöglich- 
keiten: Außer dem eigentli- 
chen Bauen kann man nicht 
viel mehr tun ols Preise festle- 
gen und Fahrstuhl-Routinen 
verfeinern. Weshalb gibt es 
keine Werbung, Fernsehauf- 
tritte oder konkurrierende 
Bauunternehmer? SimTowei 
lebt ganz klar vor 
komplizierten Zi 
biente, bietet für meinen Ge- 
schmack aber zuwenig strate- 
gische Möglichkeiten, 



wird diese Spielfigur blau gekennzeichnet. Über eine Such- 
funktion kriegen Sie jederzeit heraus, wo sich Ihr Schützling 
aufhält. Erblicken Sie auf den Fluren hingegen rosa oder rot 
gefärbte Persönchen, ist dies ein Zeichen zart oder heftig 
köchelnden Zorns - das Lift- Syndrom, Sie erinnern sich. 
Schlechte Tower- Infrastruktur und lange Wege lassen die 
Streß-Skala Ihrer Männchen und Weiblein steigen. Kon- 
struktiverweise verrät man Ihnen beim Anklicken mit dem 
Lupe-Icon, was die Bewohner einzelner Einheiten ärgert - 
von »Die Disco nebenan ist zu laut!« bis »Der nächste Arzt 
ist zu weit weg!«. 

Auf einstellbare Schwierigkeitsgrade oder vorgefertigte 
Szenarien müssen Sie verzichten. Im Lauf der Zeit gibt es le- 
diglich einige zufällige Ereignisse, die aber keine dramati- 
schen Herausforderungen an Ihr strategisches Geschick stel- 
len. Mit etwas Glück wird bei Kellergebuddel ein Piraten- 
schatz gefunden; mit etwas Pech bricht ein Feuer aus. Die 
Armut an Optionen wird durch das Feature der »Lift-Pro- 
grammierung« ausgeglichen. Sie können jeden Aufzug- 
schacht mit mehreren Kabinen beglücken - wahlweise in der 
Standard-, Dienstboten oder Expreß-Variante. 
SimTower läuft einzig und allein unter Windows, was durch- 
aus Sinn macht: Je nach gewählter Grafikauflösung prä- 
sentiert sich das Geschehen mehr oder weniger übersicht- 
lich. Bei 640 x 480 Bildpunkten ist arg viel Gescrolle an- 
gesagt; einen adäquaten Monitor vorausgesetzt, macht der 
Turmbau ab 800 x 600 Pixel mehr Spaß. Trotz der schlich- 
ten Seitenansicht ist außerdem ein fixer 486er Pflicht. Das 
Berechnen der Aktivitäten einiger tausend Hochhausbesu- 
cher lastet den Prozessor ordentlich aus. [hl] 



d> 



sim louier 



Spiele-Typ 
Hersteller 
Ca.-Prei* 
Kapier; chulz 

Anleitung 
Spieltext 

Anspruch 

Bedienung 
Grafik 



Strategie spiel 

DM130,- 

Deutsch; gut 
Englisch; leicht (deut- 
sche Version in Vorbe- 
reitung) 

Für Einsteiger und Fort- 
geschrittene 
Gut 

Befriedigend 
Ausreichend 



Freies RAM: min. 4 MByte 

Festplattenplatz: ca. 8 MByte 

Besonderheiten: 

Windows 3.1 erforderlich. Zwei 

Spielgesch windigkeiten. Auch als 
identische CD- Version erhältlich. 

Wir empfehlen: 486er 

(min. 50 MHi) mit Windows 3.1, 

8 MByte RAM und Maus. 




BteakOut-Game 





Krypton Egg ist ein variantenreiches 
Geschicklichkeitsspiel, das an den 
Spieleklassiker "BreakOut" erinnert. 
Hier werden alle denkbaren Möglich- 
keiten des Spiels vereint! 



Weichen Sie ■ während Sie den Ball jonglieren - den 
Angreifern aus, sammeln Sie Bonuspunkte und Extra- 
Waffen. Super-Grafik und hervorragende 
Soundunterstützung! 

Das ultimative 
Jet 7t h«.E BreakOut-Game 



Öf CartH 

>> Das 3D Act ion- Ad venture 



Jetzt bei 
iB^em Händler! 



DM59,95 





Die Städteplaner haben ihre 
Strategie-Simulationen ebenso 
wie die Spediteure und Flug- 
linien-Chefs. Was der PC-Welt 
noch gefehlt hat, ist die satiri- 
sche Softwareumsetzung des 
Krankenhausalltags. 



;nden fast täglich den 
I^^Begriff »Karbolmäuschen« 
und sind davon überzeugt, daß 
Stationsärzte nur ans Golfspie- 
len denken, während alle Kran- 
kenschwestern grundsätzlich 
Chefärzte ehelichen wollen? 
Dann werden Sie sich bei »Biing« 
wohlfühlen, denn das neue Wirt- 
schaftsspiel von Magic Bytes wid- 
met sich ausgiebig den gängig- 
sten Cliches bezüglich der 
weißen Zunft. 

Zu Beginn des unter Zeitdruck ablaufenden Spiels verfüi 
über etwas Startkopital sowie eine Personalchefin, hat aber 
keinerlei Ärzte, Krankenschwestern oder Behandlungsräume. 
Also werden die ersten Räume angemietet (kaufen ist noch zu 
teuer) und Stellenausschreibungen aufgegeben. Zehn Berufs- 
gruppen stehen zur Wahl, vom Lagerarbeiter über den Koch 
bis hin zum Pathologen. Während bei Ärzten vor allem auf die 
Intelligenz geachtet werden sollte, zählt bei Schwestern vor- 
nehmlich die Oberweite: Schließlich reagiert der männliche 
Patient auf solche Reize durchaus günstig im Rahmen seiner 
Rekonvaleszenz. Besonders in publikumswirksamen Arenen 
wie dem Empfang oder den Worteräumen machen sich ber- 
stende Büstenhalter bezahlt - so wird es den Wartenden weni- 
ger schnell langweilig. In den Behandlungszimmern zählt aller- 
dings mehr die Ausbildungsstufe der Fachkräfte - so ganz ohne 




Unterkiefer fällt dem 
männlichen Prolo das 
Hinterherpfeifen beim 
Anblick schlanker 
Frouenbeine doch ein 
wenig schwer... 
Nachdem sich die 
ersten Bewerber 
gemeldet haben, sie- 
ben Sie aus und stel- 
len die einigermaßen befähigten Jobsuchenden ein. Für jede 
Fachkraft gibt es ein Karteiblatt, das neben einigen Peinlich- 
keiten auch wichtige Infos aufführt, z.B. die Zufriedenheit mit 
dem Gehalt, die bereits verstrichene Arbeitszeit oder das 
Bedürfnis, den Golfkurs aufzusuchen (bei Ärzten obligatorisch), 
Ihre Hauptaufgabe ist es, die richtigen Leute auf die richtigen 
Stationen zu schicken und darauf zu achten, daß keiner zu 
lange arbeitet oder immer zuhause rumhockt. Als nützlich 
erweist sich die eingebaute Hilfsfunktion: Sobald etwas im 
Argen liegt (der Folterkammer fehlt es an einem Arzt), erscheint 
ein Erste-Hilfe-Kasten am unteren Bildschirmrand. Wird dieser 
angeklickt, so erhält man eine Problem beschreibung und kann 
sofort an die entsprechende Stelle springen - durchaus kom- 
fortabel. Besser wäre es aber gewesen, langweilige Routine- 
aufgaben zu automatisieren - so hongelt man sich oft minu- 






hon siSndil Telefone klingeln 








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1 :MuH noch «der Kind geführt werden! 

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Die Diagnose seiner Ärzte kann man jederzeit ändei 
sen sich so größere Schädigungen verhindern 



Die beiden wichtigsten Einstellungskriterien bei Krankenschw 
Stern sind Ausbildungsstand und Büsten umfang 



| langer 



Gegen einen blanken Pixel- 
busen allein hätte ich ja nichts 

es gleich tannenweise hervor- 
quellende Rundungen und 
Unterwäsche-Vorführungen 
sein? Das hat nichts mit Prü- 
derie oder Moral apostelei zu 
tun - der beabsichtigte Humor 
von Biing geht einfach an mir 
vorbei. Was wohl als munte- 
re Persiflage auf diverse Kran- 
kenhaus-Cliches gedacht ist, 
wirkt auf mich als Rundum- 
schlag mit dem Sex-Holzham- 
mer: Die Schwestern werden 
nach ihrer Oberweite (»bitte 
mit Brustbild!«} ausgewählt 
und dementsprechend z.B. als 
»geil und lüstern« eingestuft - 
selten so gelacht. 
Inhaltlich hat Biing relativ viel 
Abwechslung zu bieten, dar- 
unter Personalüberwachung, 
Hospital-Ausbauten, Organ- 
handel und Patienten- Manag - 
ment. Dabei wird aber gera- 



de bei den Gegenständen arg 
ins Detail gegongen - für Ein- 
steiger abschreckend. Außer- 
dem fehlt es an einem echten 
Spielziel und merklicher Kon- 
kurrenz: Was schert es mich, 
wenn zwei Konkurrenz- Kran- 
kenhäuser häher in der Pati- 
entengunst rangieren? 
Vor allem im späteren Spiel- 
verlauf wird man zudem mit 
Routineaufgaben förmlich 
zugemüllt: Es ist ja nett, allen 
Patienten persönlich die Rech- 
nung zu überreichen, aber 
weshalb muß ich sie auch noch 
mühselig auf die Zimmer ver- 
teilen und Ihre Diagnosen 

Biing dürfte mit seiner respekt- 
losen Art und soliden Technik 
trotzdem seine Freunde fin- 
den. Männliche Wirtschofts- 
spiele-Fans ohne Furcht vor 
Humor auf SATl-Naehtpro- 
gramni- Niveau werden nicht 
enttäuscht sein. 




Kranken- 



den lang von einer Warnmeldung zur nächsten, weil es einfach 
bequemer ist, als eigenhändig alle Stationen abzuklappern. 
Die Grafiken geizen nicht mit der Reizdarstellung des weibli- 
chen Personals, das unter einem bemerkenswert geringen 
Bekleidungsgrad leidet. Ob das noch satirisch oder schlicht- 
weg sexistisch ist, bleibt dem Urteil des Betrachters überlassen. 
Die Geräuschkulisse besteht aus den namensgebenden »Biing«- 
Geräusch und »typischen« Krankenhaus-Lauten: Röcheln, Stöh- 
nen, Schreie und dumme Sprüche. (la) 



m 



biing 



^s<«^* J* 



Spiele-Typ 

Hersteller 
GvPreis 
K opi ersehnt! 

Anleitung 
Spieltext 
Bedienung 
Anspruch 
Grafik 



Strotegiespiel 

Magic Bytes 

DM120,- 

N ervige 

H u n i! b u t Im I) frage 

Deutsch; gut 

Deutsch; gut 

Gut 

Für Fortgeschrittene 

Befriedigend 

Befriedigend 



Freies RAM: min. 570 KByte 
+ 3 MByte EMS 
Feslplattenplatz: ca. 34 MByte 

Besonder heilen: Umfangreiche Sta- 
tistiken; Spielablauf kann stunden- 
weise weitergeschallet werden. 

Wir empfehlen: 486er {min. 33 MHz) 
mit S MByte RAM, Maus und Super 




JE<5 

Multimedia 



Bestelltelefon: 
07191/960296 

Ladengeschäfte: 
Am Obstmarkt 1 
71522 Backnang 
beim Sport-Boss 

Bismarckstr.6 
74076 Heilbronn 

J. BraunwartrVTel:071 31/628038' 




DM 39.95 nu^DM 39^95 



Vfoicticc 



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DtSCMIfANdi DARk r-OWES 



7thGuest DM 24,95 

Beneath a Steel Sky,DV DM24,95 

Commond&Conquer DM 89,95 

Formula 1 Grand Prix DM 39,95 

Hand of Fate, DV DM 39,95 

fndy Car Rocing, DA DM 24,95 

Lands of Lore, DV DM 39,95 

PitdtesGold, DV DM 39,95 

Sim Tower, DA DM 79,95 

Slipstream 5000, DV DM 69,95 

Gravis Ultrasound Max DM 329,-- 

100 Leerd. 3,5"HD form. DM 55,-- 

Alle Angebote auch in 

den Läden gültig 
Bestelltelefon: 07191/ 96 02 96 

Bestellfax: 07191/ 96 02 98 

BTX: EHMANN CD-ROM# 

Verandkosteri; DM 6,50 - tehnahme zzgl. DM 3,50 

Ab DM 150,- 
versandkostenfrei 

Alle Angebole freibleibend. Handfeiantogen eiwünicht 




Nascar Racing d 
Panzer Generale) 
Perfect General 2 
Psycho Pinball d 
Sim Tower d 



Star Trek TNG inl.Manua! 

Ste mensch weil kd 

Super Karts d 

Super Streetfighter 2 Turbo 

Total verrückte Rally kd 

US Navy Fighter kd 

Warcraft d 

Wing Commander 3 kd 1 

Woodruff & t.Sch.o.A2imuth 

X-Com Terror o.t.Deep kd 

Im Jjni sollen u.a. erscheinen: 

Command & Conquer 1 

Hattrick 

Virtual Valerie 2 




d:dt.Anleit./kd:komplett dt. 

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lnland:Postnachnahme:13.- DM 

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.■33 Göppingen 
invader 
83278 Traunstein 






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(ANERIKA 1861 - I86S) 



Vor 1 30 Jahren lieferten sich Nord- und Süd- 
staatler der USA den ersten »modernen 
Krieg«. Empire läßt Sie jetzt nachträglich die 
Geschichte umschreiben. 

Mitte des 1 9. Jahrhunderts kam es zwischen den In- 
dustriestaaten di 



Baumwoll- Produzenten i 



merikanischen Nordens und den 
t Süden zu immer größeren Span- 
nungen. Schließlich zerstritt man sich an der Sklavenfrage, 
der Süden sagte sich vom Norden los und kurz danach be- 
gannen die Kampfhandlungen. Eigentlich hatte die Konfö- 
deration der Südstaaten keine Chancen gegen die Union, 
da diese zahlenmäßig und wirtschaftlich stark überlegen 
war. Doch die hochmotivierten Separatisten konnten über- 
raschende Anfangser- 
folge verbuchen, wel- 
che die Union in arge 
Bedrängnis brachten. 
Letztendlich aber wurde 
das militärische Un- 
gleichgewicht über- 
mächtig, nach fünf 
Kriegsjahren mußte der 
Süden kapitulieren. 
Der computerisierte 
»Civil War« findet auf 
zwei Ebenen statt: Auf 
einer strategischen Karte 
erfolgen Armeebewe- 
gungen, Truppenaushe- 
bungen und derglei- 
chen. Auf taktischer 
Ebene werden die eige- 
nen Truppen auf einer 
zoombaren Karte 
gegen feindliche Kon- 
tingente geführt. Wer 
sich mit dem ganzen 
Drumherum nicht weiter 
abgeben möchte, kann 




Von der zweiten 
vird auf die fünfte 
Zoom stufe ver- 
größert, so daß 
einzelne Soldaten 
zu erkennen sind 



"Til *'*>■ 




Auf der Gesamtkarte weiden Einheiten gebaut und Truppen 
bewegt 

vom Hauptmenü aus direkt eine von vier historischen 
Schlachten führen. Die Kampagne beginnt mit der histori- 
schen Ausgangslage: Der Süden hat seinen anfänglichen 
Angriffstoß schon ausgeführt und bedrängt die verstreuten 
Truppen des Nordens. Dem Ungleichgewicht der Kräfte hat 
man übrigens Rechnung getragen - die Siegbedingung der 
grauberockten Konföderierten ist moderater, als die ihrer 
blauuniformierten Gegner. Wer an Hintergrundinformatio- 
nen interessiert ist, kann sich in einem umfangreichen Lexi- 
kon umsehen. Dort werden nicht nur die Hintergründe des 
Krieges sowie sein Verlauf beschrieben, sondern auch die 
wichtigsten Schlachten und Taktiken. Historische Zeitungs- 
meldungen und mehrere Bürgerkriegslieder sind zusätzlich 
enthalten. 

Bevor man zu spielen anfängt, stellt man den gewünschten 
Realitätsgrad in neun Kategorien ein, darunter Moral, Be- 
fehl slaufzeiten, Terrain und Führungsqualität. Steht z.B. der 
Terra in Schalter auf »einfach«, braucht man sich während 
der Schlacht keinerlei Gedanken über Hügel und Bäume zu 
machen. Auch die Anzahl der Truppentyoen wird per Rea- 
lismus-Schalter bestimmt. Hier reicht die Spanne von einem 



m Wettbewerb 

Das napoleonische Fields. of 
Glory sieht zwar etwas schöner 
aus, hat aber spielerisch weni- 
ger zu bieten als Civil War. Mit 
Filmauschnitten aufgepeppt, 
stellt das mittelmäßige Gettys- 
burg eine der berühmtesten 
Schlachten des amerikanischen Bürgerkriegs nach. Auch bei 
Lords of the Realm und Hammer of the Gods wechseln sich 
strategische und taktische Sequenzen ab - bei ersferem erobert 
man das mittelalterliche England, letzteres läßt Sie zum Wi- 
kingerhelden werden. 



Hammer of the Gods 


75 


Lords of the Realm 


73 


CIVIL WAR 


67 


Fields of Glory 


61 


Gettysburg 


57 




Sturm auf eine Unionskirche - während sich die erste Gruppe hinter c 
schanzt, greift die zweite von Westen an 

Schiffs-, Infanterie-, Artillerie- und Kavallerietyp bis hin zu 
jeweils vier Varianten. Letztencllich sucht man sich eine der 
beiden Seiten aus und entscheidet, ob man gegen den Com- 
puter oder einen menschlichen Gegner (per Netzwerk oder 
Nullmodem) antreten möchte. 

Die strategische Karte gibt es in zwei Ausführungen - die 
eine zeigt den gesamten Osten Amerikas, die andere ver- 
größerte Ausschnitte. In zwei Modi steuert man entweder 
Truppen durch die Landschaft, oder baut in den Städten 
neue Gebäude (z.B. Befestigungen) bzw. Truppen. Aller- 
dings sind die kons so klein geraten und die Abstände zwi- 
schen manchen Städten so gering, daß die Übersicht sehr 
schwer fällt. Hier wäre es besser gewesen, in einen ande- 
ren Bildschirm umzuschalten oder die Informationen ver- 
größert darzustellen. Während des gesamten Spiels läuft 
die Zeit immer mit; am Ende jeden Tages werden die Be- 
fehle ausgeführt: Gebäude nähern sich ihrer Fertigstellung, 
Armeen und Schiffe bewegen sich voran. 
Treffen sich zwei verfeindete Armeen, 
so bestimmen Ihre Befehle (z.B. schnel- 
ler Vormarsch oder Verteidigung), ab 
welcher Distanz es zur Schlacht kom- 
mmt. Diese wird entweder berechnet 
oder als taktischer Kampf ausgetra- 
gen. Dazu wird in eine dreidimensio- 
nale Nahansicht des Schlachtfelds um- 
geschaltet, die in fünf Stufen vergrößert 
werden kann. Auch hier stören die win- 
zig kleinen Zoom-Icons, die sich auf 
14-Zoll-Monitoren kaum entziffern 





lassen 

»größer« wäre 
hier tatsächlich 
»besser« ge- 
wesen. Zudem läßt sich die Karte nur ruckweise verschie- 
ben, per Pfeiltasten oder Windows-Scrollbalken - beinahe 
jedes vergleichbare Programm erlaubt es, durch Bewegen 
des Mauszeigers an den Bildschirmrand zu scrollen. Auf- 
grund der jeweils neuen Berechnung des Ausschnitts geht 
der Neuaufbau des Screens mit merklicher Verzögerung 
vonstatten. 

Davon abgesehen, können die Schlachten gefallen: Im 
»Fields of Glory«-Look sieht man in der höchsten Zoomstu- 
fe einzelne Soldaten, Kanonen und Reiter umherwuseln, sich 
beschießen und als Pixelleichen enden. 
Großen Wert legt Civil War auf die Zusammensetzung und 
Gliederung der Truppen. So bestehen die Divisionen nicht 
aus abstrakten Stärkepunkten, sondern aus genau aufge- 
schlüsselten Regimentern mit festen 
Mannzahlen. Man kann die Hierar- 
chiestruktur beliebig verändern und 
z.B. ganze Korps einer anderen Armee 
zuweisen. Auch Generäle werden auf 
diese Weise mit neuen Posten verse- 
hen oder ihrer alten beraubt. Spiele- 
risch bringt diese Detail vernarrtheit 
nicht sonderlich viel - hier ist eher ent- 
scheidend, wie man die Armeen be- 
wegt, und nicht, zu welchem Heer sie 
theoretisch gehören. (la) 



berechnen lassen 



all langer 



Civil War steht ein typisches 
»Nischen produkt« dar. Es ist 
dem Programm ohne weiteres 
anzusehen, mit wieviel Detail- 
liebe die Entwickler vorge- 
gangen sind, wie sie an ex- 
akten Truppenstärken gefeilt 
und fleißig Daten für das Le- 
xikon gesammelt haben. Aber 
weder Grafik noch Steuerung 
sind gut genug, um die große 
Allgemeinheit anzusprechen. 
Das Spielgeschehen selbst ist 
auch für Nichtamerikaner in- 
teressant - wer bei der Stra- 
tegie versagt, hat es auf der 
taktischen Ebene schwierig, 
und umgekehrt. Warum aber 



mußten Bedienung und Über- 
sicht so mager ausfallen? Das 
umständliche Ruckel- Zentrie- 
ren im Seh lachten modus nervt 
- dabei ist die Idee, von der 
ganzen Armee bis hin zu ein- 
zelnen Grüppchen hinunter- 
zoomen zu können, ansonsten 
gut umgesetzt. 

Civil War ist nichts für Leute, 
die an den Komfort moderner 
Taktikspiele gewohnt sind. Hi- 
storisch interessierten Strate- 
gen kann das Probespielen 
empfahlen werden - wer sein 
Herz für die komplexe Kost 
entdeckt, dürfte so schnell 
nicht davon loskommen. 



gp 



civil mar 



Spiele-Typ 
Hersteller 

Kopierschutz 

Anleitung 
Spieltext 
Bedienung 

Anspruch 

Grafik 



Strategiespiel 

DM 120,- 

Eng lisch; befriedigend 

Englisch; mittel schwer 

Ausreichend 

Für Fortgeschrittene 

und Profis 

Befriedigend 

Ausreichend 



^ 



Freies RAM: mind. 4 MByte 
Fesfplattenplati: ca. 2 bis 25 MByte 
CD-Belegung: ca. 220 MByte 
Besonder heilen; 

Null modern- Option; deutsche Versi- 
on mit dem Titel »Amerika 
1861 -1865« in Vorbereitung. 
Wir empfehlen: 486er 
(min. 66 MHz) mit 8 MByte RAM, 
id VGA. 







im* 



cm^r- ',- 



Der Geheimtip für Taktikprofis in modernem 
Gewand: Mit Super-VGA-Grafik und De- 
tailverbesserungen wagt QQPs verjüngter 
Strategie-Opa den Angriff auf »Panzer Ge- 
neral« & Co. 

Das nach einer Brettspielvorlage entstandene »Perfect Ge- 
neral« von QQP zeichnete sich durch viele Finessen, gute 
Spielbarkeit und eine vernünftige Nullmodem-Option aus. 
Der nun erschienene Nachfolger möbelt das bewährte Tak- 
tikkonzepf mit verbesserter Grafik und diversen Detailver- 
änderungen auf, verzichtet aber auf 
grundlegende Neuerungen. 
In jedem Szenario klopfen sich die roten 
Einheiten des Angreifers mit den blau ge- 
färbten Verteidigern. Zu Beginn wird die 
eigene Armee aus 16 verschiedenen 
Kampfeinheiten zusammengestellt. Diese 
Zahl wirkt zwar recht klein, dafür wurden 
die einzelnen Truppentypen sehr gut auf- 
einander abgestimmt. Die wesentlichen 
Merkmale sind Angriffs- und Verteidi- 
gungsart (ein Raketenwerfer greift z.B. als 
Panzer an, verteidigt sich aber als Infan- 
terie), effektive Reichweite gegen die ver- 
schiedenen Waffengattungen sowie verursachter bzw. ver- 
krafteter Schaden. 

Eine Spielrunde ist in verschiedene Phasen unterteilt: 
Zunächst werden etwaige Verstärkungen (z.B. Nachschub, 
Neuproduktionen, Luftlandeeinheiten} aufgestellt, dann die 
Ziele der mobilen Artillerie gesetzt. Danach feuert diese zu- 
sammen mit den mittleren und schweren Geschützen, die 
ihre Ziele bereits eine Runde zuvor erhalten haben - vor- 
ausdenken ist dabei natürlich wichtig. Artillerie kann nicht 
nur direkt oder indirekt feuern, sondern auch Sperrfeuer 
legen. In der ersten Schußphase ist zunächst der Angreifer 
und dann der Verteidiger dran. Netterweise zeigt das Pro- 
gramm vor dem Feuern die Trefferwahrscheinlichkeit an und 
wählt denjenigen Gegner aus, der mit der größten Chance 
getroffen werden kann. Zudem sieht man den potentiell ver- 
ursachten Schaden - leider nicht als Zahlenwert, sondern 
als Balken. Auch der Umstand, daß der Beschädigungsgrad 
angeschlagener Einheiten nur prozentual zu sehen ist, wirkt 



81 1*1 Pt II Ff? % 



Kleine Symbole zeigen den Status an. Von links nach rechts: be- 
festigen; eingegraben; hat gefeuert; hat sich bewegt; beschädig!; 
über 50 % Schaden; Gelegenheitsfeuer möglich. 




Die Senariobeschreibungen sind 
kurz, aber detailliert. 



heiten, wobei es z 
genannten »Gele 
heitsfeuer« kommen 
kann: Sobald sich eine feindliche Einheit im Sicht- und Feu- 
erradius eigener Truppen befindet, können diese einen 
Schuß aus dem Hinterhalt abfeuern - ein flinkes Betätigen 
der Maustaste vorausgesetzt. Aber Achtung: Eine Einheit 
kann normalerweise nur einmal pro Runde feuern, so daß 
jeder Schuß wohlüberlegt sein will. Nach einer zweiten Feu- 



i m Wettbewerb 



Battle Isle 2 84 

Panier General 81 

PERFECT GENERAL 2 76 

Jogget! Alliance 76 

Front Lines 47 



Perfect General 2 gehört zur 
Oberklasse der rundenbasierten 
Taktikprogramme: Battle Isle 2 
und Panzer General liegen in den 
Punkten Spielkomfort und Äuße- 
res vorne, bieten aber weniger 
ausgefeilte Zweispieler-Modi. 
Sowohl Front Lines wie auch Jagged Alliance haben sich beim 
ersten Perfect General das Gelegenheitsfeuer abgeschaut. 
Während Impressions' Panzerhatz mit abstrusen Fehlern ge- 
konnt den Spielwitz minimiert, zeigt das spannende Jagged 
Alliance deutliche Rollenspielanleihen: 60 unterschiedliche 
Söldner sowie zahlreiche Gegenstände stehen zur Wahl, um 
eine Pazifikinsel zurückzuerobern. 



. 



erphase isl- die Runde schließlich beendet und die nächste 
beginnt. 

An dieser Stelle kann es zu Änderungen der Umweltbedin- 
gungen kommen: Dunkelheit verhindert Angriffe und 
schränkt die Sichtweife noch drastischer ein, als dichter 
Nebel. Im Regen verdoppeln sich die Bewegungskosten ab- 
seits der Straßen und Schienen netze; bei Frost lassen sich 
Flüsse problemlos überwinden. Ansonsten benötigen Fahr- 
zeuge hierzu Brücken, die entweder schon vorhanden sind 
oder von Pionieren gebaut werden. Natürlich sind die Fluß- 
übergänge beliebte Ziele Für Artillerieangriffe, da sich so der 
Gegner effektiv stoppen läßt. Während die einfache Holz- 
variante nach einem Treffer kaputt ist, halten Straßen- und 
Eisenbahnbrücken zwei bzw. drei Treffer aus. Die Sichtlini- 
en sind von größter Wichtigkeit, da eine Einheit nur bekämp- 
fen kann, was sie sieht. Wälder, Städte und Bergketten ver- 
bergen die eigenen Truppen vor dem zielsuchenden Blick 
des Gegners. In Verbindung mit dem Gelegenheitsfeuer las- 
sen sich so effektive Fallen stellen: Fährt ein unvorsichtiger 
Panzer in einen anscheinend leeren Wald hinein, wird er 
oftmals im selben Moment vernichtet. Neben dem Feuern 
gibt es noch eine zweite Angriffsart: den riskanten und kost- 




in dieser Nahansicht schlägt gerade Artilleriefeuer ii 
liehe Stadt ein 



All langer 



Das altbekannte Spiel prinzip 
gefällt mir nach wie vor - rea- 
listischer lassen sich Panzer- 
schlachten rundenbasiert 
kaum simulieren. Die Super- 
VGA-Grafik ist allerdings 
wenig mehr als zweckmäßig; 
zwischen den beiden Grafik- 
sets kann nur per Setup-Pro- 
gramm gewechselt werden. 
Der »Gag« mit den wertlosen 
Tips digitalisierter »Generäle« 
erfüllte mich mit dem starken 
Wunsch, schamvoll meinen 
Monitor zu verhüllen. Außer- 
dem nervt die Unart des Pro- 
gramms, bei schon besiegtem 
Gegner nicht abzubrechen und 
das Endresultat einfach hoch- 



Die Stärken von Perfect Gene- 
ral 2 machen die kleineren De- 
signfehler aber mehr als wert: 
Sinnvolle Spezi al regeln, per- 
fekt aufeinander abgestimm- 
te Kampfeinheiten, jede Men- 
ge Einstelloptionen und die be- 
eindruckende Zahl von 100 
ausgefeilten Szenarien sorgen 
für langanhaltenden Spiel- 
spaß. Es gibt zudem kaum 
Konkurrenten, die eine eben- 
so gelungene Nullmodem-Op- 
tion bieten. Kenner des ersten 
Teils werden den Nachfolger 
lieben - sind Sie allerdings bis- 
lang schän verpackte Strate- 
giespiele ä la »Battle Isle 2« 
gewohnt, sollten Sie vor dem 
Kauf besser probespielen. 






Versandanschrift: 

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DiE Höhlenwelt-Saga /0 

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Der Patriiier /D 
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Dirk Sun 1 (3,5"] i£ 
Dirks eed ,'D 
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Blake Sinne ,'A 
Dune 1 .JA 

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54.93 Panier General ,'E 
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- Ihn» Moon -A 
■■■:: Wheels ,'A 

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Hier sehen Sit 
(rechts oben). 



spieligen Sturmangriff, bei dem eine gegneri- 
sche Einheit kurzerhand überrollt wird. 
Zu den vier neuen Kampfeinheiten gehören 
Panzerwagen mit Maschinengewehr (feuern 
zweimal pro Runde), Elefanten -Panzer (be- 
sonders langsam, besonders stark) sowie Flug- 
zeuge. Letztere erhalten, wie Artillerie, ihre 
Ziele eine Runde im voraus, können aber 
während des Angriffs noch »umgelenkt« werden. Am Boden 
sind die Flieger allerdings extrem verwundbar; Sobald ein 
Gegner einen Flugplatz betritt, zerstört er sämtliche dort sta- 
tionierten Maschinen. Auch bei Perfect General 2 dreht sich 
noch immer alles um das Scheffeln von Siegpunkten, die 
man für das Besetzthalten von Ortschaften, Flughäfen und 
bestimmter Hügel erhält. Gewonnen hat, wer am Ende der 
festgelegten Rundenanzahl die meisten Punkte sammeln 
konnte. Da aber viele Szenarien nicht ganz ausgewogen 
sind, werden meist »Hin- und Rückspiele« ausgetragen. 
Die gewaltige Anzahl von 100 Missionen ist in zwölf Kate- 
gorien unterteilt, z.B. »Inselkämpfe«, »historische Schlach- 
ten« und »Zufällige«. Die »Special Battlefields« enthalten 
die ausgefeilten Missionen des ursprünglichen Brettspiels, 
bei einer anderen Kategorie wird mit vorgegebenen Armeen 
gestartet. Zudem sind vier Kampagnen enthalten, die aus li- 
near verketteten Einzelszenarien bestehen. Diese Funktion 
kann allerdings nicht überzeugen: Zu Beginn der einzelnen 
Schlachten erhält man keine Beschreibung der Aufgaben 
bzw. Spezialregeln, was die Anfangsaufsfellung zum Glück- 
spiel macht. Außerdem gewinnt entweder der Angreifer (und 
wird mit zusätzlichen Baupunkten belohnt, was ihn noch 
stärker macht) oder die Kampagne endet abrupf. 

Für jedes Szenario lassen sich 
die verwendeten Regeln be- 
stimmen: Sollen alle Treffer zur 
sofortigen Vernichtung führen, 
Minen von Anfang an sichtbar 
sein oder in Städten befindliche 
Einheiten repariert werden? In 
Verbindung mit verschiedenen 
Spezialereignissen, wie z.B. 
zusätzliche Artillerieunterstüt- 
zung oder weiteren Anlandun- 
gen an auszuwählenden 



fünf Umweltbedingungen: Normal (links oben), Nacht 
Nebel (unten links) sowie Frost (unten rechts). 

Strandabschnitten, wird so für langfristige Abwechslung ge- 
sorgt. Wem die neuen Landschaftsgrafiken nicht gefallen, 
kann auf das altbackene Layout des ersten Teils umschalten, 
zudem gibt es eine nicht sonderlich nützliche Zoomfunktion. 
DieAufklärungskarte zeigt Siegpunkte, Ortschaften etc., eine 
Abschlußstatistik faßt den Spielverlauf zusammen. 
Beim Start des Programms bekommt man zufällig ausge- 
wählte Video -Strategietips, die inhaltlich nichts bringen und 
technisch enttäuschen: Von jedem »General« gibt es nur ein 
Video, obwohl er mehrere verschiedene Texte spricht - die 
somit natürlich alles andere als lippen synchron sind. Die fünf 
Computergegner ziehen ihre Einheiten relativ sinnvoll umher, 
Schwächen wie unverteidigte Flugplätze werden hem- 
mungslos ausgenutzt. Doch beim Verteidigen sowie Plazie- 
ren von Einheiten hapert's auch beim besten Computerge- 
neral. Teilweise stellt er Artillerie direkt neben feindlicher In- 
fanterie auf oder verheizt sämtliche starken Truppen in einer 
einzigen, fruchtlosen Gegenoffensive. (la) 





■1 "''"""lll 





perfec, general 2 


to 


♦ 


Spiele-Ty 


Strategie spiel 


Freies RAM: min. 4 MByte 


Hersteller 


OOP 


Festplattenplatz: ca. 4 bis 30 MByte 


Ca.-Preis 


DM120,- 


CD-Belegung: ca. 140 MByte 


Kopier sth 


ti - 


Besonderheiten: Vielfältige Einstell- 


Anleitung 


Englisch; gut 


Optionen; ausgereifte (Null-) Mode- 


Spieltext 


Englisch; einfach 


munter Stützung; 100 Szenarien. 


Anspruch 


Für Fortgeschrittene 


Wir empfehlen: 486er 




und Profis 


(min. 66 MHz) mit 8 MByte RAM, 


Gedienung 


Gut 


Maus und Super VGA. 


Grafik 


Befriedigend 




Sound 


Befriedigend 


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Versand: Liegnitzer Straße 13 • 82194 Gröbenzell 

Telefon: (0 81 42) 5 96 40 
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Unser Ladenlokal in AUGSBURG 




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Auch bei Vorkasse Inland nur El 



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nlus DM 9,00, Vorkasse plus DM 8,00; Ausland: Nur Vorkasse gegen Eure 
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HÄNDLERANFRAGEN ERWÜNSCHT! 



DM 20 Versand. 



GAZILLIONAIRE 



Auch im Weltall regiert 
der schnöde Mammon: 
In einer entlegenen 
Galaxis konkurrieren 
sieben Händler um einen 
Platz an der Sonne. 

Nach langer Skepsis erlaubt Kai- 
ser Dred Nicolson sieben Han- 
delsorganisationen, in seiner 
geliebten Galaxis exzessives Geld- 
scheffeln zu betreiben. Bis zu sechs 
menschliche »Gazillionaires« kön- 
nen teilnehmen, der 
Rest wird mit Compu- 
tergegnern gefüllt, die 
unterschiedliche Takti- 
ken und Persönlichkei- 
ten haben. Nachdem 
man sich für eine von 
sechs Spiel stufen ent- 
schieden hat {darunter 
ein gelungenes Tutori- 

I J c L u.£- c L -Li. Die Planetenansichten sind das grafische 

a,dasSchrittHjrSchntt u - M - u . ,. .„- - a . 

' Highlight von Gazillionaire - ansonsten 

neue Regeln einführt), sieht's sehr trist aus. 

darf man aus einer ebensogroßen Anzahl an Schiffen seinen 
Weltraum-Truck auswählen. Jeder Schlitten hat natürlich Vor- 
und Nachteile, so kämpfen schnelle Flitzer mit ständiger Treib- 
stoffknappheit, während Riesenfrachter eine große Crew 
benötigen. 

Auf jedem der sieben Planeten gibt es einen Markt, in dem ver- 
schiedene Waren angeboten werden. Netterweise wird nicht 
nur angezeigt, wieviel man selbst für ein geladenes Gut bezahlt 
hat (es ist immer so peinlich, Waren aus Versehen zum hal- 
ben Einkaufspreis abzustoßen...), sondern auch die galaxis- 




weite Preisschwankung - 
so sieht man sofort, ob 
der lokale Preis in Ord- 
nung ist. Ein weiterer 
Bildschirm klärt über die 
momentane Bedarfslage 
im Universum auf, 
schließlich möchte man 
wissen, wo die soeben 
erstandenen Regenschir- 
me zu Wucherpreisen 
wieder loszubekommen 
sind. Eine nette Zusatz- 
einnahmequelle ist die 
Passagierbeförderung; 
wer aber zu hohe Preise 
verlangt, kommt um aktive Werbemaßnahmen nicht 
herum. Falls der Frachtraum nicht ausreicht, um alle Ein- 
heiten eines Schnäppchenangebots aufzukaufen, hilft ein 
Warenhaus beim Zwischenlagern. 
Das Spielziel ist ebenso simpel wie kapitalistisch: Wer als 
erster eine Million Kubars zusammenhat, gewinnt. Zu 
Beginn startet man aber erstmal mit einem horrenden 
Schuldenberg - schließlich haben Raumschiff und Han- 
del sstützpunkte eine Menge Geld gekostet. Herr Zinn, 
unser Gläubiger, verlangt zumindest weniger Zinsen, als die 
reguläre Kreditanstalt - und weitere Geldanleihen werden 
schneller benötigt, als man denkt: Der anfängliche Kapital- 
überschuß ist denkbar klein, außerdem muß man seine Crew 
entlohnen, Steuern bezahlen, und so manches Zufallsereignis 
verkraften. Letztere bestehen z.B. aus Kontaminierungen, Pira- 
tenüberfällen und Meteorstürmen, und haben meist eines 
gemeinsam: Sie verursachen unerwartete Zusatzkosten. Zwar 
ist es möglich, sich gegen solche Widernisse versichern, was 
aber ebenfalls stark ins Geld geht. Zum Ausgleich kann man 




Verschiedene Diagramme zeigen die Werte der sieben 
Handelsorganisationen 



Kaufen leicht gemacht; Ein einfacher Klick, schon ist der 
Frachtraum voll. 



JE] langer 



Lassen Sie sich nicht vom Häß- 
lichen-Entlein-lmage der Gra- 
fik abschrecken - die Qualitä- 
ten von Gazillionaire liegen 
auf der spielerischen Seite. Im 
Prinzip ist es natürlich »nur« 
eine weitere Wirtschaftssimu- 
larion, aber zumindest eine 
vergleichsweise spaßige: 
Viele Zufallsereignisse, über- 
schaubare und abwechs- 
lungsreiche Spieloptianen 
sowie eine kinderleichte 
Bedienung - Händlerherz, was 
willst Du mehr? Besonders 
gelungen ist das Tutorial, wel- 
ches behutsam in die komple- 
xeren Spielmechanismen ein- 
führt. Gibt es doch Probleme, 
hilft das Help-Icon weiter. 



Natürlich merkt man dem Pro- 
gramm seinen Lowcost-Cha- 
rakter an: Die Grafiken schei- 
nen teilweise der kranken 
Phantasie eines Scienee-fic- 
tion-geschädigten Fünfjähri- 
gen entsprungen zu sein, die 
Sample-Sounds klingen über- 
wiegend uninspiriert. Ich per- 
sönlich bin zudem kein großer 
Fan von reinen Geldanhäu- 
fungsspielen, bei denen man 
seinen Gegnern nicht direkt 
schaden kann. Für kurzweili- 
ge Mehrspielerpartien, vor 
allem im nicht-computererfah- 
renen Familien- und Bekann- 
tenkreis, kann ich Gazillionai- 
re aber guten Gewissens emp- 
fehlen. 



auch in der Lotterie gewinnen oder auf dubiose Tauschgeschäfte 
eingehen. 

Hinweise über drohende Gefahren erhält man bei der Besich- 
tigung der Planeten. Dort erfahren Sie nicht nur Geschichtli- 
ches über die jeweilige Welt, sondern können sich auch eine 
Wettervorhersage sowie die neuesten Nachrichten anhören. 
Zudem bietet jeder Planet eine Spezialfunktion: Auf dem einen 
kann die Geschwindigkeit des eigenen Schiffs erhöht werden, 
auf dem nächsten bettelt man um Senkung seines Zinssatzes. 
Durch Ersteigern von Immobilien sichern Sie sich langfristige 
Einnahmen: In Monopoly-Manier muß ein Händler beim Betre- 
ten jedes Planeten »Miete« zahlen, auf dem ein Konkurrent 
über Serviceanlagen verfügt. 

Die intuitive Bedienung erlaubtes, sämtliche Aktionen mit weni- 
gen Mausklicks zu erledigen, selbst um die manuelle Eingabe 
von Kreditsummen kommt man auf Wunsch herum. Gezielte 
Hilfstexte machen die Anleitung so gut wie überflüssig. Außer- 
dem lassen steh für die wichtigsten Aktionen noch »Short Cuts« 
definieren, so wird beispielsweise beim Anklicken des Tonk- 
symbols ohne Erfragen der gewünschten Treibsfoffmenge auto- 
matisch vollgetankt. Mehrere Statistiken, z.B. über die Ent- 
wicklung der einzelnen Handelsorganisationen, runden das 
Angebot von Gazillionaire ab. (la) 



] m 



gazillionaire 



Spiele-Typ 

Hersteller 

Co.-Pieis 

Kopier schütz 

Anleitung 

Spieltext 

Bedienung 

Anspruch 

Grafik 






v* 



Witt Schafts Simulation 

Microprose 

DM 60,- 

Englisch; befriedigend 

Englisch; einfach 

Sehr gut 

Für Ein Steiger und 

Fortgeschrittene 

Ausreichend 

Ausreichend 



Freies «AM: min. 4 MByte 
Festplattenplatz: ca. I MByte 
CD-Belegung: ca. 33 MByte 

Besonderheiten: Ausgefeiltes Tutori- 
al; bis zu sechs Mitspieler; Share- 
ware-Version erhältlich. 

Wir empfehlen: 486er (min. 25 MHz) 
mit S MByte RAM, Windows 3.1 
und Super VGA. 




Game It? 

P* S07569/92020 ^H 


Knallhart kalkuliert - Unsere 


TOP 10 


Bioforge 79,95 


Civil War/Amerika 1861-65 69,95 


Dark Forces 84,95 


Der Reeder 69,95 


Flight unlimited 79,95 


Füll Throttle / Vollgas 64,95 


Panzer General 67,95 


Prisoners of Ice 79,95 


Star Trek Next Generation 74,95 


X-COM 79,95 


(1) - RUH 


IllhHour '79.95 


Ravenloft2 6935 


ArYNetworb 84,95 


RebelAasauh 7435 


Aces ofthe Deep 79,95 


Renegade 7435 


Aces o.l Deep Data -39.95 


Riae ofthe Robots 5935 


AcrosstheRhine 84,95 


Sani & Max 8935 


AKenBr. Tower Ass -59,95 


Sensible Soccer 5955 


ArmouradBst 74,95 


SimCity2000 7935 


Aufschwung»! 59,95 


SimCity2000Data 3955 


Battle Bug 59,95 


San Tower 69.95 


Baltleble: 74,95 


SknTown 7455 


BD -Erbend. Titan 44,95 


Sternenschweif 6935 


Bing 64.95 


Stone Racers 6955 


Bureau 13 69,95 


Super Karti 7955 


Oiaoa Control 89,95 


Syndicate Phis 8455 


Colonization 84,95 


SjstsmShock&ih. 7435 


Command A. Qmq. "89,95 


Unk Commander 7955 


Qberia 74.95 


The BhM- Planet 4955 


Qferrace 19,95 


Ticonderoga 7935 


Dark Sun 2 74,95 


Totalwrr.Raly 6455 


Da! Amt 79,95 


Transport Tjcoon 7935 


Dcicent S*35 


dto. World Editor 3935 


rfccwnrB 74,95 


UFOfcMast oQion 5955 


Dune 2 39,95 


UHüna 8 + SAP 9935 


Dungeon Master 2 "79,95 


USNavyHghters 7955 


Barth Siege 79,95 


Virtuos» 3935 


Earth Siege Data 44.95 


Warcraft 6935 


rUteJ 74,95 


Wincoram. 3 9455 


FICommander: -6455 


WmgsofOory 6455 


Fl oJ. Amazon Qu 74,95 


Wolf 6435 


&.NavalBaltbs3 74,95 
Hammer o.t. Godi 69,95 


Woodruff 6935 


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Hattrick 74^5 


Aces ofthe Deep 7435 


Hei 6955 


Büng 6955 


Hohle nwe U Saga 84,95 


Colorüzatkm 7635 


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Oscworld 6955 


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R. o.t Amazon Que 6955 


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HuBilmulator 5 .1 dt 9955 


Kingdoms ofOerra. 4935 


Flugs Imuhtor 5 1 7955 


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Sediertes für >S 4 und 5 


K^iandia 3 6935 


Mtttelgebirge 4455 


UmmlnfsrurWIN 49.95 


NordJOstaee.HH 4455 


Lotte 386+ 2Kurse 5935 


Rheinbnd/ Ruhrg. 4435 


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Frankfurt/ Hessen 4435 


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Berlin, IvStteldeut. 4455 


Lothar Matthaus 2955 


Süddeutschland 4455 


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Nascar Racing 6955 


NFLFootball 4935 


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NoctropoSs 8435 


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Prates Gold 3935 
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Hardware 


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llflülO II! * 07569/92020 -FAX 92022 


e-mail CompuServe 100106,3111 



> 



ö 



BLOOD BOWL 



Fantasy-Schlachten sind »out«: 
Moderne Monsterhorden prü- 
geln sich nach den Regeln des 
American Football. 



w 



hrend einer wütenden Schlacht ent- 
deckten einst Orks und Zwerge einen 
uralten Tempel riesigen Ausmaßes und schüs- 
selartiger Form. Im Inneren fand man seltsa- 
me Rüstungen mit aufgemalten Zahlen sowie 
ein heiliges Buch, das vom rituellen Kampf 
zweier sogenannter »Teams« handelte. Letz- 
tere bestanden aus jeweils elf »Feldspielern« 
und wurden von einem Hohepriester namens 
»Coach« geleitet. Von dieser Idee der Kon- 
fliktbewältigung restlos begeistert, versam- 
melten sich die kräftigsten Krieger beider Sei- 
ten und rannten zum ersten Mal einer luftge- 
füllten Schweinsblase hinterher - der 
American Football für Fantasy- Horden war 
geboren. »Blood Bowl« ist die Umsetzung eines gleichnami- 
gen Brettspiels der Firma Games Workshop, die für erfolgrei- 
che Strategie-Serien wie »Warhammer« oder »Space Hulk« 
verantwortlich zeichnet. Der Hauptreiz des Monster- Footballs 
besteht aus seinem relativ einfachen Regelwerk sowie den ver- 
schiedenen Teams: Jedes einschlägige Fantasy-Volk stellt eige- 
ne Mannschaften, außerdem gibt es Spezialwesen wie Baum- 
kreaturen, Vampire und Drachenprinzen. 
Im Computerspiel sind acht Rassen enthalten, darunter Zwer- 
ge (dickschädelig im wahrsten Sinne des Wortes), Hochelfen 
(zieren sich vor Körperkontakten) und Orks (langsam, aber 
brutal). Acfionelemente darf man übrigens keine erwarten, wie 
beim Brettspiel geht es in Blood Bowl rein taktisch zur Sache. 
Vier Grundwerte bestimmen die Qualität eines Spielers: Bewe- 
gungsreichweite, Geschicklichkeit, Körperkraft sowie Rüstungs- 




Eagles-Star Pern Fection steht k 
Gouged-Eyes-Crks 



gegen die brutalei 




>* ^ '■■'"■ - 

Im Ligamodus kann man seine Mannschaft durch 
Spiele rein kaufe verstärken 



stärke. Zusätzlich existieren 30 Spezialfähig keifen wie z.B. 
»Drahtseil-Nerven«, »Rasiermesser-Krallen« oder »Wutan- 
fall«. Während kampfstarke Prügler den Weg freischaufeln, 
schnappt sich ein guter Werfer den Ball und versucht, einen 
Fang-Spezialisten anzuspielen, der sich durch die gegnerischen 
Reihen gemogelt hat. Punkte gibt es ausschließlich für Touch- 
downs, die Bonus-Torschüsse des echten Football wurden weg- 
gelassen. 

Das Spielfeld besteht aus viereckigen Feldern und hat einen 
von drei Bodenbelägen: Gras, Eis oder »Astrogranit«. Jede 
Partie ist in zwei Halbzeiten zu je acht Runden eingeteilt, bei 
Gleichstand gibt es eine Verlängerung nach dem »Sudden 
Death«-Prinzip, Zu Beginn einer Halbzeit wählt der Coach eine 
von zehn Offensiv- bzw. Defensivauf Stellungen aus. Eine Runde 
dauert solange, bis jeder Spieler eines Teams bewegt wurde 
oder eine beliebige Aktion schiefgeht, z.B. ein Fangversuch 
oder Zweikampf. Neben dem unbarmherzigen Niederschla- 
gen des Gegners gibt es noch eine weitere Möglichkeit: Wenn 
sich ein Spieler von einem neben ihm stehenden Kontrahenten 
weg bewegt, stürzt sich dieser automatisch auf ihn. Je nach Stär- 
ke der Streithähne fällt der Unterlegene mindestens eine Runde 
zu Boden, scheidet 
verwundet aus 
oder verabschiedet 
sich sogar ganz 
von der grausamen 
Fantasy- Welt. Das 
vom Fußball 



Die Replay-Funktion 
zeigt in erbarmungs- 
würdiger Grafik 
scheine Spielzüge 




Hm langer 



Replays. 

Die spannende Grundidee 
wird davon aber nur teilwei- 
se berührt: Obwohl ich eigent- 
lich kein Sportspiel- Fan bin, 
habe ich mit meinen zerbrech- 
lichen Elfhelm Eagles bis zum 
frühen Morgen um die Sieges- 
trophäe gerungen. Es macht 
Spaß, durch kluge Spielzüge 
seiner Sensibelchen auch 
gegen die brutalsten Ork- 
Schläger zu bestehen. Ich 
wage aber zu bezweifeln, daß 
Blood Bowl größere Käufer- 
schichten ansprechen wird - 
den Sportspiel-Enthusiasten 
dürfte es zu taktiklastig sein, 
verwöhnte Strategen rennen 
vor der miesen Grafik davon. 



Blood Bowl hat mit der typi- 
schen Crux vieler Brettspiel- 
Umsetzungen zu kämpfen: 
Das Programm stellt zwar 
brav den Gegner und über- 
nimmt allerhand Verwal- 
tungskram, doch als Compu- 
terspiel kann es nicht völlig 
überzeugen. Die Grafik ran- 
giert teilweise hart an der 
Grenze zu »mangelhaft«, die 
Technik ist nicht auf dem neu- 
esten Stand. Aus dem zyni- 
schen Thema hätte man mit 
detaillierteren Spielfiguren 
und eingeblendeten Animatio- 
nen sehr viel mehr machen 
können; stattdessen sieht man 
unscheinbare Krümelsprrtes 
und abschreckende Isomet rie- 



Per Spielplan behält 
man die Konkurrenz 

bekannte »Nachtre- 
ten« gibt es natürlich 
auch, wenngleich der 
Begriff »Draufsprin- 
gen« passender wäre. 
Bei den Spieloptionen 
t man ein, ob es für böse Fouls Platzverweise geben soll. 
In einem Ligamodus mit Qualifikations- und Playoff- Spielen 
kann man die Zusammensetzung der einzelnen Gruppen 
bestimmen und kämpft um Tabellenpunkte sowie Geld. Mit letz- 
terem ersetzen Sie schlechte bzw. tote Spieler oder erwerben 
eine »Versicherung« fürs nächste Match: Wer dieses dann ver- 
liert, darf es zum Ärger seines Gegners einfach wiederholen. 
Besonders interessante Spielzüge werden als Wiederholung 
gezeigt und von zwei Reportern kommentiert, inklusive Sprach- 
ausgäbe. Die Teams lassen sich jederzeit von Computer- auf 
manuelle Steuerung umschalten, natürlich sind auch Partien 
zwischen Menschen möglich. Der übliche Statistik-Schnick- 
schnack wurde nicht vergessen - oder können Sie ohne das 
Wissen einschlafen, welcher Ihrer Dunkelelfen die meisten 
Gegner niedergeprügelt hat? (la) 




i 



blood bowl 






Spiele-Typ 
Hersteller 

Ca.-Preis 

Kopierschutz 

Anleitung 

Spieltexl 

Bedienung 

Anspruch 

Grafik 

Sound 



Strategiespiel 
Micro Leugne/ 
Games Workshop 
DM120,- 

Etigliscti; gut 
Englisch; einfach 

Befriedigend 

Für Fortgeschrittene 

Ausreichend 

Befriedigend 



:>*&•».** 



Freies RAM: min. 550 KByte 

+ MByte XMS 

Festpfattenploti: ca. 5 bis 16 

MByte 

CD-Belegung: ca. 90 MByte 

Besonder hellen: bis zu acht Mit- 
spieler; 30 Spezialfähigkeiten. 

Wir empfehlen: 486er (min. 33 MHz) 
mit 4 MByte RAM, Maus und VGA. 




iv«m*o 


f i r . » 


weco Soft- 


u. Hardware 


Frank u. Thomas Siegert 


Mittelweg 1 


D-24999 UJees 


FRONTLINES 


DV 3,5/CD 65,95 


SUPERS. FIGHT. 2 TURBO DA 3,5/CD 65.95 


HIGH SEAS TRADERS 


DV 3,5/CD 65,95 


A.Dampiar 


Pro Hockey95 DV 3,5/CD 65,95 


JUNGLESTRIKE 


DA 3,5/CD 72,95 


FRONTIER (ELITE 3) 


DV 3,5/CD 79,95 


MASTER OF MAGIC 


DV 3,5/CD 86,95 


PC 


3,5 


PC CD-ROM 


1830 Bau* Roh 


JorsEV 77,95 


1942 Pac Air War DA 69,95 


1942 Pacific AlrV 


□ rDA 85,95 


1944 Acta» t.Rhlne.DA 86,95- 


Aces of Ihe Dee| 


DV 79.95 


Aces of ihe Deep DV 62,95 


Aces o.t.D.Mission OV 39,95 


Alane in theDarfc2DV 65,95 




DA 59,95 


Alone In the Dork3 DV 89,95 




DA 72,95 


Armored Hat EV 75,95 


Amerika VÖ61-6 


DV 75,95 


Bioforge DV 65,95 




DV 67.95 


Burnlng Steel 2 DV 79,95 


BatttoWa! 


DV 77,95 


Buming Steel 3 EV 77,95 


BigRedAdvenl. 


DV 72,95 


Command&Conq.DA 86,95' 




DV 82,95 


Creature Shock DV 89,95 




DV 69, 9S 


Cyclemania DA 72,95 


BM 3 Haltrick 
Break Thru 


DA 4995 


Dork Forces DV 94,95 
Das Amt DV 86,95 


Bureau« 


DV 79^95 


DawnPolrol DV 89,95 


Cannon Fodder 


DV 65,95 






DV 86,95 


DesertStrlke EV 64.95 




DV B6.9S 


Diicwoiid DV 82,95 


Death or Glory 


DV 86,95 


DieHohlenweltS. DV 75,95 




DV 79,95 


Oie vBtTÜcklB Ro#y OV 72,95 


Der Clou 


DV 79,95 


Dragon Lore DV 77,95 


Der Meister 


DV 59,95 


Dreamweb DV 82,95 


Dar— aT 


DV 79,95 


D5A2 Siernenschw DV 79,95 


Der Trainer 


DV 79,95 


Ecirthsiega DV 82,95 


Desceni 


DA 79,95 


FIFA Inl. Soccer DV 69,95 


Die Siedler 


DV 64,95 


Flight Unlimrted DV 79,95 


Discworld 


DV 72,95 


Gobllns 3 DV 89,95 




EV 69,95 


Hattrick! Hkarion] DV 79,95- 


Doppelpass 


DV 72,95 




D5A2 Siernensch 


«. DV 77,95 


King'sQuest7 DV 86,95 


Erben der Erde 


«DV 84,95* 
DV 79,95 


Kyrandla3 DV 82,95 




DV 65,95 


Ultie Big Advent, DV 86^95 


Fußball Total 1 


DV 75,95 


Lost Eden DA 76,95 


Grandesi Fleet 


DA 69,95 


Magic Carpet DV 86,95 


My Cor Hantig 


EV 57,95 


Magic Caipqt Data DV 39,95 


KA 50 Hokum 


DA 74,95 


Myst DA 85,95 


Klik h Play 


DV 82,95 


Nascar Racrng DA 82,95 




DA 59,95 


NBALW95 DA 86,95 




DV 72,95 


NHL Hockey '95 DA 77,95 




TiDV 69,95 


OldHmer DV 59,95 




2 OV 69,95 


PGATourGoll486DA 89,95 




DV 77,95 


Phanlasmagaria DV 69,95* 


hiiiin nouiihi 




Psycho Pinbat DV 79,95 


Master of Orion 


DA 86,95 


RlngsofMedöoldDV 69,95 




DA 75,95 


Rlse of ihe Robots DA 69,95 




DV 79,95 


Sim Tower DA 72,95 


Panzer General 


DA 72,95 


Slallngrod EV B5.95 


Psycho Pinta« 


DV 69,95 


StarCrusader DV 65,95 


RiseoltheRoba 


DA 79,95 


»tone Prophet EV 82,95 


Roblnson's Requ 


DV 59,95 


Subwar 2050 DV 89,95 




DA 72,95 


Super Kart DA 86,95 


Space Slmulolar 


EV 85,95 


System Shock DV 79,95 


SlarCrusoder 


DV 75,95 


Tank Commander DV 62,95 




DV 72,95 


ThemePark DV 79,95 


Subwar 2050 


DV 86,95 


Transport Tycoon DV 66,95 


Superhera Lo.Hc 


b EV 69,95 


UFO DV 66,95 


System Shock 


DV 79,95 


UnderAKlII MoonDA 69,95 


The Horde 


DA 69,95 


USNauyFighlers DV 89,95 


BeFighlerDV 89,95 DA 79,95 


Vtrtuoso DV 69,95 


TleFJahtorMai. 


5iskDV37,95 


Vollgas DA 77,95 


Transport Tjioon 


DV 86,95 


WackyWheels DA 55,95 


Transp.T. W.EortorDV 37,95 


WlngComm. 3 DV 99,95 




DV 59,95 


Wing C. -Armada DA 75,95 


Wing C.-Armada 


DA 69.95 


WingsofGlory DV 69,95 


World of Lemmin 




Woadruff(Goblin54)DV 75,95 


X-COM(UF0 2) 


DV 84,95 


X-COM[UTO2) DV 86.95 






pi ü bV-kompl sngl 








PHRSC 9 GomcStor progr. Garn« -Päd 99,95 


PHRSC 9 Phantom £+ 


(6 FeuerknopFe) 44,95 


WHVB Analog 49,« Pro Sff,« Phoenix 199,9S 


IOGITCCH Ol 


igMon Extreme B9,9S 


RZTCCH Sound Golaxtj 


Pro Uli 169,95 


Für Drucktet 


rrtümer keine Gewahrt 


Haamm 


«b 250 h DM + Versan flKonenrnT ^ ""'" 






Mo. - Fr.: 


9.00-19.30 Sa.: 10.00-13.00 


Tel.: 04631/ 976 o. 4261 


FAX: 04631/ 4261 



X 



ZORRO 

Daß Action-Adventures mit Tief- 
gang auch tolle Animationen bie- 
ten, wissen wir seit »Prince of 
Persia« und »Flashback«. Prin- 
zen-Abklatsch Zorro stochert 
beim Spielspaß allerdings gründ- 
lich daneben. 



Ein Mann, eine Maske, ein 
Degen: Ratsche-di -ritsch, 
schon bekommt der Schurke ein 
feines »Z« in den Wams geritzt. 
Mit schönen Grüßen vom klassi- 
schen Filmhelden Zorro, versteht 
sich. Capstone sorgt für eine 
neue Software-Adaption des 
mexikanischen Robin Hood, der 
im 19. Jahrhundert im Namen 
der Gerechtigkeit gegen Don 
Francisco Cortez kämpft. Aufgebaut ist das Ganze nach einem 
ähnlichen Schema wie »Prince of Persia«: Die Spielfigur läuft 
durch die Gegend, erklimmt Plattformen und kämpft mit Degen 
und Peitsche gegen die Schergen des Cortez, 
Gehen, laufen und springen sind erlaubt, um sich durch den 
plattformartigen Aufbau eines Levels durchzuschlagen. 
Gelegentlich ergattert Zorro auf dem Boden liegende »Z«- 
Symbole, welche die durch gegnerische Treffer geschmälerte 
Lebensenergie auffrischen. So ein Leben ist schnell ausge- 
haucht, denn gelegentlich geht es nur dann weiter, wenn Zorro 
einen Sprung ins Blaue riskiert. Im ersten Abschnitt, der in 
einer Goldmine spielt, gibt es drehbare Plattformen, die nur 
gegen den Uhrzeigersinn rotieren. Zorro muß immer rechts 
des Drehpunktes stehen, damit die Plattform durch sein 





not a bug, it's a feature: Zorro hängt nach 
;m gewagten Sprung in der Luft. 



fisch 



Zorro kämpft s 

Gewicht nicht umklappt, und ihn in einen 
Abgrund befördert. In anderen Situatio- 
nen müssen sie gedreht werden, sonst 
geht's nicht weiter. Fallen mit Pfeilen, die 
mit im Boden versteckten Schaltern aus- 
gelöstwerden, machen ihm zusätzlich das 
Leben schwer. 

Die zweite Etappe besteht aus einer aus- 
schließlich horizontal aufgeteilten Canyon- Land schaff, die 
schlicht von links nach rechts durchlaufen wird. Im dritten 
Abschnitt muß sich Zorro aus Cortez' Festung befreien. Das 
wird durch zufällig auftauchende Kanonen erschwert, die 
unseren Helden ohne Möglichkeit der Gegenwehr schnur- 
stracks in den Computerspiele-Himmel befördern. Laut An- 
leitung soll es noch zwei weitere Levels geben. Diese ließen 
sich auch nach intensivem Spielen nicht erforschen, da die 
Designer in der dritten Passage den Ausgang so gut versteckt 
haben, daß unseren Tester eine starke Zorro-Müdigkeit heim- 
suchte. 

Unterbrochen werden die Spielszenen von Filmsequenzen, in 
den Schauspieler aus Fleisch und Blut die Spiel-Charaktere 
verkörpern. Die Dialoge sollen Hinweise auf die weitere Vor- 
gehensweise geben. Da diese aber in englisch und ohne Unter- 
titel vorgetragen werden, dürfte das einen deutschen Spieler 
eher verwirren. (hfl 



n Murks hat Zorro nicht gen plätzlich in der Luft schwe- 
verdient. Zu Beginn des Spiels ben bleibt, darüber rege ich 



bleibt es völlig schleierhaft, 
was man eigentlich tun soll 
und warum man es tut. Die 
Anleitung gibt dazu nämlich 
keinen Hinweis. 
Freundlich ausgedrückt, halte 
ich es auch für sehr unklug, 
den Spieler sofort im ersten 
Schritt mit den drehbaren 
Plattformen zu konfrontieren. 



icht mehr 
auf. Und die gelegentlichen 
Abstürze nach einer Filmse- 
quenz kann man umgehen, 
indem man hektisch auf die 
Escape-Taste haut und damit 
die (reichlich aufgesetzt wir- 
} Videoschnipsel ab- 



bricht. 
Alle; 



ieht bei 



, Pro- 



Darüber hinaus muß Zorro gramm so aus, als hätte das 



pixelgenau postiert werde 
damit bestimmte Klimmzüge 
und Sprünge klappen. Da 
sehnt man sich nach Flash- 



back 



ick, bei 



Spietfigur automatisch nach 
einem bestimmten Raster pla- 
ziert wird. 
Daß Zorro bei einigen Sprün- 



Entwicklungsteam frühzeitig 
Schluß gemacht. Zwei Monate 
mehr Feintuning, und Zorro 
wäre wenigstens ein halb- 
wegs nettes Spiel geworden. 
Aber so bleibt der Auftritt des 
Rächers mehr als matt; Prince 
of Persia 2 ist eine Offenba- 
rung dagegen. 



m 



zorro 



^1^0- 



Spiele -Typ 
Hersteller 

Co.-Picis 
Kopierst hu li 
Anleitung 
Spiel text 

Bedienung 
Anspruch 

Grafik 

Sound 



Action-Adventute 
UM 90- 



Freies RAM: min. 4 MByte 
Festplattenplatz: ta. 4 MByte 
CD-Belegung: ca. 130 MByte 



Englisch; unbefriedigend Besonderheiten: Digitalisierte Film- 
Englisch; mittel (auch Sequenzen bei CD-Version 
Sprach aus gäbe) 

Befriedigend Wir empfehlen: 486er 

Für Fortgeschrittene ( m in. 33 MHz) mit 4 MByte RAM. 

und Profis 
Befriedigend 
Ausreichend 




«? (^ tl O <J1 fi\ (•) £ 

Dark Forces PCCD 89,- 

X-CDM PCCD B9 ,- 

{^Wing Commander 3 PCCD 89,- 
Under a Killing Moon PCCD 89,- 
Full Throttle/Vollgas PCCD 99,- 
Monty Python PCCD 79,- 




<ä/licroFun 




J\ 540 MB 

IBM 720 MB IDE 12™ 

Western Digital 540 MB ioe 
"■ ■ l a50MBiof, 



n Digital 1200_MB_ 



CD-Laufwerke 
Mitsumi FX 400 4-4** idb 285,00 
! Toshiba XM 5302 B **»ire 295,00 
| Toshiba XM 3601 B 4,4 scsi 545,00 

an xlb.«, pc. I MPEG - Board 



Motherboard 

VLB-486Board-256 KB Cache-3 VLB Slots 
PCI-466Boatd-256 KB Cache-2VLB,3PCI 
PCI Pentium Board Ind. Pentium 60 Mhz 
ite Zappa PCI Pentium Board t. p75.p90.p100 
■fe Plato PCI Penlium Board ip75.pbo.pido 
le Plato PCI incl. Pentium 75 Mhz 
le Plato PCI incl. Pentium 90 Mhz 1 
te Plato PCI incl. Pentium 100 Mhz 1 



Achtung : Tagespre is erfragen btx: Microfun# 

fersand: Heimgarlenstraße 40 85221 Dachau 



Telefon: 08131/5 51 28 
Telefax: 08131/5 52 18 



■ ■Fr 10.00-12.00 ' 
10.00-12.30 
Nachnahme 

Ausland 



10.00 DM 
7.50 DM 




- ho Mischu"9 

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>• 



•/*XV 



o 



Wenn der Meister ruft, gibt's was auf 
die Nase: Die »Warriors« treten zum 
hochauflösenden Ringelreihen an. 



So grausam kann das Leben sein: Da beginnt man 
gerade in seiner Stammkneipe eine zünftige Mas- 
senkeilerei und auf einmal macht es »Zong!«. Augen- 
blicke später finden sich die Streit- 
hähne auf einer einsamen Insel 
wieder und müssen sich gegen- 
seitig wegputzen, um gegen den 
geheimnisvollen Meister anzutre- 
ten. Wer diesen ominösen Magier 
schlägt, darf wieder in die wirkli- 
che Welt zurück. 
Langer Rede kurzer Sinn: »War- 
riors« ist ein reinrassiges Prügel- 
spiel mit zehn Kämpfern, die Sie 
beliebig auswählen dürfen, um 
sich durch zehn Szenarien zu 
Schlägern. Das Besondere ist allerdings die Art, wie die Spiel- 
figuren dargestellt werden. Das franzosische Programmierteam 
Atreid schuf mit der »3D Bio Mofion«TechnIk enorm flüssige 
und realistische Bewegungsabläufe. Mit den flachen Bitmap- 
Recken aus Programmen wie »Super Street Fighter 2 Turbo« 
hat das nichts zu tun; in Warriors sehen olle Figuren plastisch 
aus, was durch die zwei verschiedenen Blickwinkel noch ver- 
stärkt wird. Sie betrachten das Geschehen entweder von der 
Seite oder von schräg oben. Als zusätzlichen Clou dürfen Sie 
jederzeit von der normalen VGA-Grafik auf die filigrane Super- 
VGA- Darstellung umschalten. Der Vorteil: Das Spielfeld ist voll- 
ständig zu sehen und man hat mehr 
Bewegungsfreiheit, Jede Landschaft 
wird von einem passenden Heavy- 
Metal -Soundtrack von CD untermalt; 
Käufer der Disketten -Version müssen 
darauf verzichten. 
Die Palette der Kämpfer umfaßt grim- 
mige Ex-Boxer mit Baseballschlä- 
gern, irische Rauhbeine, kurzge- 
schorene Elite-Soldaten, orientali- 





Jeder Kämpfer besitzt ein gn 
an Special Moves 




sehe Schönheiten oder wilde 
Urwald-Krieger. Jeder hat seine 
individuellen Stärken und 
Schwach punkte, die aber auch 
die Vorlieben des Spielers unter- 
stützen. Der eine springt viel und 
legt Wert auf schnelle Schläge, 
der andere verläßt sich lieber 
auf kräftig gebaute Recken mit 
les Repertoire enormer Schlagkraft. 

Nicht zu unterschätzen sind die 
Special-Moves wie Feuerbälle, Geister oder Köpfe, die sich in 
riesige Fratzen verwandeln. Allerdings braucht es einige Zeit, 
bis man die komplizierten Joystick-Manöver herausgefunden 
und geübt hat. 

Neben den zehn von Beginn an wählbaren Kämpfern gibt es 
einen umfangreichen Cheat-Modus, mitdem Sie so ulkige Figu- 
ren wie einen Gartenzwerg, ein Playboy- Bunny oder einen Bas- 
ketball-Spieler wählen dürfen. Mitdem richtigen Geheim-Code 
schöltet man in einen besonders blutigen Modus oder erhöht 
die Spielgeschwindigkeit drastisch. Die Animationen sind unter 
Super VGA ab einem DX2-66 schnell genug, um die exakte 
Steuerung nicht in Timing-Probleme zu bringen. Mit weniger 
Rechenpower müssen Sie ein paar Details abschalten, was aber 
der Grafik nicht entscheidend schadet. 
Im Zwei-Spieler-Modus treten Sie gegen einen Freund an und 
dürfen sich die Schauplätze der Kämpfe frei aussuchen. Auch 



Luettbeujerö 



73 



Die Recken dürfen sich an 
Objekte der Hintergrundgra- 
fik hängen und von dort 
den Gegner bearbeiten 




WARRIORS 

One musf (all 
Super Street Fightet 2 Turbo 70 
Ultimale Body Blows 60 

Rise ol the Robots 32 



Mit der Replay-Funktioi 
Kamera frei u 



Mit eleganter SVGA-Grafik, z' 
verschiedenen Ansichten und 
abwechslungsreichen Spielfigu- 
ren hat Warriors den bisherigen 
Spitzenreiter One must fall 
knapp geschlagen. Epics Robo- 
ter-Prügelei hat zwar etwas 
mehr Tiefgang, aber nicht so flotte Special-Moves wie Warri- 
ors. Die Automaten um setzung Super Street Fighter 2 Turbo bie- 
tet die größten Spielfiguren, doch weniger Abwechslung. Der 
Versuch, das eher schwache Ullimate Body Blows mit mehr 
Kämpfern aufzupeppen, ist dank der mittelmäßigen Steuerung 
gescheitert. Trotz Super VGA bleibt Rise of the Robots gruseli- 
ger Letzter: Mirages Hype-Produkt ist eine einzige Enttäuschung 
und grottig langweilig. 




M Hohe Sprünge, schnelle Kicks: Mit Super 
VGA sieht Warriors hervorragend aus. 




hier gibt es einen Cheat, mit dem sogar der starke Master 
höchstpersönlich zur Verfügung steht. Trotz gelegentlicher Blut- 
spritzer verkommt Warriors nicht zur Gewaltorgie: Die Kämp- 
fer werden »nur« bewußtlos geschlagen, aber nicht getötet. Im 
Vordergrund stehen die technisch präzisen Schlagkombinatio- 
nen und die realistischen Bewegungsabläufe. 
Einige der Figuren besitzen Waffen wie Keulen, Beile oder 
Speere, können diese aber auch verlieren oder ablegen. Hat 
ein Kämpfer beide Hände frei, hält er sich auf Knopfdruck an 
Haken, Seilen oder Asten aus der Hintergrundgrafik fest und 
bearbeitet den Gegner mit Fußtritten aus der Luft. Wird eine 



imH stariol 



Prügelspiel-Flut hin oder her, 
Warriors ist in jedem Fall einen 
Blick wert. Die unter Super 
VGA sehr filigranen Spielfigu- 
ren wirken durch die »3D Bio 
Motion«-Technik erstaunlich 
plastisch und lassen endlich 
etwas »Virtua Fighter«-Fee- 
ling auf dem PC aufkommen. 
Auch die Musik von CD, die 
knackigen Soundeffekte und 
die stimmungsvollen Hinter- 
gründe bieten viel für Auge 
und Ohr. 

Revolutionäre Verbesserun- 
gen im spielerischen Bereich 
gibt es dagegen nicht. Die 
Steuerung ist exakt, die Schlä- 
ge abwechslungsreich und 
einige der originellen Special 
Moves provozieren erstaunt 
aufgerissene Augen, aber 
wirklich neue Elemente fehlen 
fast vollständig. 



Einzige Neuerung in punkto 
Gameplay: Einige Kämpfer 
treten mit Waffen an, die sie 
auch ablegen dürfen, um sich 
dann an Vorsprüngen oder 
Haken festzuhalten. Wer 
geschickt agiert, zwängt den 
Gegner so in eine Ecke und 
schlägt munter drauflos, ohne 
selbst getroffen zu werden. 
Viele Kleinigkeiten sorgen 
dafür, daß man sich an War- 
riors nicht so schnell sattsieht 
wie am Prügelspiel-Durch- 
schnitt. Fällt ein Kämpfer ins 
Wasser, ertönt ein fröhlicher 
Plätschersound und ein paar 
Tropfen spritzen. Kleine Ani- 
mationen in den Hintergrün- 
den, die gelungene Replay- 
Funktion und die zwei mögli- 
chen Perspektiven sind 
nützliche D reingaben zu einem 
gelungenen Prügelspiel mit Stil. 



Waffe aus der Hand geschlagen, fällt sie mit entsprechenden 
Geräuschen untermalt auf den Boden und kullert dort kurz 
umher. In Höhlen oder Gewölben hallen sowohl die Stin 
der Akteure als auch 
alle anderen Geräu- 
sche von den Wän- 
den zurück. Wer 
seine besten Schläge 
noch einmal sehen 
will, aktiviert die 
Replay-Funktion und 
bewegt eine imaginä- 
re Kamera völlig frei 

um die Kämpfer 

L ,( | Ein gelungener Schlag und der Gegner verliert 

nerum. |ts) . w „ 




m 



warriors 



*K* *•<&&'" +** ♦** 



Spiele-Typ 
Hersteller 

Kopier schütz 

Anleitung 

Spieltext 



Priigelspie! 
Atreid/Mindscnpe 
DM 100- 

Oeutsch; gut 

Deutsch; gut 
(Sprachausgabe} 



Freies RAM: min. 560 KByte 
+ 2,5 MByte EMS 
Festplattenplatz: ca. 5 MByte 
CD-Belegung: ca. 60 MByte 
Besonderheiten: Zwei-Spieler- 
Modus; Soundtrack von CD; spiele- 
risch identische Disketten- Version 
in Vorbereitung. 

Wir empfehlen: 486er (min. 66 MHi) 
mit 8 MByte RAM und Joystick. 



Grafik 







CHAOS CONTROL 



Die finale Schlacht zwischen Men- 
schen und Außerirdischen hat 
begonnen - in vorgefertigten 
Filmsequenzen kämpfen Sie ein- 
mal mehr für die Freiheit der Erde. 

Die im Jahre 1972 losgeschickte Pioneer- 
Sonde (inklusive goldenem Schild mit Kurz- 
beschreibung der Erde) wird mehrere Jahrzehn- 
te später von Außerirdischen abgefangen. Böse, 
gemein und niederträchtig, wie Aliens nun mal 
sind, planen diese sofort die Zerstörung unseres 
Planeten. Durch die ersten wütenden Angriffe der 
sogenannten Keshrans in die Defensive gebracht, 
schicken die Terraner eine einzige mutige Pilo- 
tin los, die kraft ihrer Fähigkeiten alles zum Guten 

wenden soll. Nach einer längeren Intro-Sequenz ,m Inneren eines Computer 
geht es schließlich los - Sie befinden sich im 




»Bugs« präsentieren 



Anflug auf die Freiheitsstatue in Manhattan und schon zeigen 
sich die ersten außerirdischen Gleiter am Horizont. 
»Chaos Control« wurde von Infogrames für Philips Interactive 
Media programmiert, die auch eine CD-iVersion anbieten. 
Das Spiel verwendet die bekannte »Rebel Assoult«-Technik: 
Direkt von der CD-ROM werden Animationen abgespielt, die 
Ihnen ständige Flugbewegungen vorgaukeln. Steuern kann man 
die Aktionen des eigenen Raumschiffs auf seiner vorgegebe- 
nen Bahn nicht. Auch sämtliche Gegner sind Teil des Films, tau- 
chen immer an derselben Stel- 
le auf und verhalten sich jedes 
Mal gleich. Die einzige mögli- 
che Aktion des Spielers ist das 
Zielen per Maus und das Abfeu- 
ern seiner nicht-verbesserungs- 
fähigen Bordwaffe. Bei der Zer- 
störung eines Gegners (hierzu 
genügt meistens ein Treffet 





Auf dem Flagschiff der bösen Außerirdischen wird die Endrunde 
eingeläutet 



wird eine Rauchwolke darübergeblendet - der abgeschossene 
Widersacher verschwindet nicht, sondern vollführt weiterhin 
seine vorgegebene Bewegung. Im Unterschied zu den teils digi- 
talisierten, teils gemalten Szenerien und Gegnern von Rebel 
Assault bestehen bei Chaos Control alle Grafiken aus Vektor- 
objekten. Diese sind zwar abwechslungsreich - vom Compu- 
ter-Bug über HooverPanzer bis hin zum Weltraum-Monster 
wird die ganze Palette moderner Weltraum-Adversarien aus- 
geschöpft - wirken aber oftmals grob und undetailliert. 

Chaos Control bietet vier Missionen (in 
Manhattan, in einem Computersystem, 
im Weltraum und über dem feindlichen 
Flagschiff), die jeweils in etwa drei 
Levels unterteilt sind. Zur Bewältigung 
einer Mission muß die anfängliche 
Schildenergie ausreichen, die sich 
weder durch Aufsammeln irgendwel- 
cher Extras, noch durch Beenden eines 
Teil-Levets auffrischen läßt. Erst nach- 
dem der letzte Abschnitt einer Mission 
geschafft ist und man sich die folgen- 
de Zwischensequenz anguckt, wird 
gnädigerweise der Spielstand gespeichert. Die taktischen Ent- 
scheidungen während der Alien-Jagd beschränken sich aufs 
blitzschnelle Anvisieren des nächsten Gegners, sowie die Dauer 
der Feuerimpulse: Wer mit dem Finger auf der Maustaste bleibt, 
schießt zwar in rapider Folge, darf sich aber schon wenige 
Sekunden später über seinen heißgelaufenen Loser ärgern. 
Außerdem existieren im letzten Level einige Wahlmöglichkei- 
ten, welcher Weg als nächstes abgeflogen werden soll. Nega- 
tiv fiel hierbei im Test auf, daß man auf einem bestimmten Weg 
ohne Vorwarnung das Flagschiff verläßt und den Level wieder 
von vorne beginnen muß. 



Geschafft: Das Mutter- 
schiff der Keshrans 
explodiert. 



jg langer 



Chaos Control versprüht 
anfänglich simplizistischen 
Action- Charme: Ohne mehr als 
die linke Maustaste zu betäti- 
gen, saust man in halsbreche- 
rischen Kurven zwischen Häu- 
serblacks hindurch und 
erwehrt sich Myriaden bunter 
Gegner. Doch nach einiger Zeit 
wird die Dauerballerei ade, 
wesentliche Abwechslung fin- 
det sich im Laufe der vier Mis- 
sionszyklen nicht. Die insge- 
samt sechs Filmsequenzen 
sind zwar überdurchschnitt- 
lich lang, aber nicht immer die 
schönsten. 

Daß über abgeschossene Geg- 
ner einfach ein Rauch-Sprite 
gelegt wird, hat den Pro- 
grammierern zwar die Arbeit 
wesentlich erleichtert, stört 
aber im eigentlichen Spiel. 
Denn einmal geht es mir auf 



die Nerven, bei 352 abge- 
schossenen Gegnern 35 2 mal 
dieselbe Explosion und 
Qualmwolke zu sehen, zum 
anderen verdecken die oft 
noch mehrere Sekunden im 
Bild bleibenden Feindopfer die 
Sicht auf neue Widersacher. 
An vielen Stellen hat man 
keine Chance, rechtzeitig alle 
Gegner zu beseitigen - Ener- 
gieverlust ist hier garantiert. 
Zur gepflegten Mittagspau- 
sen-Ballerei eignet sich das 
rasante Chaos Control aber 
allemal - wenngleich die 
höheren Levels nur durch 
fleißiges Auswendiglernen zu 
bewältigen sind. Ohne das 
bewußt seltene Abspeichern 
hätte man die vier Missionen 
außerdem sehr schnell durch - 
nach etwa 1 2 Levels sieht man 
den Abspann. 




Rote Minen auf rotem Grund 
der Cyber-Hölle 



hen Philips' Interpretation 



Während die wenigen Sprachfetzen innerhalb des eigentlichen 
Spielgeschehens englisch sind (»Good shot!«}, wurden die 
umfangreichen Zwischensequenzen vollständig eingedeutscht. 
Wem die Ballerorgie trotz der Gegnermassen zu einfach anmu- 
tet, kann bei Programmstart einen höheren Schwierigkeitsgrad 
wählen. |la) 



cliaos control 



,*>> *v axt? ,»*» i#> » 



Spiele-Typ Acttonspiel 

Hersteller Philips Interactive Medio 

Co.-Preis DM 100,- 

Kopiersdiutz - 

Anleitung Deutsch; befriedigend 

Spieitext Deutsch; gut (auch 

Sprachausgabe) 
Bedienung Gut 
Anspruch Für Ein Steiger und 

Fortgeschrittene 
Grafik Befriedigend 

Sound Befriedigend 



Freies RAM: min. 4 MByte 

Festplatten platz: - 
CD-Belegung: ca. 200 MByte 

Besonderheiten: Spielstand wird 
abgespeichert, zwei Schwierigkeits- 
grade. 

Wir empfehlen: 486er (min. 66 MHi) 
mit 8 MByte RAM und Maus. 





EIN 

TOLLER 

ABEND. 

BIS ZUM 

SCHLUSS. 

MEHR ALS 155.000 
JUNGE MENSCHEN IM 
ALTER VON 15 BIS 25 
JAHREN VERUNGLÜK- 
KEN JÄHRLICH BEI 
VERKEHRSUNFÄLLEN. 
MEIST NACHTS, AM 
WOCHENENDE. OFT IST 
ALKOHOL IM SPIEL. 
MENSCH, DENK DOCH 
MAL NACHI WENN DU 
GLAUBST ALKOHOL 
GEHÖRT DAZU, DANN 
LASS DIE HÄNDE WEG 
VOM LENKRAD. 



^^^ DEUTSCHE 

VERKEHRS 
WACHTE 

DEUTSCHE VERKEHRSWACHT e. 
„AKTION JUNGE FAHRER': 
53338 MECKENHEIM 



Mystic Computer Parts 



^.JW^«^*^ 



ASUSPCI/I-P54TP4-25S 499, DO DM 

Penlium-BoardZL-Cache 

Mulli 10 , EIDE Controller 



4MBPS/2 


219,00 DM 


4MBPS/2P 


280,00 DM 


8MBPS/2 


479,00 DM 


6 MB PS/2 P 


540,00 DM 


16M.BPS/2 


743,00 DM 


1 SMS PS/2 P 


090.00 DM 


32M.BPS/2 


1.515,00 DM 


32M3PS/2P 


1.756,00 DM 


■ CPU 


S 




AMÜ803V 


239,00 DM 


AMDDX4 


279,00 DM 


Intel DX4 


369,00 DM 


P75 




469,00 DM 


P90 




666.00 DM 


P1QQ 




799,00 DM 


P120 




999,00 DM 


■ MB 


Festplalten eide 


540 


ConCFS540A 


287.00 :;m 


540 


Max7540AV 


296,00 DM 


545 


Sgl3660A 


305,00 DM 


740 


SgtST3740A 


369,00 DM 


850 


ConCFA850A 


349,00 DM 


850 


Max7850AV 


349,00 DM 


850 


SQtST5850A 


409,00 DM 


850 


WDAC2850 


399,00 DM 


1050 


Max71050A 


531, OD DM 


1200 


WDAC31200 


599,00 DM 


1260 


Max71260AV 


555.00 DM 


1300 


ConCFA1300A 


543,00 DM 




Festplatten '.: 


Sl 


730 


Quantum Lighrning 


'Vi': 399,00 DM 


2105 


ConnerCFP2!05s 


1159, DODM 


2100 


QuantumAtlas2.1 
1MBCacheß.5ms 


GB 1449,00 DM 


i Grafikkarten 




D1MB 


CarflexW32PPCI 


195,00 DM 


LilMl: 


CarÜexW32PVLB 


179,00 DM 


LJIMU 


riHL-jp LV.VI B/PU 225,00 DM 


[JlMP. 


Aiiir:er|:)i;ül-i;:PCI 262.00DM 


ulwi; 


CardexW32PPCl 


287,00 DM 


Ü-Vn 


CardexW32PVLB 


287,00 DM 


l'JL'Wt 


IBul.P.DynPCI 


330,00 DM 


l.i;^ ML! 


Hercul.P.DynVLB 


330,00 DM 


D2MB 


WinnerlOOGTrinPCI 359.000M 


iTerratecSüiindharlen 


Gold16SE 


149,00DM 


Gold16 


179,00DM 


Maest 


D18SE 


290,00 DM 


Mfiüsi 


616 


355,00 DM 


Man;-.* 


q32 


539. OD DM 


Wave 


ys1em2MB 


199,00 DM 


' H:nPro4MB 


362,00 DM 


H»iWaveSyslem1MB 


s.«. 


1 Zubehör 




IHM 


-asIerSCS 


160,00 DM 




■JälerBFSC 


271,00 DM 




■ isterFieFLCS 


307,00 DM 


!-..: 


■ isterWCS 


228,00 DM 


■ 


iraslerRCS 


257,00 DM 




■ FarmülaTI 


297,00 DM 


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i.i Extreme 


B9.00DM 



Bestellannahme: 

Tel. 0241 61220 
Fax 0241 61227 
BTX *MYSTIC# 





SPACE QUEST 

Die Well ist schlecht zu intergalaktischen Hausmeistern 
- aber dafür hat man mit ihnen verdammt viel Spaß. 
Das Warten auf »Space Quest 6« läßt sich mit den Oldies 
dieser Adventure- Serie amüsant überbrücken. 



Es gibt Typen, die hat man noch nie 
in seinem Leben gesehen und ver- 
steht sich dann mit ihnen auf Anhieb. 
Als ich im Sommer 1 989 das erste Mal 
die »Two Guys of Andromeda« tref- 
fen durfte, trat genau dieser Effekt ein: 
Die Programmierer Scott Murphy und 
Mark Crowe teilten die Liebe zu Scien- 
ce-fiction-Filmen, Computern und vor 
allem bissigem Humor. Man verbrachte die Messeabende 
kichernd, giggelnd und gröhlend in diversen Las-Vegas-Bars 
und ärgerte Sierras damaligen Pressesprecher Kirk Green mit 
Anspielungen auf etwaige klingonische Vorfahren. Ich bin 
mir sicher, jeder andere Computerspieler hätte den gleichen 
Spaß mit den «Space Quest«-Schöpfern geteilt - ihr kruder 
Humor färbt einfach ab. 

Als Roger Wilco das erste Mal nach einem Nickerchen sein 
Besen kabinett verließ, um den Gang der »Arcada« zu betre- 
ten, ahnten weder seine 
Schöpfer noch Sierras Boß 
Ken Williams, daß die Aben- 
teuer-Serie locker mit dem 
damals unschlagbaren Zug- 
pferd »Kings Quest« mithal- 
ten würde. Das Debüt des 
ko(s)mischen Design-Duos 
erschien 1986, als ein 4- 
MHz-XT, 256 KByte RAM und 
eine EGA-Karte die Freaks zu 
Ehrfurcht nötigten. «Space 
Quest I - The Sarien Encoun- 
ter« war ein offensichtlich 
»Star Wars«-inspiriertes 
Abenteuer und zeigte schon, 
wozu 5cott und Mark in der 
Lage waren: nämlich Lacher 
am laufenden Band zu pro- 
duzieren, ohne dabei die 
Story aus dem Blickfeld zu las- 
sen (mit den Puzzles nahmen 
sie es allerdings nicht immer 
so genau...). Das tat vor allem 
in den Zeiten gut, in denen 
Heroen ausschließlich Prin- 
zessinnen retten durften. Der 





Space Quest V - The Next Mutation 

galaktische Antiheld und Hausmeister Roger Wilco dagegen 
ist ein Loser wie Du und ich. 

»Space Quest II - Vohaul's Revenge« (1987) war im Look 
eine Ecke professioneller, doch spielerisch eher ein Rück- 
schritt. Dafür hatte Erzschurke Vohaul seinen Geist endgül- 
tig aufgegeben (meinten wir zumindest). Es folgten bange 
Monate, doch alles war verziehen, als 1989 »Space Quest 
III - Pirates of Pestulon« auf die Redakteursschreibtische 
plumpste. Roger Wilco hatte eine grafische Frischzellenkur 
hinter sich, dafür war das »Boah, ey!«-System inzwischen 
auf einen 286er mit 1 MByte RAM, Festplatte, VGA und einer 
Adlib-Karte herangewachsen. Nun schallte eine mehrstim- 
mige Melodie aus den Lautsprechern und kleine Geräu- 
scheffekte untermalten die aberwitzigen Szenarien. 
Der volle Durchbruch folgte 1991 mit »Space Quest IV - 
Roger Wilco and the Time Rippers«, der den Umschwung 
auf ein Icon-gesteuertes Menüsystem brachte. Das fette 
Schwein hinter der »Monolith Burgem-Theke werden wir ge- 
nausowenig vergessen wie das Arcadespiel » Astro Chicken « . 
Danach setzte Scott Murphy eine Runde aus: »Space Quest 
V - The Next Mutation« entstand unter alleiniger Regie von 
Mark Crowe; fast gleichzeitig erschien der erste Teil der Serie 
in einer frisch aufgepeppten VGA-Version. 
Netterweise sind nun auf der »Collectors Edition«-CD-ROM 
die ersten fünf Teile versammelt - inklusive eines viel zu 
kurzen Videos über die Macher. (Anatol Locker/hl) 

WUSSTEN SIE SCHON, DASS... 

■ ...Scott Murphy seine Karriere in der Sierra -Poststelle star- 
tete, während Mark Crowe schon vorher für Disney gezeich- 
net hatte? 

■ ...Scott Murphy gerne in den High Sierras auf Bergen her- 
umklettert, wenn er nicht gerade programmiert? 

■ ...Roger Wilco unlängst höchstpersönlich in Sierras Compu- 
serve-Forum auftrat, um dort ein Interview zu geben? 



V 



or wenigen Seilen ging der Testteil von PC Player zu Ende. Hier 
besprechen wir jeden Monat die Spieleneuheiten; kritisch, aber 
objektiv. Jedes Spiel wird von einem Redakteur getestet, der sich 
mit dem betroffenen Genre besonders gut auskennt. Bei »PC Player 
Unplugged« ziehen wir ausnahmsweise den Stöpsel aus diesem Regel' 
Pool. Hier gibt jeder Tester mit einer »Alter- 
nativ-Privatwertung« von 1 (Buh!) bis 5 
(Jubel!) an, wie sehr ihn die einzelnen Pro- 
gramme dieses Monats persönlich interessie- 
ren. Eigenarten sind auf dieser Seite gestat- 
tet; ein Sportspiel-Hasser darf z.B. auch ein 

TITEL 



objektiv gesehen gutes Fußballprogramm schlecht finden. Sinn und 
Zweck der Übung: Keinesfalls eine Konkurrenz zur Gesamtwertung, 
sondern zusätzliche Orientierungshilfe. Wer einen »Lieblingstester« 
hat, kann sich hier über dessen Geschmack informieren - auch wenn 
ein anderer Redakteur den Artikel schreibt. 




1830 


•• 


•• 


*••• 


• 


Alex Dampier Hockey 


* 


• 


• 


• 


BlING 


• 


• 


•• 


• 


BLOOD bowl 


•• 


*•• 


••*• 


••• 


Brett Hüll Hockey 


••• 


•• 


•• 


•• 


Choas Control 


•• 


•• 


••• 


•• 


Civil war 


•• 


•• 


••• 


•• 


Flight Simulator 5.1 


• 


••• 


•• 


•• 


Gazillionaire 


•• 


•• 


••• 


•• 


Hardball 4 


••• 


*• 


••• 


••* 


Meister, Der 


••• 


• 


• 


• 


Perfect General 2 


•• 


••• 


•••• 


•*• 


Picture Perfect Golf 


••• 


• 


• • 


•• 


Prisoner Of ICE 


••• 


••• 


•••• 


•••* 


Sim Tower 


•••• 


•••• 


••• 


••• 


Spectre VR CD 


•• 


•••• 


•• 


•• 


Star Trek Next Generation 


•••• 


•*••• 


*•• 


••• 


Terminal Velocity 


•• 


••• 


*•• 


••• 


Virtual Pool 


•••• 


•••• 


•*• 


•••• 


vollgas/Full Throttle 


•••• 


••• 


•••• 


•••• 


Warriors 


•• 


•• 


••• 


••••• 


Zorro 


* 


• 


• 


• 



Bug Report +++ Bug Report ♦++ Bug Report + + + Bug Report + + + Bug Report + + + Bug Report 



Outpost, Wing Commander 3, 
Descent - vornehmlich erwischt 
es zur Zeit die Weltraum-Spiele, 
wenn Bughunter auf die Jagd 
nach Programmfehlern gehen. 





o 



PC Player berichtet in seiner festen Rubrik »Bug Report« 
über die akuten Fehler, deren Lösungen und Methoden, 
wie Sie Ihre Spiele fehlerfrei bekommen. Wenn Sie Tips oder 
Anregungen haben oder selber Opfer eines Bugs sind, schrei- 
ben Sie bitte an den DMV Verlag, Redaktion PC Player, »Bug- 
Report«, Gruber Str. 46 a, 85586 Poing. E-Mails erreichen 
uns unter bugs@pcplayer.mris.compuserve.com. 

Warten auf Outpost 

Zu früh gefreut haben sich Sierra- Kunden, die in der April- 
Ausgabe der Sierra-Zeitschrift »Interaction« (nur in USA 
erhältlich) auf die lange versprochene 1 .5-Versian von »Out- 
post« aufmerksam gemacht wurden. Der Zeitplan wurde wie- 
der mal gekippt und auch Ende Mai war der Outpost-Patch 
nicht erhältlich. Jüngsten Gerüchten nach arbeitet Program- 
mierer Bruce Balfour nicht mehr für Sierra, was die Arbeiten 
am Patch erschwert. Sierra hat das Projekt aber immer noch 
nicht aufgegeben. 

Es häufen sich Berichte über Inkompatibilitäten zwischen 
»Wing Commander 3« und den Mitsumi -IDE- Laufwerken FX- 
400 und FX-300. Das Problem liegt allerdings offensichtlich 
nicht am Spiel oder am Laufwerk, sondern an den verwen- 
deten E-IDE-Controllern. Bei man- 
chen PCs kann das Mitsumi mit der 
aktuellen Treiberversion nicht korrekt 
am »Secondary Controller« ange- 
sprochen werden. Es schleichen sich 
dann immer wieder falsche Bytes in 
den Datenstrom der CD ein. Läsen 
läßt sich das Problem, wenn das 





Laufwerk als zweite Festplatte am »Primary Controller« ange- 
schlossen wird. Außerdem will Mitsumi das Problem mit einem 
Treiberupdate in den Griff kriegen. Einige Leser berichten 
auch, daß die Lesefehler nicht mehr auftreten, wenn der DOS- 
Treiber EMM386 nicht geladen wird. 

Allianz mit dem Fehler 

Kurz nach der Veröffentlichung von Jagged Alliance ist ein 
Patch auf Version 1.11 erschienen, der rund 40 Detail-Ver- 
besserungen sowie Bug-Beseitigungen bietet. Erste-Hilfe- und 
Werkzeugkästen können nun kombiniert werden, so daß aus 
z.B zwei halb verbrauchten wieder ein neuwertiger wird. Ein 
Mechaniker repariert nun alle Gegenstände in einer Tasche, 
nicht nur einen. Wasserflaschen verschwinden nicht mehr, 
wenn sie leer sind, und werden jeden Morgen automatisch 
neu gefüllt. Ein als Doktor arbeitender Söldner kann seiner- 
seits von einem besseren Mediziner verarztet werden. Die 
Anzahl der arbeitswilligen Eingeborenen sinkt im späteren 
Spielverlauf, um den Strategiepart interessanter zu machen. 
Söldner, die lange für einen Auftraggeber gearbeitet haben, 
beschweren sich weit weniger häufig über ihre Entlassung, 
als vorher. Erste- Hilfe- Leistende erholen sich nun beim Ver- 
arzten etwas, anstatt dadurch zu ermü- 
den. Die Computersöldner feuern nicht 
mehr gleichzeitig und haben auch keine 
Probleme, durch offene Türen zu 
schießen. Auch das Bombenlegen war 
in Version 1 .0 teilweise fehlerhaft, nun 
stimmen die Animationen, funktions- 
tüchtige Sprengladungen gehen jetzt 
tatsächlich hoch und im Echtzeit-Modus 
erfolgt die Detonation in kürzerer Zeit. 
Insgesamt verbessert sich die Spielbar- 
Iceit von Jagged Alliance durch die 
Änderungen, die Bug-Fixes beseitigen 
diverse kleine Ärgernisse. 



Spielerische Mängel 
wurden bei Jagged 
Alliance in der Ver- 
sion 1.1 1 beseitigt 



n Weltall; Der lange versprach. 



Outpost-Update läßt weiter 
auf sich warten. 



Höhlendrama in Super VGA 

Update-Probleme gab es bei »Descent«. Ein Patch auf Ver- 
sion »1 .4« machte zwar im April die Runde, doch dieser nicht 
offizielle Update hatte nicht nur positive Effekte. Unter ande- 
rem bietet Descent 1 .4 zuschaltbare Super-VGA-Grafik, bes- 
seren Netzwerk-Support (jetzt auch über Router hinweg) und 
direkten Support der 3D-Max-Brille (siehe Test in letzter Aus- 
gabe). Außerdem wurde der Schwierigkeitsgrad der End- 
gegner etwas gesenkt. Allerdings läuft diese neue Version auf 
einigen PCs nicht mehr stabil; ein offzieller 1 .5-Update wird 
deswegen in den nächsten Tagen erwartet. (la/bs) 



Inserentenverzeichnis 




Althoff Computerspiele 


125 


Arctic Soft 


107 


Astat Media 


77,79 


Bachler Computer 


95 


Bomico 


21,39 


Brinkmann Niedermeyer 


115 


Call and Play 


137 


CDV Software 


101 


Coktel Vision 


46/47 


COREL Corporation 


19 


CPS Heidak 


91 


Cross Computersystem 


69 


Cybersoft- Versand 


145 


DMV Vertrieb 


153 


Electric Arts 


9, 10, 11 


Electronic Games 


151 


Fleckenstein/Magic 


141 


GALAXY 


103 


Game Express 


133 


Game It! 


111 


Game Line 


123 


Gamers 


125 


Groß Electronic 


95 


Hewlett Packard 


168 


Highway to Hell 


53 


Hint Shop 


115 


Hübner Direkt Versand 


135 


Infogrames Entert. 


45 


JE Computer 


97 


JES Software 


103 


Jöllenbeck 


129 


Joysoft 


49 


KaroSoft 


139 


KröGer 


141 


Media Point Vertrieb 


15 


Micro Fun 


115 


Microprose 


28/29, 57 


Mindscape Internat. 


167 


Miro Computer 


71 


Multimedia Soft 


135 


Multimedia am See 


123 


Mystic Computer Parts 


119 


OKAY Soft 


75 


Panasonic Deutschland 


25 


PC FUN 


125 


Power Station 


129 


Press Any Key 


41 


Profi Vertriebs 


139 


Roskoden 


133 


Rotstift 


81 


Sierra/Coktel 


59 


Soft & Sound 


159 


Softgold 


55 


SOFTSALE Versand 


60/61 


Software Corner 


75 


Terra Tee Electronic 


51 


Tollhouse 


115 


Topshare 


141 


Traumfabrik 


93 


Versand 99 


37 


Virgin Interactive 


2,27 


Vision 


133 


Warner Interactive 


33 


Weco Soft & Hardware 


113 


Wial Versand Service 


109 


Teilbeilage: 1&1 Direkt; DMV-Verlag; Starcom 




GameLine AG 

Usterstrasse 57 

CH-8600 Dübendorf 

Tel. 01 / 822 11 61 

Fax 01 / 822 1 1 66 

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88045 Friedrichshafen 

Telefon 07541/72290 



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langweilig; wo bleiben die Walküren? Als 
Plastikgöttin rennen Sie durch's neue Share- 
ware-Jump'n-Run. 

In dieser Ausgabe stellen wir ihnen ein kurzweiliges Jump'n 
Run mit einer Göttin als Hauptperson vor. Außerdem 
besprechen wir einen Action-Flugsimulator sowie einen 
ansehnlichen Boulder-Dash-Clone für Windows. 

Vinyl Goddess of Mars 

Mit dem Charme eines trashigen B-Movies präsentiert sich die 
notgelandete Vinylgöttin vom Mars: Eine in rotes Plastik 
gepackte weibliche Spielfigur hopst Staubwälkchen hinter- 
lassend durch ein typisches Jump-and-Run, auf der Jagd nach 
möglichst vielen Punkten. Zur Abwehr verschiedener Geg- 
nerarten muß sie neben Heiltränken auch Extrawaffen ein- 
sammeln: Messerchen, Molotow-Coktails oder durchschlags- 
kräftige Wurfsterne. Die Heldin kann sich ducken, klettern 
sowie nach oben und unten schauen. 
Die einzelnen Levels sind über eine zweidimensionale Karte 
verbunden, auf der unsere Pixelgöttin von Schauplatz zu 
Schauplatz stiefelt. Innerhalb eines Levels gibt es viele ver- 
steckte Gänge und Geheimräume, die z.B. durch Fensteröff- 
nungen in ansonsten massiven Gesteinswänden angedeutet 
werden. Wer an die richtige Stelle springt, darf sich über mas- 
senweise Bonuspunkte oder eine neue Waffe freuen. Außer- 
dem findet man Sprungfedern, schwebende Plattformen, Hän- 
gebrücken und Schilder, die als Continue- Punkte dienen - 
beim Ableben geht's dann an dieser Stelle weiter, anstatt am 
Anfang des Levels. Der Spielstand kann zudem gespeichert 
werden; drei Schwierigkeitsgrade beeinflussen den Fiesheits- 
grad der Monster. 

Obwohl es das technisch solide Programm eigentlich gar nicht 
nötig hätte, wirbt es mit einem gar ausgebufften Kniff um die 




Gunst pubertierender Jung-Spieler: Der registrier- 
ten Version liegt ein Poster bei, auf dem die knap- 
pe Plastikuniform der Pixelheldin am lebenden 
Objekt zu bewundern ist. Außerdem erhält der sol- 
cherart amorisierte Käufer zwei weitere Episoden 
mit neuen Grafiken und Gegnern. 



VINYL GODDESS OF MARS 



Jump-and-Run 



Läuft unter: 
Sprache: 



MS-DOS 
Englisch 



i. 3 MByte Vollversion: 30 US-Dollar 




Schutz eines Tankers - hoffentlich rasen v 
Luftminen oder Flak-Geschosse! 



r nicht gerade jetzt in 



Molotow-Coktails gegen Ekel-Pflanze 



Plastikgöttin weiß 
sich zu wehren 



Eigentlich wollten die beiden Studenten Markus Zajc und 
Gerald Boogaart nur eine 3D-Engine schreiben, doch plötz- 
lich hatten sie einen Flugsimulator fertiggestellt. »Ace« bietet 
eine für Shareware- Verhältnisse extrem gute Grafik, die aber 
aufgrund fraktal berechneter und texturverschönerter Hügel- 
landschaften nur auf schnellen Rechnern richtig flüssig läuft. 
Als Minimalkonfiguration wird deshalb ein DX2-66 empfoh- 
len, zur Not schaltet man stufenweise die grafischen Details 
herunter. 

Eine Hintergrundgeschichte gibt es nicht, es geht schlicht um 
die Erfüllung mehrerer Missionen wie z.B. Zerstören von Bo 
deninstallationen. Zu diesem Zweck stehen acht verschiede 
ne Waffen zur Verfügung, so dienen Laser und Phaser zu 
Bekämpfung fliegender Feinde, Kanonen und Bomben wer 
den gegen Bodenobjekte eingesetzt. Da Sie eine Art Raum- 
schiff steuern, müssen Sie sich ums Flugverhalten wenig Sor- 
gen machen: Brav bleibtdie Maschine in der Luft stehen, pro- 
blemlos werden Kurven und Loopings geflogen, nur de 
Kontakt mit dem Erdboden oder anderen Hindernissen sol 
ten Sie tunlichst vermeiden. Ein ständig eingeblendeter Radar- 
schirm zeigt in der Nähe 
befindliche Ziele, außer- 
dem sind zwei verschie- 
dene Außenansichten 
möglich. Der Blick von 
oben aufs eigene Schiff ist 
vor allem zum Landen und 





Bei geteiltem Bildschi 
gegeneinander 



agieren zwei Spieler mit- oder 



gezielten Bombenwerfen geeignet. 

Per Splitscreen- Funktion spielt man zu zweit an einem Com- 
puter und kann sich nach Herzenslust abschießen. Ace über- 
zeugt aber vor allem mit seiner rasanten Action und schönen 
Grafik. Letztere bietet nicht nur detaillierte Gegner, sondern 
auch tiefe Schluchten, Straßen und durchsichtige Wolken. 

ACE 

Genre: Actionspie! Läuft unter: MS-DOS 

Hersteller: Markus Zajc Sprache: Deutsch/ Englisch 

Festplatten platz: ca. 2,5 MByte Vollversion: 30 Mark 



Six Feel Under 




Einige Levels von Six Feet Under 
labyrinth artig aufgebaut 



Der Klassiker »Boul- 
der Dash« ist nicht tot- 
zukriegen - seit Jah- 
ren graben kleine 
Männchen in diversen 
Kopien des Klassikers 
tiefe Gräben, weichen 
herabfallenden Fels- 
brocken aus und klau- 
ben möglichst viele 
Schätze zusammen. 



»Six Feet Under« (steine besonders spaßige Windows-Umset- 
zung des Uraltspiels. Die ersten Levels präsentieren sich als 
betont einfach und führen in die verschiedenen Mechanismen 
ein: Extrazeit erwerben, Felsbrocken verschieben, Gegner 
bekämpfen, vor einbrechender Lava fliehen und Bomben 
legen bzw. werfen. 

Jeder Level hat einen Buchstabenkode, mit dem man nach 
Verlust seiner Bildschirmleben direkt in die erreichte Spielstu- 
fe zurückkommt. Ziel ist es jeweils, eine bestimmte Anzahl von 
Kristallen einzusammeln und den Ausgang zu erreichen. Also 
gräbt man sich hurtig durch das Erdreich, muß sich aber vor 
Kettenreaktionen in Acht nehmen: Wird z.B. der Unterbau 
eines Felsbrockens beseitigt, kommt er ins Rollen und macht 
somit weiteren Steinen Platz. Andererseits kann man durch 
Gesteinslawinen störende Gegner beseitigen. (la) 

SIX FEET UNDER 

Genre: Geschicklichkeitsspiel Läuft unter: Windows 
Hersteller: EnQue Software Sprache: Englisch 
Festplattenplatz: ca. 1,5 MByte Vollversion: 15 US-Dollar 



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Test: »500 Nations« 



o 




IWMAMU 



Daß Kevin Costner sich für 
die Geschichte der Indianer 
interessiert, weiß man spä- 
testens seit dem Film »Der 
mit dem Wolf tanzt«. Eine 
ernsthafte Dokumentation 
von Kevin Costner über die- 
ses Thema gibt es in Form 
von sechs Video-Kassetten 
zu kaufen - oder als neues 
Microsoft-CD-ROM. 



icrosofts »500 Nations« ist eine 
Dokumentation über die Ureinwoh 
ner von Amerika, die Indianer. Rund 
500 Stämme gab es auf dem 
Kontinent; jeder hatte eine 
eigene Kultur. Damit hatte es 
ein Ende, als die Spanier 
begannen, die neue Welt zu 
»zivilisieren«. Bis heute sind 
die Indianer Fremde in ihrem 
eigene Land. 

Technisch gesehen ist die CD 
»500 Nations« eine Zusam- 
menstellung von Zeichnun- 
gen, Interviews, Filmsequen- 
zen und Computer-Anima- 




ln kleinen Videofenstern bestreitet Kevin Costner 
seine Auftritte 



tionen aus Kevin Costners gleichnamiger Video- 
Dokumentation. Wie es sich für ein Multimedia-Produkt 
gehört, ist das Ganze mit Filmen und Sounds aufpoliert. Hier 
ein Schalterchen gedrückt, und man hört wie ein Duwamish- 
Indianer über den Ursprung seines Landes philosophiert. Dort 
auf eine Schrift geklickt, und ein Original-Zeitungsausschnitt 
über den Angriff General Custers am »Little Big Hörn River« 
wird eingeblendet. Bilder, Filme und Sound-Untermalung sind 
äußerst professionell gemacht; nach kurzer Zeit möchte man 
überhaupt nicht mehr aufhören, sich durch die Verzweigun- 
gen der Menüs zu klicken. 
Wie bei dem Hilfesystem 
von Windows lassen sich 
die Schritte durch die 
Menüs zurückverfolgen. 
Als kleinen Gag gibt es 
außerdem eine Galerie 
mitl 9 Bildern, die man sich 
als Windows-Desktop-Hin- 
tergrund exportieren kann. 
Wer nicht thematisch vor- 



126 




gehen möchte, klickt auf die »Random«- 
Taste und bekommt zufällig einen Abschnitt 
präsentiert. 

Gar nicht so einfach ist es dagegen, eine 
interessante Passage, die man einem 
Bekannten zeigen möchte, in dem Gewim- 
mel der Menüs wiederzufinden. Einen 
großartigen Tiefgang der Informationen 
darf man ebenfalls nicht erwarten, dafür ist 
dank Videos und Sound eben doch zu wenig Platz auf der 
prall gefüllten CD. Und außerdem muß man schon recht gute 
Englisch-Kenntnisse besitzen, um die Geschichten verstehen 
zu können: Bisher 
gibt es das Ganze 
nur in englischer 
Sprache. Micro- 
soft denkt im 
Moment über eine 
eingedeutschte 
Version nach. 
Wer die Sprach- 
barriere nicht 
scheut und sich für 
die Geschichte der 
Indianer-Stämme 
interessiert, für 
den ist dieses CD- 
ROM-Nachschla- 
gewerk ein Muß. 

M 





■ Super VGA 


■ Soundblaster 


J SoundWirciei Ptfi 


J General MIDI 


j CD- Audio 


JDOS 


■ Windows 


Empfohlen: 


486er (min. 33 MHz), 




8 MByte RAM und Maus. 


Programm-Typ: 


Indianer- Dokumentation 


Herstellen 


Microsoft 


Ca.-Preis: 


DM 100,- 


Festplatte: 


- 


CD-ROM: 


ca. 6S0 MByte 


Anleitung: 


Englisch; befriedigend 


Pragrammle xt: 


Englisch; schwer 


Sprachausgabe: 


Englisch; sehr gut 


Grafik: 


Gut 


Sound: 


Gut 


Bedienung: 


Sehr gut 


GESAMTWERTUNG 






PC PLAYER 7/9S 



interactive herbie secrets of stargate around hollpood 



Was macht ein Musiker, wenn er durch seine 
Songs olleine nicht den gewünschten Erfolg 
findet? Klar, er dreht ein tolles Video, gibt viele Inter- 
views und veröffentlicht ein CD-ROM, um im Zuge 
der allgemeinen Multimedia-Hysterie Publicity zu 
gewinnen, 

»Herbie« ist ein solcher Fall. Zu seiner neuen Maxi- 
CD »Right Type of Mood« ließ er ein Programm 
basteln, mit dem Sie sich etwas mehr mit dem guten 
Herbie beschäftigen sollen. 
Sie stehen anfangs auf einem dunklen Gang und 
fragen sich, was eigentlich von ihnen erwartet wird. 
Also klicken Sie mal zaghaft in eine Ecke und plötz- 
lich sehen Sie ein neues Bild. Derart ermutigt klicken 
Sie ouf die Tür und gelangen in einen Raum, wo Sie 
sich entweder Herbies Video ansehen, den Künstler 
interviewen oder die Remixes von »Right Type of 
Mood« hören dürfen. Das Interview umfaßt einige 
Fragen der Marke »Wie entspannst Du Dich?« oder 
»Hast Du Vorbilder?«, die Herbie müde nuschelnd 
beantwortet. 

Fazit; Fanatische Herbie-Fans mögen sich über die- 
sen Bonus zur normalen Audio-CD freuen, die Spie- 
ler unter uns sollten sich die CD aber höchstens 
wegen der Musik kaufen - »Herbie Interactive« ist 
so wenig interaktiv wie die Hitparade und optisch 
weniger attraktiv als Dieter Thomas Heck. (fsj 



* 


interactive herbie 










■ Super VGA 


■ Soundblaster 


■ Soundblaster Pro 


_j General MIDI 


■ CD-Audio 


jDOS 


■ Windows 


Empfohlen: 486er (mi 


. 50 MHz) mit S MByte RAM, 


Maus. 




Programm-Typ: 


Interaktive Musik-CD 


Hersteller: 


BMG Interactive 


Ca.-Preis: 


DM 20, - 


Festplatte: 


iq. 5 MByte 


CD-ROM: 


ca. 265 MByte 


Anleitung: 


Englisch; ausreichend 


Programmtext: 


Englisch; befriedigend 


Sprachausgabe: 


Englisch; befriedigend 


Grafik: 


Ausreichend 


Sound: 


Befriedigend 


Bedienung: 


Befriedigend 


GESAMTWERTUNG 


■£^*2^^J 



oland Emmerichs jüngster Kinofilm »Stargate« 
glänzt zwar nicht unbedingt mit logischer Hand- 
lung oder inhaltlicher Glaubwürdigkeit, doch die 
Pyramidensequenzen und Speiialeffekte können 
sich sehen lassen. Kein Wunder olso im Zeitalter des 
Merchandising, daß die PC-Gemeinde nun mit 
einem Nachzieher auf CD-ROM beglückt wird. Der 
Computer-Sternreisende startet im Inneren einer 
Pyramide und bewegt sich in rudimentärer Adven- 
ture-Manier umher. Bildschirmfüllende Gegenstän- 
de deuten auf Stellen hin, die sich genauer durch- 
stöbern lassen. So wurden rund 700 Illustrationen 
aus dem original Storyboord eingescannt, anhand 
derer man die Entstehung des Streifens verfolgen 
kann. Außerdem sind 400 Fotos enthalten, sowie 
einige Infos über die Film-Crew - inklusive spora- 
disch auftretendem Farbpaletten-Bug. 
Weniger gelungen sind die zahlreichen Vi- 
deoschnipsel; kleines Format, unbarmherzige 
Schnitte und oftmals fehlender Begleitton hinterlas- 
sen statt dem beabsichtigten »Behind the Scenes«- 
Feeling einen »Hinter dem Mond« -Nachgeschmack. 
Die Interview-Sektion deutet einen Hauch von Inter- 
aktivität an, da man eigenhändig Fragen anklickt, 
die dann per Kurzvideo beantwortet werden. Trotz 
des moderaten Preises ist die CD nur für Fans von 
Stargate empfehlenswert, (la) 



H secrets ofstarpte 





■ Super VGA 


■ Sound b loste r 






■ Windows 


Empfohlen: 486er (min. SD MHz), 8 MByte RAM, 


Maus. 




Programm-Typ: 


Film-Information 


Herstellen 


Campton 's NewMedia 


Ca.-Preis: 


DM 60,- 


Festplatte: 


- 


CD-ROM: 


ca. 600 MByte 


Anleitung: 


- 


Programmtex 1: 


Englisch; schwer 


Sprachausgabe: 


Englisch; ausreichend 


Grafik: 


Gut 


Sound: 


Ausreichend 


Bedienung: 


Gut 


GESAMTWERTUNG 


■ _J^^_ 




»^ii^F 



igenriich müßte das CD-ROM ja »Over Hol- 
lywood« heißen, denn im Intro besteigen Sie 
einen Hubschrauber, der Ihnen die Metropole Los 
Angeles aus der Luft zeigt. Der Pilot fliegt Sie auf 
Wunsch zu etwa 20 Plätzen, die mit einem Video- 
clip präsentiert werden. Die Clips sind leider wenig 
aussagekräftig: Entweder sieht man einige Gebäu- 
de unscharf aus der Luft oder Werbefilmchen einer 
Filmfirma z.B. für »Stargate« oder »Batman 
Retums«, was nur minimalen Informationscharakter 
hat. Richtig hinter die Kulissen blicken Sie nur sel- 
ten; Der Clip über die »Warner Bros. Studios« zeigt 
lediglich ein Schild, laut dem nicht autorisierte Per- 
sonen gefälligst draußen bleiben sollen... 
In einem zweiten Progrommteil bietet Around Hol- 
lywood eine Art LA.-Reiseführer. Auf einer sehr gro- 
ben Karte werden 100 »Hot Spots« gezeigt: Teure 
Hotels, teure Restaurants und die Häuser einiger 
Stars. Das Adressenregister gibt Ihnen über 1000 
weitere Einträge, die aber nur Telefonbuchcharak- 
ter haben; Was in Hotels, Restaurants und Nacht- 
clubs so geboten wird, müssen Sie schon selbst her- 
ausfinden. Das praktischste an dieser CD ist eigent- 
lich die kondensierte Fassung des Adressregisters, 
welche als Booklet beiliegt- Falls Sie in LA. an einer 
Straßenecke stehen und gerade keinen CD-Laptop 
zur Hand haben. (bs) 



around hollpood 







Programm-Typ: 

Hersteller: 

Ca.-Preis 

Festplatte: 

CD-ROM: 

Anleitung: 



Sprachausgabe: 

Grafik: 

Sound: 



[min. 33 MHz), 8 MByte RAM, 



Reiseführer 

T+M Multimedia /Virgin 

DM 100,- 

cu. 1 MByte 

ca. 500 MByte 

Deutsch; gut 

Deutsch; gut 

Deutsch; gut 

Befriedigend 

Befriedigend 

Ausreichend 



GESAMTWERTUNG: 



Test: Rossipaul Filmlexikon 




Filmlexika auf CD-ROM waren bis- 
lang eine Domäne für Kino-Fans mit 
Englischkenntnissen. Eine neue deut- 
sche Alternative zu »Cinemania« 
macht sich gleich auf sechs CDs breit. 



Datei Bearbeiten Lesezeichei 



Fitm-Lexifcnn - Science Fiction u 



Inhalt | laden |Zurücfc | Buhei [Suchen | 



Die Armee der Finsternis 



Falls man ein CD-ROM zum Thema »Kinofilme« 
sucht, führte bisher kein Weg am Referenzpro- 
gramm »Cinemania« von Microsoft vorbei. Proble- 
matisch ist allerdings, daß gute Englischkenntnisse 
Pflicht sind, da es von diesem Titel keine übersetzte 
Version gibt. Abhilfe will Rossipaul mit seinen neuen 
Filmlexika auf CD-ROM schaffen, die zu den Gen- 
res Komödien, Science-fiction, Action, Abenteuer 
und Erotik erschienen sind. Abgerundet wird die 
Palette miteinerCDzu Thrillern und Krimis. Auf jedem 
CD-ROM finden sich ca. 500 kurze Inhaltsangaben 
zu Filmen des jeweiligen Genres, dazu kommt fast 
immer das Titelbild der Videokassette. Zusätzlich gibt 
es Szenenfotos zu zahlreichen Filmen und ca. 30 Videoclips, 
die meist den Kinotrailer zeigen. 

Stellvertretend für die gesamte Reihe wollen wir das Filmlexi- 
kon »Die erfolgreichsten Science-fiction- und Horrorfilme« 
etwas genauer unter die Lupe nehmen. Vom Hauptmenü kann 
man direkt in das Titel- oder das Videoverzeichnis springen. 
Sind im Titelverzeichnis alle Filme in alphabetischer Reihen- 
folge zu finden, so listet das Videoverzeichnis nur diejenigen 
auf, zu denen ein Filmausschnift vorliegt. Ein Klick auf einen 
Titel bringt dem Benutzer die gewünschten Informationen: 
Neben der schon angesprochenen kurzen Zusammenfassung 
und dem Coverfoto enthält ein Eintrag auch Angaben übei 
Regisseur, Hauptdarsteller, Entstehungsjahr, Laufzeitund FSK 
Altersfreigabe. Außerdem werden Anbieter, Bestellnummei 
und empfohlener Preis des Kaufvideos aufgelistet. Ein Fi! 
symbol in der oberen Bildschirmzeile weist auf etwaige S2 
nenfotos oder gar Filmausschnitte hin. Auch der Originaltitel 
wird angezeigt und sorgt 
so manches Mal für Hei- 
terkeit. Wußten Sie zum 
Beispiel, daß der finnische 
(!) Streifen »Army of Zom- 
bies« im Original »Kadun- 
lakaisiat-Kuutamosonaatti 
2« heißt? 

Die Filmauswahl weiß zu 
überzeugen. Natürlich ist 
sie nicht so umfassend wie 
beim großen Bruder Cine- 
mania, aber die entspre- 




können, muß er es mit der 
fürchterlichsten Horde von Untoten 
aufnehmen - der Armee der 
Finsternis! Und angesichts solcher 



NSTERNIS 



Zu einzelnen Film 



1 gibt e 



n Videoclip zu sehen 




Die Index- Funktion sorgt für Überblick 



chenden Genres werden zufriedenstellend abgedeckt. Eine 
Kritik von Kino-Gurusä la Roger Ebert oder Hinweise auf ver- 
liehene Oscars sucht man allerdings vergeblich. Auch ist man- 
che Beschreibung reichlich reißerisch und oberflächlich gehal- 
ten. Beispiel Star Trek II; »Der Anführer ist Khan, ein wirrer 
Tyrann, geschädigt durch Genmanipulation. Khan greift die 
Enterprise an und beschädigt sie schwer, es ist fast ausweg- 
los!« Ist ja schlimm... 

Eine Index- Funktion hilft bei der Suche: So können Regisseu- 
re, Darsteller und natürlich auch ein Filmtitel (original/ 
deutsch} eingegeben werden. Das Lexikon nutzt den Multi- 
media-Viewer, welcher zusätzlich zu Such- und Sprungfunk- 
tionen das Einbin- 
den von Bild und 
Ton ermöglicht. 
Leider gibt es auch 
Filme, zu denen 
man außer ein 
bißchen Text nichts 
geboten kriegt. 
Das mag bei ech- 
ten Gurken ja an- 
gehen, aber wenn 
ein Kultfilm wie 
»Blade Runner« 
noch nicht mal ein 
Videohüllencover 
spendiert be- 
kommt, ist das 
schon schade, (ro) 



H rossipaul filmlexihon 


jVGA 


■ Super VGA 


■ Soundblaster 


_l Soundblaster Pro 


J General MIDI 


J CD-Audio 


JDOS 


■ Windows 


Empfohlen: 486er (min. 33 MHz), 8 MByte RAM 


und Maus. 




Programm-Typ: 


Filmlexikon 


Hersteller: 


Rossipaul 


Ca. -Preis: 


DM 50,- pro CD 


Festplatte: 


cd. 1,5 MByte 


CD-ROM: 


<a. 500 MSyte 


Anleitung: 


Deutsch; befriedigend 


Programmteilt: 


Deutsch; gut 


Sprachausgabe: 


- 


Grafik: 


Befriedigend 


Sound: 


Befriedigend 


Bedienung: 


Befriedigend 


GESAMTWERTUNG 


= soK 



\ 



»SIS» 



Qualität hat einen Namenl 




Empf. VK 



4 Rapid Action Buttons 

(game dependent) 
X-YAxis Tunings 
Rotary Throttle Control 
Ergodynamic Flightstick 
Bundied with Honey Bee 

Cal/bration Software 
Detachable Flightstick 




+ Rapid Action Buttons 
8 - Way Superswitch 
Selectable Button Conti gurations 

for 'Single-Shot' and / or 'Turbo-Hre' 
Bundled with Free Honey Bee Testing Software 



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.7* 



Test: »Merlan screen München« 



o 



OKTOBERFEST ZUN EINSCHLAFEN 



Wer die Weltstadt mit Herz besucht, 
kann künftig den kostbaren Reisefüh- 
rer von Merian im heimischen Regal las- 
sen. Schleppen Sie statt dessen die 
interaktive Version samt Notebook und 
CD-ROM-Laufwerk durch den Urlaub! 

Mitglieder der geistigen und kulturellen Elite haben 
stets einige Ausgaben der »Merian« -Reihe unauf- 
fällig, aber gut sichtbar im Wohnzimmer stehen. Die 
edlen Städteführer bezeugen, daß der Besitzer ein 
Reiseziel nicht im typischen Touristen -Sprint, son- 
dern mit Muße und viel Interesse für Hintergründe, 
Geschichte und Eigenheiten besucht. Wer mit der 
gleichen Erwartung an die CD- ROM- Version geht, 
wird wohl eher enttäuscht sein. Sie bietet vor allem 
handfeste Informationen über Sehenswürdigkeiten, 
Hotels und Geschäfte in München, die man schnell 
und ohne literarische Schnörkel abrufen kann. Die 
Beschreibungen sind denkbar kurz. Der Wert des 
Programms besteht in einer digitalen Straßenkar- 
te mit Suchfunktion und einer ausführliche Datenbank. 
Wie es sich für ein interaktives Medium gehört, gibt es im Rei- 
seführerteil keine langen Artikel, die man am Bildschirm lesen 
muß, sondern mundgerecht aufbereitete Häppchen. Die 
Beschreibung der historischen Sehenswürdigkeiten ähnelt 
daher einer stichwortartigen Aufzählung mit kurzen ver- 
bindenden Sätzen. Per Hyperlink gelang man vom Stichwort 
»Neue Pinakothek« zur Info-Karte, die das Museum kurz vor- 
stellt, die komplette Adresse samt Telefonnnummer sowie die 
Öffnungszeiten nennt. Dank der eingebauten Straßenkarte 
zeigt der digitale Merian sogar, wo sich das Gebäude genau 
befindet. Druckt man die Seite aus, erhält man einen indivi- 
duellen Führer, den man gut mitnehmen kann. 
Die Tücken des Mediums erlebt, wer beispielsweise im »Hil- 
ton« logieren möchte. Gibt man den Suchbegriff direkt ein, 
findet das Programm kein Hotel dieses Namens, obwohl es 
gleich zwei davon gibt. Der Grund: Die Hotel-Paläste sind 
völlig korrekt als Park- und City-Hilton vermerkt aber eben 
nicht als Hilton, weshalb die Datenbank sie nicht findet. Daß 
ein potentieller Gast die Feinheiten der Namensgebung nicht 
kennen könnte, kam dem Programmierteam offenbar nicht in 
den Sinn. Und daß man bei der Gastronomie nicht nach dem 
Kriterium »Biergärten« selektieren kann, ist beim Thema 
München ein echter Lapsus. 

Über öffentliche Verkehrsmittel schweigt sich der interaktive 
Merian hartnäckig aus. Tips und Informationen zu U- und S- 
Bahn gibt es einfach nicht - dafür eine okribische Auflistung 
aller Parkhäuser und Autovermietungen. So gefällt es dem 




Zu jeder Sehenswürdigkeiten und 
vielen Geschäften gibt es eine 
eigene Infokarte mit Adresse 

Über die Datenbank wählt man 
gezielt Lokale oder Geschäfte 
nach Typ oder Lage aus 



Autofahrer, daß er sich auf der Straßenkarte den genauen 
Weg von Straße A nach Straße B anzeigen lassen kann. Aber 
vielleicht möchte der eine oder andere Besucher doch wissen, 
wie er ohne Auto zum Deutschen Museum oder an den Flau- 
cher kommt. Unter der Rubrik »peinlich« müssen auch die sie- 
ben Videos vermerkt werden. Die müden Filmchen sind mit 
Schmusemusik unterlegt und scheinen direkt aus der Werbe- 
abteilung der Fremdenverkehrsamtes zu stammen. 
Die blamablen Videos sind um so bedauerlicher, da viele 
Kurzbeschreibungen erkennen lassen, daß die Autoren nicht 
leichtfertig oder 
unkritisch an den 
Stadtführer heran- 
gegangen sind. 
Ab und zu blitzt 
die gewohnte Me- 
rian-Qualität auf. 
Insgesamt sollte 
das Werk aber 
nochmals gründ- 
lich überarbeitet 
werden, damit der 
Kontrast zwischen 
Licht- und Schat- 
tenseiten nicht 
ganz so kraß aus- 
fällt. 
(G. Neumann/hl) 



i 


merian screen: münchen 






■ Super VGA 




■ Soundblaster 


j >i ndUostar Pra 




_J General MIDI 

J 00$ 


■ Windows 




Empfohlen: 4S6er [min. 33 MHz), 8 MByte 




RAM, Maus. 






Programm -Typ 


Reiseführer 




Hersteller 


Gräfe und Unzer 




Co.-Preis 


DM 90,- 




Festplatte 


(a. S MByte 




CD-ROM 


ca. 135 MByte 




Anleitung 


Deutsch; gut 




Progrornmtexl 


Deutsch; gut 




Sprachauigabe 


- 




Grafik 


Gut 




Sound 


Mangelhaft 




Bedienung 


Gut 




GESAMTWERTUNG 
















»Beate Uhse Sexy CD-ROM« 




I VERPACK 



befinden uns 
i den frühen 
70ern. Die Krawatten 
sind so breit wie 
Handtücher, die 
APO erschreckt deut- 
sche Bürger und die 
Studenten revoltieren. Doch Politik und Mode ist in diesen 
Tagen nicht das wichtigste: Die »sexuelle Revolution« wird 
Deutschlands Thema Nummer Eins. Pille, Partnertausch und 
Gruppen sex- Parties sind in, aufstrebende deutsche Jung- 
Schauspieler drehen oberkörperfreie »Aufklärungs«-Film- 
chen. Und etwas Gravierendes passiert: Frau Beate Uhse eröff- 
net den ersten deutschen Sex-Shop. Mann und Frau können 
dort »ehehygienische Artikel« einkaufen (wenn sie sich hin- 
eintrauen), aber auch diverses Gummizeug per Post bestel- 
len; diskret verpackt, versteht sich. 

Heute sind breite Krawatten völlig aus der Mode, die APO 
existiert nicht mehr und Studenten schuften wie die Berserker. 
DieSoftsex-Filmeäla »Nackt 
und heiß auf Ibiza« wurden 
zum fünften Mal bei RTL wie- 
derholt und sind höchstens 
noch Sascha Hehn peinlich. 
Sex-Shops erregen mittler- 
weile soviele Gemüter wie 
chemische Reinigungen - 
nämlich überhaupt keine. 
Doch der kleine Shop ist zum 
Imperium gewachsen: Beate 
Uhse wirft immer noch tau- 
sende von Porno- Heftchen, 
Videokassetten, Liebestrop- 
fen, Vibratoren und Gleitcre- 
mes unter's Volk. Da laut 
Media Control angeblich 
mehr als die Hälfte aller ver- 
kauften CD-ROMs porno- 
grafische Inhalte haben, ist 
es kaum verwunderlich, daß 
auch Frau Uhse eine schil- 
lernde Scheibe der bizarren 




vationsl 



BEATE 
SEXY CD 


UHSE 

-ROM 


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Beate Uhse 


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386er, SuperVGA, Windows 
3.1 und Maus. 

PRAKTISCHER NUTZEN: 
Böse Leute bestellen ihren 
bösen Nachbarn das große, 
böse Überraschungs-Set 
nach Hause. Diskret ver- 
packt, versteht sich. 



ORIGINALITATSFAKTORi 

hoch. Die Katalogtexte sind 
streckenweise zum Brüllen 
komisch. 



MÖGLICHE FOLGESCHÄDEN: 

...treten erst bei einer Bestel- 
lung ein. 

DAS PC-PLAYER-FAZIT: 

Zum Kondome-kaufen 
gehen wir doch lieber 
Drogerie- 






Computer werden gebaut, Menschen gezeugt. Imperien wie der 
Beate Uhse-Konzern verdienen ihr Geld damit, letzteres zu ver- 
markten. PC Player wagt einen Blick - unter die Gürtelline/ auf 
das CD-ROM. 

Art produzieren ließ. 
»Beate Uhses Sexy CD- 
ROM« verspricht »heiße 
Videoclips«, »sexy Super- 
girls«, »scharfe Witze« 
und ein »freches Spiel«. 
Wie so oft in der Sub- 
Gürtellinien-Branche 
sind die Ankündigungen 
vollmundig, doch das 
Gelieferte billig. In den 
»heißen Videoclips« 
räkeln sich spärlich 
bekleidete Models moti- 
den Bildschirm und verschwinden so schnell, 
wie sie gekommen sind. Eine Sprecherin röchelt in einwand- 
freiem Hessisch so erotische Brillanz-Sätze wie »Rieche ich 
gut genug für dich?« oder »Wirst Du mich auch noch wollen, 
wenn wir miteinander geschlafen haben?«. Die »sexy Super- 
girls« in ihren »heißen 
Videoclips« sollen wohl 
auf die verschiedenen 
Produktgruppen einstim- 
men, doch sie sind weder 
sexy noch heiß. 
Dafür wird in aller Aus- 
führlichkeit gezeigt, was 
Frau Uhse so im Regal ste- 
hen hat: Die Gleitcreme 
»Glitschi«, Video-Klein- 
ode wie »Grausames Verlangen«, ein Adven- 
ture namens »Spritztour der Lust« und aller- 
lei merkwürdige Geräte. Per BTX-Decoder 
darf die zum Impulskauf getriebene Ziel- 
gruppe flugs bestellen - wenn sie bis dahin 
nicht einen Lachkrampf bekommen hat. 
Das »freche Spiel« ist übrigens ein frecher 
Witz: Sie steuern einen kleinen Punkt 
durchs 2D-Labyrinth. Erreicht man den 
Ausgang, bevor das Zeitlimit ausläuft, 
bekommt man das »sexy Supergirl« zu 
sehen. Erotisch wie eine Scheibe 
Knäckebrot. (Anatol Locker/hl) 




&*" 



o 



Immer mehr Spiele' 
hersteiler ent- 
decken das Internet 
und versuchen, 
sich gegenseitig mit 
schönen Web-Sei 
ten zu übertreffen 



w 




er vor einem Jahi 
einem Web Browser 
durch dos Internet streifte, 
konnte bestenfalls Sharewa- 
re sowie »Homepages« von 

Enthusiasten Finden, die ols Fans in Eigenregie Informationen 
über ihr Lieblingsspiel ins Netz brachten. Inzwischen schießen 
die Web-Seiten von Spieleanbietern wie Pilze aus dem Boden. 
Und nicht nur das: Grafisch opulente Angebote und Dialog 
mit den Kunden sorgen für ein neues Spielgefühl. 
Interplay startete auf seiner Seite (www.interplay.com) bei- 
spielsweise einen Level -Design -Wettbewerb für »Descent«. 
Der PD-Editor »Devil« kann hier zusammen mit den Wettbe- 
werbsbedingungen downgeloadet werden. Wer Monat für 
Monat die Preise für die besten Level gewinnt, entscheiden die 
Leser: Alle Einsendungen stehen ebenso zum Download bereit. 
Nach dem Ausprobieren geben Sie in einem elektronischen 
Formular Ihre Stimme für Ihren Liebiingslevel ab. Die Inter- 
play-Seiten enthalten auch Komplettlösungen für ältere Spie- 
le, Demo-Versionen und andere Extras. 
Die beste Grafik hat zur Zeit wohl das »Epicenter« von Elec- 
tronic Arts (www.ea.com). Dos aufwendige Hauptmenü ist zu 
Stoßzeiten im Internet aber quälend langsam. Unser Tip: Ent- 
weder gleich die Nur-Text- Version nehmen oder tagsüber auf 
den Server schauen, wenn in den USA wegen der Zeitver- 
schiebung wenig los ist. 
Zur Zeit bietet Epicenter 
(eine Abkürzung für 
»Electronic Arts Product 
Information Center«) im 
wesentlichen Produkt- 
Infos, Screenshots und 
Werbung; Seiten mit 
Produkt-Support, Pat- 
ches und ähnlichem 
werden zur Zeit aufge- 
baut. Auch ein deutsch- 
sprachiger Teil ist in 
Arbeit. Natürlich findet 
man hier auch Origin 
und Bullfrog. 




Electronic Arts treibt auf seinen Web-Seiten großen grafischen 
Aufwand; allerdings dauert der Aufbau einer Seite auch ent- 
sprechend lange 

Noch im Aufbau begriffen ist der Web- Server von Virgin 
(www.vie.com). Zu Redaktionsschluß gob es außer einer 
»Under Construction«-Seite nicht viel zu sehen. Die Pro- 
grammierer von Westwood (ebenfalls Virgin) sind da schon 
ein wenig weiter. Die Westwood-Seite (www.westwood.com) 
ist zwar noch nicht perfekt, enthält aber schon Infos zu »Com- 
mand & Conquer« und soll Treffpunkt für Modem-Spieler wer- 
den, sobald das Programm erschienen ist. 
Während es bei Computerspielen noch absolut logisch 
erscheint, daß die Hersteller auch Web-Seiten anbieten, ver- 
wundert doch der Aufwand, den Sega und Nintendo treiben. 
Die zur E3 von Nintendo vorgestellte Web-Seite (www.nin- 
tendo.com) bietet hochauflösende Grafiken (600 Pixel Breite, 
was eigentlich unüblich ist), Produktinfos, Spieletips und eini- 
ge witzige »Gimmicks«. Die grafische Gestaltung der Sega- 
Seiten (www.sega.com) ist allerdings schöner; schließlich hat 
Sega schon seit fast einem Jahr Web- Erfahrung. Nach Atari 
sucht man vergeblich, 3DO ist aber auch im Web 
(www.3do.com) und Sony wird seine Playstation auf dem eige- 
nen Webserver (www.sony.com) vorstellen, sobald sie in den 
USA erschienen ist. (bs) 



WEB-SEITEN 


VON 


SPIELEFIRMEN 


Domark 




ww. domark.com/domark 


Electronic Arts 




vw.ea.com 


Interplay 

Microprose 
Nintendo 




vw. interplay.com 
vw. mic raprose.com 
vwr.nintendo.com 


Sega 

Sony Electronic Publisl 

Westwood 


ing w 


vw.sega.com 
vw. westwoo d . co m 


3DO 




vw.3do.com 



<f 



^f$fc\ 



Apache Longbow 
Bio Fargo 

Command + Conquer 
Der Reeder 

NBA live '95 

Desert Strike 

Elite 3 
Falcon 3.0 
Inferno 

Vollgas 

Jagged Alliance 
Sim Tower 
US Navy Fighters 
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Pfiffig, gallisch, gut: »Asterix - Die große 
Reise« ist ein witziges Spiel für Kids und 
Erwachsene rund um die legendäre Comic- 
Serie. 



W 



o 



enn Obelix zentnerweise Wildschweine spachtelt und 
Asterix an einem Fläschchen Zaubertrank nuckelt, sind 
Fans der populären Comic-Serie in ihrem Element. Der immer- 
währende Kampf der unbeugsamen Gallier gegen die trotte- 
ligen Romer fasziniert Erwachsene und Kinder gleichermaßen 
- gilt ähnliches für Infogrames' Cornputerspiel »Asterix - Die 
große Reise«? 

Brettspiele am PC entfalten selten die anheimelnde Wirkung 
ihrer auf dem Tisch ausgebreiteten Kollegen. »Asterix - Die 
große Reise« hat hier einen Vorteil: Es ist zwar aufgebaut wie 
ein Brettspiel, wurde aber eigenständig für den PC entwickelt. 
Der aus den Comics bekannte 
ntergrund ist die herausfor- 
dernde Behauptung Cäsars, 
daß keiner der Gallier 
sich traue, sein Dorf zu 
verlassen. Häuptling 
Majestix fackelt nicht 
lange und schickt bis zu 
sechs Helden aus, um auf 
ner Reise durch Gallien 
eine bestimmte Anzahl von Sou- 
venirs ols Beweis einzusammeln. 
Jeder der Teilnehmer sucht sich 
eine der Spielfiguren wie Aste- 
rix, Gutemiene oder Methusalix 
aus, stellt den Schwierigkeits- 
grad ein und erhält einen farbi- 
gen Stein zugewiesen. Sie 
dürfen sich aussucher 
wieviele Souvenirs zum 
Sieg nötig sind, ob die 
kleinen Actionspiele 





Ein Traum für Asterix- Fan; 
und ein unter hol tsai 
Spiel für die ganze Fami- 
lie. Auch wenn »Asterix 
- Die große Reise« sogar 
alleine Spaß macht, ist es 
im Kreise der Familie am 
schönsten. Da 
Schwierigkeitsgrad füi 
jeden Mitspieler einzeln e 
stellen darf, haben Erwachsene 
den Kids gegenüber Iceine Vorteile. 
Über die Gags, die liebevollen Ani- 
mationen und die spritzigen Kom- 
mentare lachen alle Altersstufen und 
das abwechslungsreich angeordnete 
Spielfeld sorgt auch auf Dauer für 
Motivation. 

Natürlich hätte keines der Geschick- 
lichkeitsspiele für sich alleine eine 
Kaufberechtigung, doch die Summe 
der witzigen und völlig unterschied- 
lichen Aufgaben macht diesen Nach- 
teil locker wieder wert. Dazu kom- 
men ein paar zufallsabhängige Ele- 
mente, die für einen überraschenden 
Spielverlauf sorgen. 



eher langsam oder 

schnell ablaufen, wie 

schwer die Wissensfra- 
gen sind und wieviel 

Spielzeit zur Verfügung 

steht. Möglich sind Werte 

zwischen einer halben 

und zwei Stunden. 

Dann geht es los: Ein 

Würfel mit römischen 

Zahlen wird angeklickt 

und durch einen zweiten 

Klick wieder angehalten. 

Diesen Wert zieht Ihr 

Stein auf dem Spielfeld 

voran. Ganz im Stil eines 

Brettspiels landet er auf 

unterschiedlichen Feldern 

mit positiven oder nega- 
tiven Auswirkungen. 

Manchmal wird Ihnen ein 

Fläschchen Zaubertrank 

spendiert, anderswo müssen Sie ein 

eine Aufgabe lösen. 

Die Fragespiele beschäftigen sich mit Figuren aus der Asfe- 

rix-Serie oder geschichtlichem Wissen rund um die Römer. 

Auf dem einfachsten Niveau reicht das Lesen der Hefte, doch 

fordern manche Fragen auch gestandene Lateinexperten. So 

läßt sich das Spiel optimal für die ganze Familie einstellen: 

Popi muß die harten Nüsse knacken, während die Kids mit 

Fragen wie »Welche arabische Zahl steht für die römische 

XIV?« gelöchert werden. Gleiches gilt für die Geschicklich- 
keitsspiele, in denen man zum Beispiel als Auto- 
matix den geworfenen Fischen von Verleih- 
nix ausweichen muß oder eine Horde 
Römer mit gezielten Kinnhaken außer 
Gefecht setzt. Keine Sorge: Alle Grafiken 
sind im gewohnten Stil der Comics gehal- 



Cäsar fordert die Gallier heraus, 
was diese natürlich prompt 
annehmen. Nur Idefix scheint 
wenig beeindruckt. 

i Runde aussetzen oder 





Automatix muß den 
Fischen von Verleihnix 
ausweichen 

ten und garantiert blutfrei. Außer »Sternchen sehen« passiert 
keinem der Beteiligten Schlimmeres. Wird eines der Spiele 
bestanden, gibt es ein paar Sesterzen, mit denen Sie bei einem 
Händler eines der Souvenirs erstehen. Auch wenn eine Quiz- 
frage richtig beantwortet wurde, gibt es das passende Mit- 
bringsel. 

Andere Aufgaben fordern das Gedächtnis, wenn Sie zum Bei- 
spiel im dichten Nebel Tiere, die Sie kurz vorher gesehen 
haben, anhand eines passenden Geräuschs finden müssen. 
Oder der Geheimcode einer ägyptischen Pyramide muß 
geknackt werden - als »Mastermind« -Variante. Außerdem 
gehört ein wenig Strategie dazu: Wer im Kerker landet, darf 
sich befreien, wenn er eine Flasche Zaubertrank opfert. Hier 
heißt es haushalten, denn sonst sitzt man vielleicht später an 
einer entscheidenen Stelle fest. 

Wer alle erforderlichen Gegenstände beisammen hat, muß 
auf dem schnellsten Weg ins Dorf zurückkehren. Doch auf 
dem Weg lauern zahlreiche Hindernisse: Fallgruben, römi- 
sche Kommandos oder Spione, die den Spielstein um einige 
Felder zurücksetzen oder gar Souvenirs stibitzen. So wird 
schnell aus einem vermeintlichen Sieg eine verzweifelte Auf- 
holjagd. 

Grafik und Sound 
werden nicht nur 
Asterix-Fans ge- 
fallen. Flüssige 
Animationen, wit- 
zige Soundeffekte 
und hervorragen- 
de Sprecher un- 
termalen die vie- 
len Ideen und 
Gags des Spiels. 
Die Bedienung mit 
Maus oder Tasta- 
tur könnte zwar 
etwas flotter sein, 
funktioniert aber 
zuverlässig, (fs) 



§1 asterix- 


die grosse reise 




■ VGA 






■ Soundblaster 

■ DOS 


■ Soundblaster Pro 








Empfohlen: 486er ( 


»in. 33 MHz), 4 MByte RAM, 




Programm-Typ: 


Quiz-/Geschkklkhkcits- 
Mix 




Hersteller: 






dmW- 




Festplatte: 
CD-ROM: 


- 




ca. 300 MByte 




Alter: 


ab 7 Jahre 




Spoflloktor: 


Sehr gut 




Anleitung: 


Deutsch; gut 




Programmtext: 


Deutsch; gut 




$ um (ha irs gäbe: 


Deutsch; sehr gut 






Gut 






Gut 




Bedienung: 


Befriedigend 




GESAMTWERTUNG: - ^(^^ 

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I 



die pc iVNien-uiertung 



»Urmels 



»Urmel« ist zurück: Der Knuddeld räche aus 
dem Eis führt durch ein Animationspro- 
gramm für Kids. 

Feuchte Augen, nostalgische Gefühle und der Drang, jedem 
Umstehenden die schönsten Abenteuer zu erzählen: Das 
»Urmel« der »Augsburger Puppenkiste« ist fürviele eine unver- 
rückbare Institution der deutschen Fernseh geschichte. In Kürze 
soll es wieder auf deutschen Bildschirmen Abenteuer erleben: 
Zum einen als Held einer Zeichentrick-Serie im Fernsehen und 
zweitens als Aufhänger eines PC-Animationsprogramms für 
Kinder. Urmel-Freunde, freut euch aber nicht zu früh: Unser 
einst grüner Liebling hat eine Mutation durchgemacht und 
sieht nun eher aus wie der graue Bruder von Elliott, dem 
Schmunzelmonster. Immerhin, 
witzig genug ist er ja, um den 
Kids von heute zu gefallen, die 
das Original nicht mehr kennen. 
Selbst ohne das sehr gut ge- 
schriebene Handbuch ist mit ein 
wenig Unterstützung der Eltern 
nach wenigen Minuten der erste 
Streifen im Kasten bzw. ouf der 
Festplatte. Eine sinnvolle 
Hilfefunktion erklärt per 
Sprachausgabe alle 
kons, der Rest ent- 
springt der Fantasie 
der Kinder. Einer von 
ehreren mitgelieferten 
Hintergründen wird auf dem 
Bildschirm plaziert, ein paar 
Objekte wie Blumen, Häuser, 
Bäume oder Sterne dienen zur 
Verzierung der Szene. 
Mitder Maus lassen die Kids ani- 
mierte Figuren wie Schmetterlin- 



Trotz guter Ansätze fehlen 
Film-Studio« noch ein paar 
de Ideen, außerdem weist mancher 
Programmpunkt Schwächen auf. 
Positiv fallen die vielen bunten Hin- 
tergründe, schelmischen Objekte und 
ordentlichen Musikstücke auf. Die 
eingängige Mausbedienung sorgt 
dafür, daß auch komplexere Szenen 
kein Problem sind. 
Schwieriger wird es schon, 
den Kindern klar zu 
machen, daß sie vor dem 
Drauflospinseln eine Art 
Drehbuch schreiben oder 
sich zumindest Gedan- 
ken über den Film machen 
sollen. Meisl wollen sii 
gleich alles ausprobiert 
verzetteln sich in den Pro 
grammf unktionen und sind frustriert, 
weil ihr Werk nicht so wird, wie sie 
es gerne hätten. 

Auf Dauer leidet die Abwechslung 
unter dem zu bescheidenen Malpro- 
gramm und der fehlenden Funktion, 
Bilder aus anderer Grafik-Software 
zu importieren. 





ge oder Urmel selbst über 
den Bildschirm flitzen oder 
verzieren kahie Stellen mit 
bunten Pinseln. Da zu jedem 
Film eine passende Musik 
gehört, wird kurzerhand 
eines der vielen mitgeliefer- 
ten Stücke ausgewählt und 
danach die erste Szene 
betrachtet. Jede Aktion des 
kleinen Künstlers wird 

gespeichert und so abgespielt, wie sie vorher in die Szene 
eingefügt wurde. Mit ein wenig Vorüberlegung ist es so rela- 
tiv leicht möglich, sinnvolle Filme zu gestalten. Besonders reiz- 
voll ist das Aufnehmen eigener Texte oder Geräusche mit dem 
mitgelieferten Mikrofon, das in die Soundkarte gestöpseltwird. 
Trotz des umfangreichen Vorrats an Hintergründen und 
Objekten wird irgendwann der Wunsch nach neuen Grafi- 
ken laut. Leider darf man keine Bilder importieren, sondern 
ist auf das ziem- 
lich einfache Mal- 
programm des 
Film-Studios be- 
schränkt. Die fer- 
tigen Animatio- 
nen lassen sich 
zwar speichern, 
aber ohne »Ur- 
mels Film-Studio« 
nicht abspielen. 
Das Weitergeben 
der Eigenkreatio- 
nen an Freunde, 
die das Hauptpro- 
gramm nicht 
besitzen, ist somit 
sinnlos. (fs) 



,i 


urmels film 


-studio 






■ Super VGA 




■ Soundblaster 


■ Soundblaster Pro 




■ General MIDI 


J CD-Audio 








■ Windows 




Efi 


pfohlen: 486er {min. 33 MHz), 8 MByte RAM, 




Maus. 






Programm-Typ: 


Animation sprogramm 
Sunflowers Kids 




Hersteller: 




Ca.-Preis: 


DM 130,- 




Festplatte: 


ca. 5 MByte 




CD-ROM: 


ca. SO MByte 




Alter: 


ab 6 Jahre 




Spofllaktor: 


Befriedigend 




Anleitung: 


Deutsch; sehr gut 




Programmtext: 


Deutsch; gut 




Sprachausgabe: 


Gut 




Grafik: 


Befriedigend 




Sound: 


Befriedigend 




Bedienung: 


Gut 




GESAMTWERTUNG 


'60Bi 





VERSANDANSCHRI FT 
S. CERATZ 
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BUS STOP 



Seit IBMs folgenschwerer Erfindung des »PC« hat es das 
System auf die stattliche Anzahl von sechs Einsteck- 
Systemen gebracht, vom Fachmann »Bus« genannt. Da 
bleibt reichlich Raum für Bus-Verwirrungen. 



I it dem Kauf des Motherboards oder eines Computers 
nit einem entsprechenden System ist man auf Gedeih 
und Verderb dem Einsteck-System ausgeliefert. Ein Aufrüsten 
des Steckkarten -Systems, zum Beispiel von ISA auf PCI, ist auf 
dem Motherboard nicht möglich - es sei den, man tauscht sel- 
biges aus. In vielen Fällen kommt man aber um eine teure 
Neuanschaffung herum - dann nämlich, wenn für die zu erste- 
hende Komponente gar keine hohen Geschwindigkeiten nötig 
sind. Dazu muß man wiederum wissen, was die verschiede- 
nen Busse des PCs zu leisten im Stande sind. Da die Busse 
fast alle aufeinander aufbauen und teilweise heute noch im 
Einsatz sind, beginnen wir ganz am Anfang, nämlich bei ... 

IBMs Erfindung 

Im Jahr 1 983 stellte IBM den ersten PC vor. Damals besaß er 
luxuriöse 64 KByte RAM, ein Interface für Kassetten -Recorder 
und einen monochromen Bildschirm für Textdarstellung. Der 
Prozessor war ein 8088 von Intel und getaktet wurde er mit 
sagenhaften 4,77 MHz. Schon dieses erste System hatte Steck- 
plätze, womit man den PC um verschiedene Komponenten 
erweitern konnte. Der Steckplatz besaß 62 Kontakte, mitdenen 
eine Karte über einen Adreßraum von 1 MByte, 6 Interrupts 
(IRQ2 bis IRQ7) und 2 DMA-Kanäle (Kanal 1 und Kanal 3) 
verfügen konnte. Alle sechs Takte konnte dieser Bus 8 Bit gleich- 
zeitig übertragen, in Verbindung mit den 4,77 MHz Prozessor- 
takt lag seine Übertragungsgeschwindigkeit bei maximal 795 
KByte/s (4,77 MHz geteilt durch sechs Takte). Diesen Bus fin- 
det man in der beschriebenen Form auf keinem modernen 
Motherboard mehr, wohl aber auf alten 38öer-Boards. 

ISA-Bus 

Mit der Einführung des AT-Computers von IBM [AT steht für 
»Advanced Technologie«) und des darin eingesetzten 80286- 
Mikroprozessor mit 6 MHz Taktfrequenz war eine Erweite- 
rung des Busses vom PC fällig. Der neue Prozessor konnte 1 6 
Bit an Daten auf einmal verarbeiten und stellte einen 
Adreßraum von 16 MByte zur Verfügung. Das Steckkarten- 
System mußte dementsprechend erweitert werden, was aber 
nur über zusätzliche Signale ging. Außerdem sollte man die 
Karten des alten PCs weiter verwenden können. Also setzte 
IBM hinter den 62poiigen Stecker auf dem Motherboard einen 
weiteren Stecker, der über 36 Anschlüsse verfügte. Mit die- 
sem zusätzlichen Stecker konnten die 16 MByte so genutzt 



werden wie weitere Interrupts und DMA-Kanäle. Die alten 
Karten steckten weiterhin in den bekannten 62poligen Steck- 
plätzen. Neue Karten verwendeten beide Stecker. 
Zu diesem Zeitpunkt gab es auf dem Computermarkt einen 
regen Nachbau von IBMs Orgi na I- Systemen. Prozessoren mit 
höheren Taktfrequenzen (8, 10, 12 und 16 MHz, später 20 
MHz) kamen auf den Markt und die entsprechenden Mother- 
boards ließen nicht lange auf sich warten. Die Hersteller einig- 
ten sich beim Steckkarten-System auf eine Taktfrequenz von 
8 MHz. Diese Frequenz, die maßgeblich die Datenübertra- 
gungsrate zu einer Steckkarte beeinflußt, kann man nicht belie- 
big heraufschrauben. Ein Problem übrigens, das bis heute bei 
den VLB- und PCI-Systemen erhalten bleibt. 8 MHz logen noch 
ohne große Schwierigkeiten im Rahmen des technologisch 
Möglichen. 

Dadurch, daß diese Frequenz von allen unterstützt wurde, 
konnten Karten zwischen verschiedenen Motherboard- und 
Kartenherstellern ausgetauscht werden. Das war die Geburt 
des »ISA-Busses«. ISA heißt ausgeschrieben »Industry Stan- 




Vesa Locol Bus-Karten sind länger als ISA-Karten und haben eine 
zusätzliche Steckerleiste. Sie lassen sich deswegen nicht in ISA- 
Systemen einsetzen, wohl aber eine ISA-Karte in einem VLB- 
System. 




dord Architecture« und drückt damit aus, daß dieser Bus nicht 
von einem unabhängigen Gremium genormt wurde, sondern 
sich alle Hersteller auf ein Kartensystem geeinigt hatten. 
Technologisch kann der ISA-Bus alle drei Takte 16 Bit, also 2 
Byte, übertragen. Er hat damit eine maximale Übertragungs- 
rate von 5,33 MByte/s (8 MHz / 3 Takte * 2 Byte). Auch das 
8-Bit-Fragment des alten PCs wurde fortan mit 8 MHz betrie- 
ben, konnte jetzt also 1 ,33 Mßyfe/s übertragen (8 MHz / 6 
Takte). Übrigens nennt man diesen kleinen kompatiblen Teil 
des ISA-Busses den »8 Bit ISA-Bus«, den großen lö-Bit-Bus 
nennt man entweder »16 Bit ISA-Bus« oder einfach nur »ISA- 
Bus«. Den ISA-Bus findet man heute auf jedem Motherboard, 
auch auf VLB- und PCI-Boards. 

Micro Channel und EISA 

Sehr schnell wurde klar, daß ein Bus mit 16 Bit und 8 MHz 
nicht lange »State of the Art« sein kann. Der 386er wurde 
von Intel vorgestellt (in der ersten Version mit 16 MHz) und 
286er mit 20 und 25 MHz gab es auch zu kaufen. Der 386er 
konnte darüber hinaus 32 Bit auf einmal übertragen, der ISA- 
Bus kam da nicht mehr mit, 

IBM versuchte sich zu diesem Zeitpunkt an einem neuem Kar- 
tenkonzept, der »Micro Channel Architecture« (kurz MCA). 
Dieser war 32 Bit breit und konnte maximal 20 MByte/s über- 
tragen, genug Raum also für die schnelleren Prozessoren. 
Allerdings war er nicht kompatibel zum ISA-Bus, die Karten 
paßten nicht. Vermutlich wollte IBM den durch die PC-Nach- 
bauten verlorenen Markt mit diesem speziellen System wie- 
der an sich reißen. Aber die Rechnung ging nicht auf: Kaum 
ein Fremdhersteller bot MCA-Karten an, die teuren IBM-Kar- 
ten wollte sich mit Blick auf den überkochenden und billigen 
ISA-Markt niemand so recht antun. MCA gibt's zwar noch 
heute, aber ausschließlich von IBM. 

Der EISA-Bus (EISA für »Enhanced ISA«) ist ein weiterer Ver- 
such, einen Bus mit 32 Bit zu entwickeln. Im Gegensatz zu 
MCA beging man nicht den Fehler, den Bus inkompatibel zu 
ISA zu gestalten. ISA-Karten konnten weiterhin in einen EISA- 
Steckplatz eingesetzt werden. Die Steckplätze von EISA haben 
dieselbe Breite wie die ISA-Steckplätze, sind aber tiefer. Sie 
sind so konstruiert, daß die neuen Kontakte des EISA-Steck- 
platzes tiefer im Steckplatz liegen, als die ISA-Kontakte, Eine 
EISA-Karte hatte demzufolge auch ein breiteres Anschlußfeld, 
so daß die speziellen EISA-Kontakte auch die tieferen 
Anschlüsse erreichten. 

Der EISA-Bus wurde zwar nur mit 8 MHz betrieben, konnte 
aber wegen der 32 Bit Daten sogar mit 33 MByte/s übertra- 
gen. Außerdem hatte er die Fähigkeit, mehrere Prozessoren 
oder andere Geräte wie SCSI -Kontroller oder Netzwerkkar- 
ten unabhängig vom Mikroprozessor im Speicher des PCs 
rumfuhrwerken zu lassen. Allerdings ist es bis heute nicht ein- 
fach entsprechende Karten zu fertigen, das Ganze ist mit 
Kosten verbunden. Die entsprechenden Karten waren schlicht- 




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weg zu teuer, weshalb sich der EISA-Bus bei Hobby- 
und Normal-Anwendern nicht durchsetzte. 



VESA Locol Bus 

Inzwischen war unübersehbar, daß sich der PC auch als Heim- 
anwender-Gerät für Spiele durchsetzen würde. Außerdem 
kam ein anderes Softwaresystem mit Riesenschritten heran- 
geeilt: Microsoft Windows. Beides erfordert vor allem eine 
hohe Grafikleistung; bei Spielen ist eine flüssige Animation 
erwünscht und unter Windows ein schneller Grafikaufbau. 
Interessanterweise waren die Mikroprozessoren bereits so 
schnell, daß sie diese Anforderungen erfüllen konnten. Nur 
der ISA-Bus spielte da nicht mit. Die Lösung war zunächst, 
daß Grafik-Chips auf dem Motherboard und ohne Hinzu- 
nahme des ISA-Busses integriert wurden. Leider konnte man 
dann keine verbesserten Grafikkarten nachkaufen. Also hat- 
ten eine ganze Menge Computerhersteller eigene Busse für 
die Grafikkarten entwickelt, die untereinander inkompatibel 
waren. Das scheiterte wiederum daran, daß die Käufer gerne 
eine höhere Auswahl und vor allem preiswerte Karten hätten. 
Das gleiche Argument also, das sich auch schon IBM mit dem 
MCA gefallen lassen mußte. 

Schließlich setzten sich die Karten hersteller in dem VESA-Gre- 
mium zusammen, um einen einheitlichen schnellen und billi- 
gen Bus zu entwerfen. Dos selbe Gremium hatte vorher bei 
der Vereinheitlichung der über VGA hinausgehenden Modi 
(256 Farben und 800 x 600 Pixel) schon gute Arbeit gelei- 
stet (Stichwort: VESA-BIOS). Heraus kam ein Bus, der auf den 
48 6er- Prozessor von Intel abgestimmt war, 32 Bit besaß und 
mit dem externen Takt des Mikroprozessors betrieben wurde: 
der »VESA Locol Bus« oder kurz VLB. Bei 40 MHz kann er 
Daten mit 64 MByte/s übertragen. Darüber hinaus ist er als 
Erweiterung des ISA-Busses ausgelegt. Hinter dem bereits 
zweigeteilten Steckplatz des ISA-Slots gibt es einen dritten 
Steckplatz, der noch einmal die kompletten Signale für eine 
Steckkarte führt. ISA-Karten können aus diesem Grund ohne 
Schwierigkeiten in einen VLB-Steckp!atz eingesetzt werden. 
Der maximale Takt des Busses beträgt 66 MHz, dann darf 




PCI-Karten wie diese hier unterscheiden sich radikal von bishe- 
rigen Karten. Sie haben eine völlig andere Steckerleiste und schei- 
nen im PC auf dem Kopf zu stehen, da sie von der anderen Seite 
her bestückt werden. 



aber kein einziger Steckplatz auf dem Motherboard vorhan- 
den sein. Ein Grafik-Chip muß auf dem Motherboard an den 
Prozessor angeschlossen sein, was die entsprechenden Nach- 
teile bei Aufrüstungen mit sich bringt. Bei 40 MHz ist ein Sfeck- 
platz erlaubt, bei 33 MHz sind es drei. Nun gab und gibt es 
VLB-Motherboards zu kaufen, die 40 oder 50 MHz Takt auf 
dem Bus haben, und trotzdem über drei Slots verfügen. Laut 
VESA dürften diese Systeme nicht funktionieren und fast immer 
gibt es auch Schwierigkeiten. Also: Finger weg von solchen 
Boards. 

PCI-Bus 

Etwa ein Jahr nach der Einführung des VESA-Local-Busses 
erblickte auch der PCI-Bus das Licht der Welt. Entwickelt wurde 
er komplett von Intel, der Firma also, die schon die ganze Zeit 
den PC-Markt mit Prozessoren fütterte. Der Grund für diese 
Neuentwicklung lag in einer Unzulänglichkeit des VLB; Er war 
nur für 486er ausgelegt. Intel hatte aber einen neuen Pro- 
zessor auf der Pfanne: den 586er, P5 oder »Pentium Proces- 
sor«, wie er schließlich hieß. Dieser würde andere Signale als 
der 486er besitzen, da er sonst nicht die geplante Leistung 
erbringen könnte. Intel wollte natürlich auch die Käufer eines 
Pentium -Systems in den Genuß einer schnellen Grafik brin- 
gen, also mußte ein neues Bus-System her, nämlich der PCI- 
Bus (PCI steht für »Peripberal Components Interconnect«), 
Die Firma entschloß sich nicht dazu, den ISA-Bus nochmals 
zu erweitern, sondern schuf ein eigenes Bus-5ystem. Der 
Wermuts-Tropfen dabei: Eine ISA-Karte kann nicht in einem 
PCI-Slot stecken und umgekehrt. Darüber hinaus können 
wie bei EISA mehrere Systeme ohne Zuhilfenahme des Pro- 
zessors im Speicher arbeiten - das nennt man übrigens »Bus 
Master Betrieb«. Der PCI-Bus unterstützt außerdem den 
Prozessor beim Schreiben und Lesen von Daten, so daß das 
Ganze schneller als bei anderen Bussen geht. Weiterhin 
gibt es auf den PCI-Karten ein Konfigurations-ROM, in dem 
Informationen wie Interrupt-Belegungen der Karte vermerkt 
sind. 

Getaktet wird der Bus mit der externen Frequenz des Prozes- 
sors, maximal aber mit 33 MHz. Bei Pentium-Systemen, die 
60 und 66 MHz externen Takt haben, wird die Frequenz des 
Bus-Taktes halbiert. Bei einem PentiumöO und einem Penti- 
um90 (beide extern 60 MHz) läuft der PCI-Bus also mit 30 
MHz, bei einem Pentium66 und einem PentiumlOO (extern 
beide 66 MHz) sind es bei PCI 33 MHz. Das bedeutet außer- 
dem, daß ein 50-MHz-Chip bei PCI mit 25 MHz läuft, ein 40- 
MHz-Chip sogar nur mit 20 MHz. Maximal können auf dem 
PCI-Bus Daten mit einer Geschwindigkeit von 1 1 7,3 MByte/s 
übertragen werden. 

Eine weitere Schwierigkeit taucht in Verbindung mit den Inter- 
rupts auf. Diese können, wie beschrieben, vom Motherboard 
dynamisch der PCI-Karte zugeteilt werden, je nachdem, was 
beim Booten an Steckkarten vorhanden ist. Das funktioniert 
natürlich nur dann, wenn der PC auch genau weiß, welche 
Interrupts schon vergeben wurden und welche noch vorhan- 



den sind. Der ISA-Bus kannte nie ein solches Konzept. Da er 
aber auf fast jedem PCI-Board vorhanden ist, kann das System 
bei den ISA-Karten nicht feststellen, welche Interrupts bereits 
vergeben sind. Dos teilt man dem PCI-Bus stattdessen über 
das BIOS des Motherboards mit. Wenn zum Beispiel ein Sound 
Blaster mit einer üblichen Interrupt- Konfiguration 5 eingesteckt 
ist, stellt man im BIOS für IRQ 5 »Used by ISA-Card« oder 
etwas ähnliches ein. Danach weiß das PCI-System, daß der 
IRQ5 für die Verteilung an PCI-Karten tabu ist. 

Was brauche ich wofür? 

Beim Motherboard -Kauf scheiden einige Bus-Systeme von 
vornherein aus: Den 8-ßiHSA-Bus gibt es nicht mehr. Und 
wenn Sie doch an dieses Oldie geroten, hilft nur eins: Es unter 
Glas ausstellen und für den Eintritt Geld kassieren. Ein reines 
ISA-Board mit einem 486er wird man heute nur noch 
gebraucht finden. Als Zweit-Board für den schnellen Austausch 
im Falle eines Falles ist das noch zu rechtfertigen. Ansonsten: 
Finger weg! MCA gibt's nur von IBM und EISA sollte man sich 
wegen des Mangels an entsprechenden Grafikkarten auch 
nicht antun. 

Verbleiben noch VLB und PCI. Bis vor einem Jahr sah es noch 
so aus, als würde VLB das Rennen machen. Inzwischen reden 
Grafikkarten- Hersteller davon, daß VLB zu Weihnachten wohl 
keine Rolle mehr spielen würde. Die Devise heißt heute also 
ganz klar: PCI. Man sollte dann aber auf jeden Fall ein Board 
wählen, das möglichst viele ISA-Slots besitzt. Die meisten Kar- 
ten wird es nämlich nach wie vor als ISA-Variante geben. 
Bei den Karten sieht es dagegen etwas anders aus. Abgese- 
hen davon, daß nicht jede Karte in jeden Bus-Typ paßt (siehe 
Tabelle »Wer mit wem?«), muß man nicht immer gleich jede 
kleine 8-BiMSA-Karte gegen eine Local- Bus- Variante austau- 
schen. Eine 8-Bit- ISA- Karte auf einem PCI-Board macht durch- 
aus Sinn. Dann nämlich, wenn es sich dabei um eine Schnitt- 
stellen-Karte handelt, sofern die Schnittstellen nicht sowieso 
auf dem Motherboard integriert sind. Serielle und parallele 
Schnittstellen begnügen sich auch mit einem Tausendstel der 
möglichen Datentransfer-Rate des PCI-Bus. Das gleiche gilt für 
CD-ROM-Controller, sofern das Laufwerk noch ein Double- 
Speed-Typ ist. In die Kategorie ISA fallen auch alle Sound- 
karten, denn auch ein 16-Bit-DMA schafft der ISA-Bus spie- 
lend. 

Ausgehend von der maximalen Datenrate einer Standard- 
Festplatte (zwischen 1 MByte/s und 1 ,5 MByte/s) kann man 
sich ausrechnen, daß auch hierfür ein normaler ISA-Control- 
ler ausreicht. Wichtig ist hier nur, daß der Controller den PIO- 
Mode-3 einer modernen Festplatte unterstützt (siehe PC Play- 
er Ausgabe 5/95). Erst bei SCSI-Controllern in Verbindung 
mit den entsprechend schnellen Festplatten sollte man einen 
PCI-Typ einsetzen. So eine Kombinotion kann man getrost in 
die Sparte »Luxus« abschieben. Bei einem Karten-Typ gibt es 
dagegen keine Diskussion: Eine Grafikkarte gehört grundsätz- 
lich als PCI- oder Local-Bus-Variante auf ein entsprechendes 
Motherboard. (hf) 



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va/ PJuy 7/95 



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THE DAEDALUS ENCOUNTER™ 

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The Daedalus Encounter is a trademark of Virgin Interactive Entertainment, Inc. 

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Ion 




7-95 SONDERTEIL TIPS & TRICKS 




Chaos Control 1 60 

Daedalus Encounl 

Dark Sun 2 156 

Descent 160 

Füll Throttle/Vollgas 152 
Jagged Alliance. 

Lost Eden 150 

NBA Live '95 160 

Sim Tower 1 60 

Terminal Velocity 160 

Technik-Treff 161 



Sie haben einen Trick zu einem aktuellen PC -Spiel herausgefunden oder gar 

eine Komplettlösung auf Lager? Immer her damit! 

Unsere Anschrift lautet: DMV Verlag, Redaktion PC Player, 

Tips & Tricks, Gruber Str. 46 a, 85586 Poing 

BEACHTEN SIE DABEI JEDOCH FOLGENDE5: 

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1 Längere Textbeiträge sollten als Files auf Diskette eingeschickt werden 
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Disketteneinsendungen ein kurzes Anschreiben beifügen, aus dem 
hervorgeht, welche Beiträge sich auf der Diskette befinden. 

V Wir können Ihnen aus Zeitgründen leider keine individuellen Spieletips 
geben - weder fernmündlich noch schriftlich. 



A 



KONPLEf TLOSUMC: »THE DAEDALVS EHCOUHTER« 



WHIIMLKHLBECE6MMM6 



Bringen Sie die 


S ^C K 






bunten Puzzles 


w 




von »The 






Daedalus 








Encounter« zum 


< > 






verzweifeln? 






Keine Panik, 


/ 






mit unserer 








Komplettlösung 






sammeln Sie 








alle Edelsteine 




ir 




problemlos auf. 









Diese Komplettlösung hilft in allen Daedalus- Lebens lagen 



Stefan Osfmonn aus Berlin hat sich durch »The 
Daedalus Encounler« gekämpft, alle Puzzles 
geknackt und sämtliche Türen geöffnet. Seinen 
Lösungsweg im mittleren Schwierigkeilsgrad wollen 
wir Ihnen nicht vorenthalten. Die Lösung der grafi- 
schen Puzzles entnehmen Sie bitte den entsprechen- 
den Bildern. 

Schadensbehebung 

Nachdem Sie Aris Verständigungsprobe mit »yes« 
beantworte! haben, wird 50 Stunden später die Sonde 
aktiviert (»startup«), überprüft (»diagnostics«] und 
ausgesetzt (»deploy«). Die Ladeluke am zuvor ana- 
lysierten »Alien Spaceship« wird durch einen geziel- 
ten Schuß auf die grüne fläche neben dem oberen 
roten Punkt geöffnet. Im Schiff schalten Sie das Lichl 
ein, greifen das »Alien Artifact« und analysieren es. 
Zaks Frage zum Reiseziel beantwortet man mit »no«. 
Die durch den Aufprall entstandenen Schäden am 
Raumschiff werden durch »analysis« nach dem Sche- 
ma behoben, das unser Bild »Analyse« zeigt. 











[~ 















Das »Analyse«-Rätsel 



Nach Aris Aufforderung identifizieren wir das »Alien 
Spacecraft« und setzen die Sonde wie gehabt aus. 
Im »Alien Ship« schalten Sie den Scheinwerfer ein 
und öffnen mit dem grünem Licbtimpuls die Tür. In der 
Unterkunft (Zugang durch die von einem Alien ver- 
sperrte Tür) gehen Sie zur zweiten Höhlengruppe von 
links in der unteren Reihe. Nehmen Sie die linke obere 
Öffnung, erschießen das Alien und greifen dann den 
Edelstein. 

Als nächstes scannt man das Codeschloß der gelben 
Tür im Central Hub, speichert den Code und macht 
die Tür mit einem gelben Lichtimpuls zugänglich. Dre- 
hen Sie die äußeren Zeichen so, daß die Überlager- 
ung in der Mitte die Linien abdeckt. Im Raum mit der 
5onnenuhr öffnet man den Fensterladen durch einen 
purpurnen Lichtimpuls. Dann schalten Sie alle Knöp- 
fe in folgender Reihenfolge auf gelb: Zuerst den Knopf 
mit gelber Umrahmung auf rot, jetztden mit der oran- 
gen Umrahmung auf gelb ändern. Nun den Knopf in 
der grünen Umrahmung auf gelb drücken und zuletzt 
den Knopf mit der purpurnen Umrahmung drücken, 
bis auch er gelb ist, 

Angriff 

Jetzt müssen Sie fröhlich auf Außerirdische ballern, 
am besten im Vollbild-Modus, Wenn Zak die Schei- 
be zerschossen hat, schließt man den Fensterladen 
wieder mit einem purpurnen Lichtimpuls auf den 
Detektor. Eine anschließende Analyse bestätigt, daß 
die Sonde mächtige Schwierigkeiten hat, Die Fehler- 
behebung erfolgtdurch das Drücken der Tasten in der 
Reihenfolge, wie es das Bild »Probe« zeigt. Öffnen 
Sie das blaue Türschloß (Code scannen und speichern] 
durch einen blauen Lichtimpuls und ordnen Sie die 




Das »Segmente« Puzzle 



Segmente nach dem ßild »Segmente« an, 
Ziehen Sie Zak durch mehrmaliges Drücken des 
Thrustknopfes (Achtung, zu häufig führt zur Überhit- 
zung!) aus dem Schacht, Beleuchten Sie die Alien- 
Statue mit rot und positionieren die Planeten so, daß 
einer der zwei mittleren genau zwischen Ihnen und 
der Sonne steht. Abschließend sendet man der Sta- 
tue den Code der blauen Tür und Zak erhalt dafür 
den ersten Edelstein, 



% 




Ordnen Sie die Spiegel so anSpiegel 



Im Operationssaal 

Die orange Tür scannen wir nochmals, speichern den 
Code und geben mit dem orangen Lichtimpuls das 
Puzzle frei. Die Lösung dafür zeigt Bild »Puzzle«, Im 
Operationssaal links offnen Sie die Blume mit dem 
orangen Türcode und entnehmen den Edelstein. Dann 



aktivieren wir rechts im Raum die Laser- 
skalpelle des Chirurgenapparates durch 
folgende Lichtimpulse: purpur, blau, grün, 
gelb, rot und blau und schärfen dann die 
Skalpelle durch purpur und blau. Durch 
dreimal purpur entfernt man dem Patien- 
ten die Kralle. Wer keine Lust mehr hat, 
kann stattdessen auch grün probieren. Die 
Kralle lassen Sie liegen, sie wird später 
noch gebraucht. 

Dann scannt man die grüne Tür, speichert 
den Code, sendet den grünen Lichtimpuls 
und ordnet die Spiegel an, wie es Bild 
»Spiegel« zeigt, an, Vordem Eingang zum 
Labyrinth drehen Sie sich um 1 80 Grad 
und eilen zur Blume. Diese wird wieder mit 
dem Code der grünen Tür beleuchtet und 
der Edelstein entnommen, Dann schalten 
Sie den Scheinwerfer an und gehen ins 
Labyrinth, beachten bei eigenen Erkun- 
dungen ober, daß es aus mehreren Ebenen besteht! 

Das Labyrinth 

Zur Orientierung dient das Bild »Labyrinth«. Sconnen 
Sie die purpurne Tür, speichern den Code und belich- 
ten sie purpur. Dann versucht man, mindestens vier 
zusammenhängende Linien zu schalten. Im Panel 



Room rückt man drei Pulte nach rechts. Nach einem 
orangen Lichtimpuls sollten der orange, grüne und 
gelbe Code sichtbar sein. Scannen Sie es und spei- 
chern es beispielsweise unter »queen«. Andere Codes 
lassen die Story unterschiedlich ausgehen. 
Jetzt raus aus dem Panel-Room, Das aus roten Ring- 
en bestehende Kraftfeld wird abgeschaltet, wenn man 
den Code der purpurnen Tür auf das Kontrollpult sen- 
det. Dann gehen wir durch die gelbe Tür und im ersten 
Raum durch die linke Tür, Im »Roten Raum« drehen 
wir uns einmal um 1 80 Grad und gehen weiter zur 
Blume. Diese bestrahlt man wie gehabt mit dem Tür- 
code und entnimmt den Edelstein. 
Jetzt schnell noch mal ins Hospital und die abgetrennte 
Klaue holen! Zak und Ari finden das zwar nicht so 
toll, aber trotzdem heben wir die Kralle noch mal auf, 
sehen noch unten und drehen eine Runde. Die letzte 





A 



LEITFADEN ZU 



»JAGGED ALLIANCE« 



Für unerfahrene Söldner ist 
Metavira ein steiniges Pfla- 
ster. Deshalb gibt es hier 
brandheiße Tips, mit denen 
die Inseleroberung zum Kin- 
derspiel wird. 



Sir-Techs Ausflug in die Welt der S 
kann seinen Ursprung nicht verbergen: Neben 
effizienten Taktiken und strategischen Überlegungen 
spielt bei »Jagged Alliance« vor allem die Auswahl 
des richtigen Teams eine große Rolle. Die folgenden 
Tips behandeln alle drei Punkte und einiges mehr, 
ohne zuviel von der eigentlichen Handlung des Spiels 
zu verraten. 

Aller Anfang ist schwer 

Zunächst müssen Sie sich für Ihr Anfangsteam ent- 
scheiden. Von den 60 zur Verfügung stehenden 
Lohnsoldaten kommt zu diesem Zeitpunkt nur ein 
kleiner Teil in Frage - diejenigen Killer nämlich, die 
deutlich unter 1000 Dollar pro Tag kosten. Natür- 
lich kann man eine Ausnahme machen und die 1 300 
Dollar des einen Söldners durch das Hungergehalt 
eines anderen wettmachen. Insgesamt sollte man 
aber in den ersten Tagen möglichst wenig Geld ver- 
prassen und sich erstmal mit vier Team -Mitgliedern 
zufrieden geben - in der ersten Woche hat man 
koum Einnahmen und muß von seinen 20.000 Dollar 
Startkapital leben. Dazu gleich ein Hinweis; Planen 




Sie immer so, daß als vorhergesagte Bilanz minde- 
stens 2000 Dollar übrig bleiben. Oft werden einige 
Ihrer Pflanzer durch einen Angriff getötet |was zu 
Verdienstausfällen fuhrt) oder ein Söldner stirbt (das 
verursacht 800 Dollar Überfuhrungskosten). Die 
Nichtbezahlung eines Söldners bzw. der Familie 
eines Verstorbenen sollte strengstens vermieden wer- 
den - also lieber schon im voraus ein oder zwei 
Team-Mitglieder auf »Rest« setzen (halbiert die Sold- 
kosten). 

Wen Sie in Ihr Team aufnehmen, ist letzten Endes 
Geschmackssache. Allerdings sollten gewisse Grun- 
dregeln beachtet werden; Mindestens ein Soldner 
muß über ausreichende medizinische Kenntnisse ver- 
fügen (40 und mehr], ein weiterer sollte mechanisch 
bewandert sein (80 und mehr), Sprengstoffexperten 
sind zu Beginn des Spiels überflüssig, auch auf teure 
Killermaschinen mit hoher Treffsicherheit kann man 
zunächst verzichten. Prinzipiell sollten die Lebens- 
energie (wieviele Treffer hält der Soldner aus) und 
die Agility (wieviele Bewegungspunkte stehen zur 
Verfügung) möglichst hoch sein. Werfen Sie vonMitte 
des Spiels an alle Söldner aus Ihrem Trupp (die sta- 
tionär im Camp arbeitenden ausgenommen), die mit 
weniger als etwa 15 Bewegungspunkten herum- 
schleichen, 

Beachten Sie auch die Dossiers, in denen oftmals 
Hinweise stehen, die nicht von den reinen Punkte- 
werten abgedeckt werden. So hassen sich die Brü- 
der Larry und Gary, einige Söldner können nicht 



schwimmen und andere werden ols besonders lern- 
fähig beschrieben. Wenn Sie bei einem Aspiranten 
hingegen auf eine Lernschwäche hingewiesen wer- 
den (»Weil X schielt, kann er seine Treffsicherheit 
nicht erhöhen.«), könnte sich die Aufnahme trotz- 
dem lohnen - ein Arzt muß nicht unbedingt mit jedem 
Schuß treffen. Eine ausgewogene Anfangstruppe ist 
z.B. die folgende: Vinny (als Mechaniker), Mary Beth 
(als Sanitäterin) sowie Grunty und Gary (als Revol- 
vermänner). 

Die Missionen 

Die erste Mission besteht daraus, den sogenannten 
»Micro Purifier« zu finden, ohne den keine Weiter- 
verarbeitung des ßaumsoftes möglich Ist, Drucken 
Sie Ihren Leuten die wenige Ausrüstung in die Hand, 
die Sie im Arsenal haben (vor allem Munition und 
möglichst große Taschen-Westen), und schicken Sie 
den Trupp in einen der beiden angrenzenden Sek- 
toren. Dort trifft er auf etwa fünf Gegner, von denen 
einer den gesuchten Gegenstand hat und bei seinem 
Ableben fallen läßt. Die schnelle Erfüllung dieses Auf- 
trags eröffnet nicht nur die Einnahmequelle durch 
den Baumsaft, sondern verschafft Ihnen auch einen 
finanziellen Sofortbonus, 

Spätere Missionen bestehen meistens aus der Ein- 
nahme bestimmter Sektoren, um z.B. das Labor der 
Forscherstochter zu befreien. Zwei Missionen unter- 
scheiden sich von dem üblichen Schema: Wenn sich 
ein Virus auszubreiten beginnt, sollte man schnellst- 







Hier sehen Sie die aus den einzelnen Übersichtskarten zusammen gesetzte Gesamtkarte Metaviras. Zwisthen denjenigen Sektoren, 
die regeltechnisch nicht verbunden sind, befindet sich ein roter Strich - zwischen solchen Gebieten kann es zwar Angriffe geben, aber 
keine Saft' und Wachentransporte. 



möglich die Pomilla-Blumen aus Sektor 8 einsam- 
meln [es genügt nicht, sie schon bei sich zu tragen]; 
wer nach etwa zwei Dritteln des Spiels nicht schnell 
den gestohlenen Grabstein der Eingeborenen findet, 
wird selbst bei »exzellenten« Leistungen mit drasti- 
schen Abwanderungen der Einheimischen rechnen 
müssen. 

Um die Zahl der benötigten Wachen niedrig zu hal- 
ten, sollte Ihr Herrschaftsgebiet möglichst einem Vier- 
eck gleichen: Nur zwischen direkt angrenzenden 
Sektoren kann es zu Angriffen kommen, nicht aber 
bei diagonalen Verbindungen. Breiten Sie sich so 
aus, daß die neu eroberten Sektoren mit dem restli- 
chen Einflußgebiet verbunden (»linked«) sind -sonst 
stehen Sie obends in einem leergeräumten Qua- 
dranten, müssen aber trotzdem fliehen... Auf der 
großen Körte sehen Sie, welche Sektoren nicht mit- 
einander verbunden sind. Um Verluste auszuglei- 
chen, sollten Sie oußer den je acht Wachen in den 
Grenzsektoren noch über eine Reserve verfügen. Es 
versteht sich von selbst, daß man sofort nach Erobe- 
rung eines Sektors speichert und möglichst viele 
Wachen herbeiruft. 

Der strategische Part 

Grundsätzlich liegt es an Ihnen, wie lange Sie sich 
mit der Eroberung der Insel Zeit lassen - der Redak- 
tions-Stratege hat, als Anhaltspunkt, rund 45 Spiel- 
tage benötigt. Wichtig isteigentlich nur, daß Sie nicht 
bankrott gehen. Deshalb sollte man pro Tag ein oder 
zwei Sektoren einnehmen, um für ständigen Zuwachs 
der Baumbestände zu sorgen und Tage auszuglei- 
chen, in denen man nichts tun kann. Die Preise für 
den Pflonzensaft sinken übrigens bald nach Beginn 
des Spiels von anfänglich 500 über 400 bis ouf 380 
Dollar. Mit zunehmender Rückeroberung der Insel 
steigt der Preis in 20er- Schritten wieder bis auf 480 
Dollar, Es muß kaum erwähnt werden, daß man 
sämtliche Bäume, die »geerntet« werden können, 
auch mit Erntekräften versieht, notfalls durch Anhe- 
bung des Tagelohns der Eingeborenen, 
Scheuen Sie sich nicht, ein oder zwei Erntegruppen 
mehr einzusetzen, als Ihre Produktion so nlogen 
eigentlich erlauben: Es kommt immer wieder zu Ver- 
lusten durch feindliche Angriffe und nur vollständig 
geerntete Bäume werfen abends einen Gewinn ab. 
Denken Sie rechtzeitig daran, Ihre Produktionska- 
pazität durch Einnahme einerderdrei übrigen Fabri- 
ken aufzustocken. Beim Sturm ouf einen solchen Sek- 
tor sprengen die Bösewichte nämlich kurzerhand die 
Produktionsonlage in die Luft, deren Reparatur etwa 
drei bis fünf Tage in Anspruch nimmt. Manche Sek- 
toren lassen sich zudem nur von bestimmten Stellen 
bestimmter Nachbarquadranten erreichen, z.B. 
dann, wenn sich ein dichter Wold über mehrere Sek- 



toren erstreckt, Derabge- 
bildeten Übersichtskarte 
können Sie alle Verbin- 
dungen entnehmen. 
Jacks Bewertung Ihrer 
Leistung am Ende eines 
Tages mag auf Dauer 
sehr stereotyp wirken, ist 
aber aus zwei Gründen 
wichtig: Zum einen las- 
sen sich viele der besse- 
ren Söldner erst anwer- 
ben, wenn Sie ständige Erfolge verbuchen können 
(beachten Sie hierzu auch den Info-Screen im Söld- 
ner-Anwerbungsmenü), zum anderen ändert sich die 
Moral der Eingeborenen. Und wenn die nicht mehr 
stimmt, laufen Ihnen die Billiglohn-Arbeitskräfte bald 
in Scharen davon, Die Einstufungen reichen von »Ent- 
täuschend« bis »Außerordentlich« und hängen von 
der Zahl der eingenommenen Sektoren und Bäume, 
sowie den getöteten Santino-Leuten ab. 

Team- Manag ment 

Sobald Sie es sich leisten können, sollten Sie Ihr Team 
auf sieben Söldner aufstocken und die achte Positi- 
on mit einem eingeborenen Führer [wird Ihnen von 
Jack automatisch angeboten) besetzen. Letzterer 
kostet nichts und kann gut zum Aufklären eingesetzt 
werden. Außerdem gibt er zu jedem Sektor, den er 
zum ersten Mal besucht, einige Infos von sich. Wenn 
es hart auf hart kommt, kann man den freiwilligen 
Helfer immer noch durch eine bezahlte Kraft erset- 
zen; außerdem stehen insgesamt vier Eingeborene 
zur Verfügung. Spätestens nach einer Woche soll- 
ten Sie den besten Bastler Ihrer Gruppe vollständig 
heilen und nur noch als Mechaniker arbeiten lassen 
- vor allem Schutzwesten und Waffen wollen stän- 
dig instandgehalren werden. Hierzu benötigt der 
Basrler einen Werkzeugkasten ir der rechten Hand 
(auf dem Bildschirm ist das cie links zu sehende). 
Sobald Sie zwei Mecha- «frkcster haben, sollten 
Sie zu Beginn jeden Tages den »schlechteren« Kasten 
mildem schon in der Hand gehaltenen kombinieren. 
Das bringt letzteren wiederauf 100 Prozent, wodurch 
der Mechaniker seine Fähigkeiten maximal ausspie- 
len kann. Beachten Sie, daß Ihr Werkzeugguru in 
der Lage ist, mehr als einen Gegenstand instandzu- 
setzen, Gute Mechaniker haben über 100 Repara- 
turpunkte zur Verfügung, womit sich z.B. zwei 
Gegenstände mit einer Qualität von 50 Prozent repa- 
rieren lassen. 

Für Arzte gilt das gleiche: Ein als »Doctor« arbei- 
tender, der mindestens einen Medizinkoffer oder 
Erste-Hilfe- Kasten in der rechten Hand hält, kann 
mehrere »Patients« heilen. Im späteren Spiel sieht es 




dann oft so aus, daß sechs Söldner abwechselnd im 
Einsatz sind (zu dritt, viert oder fünft), während ein 
Arzt die Verletzten heilt und der Mechaniker still vor 
sich hin werkelt. Trainieren bringt nur dann gute 
Ergebnisse, wenn der entsprechende Söldner über 
viel »Wisdom« verfügt, und der zu verbessernde 
Wert noch relativ klein (geringer als 50) ist. Anson- 
sten sollten Sie sich zweimal überlegen, ob Sie ein 
Team-Mitglied zum Trainieren abstellen - schließlich 
läßt sich auch im Fronteinsatz die eine oder andere 
Fähigkeit verbessern, 

Im späteren Spielverlauf ist es sinnvoll, den nächsten 
Söldner nicht zuletzt danach auszuwählen, welche 
Ausrüstung er mit sich bringt: Skull/ hat z.B. eines 
der seltenen Ml 6-Gewehre, auch die eminent wich- 
tigen Verbandskästen lassen sich so auffrischen. Not- 
falls einen billigen Sanitäter kaufen, »ausrauben« 
und wieder feuern, Es versteht sich von selbst, daß 
ein zu entlassendes Team-Mitglied vorher von allen 
Ausrüstungsgegenständen befreit wird, Außerdem 
sollte man von der Entlossungsfunktion nur selten 
Gebrauch machen - die übrigen Söldner nehmen 
einem das sehr übel. 

Heut' ist nichts los - 
was mach ich bloß? 

An Tagen, an denen der größte Teils des Teams mit- 
tel bis schwer verwundet ist, gibt es drei Möglich- 
keiten: Nichts tun - das bringt einem zwar einen 
schweren Rüffel von Jack ein, doch solange keine 
Sektoren verloren gehen, hält sich der Schaden in 
engen Grenzen. Das Nichtstun bezieht sich nur auf 
den Einsatz der Söldner im Feld - natürlich sollen 
sie bei dieser Gelegenheit kräftig reparieren, ver- 
arzten und Fähigkeiten trainieren. Ganz wichtig ist 
hier das »guard managment« - sofort nach einem 
abgewehrten Angriff wird der entsprechende Sektor 
wieder auf acht Wachen verstärkt, 
Als zweite Option bietet sich an, ein Zweierkom- 
mando von Veteranen loszuschicken, die mit den 
bestmöglichen Waffen und Rüstungsteilen ausge- 
stattet sind. Ein solcher Trupp kann einen feindlichen 
Sektor aufklären und bei günstiger Gelegenheit sogar 




TfflB 



Mike stellt exorbitante Honorarforderungen - bringt c 
außergewöhnlich gute Fähigkeiten und Objekte mit 



m 








ta^^HDuUlkSHMl 





Unsere Wachen helfen 
verteidigen. 



kurzerhand erobern. Wichtig ist aber, daß minde- 
stens ein Verbandskasten mitgeführt und bei der 
ersten größeren Schwierigkeit der Rückzug angetre- 
ten wird. Hauptvorteil des Minitrupps ist, daß er sich 
einfacher steuern läßt, wodurch man automatisch 
sorgfälliger vorgeht, als mit einer ganzen Meute. 
Als dritte Möglichkeil ist zu empfehlen, die ein bis 
drei unverwundeten Söldner auf Aquirierungstour zu 
schicken. Zu diesem Zweck werden sie nur mit einer 
Trageweste, sowie Sprengstoff, einem Stemmeisen, 
einem Metalldetektor und den bislang gefundenen 
Schlüsseln ausgestattet. Letztere können in Fünfer- 
packs mitgeschleift werden, das Programm wählt bei 
einem Türöffnungsversuch automatisch den richtigen 
Schlüssel aus - falls vorhanden. Dieser unbewaffne- 
te Trupp sucht nun die bereits eroberten Sektoren 
nach geschlossenen Kisten und Türen, sowie ver- 
grabenen Schätzen ab. Ganz wichtig: Regelmäßig 
speichern, da einige Kisten vermint sind und die mei- 
sten blauen Floggen (die ein Söldner aufstellt, wenn 
er etwas Vergrabenes ausfindig macht) auf Minen 
hindeuten. So kann man seine Ausrüstung komplet- 
tieren, während daheim im Lager brav die Verwun- 
deten aufgepäppelt werden. Übrigens sollten Sie 
Leichtverwundete per »Rest« gesunden lassen, um 
den Schwerverwundeten nicht kostbare Verarz- 
tungspunkte vorzuenthalten. Bei Auswahl von »Doc- 
tor« oder »Patient« werden die bereitgestellten bzw, 
benötigten Lebenspunkte direkt im jeweiligen Söld- 
nerpaßbild gezeigt. 

Waffen und Rüstungen 

Es gibt Schießeisen, Messer und Granaten. Erstere 
unterscheiden sich durch Reichweite, Durchschlags- 
kraft, benötigte Zeit zum Anlegen und den verwen- 
deten Munitionstyp. Geben Sie von zwei vorhande- 
nen guten Waffen lieber nur eine ans Team aus, 
wenn Sie kaum Munition dafür haben. Immer der- 
jenige Söldner sollte die beste Waffe bekommen, der 
die höchste Treffsicherheit hat. Wenn im Kampf eine 
Knarre Ladehemmung hat, hilft es meistens, mehre- 



re Male (mit möglichst wenig B> 
die Gegend zu feuern - irgendwann löst sich der 
Schuß doch noch. Bei den Messern gibt es nur zwei 
verschiedene, wobei das Combat Knife die bessere 
Alternative darstellt. Interessanter sind die Granaten: 
Senfgas- und Handgranaten machen viel direkten 
Schaden. Vor ersteren kann man sich per Gasmas- 
ke schützen, letztere sind auch zum Offnen von Holz- 
türen sehr gut geeignet. Tränengas-Kanister zwin- 
gen die Computersöldner meist zum Wegrennen und 
können z.B. durch Fenster geworfen werden, um Ver- 
teidiger aus einem Gebäude zu verjagen. Sofern Ihre 
Version von Jagged Alliance noch den entspre- 
chenden Bug enthalt, lassen sich Granaten übrigens 
auch dann in Gebäude hineinwerfen, wenn kein Fen- 
ster zur Verfügung steht! 

Nichtzu unterschätzen sind die Sfun Grerades. Diese 
verursachen zwar kaum Schaden, werfen den Geg- 
ner aber fürs Erste zu Boden und senken seine Kon- 
dition beträchtlich, Natürlich lohnt sich der Einsatz 
von Granaten vor allem gegen mehrere dicht zusam- 
menstehende Gegner - schließlich sind die Dinger 
relativ rar. Auch in unübersichtlichem Dschungel- 
gelände machen sich die Wurfsendungen bezahlt - 
die Treffsicherheit gegen verschanzte Gegner ist 
wesentlich höher, als bei den Schußwaffen. 
Drei Typen von Schutzwesten stehen zur Verfügung, 
von denen sich eine nur anstelle der normalen 
Taschenweste anziehen läßt. Dies ist aber nur in 
Extremsituationen zu empfehlen und dann auch nur 
für ein oder zwei Söldner - mit nur zwei getrogenen 
Gegenständen [z.B. Gewehr und Munition) kommt 
man nicht weit. Außerdem schützen zwei Helmtypen 
vorTreffern, Wenn einer Ihrer Söldner getroffen wird, 
hängt es von der Güte seiner Panzerung ab, ob und 
wieviel Schaden »durchschlägt«, ihm also von der 
Lebensenergie abgezogen wird. Gerade die 
Rüstungsteile verlieren durch dauernde Inan- 
spruchnahme schnell an Qualität- lassen Sie Ihren 
Mechaniker ständig den entstandenen Schaden aus- 
bessern. Nutzen Sie die Funktion, daß bei der Ent- 



tatkräftig dabei, den Sektor zu 

nähme aus dem Gemeinschaftsarsenal immer der 
qualitativ beste Gegenstand eines T/ps in die Hand 
genommen wird - manche neuwertige Kevlar Vest 
ist besser, als ein zerschossener Spectra Shield, Wie 
schon bei den Warfen, sollte man den wichtigsten 
Söldnern auch die beste Rüstung verpassen. Vor 
allem Feldsanitäter müssen gut geschützt werden, 
sonst verschwenden sie ihr kostbares Verbandsma- 
terial on sich selbst. 

Sonstige Gegenstände 

Die übrigen Gegenstände reichen von Papierfetzen 
über Marmeladengläser bis hin zu Blumen und 
Zeitzündern, Viele Objekte können miteinander 
kombiniert oder am Körper getragen werden, So 
erhöhen Sonnenbrillen die Treffsicherheit der Söld- 
ner ebenso, wie aufs Gewehr gesteckte Zielfernroh- 
re. Schalldämpfer verringern die Chance, bei einem 
Schuß gleich entdeckt zu werden, Gasmasken die 
Gefahr von Senf- und Tränengasangriffen. Aus man- 
chen Objekten lassen sich auch völlig neue bosteln. 
Die Qualität solcherart improvisierter Gegenstände 
richtet sich nach den Bestandteilen und konn durch 
ungeübte Bastier weiter verhunzt werden - deshalb 
nach Möglichkeit den Camp-Mechaniker einsetzen 
Sämtliche Rüstungsorten lassen sich mi" dem knall 
der grünen Compound-Tuben bestreichen unc erhol- 
ten so - dauerhaft - eine um 50 Prozent größere 
Schutzwirkung. Wenn Sie zunächst Benzin und dann 
Ol in ein Mormeladenglas schütten, fehlt nur noch 
etwas Baumwolle als Lunte - schon ist der Molotow- 
Coktail Marke Eigenbau fertig. Aus einem Zeitzün- 
der und Dynamit bzw. Plastiksprengstoff [der sogar 
in Steinmauern Löcher reißt] lassen sich geballte 
Ladungen basteln und wenn Sie Ihren Leuten per 
Camouflage-Kaslen eine Tarnschminke verpassen (mit 
dem Kasten die Silhouette anklicken], werden diese 
hinter Büschen oder im Wald kaum noch gesehen. 
Trinkflaschen unterscheiden sich von allen anderen 
Objekten, da sie jeden Tag neu gefüllt, also auf 1 00 
Prozent gesetzt werden. Da auch die Trinkbehäller 



Platz wegnehmen, sollte man sie vornehmlich an 
heißen Togen (wi rd von Jack angekündigt) mitführen, 
bzw. fünf Stuck einem einzigen Söldner geben. Sie 
helfen ober ouch dann, wenn ein Söldner durch viele 
Treffer oder eine Stun Grenade ohnmächtig gewor- 
den ist. Gebrauchte Werkzeug-, Verbands- und 
Schlosserkästen können durch Kombination auf 1 00 
Prozent verbessert werden - bei ersteren und letzte- 
ren sollten Sie diese Möglichkeit unbedingt nutzen, 
da sich so die Effizienz des Reparierens bzw. Schlös- 
serknackens erhöht. Bei Verbandskästen ist es egol, 
ob Sie zwei halbleere oder einen vollen verwenden, 

Taktiken 

Lassen Sie Ihre Söldner immer von einer Deckung 
zur nächsten vorstürmen - man weiß nie, wo der 
nächste Gegner lauert. Nutzen Sie unbedingt die 
»interrupt«-Regel aus - ein Söldner, dem am Ende 
seines Zugs noch Bewegungspunkte übrigbleiben, 
hat gute Chancen, ein Gelegenheitsfeuer auf her- 
ummarscbierende Feinde durchzuführen oder noch 
schnell in Deckung zu rennen. Bewegen Sie Ihre Lohn- 
krieger nach Möglichkeit so, daß mindestens sieben 
Akttonspunkte übrig bleiben - zwei werden fürs obli- 
gatorische Hinknien benötigt, der Rest als Übertrag 
in die nächste Runde gerettet (bei mehr als fünf 
gesparten Punkten verfallen die übrigen). 
Ähnliches gilt auch fürs Feuern; Lieber den letzten 
Schuß nicht mit maximaler Treffsicherheit ausführen, 
sondern zwei Punkte aufheben und sich hinwerfen - 
schließlich wird der Beschossene gleich schwarzpul- 
verhaltige Rache nehmen. Das erste Anlegen in einer 
Runde ist immer besonders »teuer«, danach werden 
die Schüsse »billiger« - auch ouf andere Gegner, 
Zielfernrohre bringen übrigens nurdann etwas, wenn 
sie intakt sind und mit mehr als dem Minimum an 
Punkten geschossen wird. 

Obwohl man normalerweise seine Söldner zusam- 
menhalten sollte, gibt es Ausnahmen; Schwerver- 
wundete lieber in Sicherheit bzw. zur Rückendeckung 
zurücklassen, auch der Team-Sani darf ruhig etwas 
hinterherhängen. Gut verschanzte Gegner (in Häu- 
sern oder hinter dichten Büschen) bekämpft mon om 
besten mit zwei Gruppen, die gleichzeitig von ver- 
schiedenen Seiten angreifen. 
Vergessen Sie nicht, daß zwei Söldner per »X«-Taste 
den Platz wechseln, was besonders ouf Brücken und 
in Gebäuden sinnvoll ist. ßenachbarte Kämpfer 
können außerdem Objekte tauschen - sehr nützlich, 
falls einem gerade die Munition ausgegangen ist. 
Beim Zurückweichen um ein Feld bringt das 
Rückwärtsgehen etwas: Man verliert weniger Punk- 
te, als durch Umdrehen, Laufen und abermaliges 
Drehen. 
Ist ein Söldner verwundet, sollte zunächst dem hof- 



fentlich herbeigeeilten Sanitäter der Verarztungsbe- 
fehl gegeben werden - erst danach kniet sich der 
Verwundete hin oder packt seinen eigenen Ver- 
bandskasten aus. Auf diese Weise können Sie 
»Sanitäter-Ketten« bilden; A verarztet B, der sich 
wiederum um C kümmert. Während der Behandlung 
können die Verwundeten übrigens noch feuern, auch 
der Arzt kann in Krisensituationen seine Behand- 
lungstätigkeit jederzeit unterbrechen! 
Beim Durchwaten von Bächen sowie beim Schwim- 
men sollten die Söldner unbedingt ein Messer in der 
rechten Hand halten, um sich gegen Wasserschlan- 
gen wehren zu können. Beobachten Sie vor dem 
Betreten eines Bachs mehrere Sekunden lang die 
Oberfläche - zeigen sich Schlangen, sollte vielleicht 
eine andere Furt gewählt werden. Wichtig; Schwim- 
men ist noch Möglichkeit zu vermeiden -erstens sinkt 
dabei die Kondition sehr schnell, zweitens nimmt die 
Qualitätder mitgeführten Gegenstände inaller Regel 
rapide ab. 

Untersuchen Sie alles, was irgendwie ein Objekt ver- 
bergen könnte; Vitrinen, Schränke, Töpfe, Betten, 
Wandteppiche und Kisten. Letztere sollten von einem 
möglichst geschickten Söldner per Stemmeisen geöff- 
net werden - mit bloßer Hand scheitert man manch- 
mal. Rufen Sie regelmäßig die Übersichtskarte ou 1 
(per »Einfg« -Taste) - hier blinken alle herumliegen 
den Gegenstände fröhlich vor sich hin, ouch die| 
nigen, die unter Büschen oder im Wald liegen. 
Wenn sich Söldner während der Bewegung mit Phra- 
sen wie »hier stimmt wos nicht« zu Wort melden, 
deutet das ouf vergrabene Objekte oder Minen- 
felder hin. Erkunden Sie das Gebiet vorsichtig per 
Metalldetektor (in die rechte Hand nehmen und 
anstelle des normalen Fadenkreuzes zum Bewegen 
benutzen) oder machen Sie einen weiten Bogen um 
die Stelle. Wenn Ihre Leute in ein Minenfeld ge- 
raten, hilft es, sich die Bodenbeschaffenheit an- 
zuschauen; Meist unterscheiden sich die verminten 
Stellen farblich vom restlichen Gebiet. Außerdem 
sind die Minen häufig in bestimmten Mustern ver- 
graben, was sich ebenfalls ausnutzen läßt. 
Mit am wichtigsten ist das Off- 
nen von Türen. Das geht bei 
Holztüren mit Handgranaten 
(direkt auf die Tür werfen, nicht 
davorl) und durch Aufschießen, 
Stahltüren bereiten größere Pro- 
bleme - hier muß es schon 
Dynamit oder Plastiksprengstoff 
sein, Dietriche und Stemmeisen 
sind besonders in geschickter 
Hand häufig erfolgreich, wenn 

die konventionellste Methode - 

, ... Auf die Spruche der Soldner wahrend dei 

den richtigen Schlüssel zu man achten 



benutzen - versagt. Wenn alles schief geht, hilft 
manchmal sogar folgendes Vorgehen: Machen 5ie 
vor einem von Gegnern besetzten, verschlossenen 
Haus möglichst viel Krach (herumballern), gehen Sie 
aber von den Fenstern weg. Miteinergewissen Chan- 
ce kommen die Schergen Santinos aus der Tür 
gerannt - die danach offen bleibt. 

Schummeltips 

Des öfteren kommt es gerade beim Waten an die 
Sektorengrenze zu Schlangenongriffen. Wenn Ihre 
Söldner bereits nah genug am Kartenrand sind, hilft 
ein einfaches »Traverse« - und der gefräßige Was- 
serbewohner bleibt frustriert zurück, 
An haarigen Stellen grundsätzlich abspeichern - z.B. 
vor dem Offnen von verdächtigen Kisten oder Unter- 
suchen blauer Flaggen. Da der Quick-Save-Spiel- 
stand am Ende des Tages gelöscht wird, hilft es in 
brenzligen Situationen, vorher eine Sicherheitskopie 
zu machen. Geben Sie im Hauptverzeichnis von Jog- 
ged Alliance (z.B. C:\JAGGED) folgendes ein: 
»COPY QUICK.SAV QUICK.ALT«. Geht nun etwas 
schief und der Spielstand ist weg, so holt man ihn sich 
per »COPY QUICK.ALT QUICK.SAV« zurück. Statt- 
dessen kann natürlich auch ein typisches Undelete- 
Programm (z.B. UNDEL) benutzt werden. Ganz wich- 
tig: Auch während der Kämpfe kann man durch Ver- 
lassen des Programms (per »ALT« und »X«) speichern 
und dann beliebig oft wieder laden. 
Wenn Sie sich mit einem Diskettenmonitor ausken- 
nen oder das Action Replay Cartridge besitzen, kön- 
nen Sie auf einfache Weise die Soldkosten Ihrer 
Team-Mitglieder verringern: Rechnen Sie den Lohn 
eines Söldners (z.B. 1 700] ins Hexdezimalsystem um 
(hier: 06 A4] und suchen Sie dann nach seinem 
Namen (z.B. Vinny). Einige Bytes vorher werden Sie 
die Honorarforderung des Söldners finden - wobei 
die erste Hexzahl hinte' der zwe.ter steht (im Bei- 
spiel: A4 06). Verkleinern Sie einlach das zweite 
Byte (hier: 06], und schon haoen S e es mit gerin- 
geren Lohnkosten zu tun i- nwe ;- &?■ Soldkosten bis 
255 Dollar findet sich natürlich nur ein Byte, (la) 




KOMPLETTLÖSUNC: »LOST EDEN« 



GEWONNENES 

PARADteS 

Die Dinosaurier werden nicht mehr trauriger 
- die Lösung zum aktuellen Cryo-Adventure 
hilft weiter. 















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Diese dubiose Dame ist unsere verloi 



Unser Leser Andrew Kleinschmidt ist fleißig auf 
Dinos herumgeflogen, hat eigenhändig ganze 
Täler befreit und den Dinosourier-Papa getroffen. Zu 
guter Letzt verrät er Ihnen, wie Sie in »Lost Eden« 
dasselbe schaffen. 

Die Zitadelle 

Wir treffen Eloi und sehen uns hinter dem Thron die 
Mosaike an, bevor wir unser Zimmer aufsuchen. Hier 
gibt Eloi uns einen kleinen Stein, wonach wir die 
Zitadelle verlassen. Mit Dina zusammen wird ihr 
Großvater besucht; wir nützen die Gelegenheit, um 
die Muschel und dos Messer mitzunehmen. Zurück 
in der Zitadelle, erhalten wir von Monk ein Amulett 
geschenkt, das wir Dina weiterreichen. 
Nun wird die Folterkammer aufgesucht, wo der Fol- 
terer unbedingt einen alten Zahn loswerden will. Mit 
diesem kommen wir im Zimmer von Monk in einen 
Geheimgang; kurz darauf setzen wir ihn in das Ske- 
lett ein. Im nächsten Raum wird das Prisma mit- und 
die hintere Wand unter die Lupe genommen. Dina 
schenkt uns eine Flöte, worauf wir zurückgehen und 
das Prisma mit der kleinen Steintafel, die auf dem 
Tisch liegt, benutzen. Nach einer heftigen Diskussi- 
on mit dem König verlassen wir die Festung durch 
den Haupteingang. 

Die Täler 

Unser erster Weg führt nach Chamaar. Hier verläßt 
uns Eloi, dafür schließt sich uns Mungo an. Dann 




Nach etwas Herum probi 
wer welches Instrument 



sprechen wir mit den Bewohnern des Tals, bringen 
den Brontosauriern als Gastgeschenk einen für sie 
eßbaren Pilz mit und motivieren sie mit einem Flö- 
tenspiel zum 8au unserer ersten Festung. Nun stie- 
feln wir zum See und locken mit dem Apfel, den 
Thugg für uns gefunden hat, den Wasser-Dino an 
die Oberfläche. Dieser erzählt uns von der Angst der 
bösen Feinde vor dem »Auge des Sturms« - einem 
magischen Gegenstand. 

Im Wald werden die kräftigen Saurier durch 
Beschwatzen und ein kleines Pilzgeschenk davon 
überzeugt, uns ein wenig auf dem Rücken zu tragen. 
Bei der Abreise ous dem Toi erhalten wir zum Dank 
für unser Engagement von den Bewohnern einen 
Mondstein. Das nächste Tal auf unserer Befreiungs- 
tour heißt Uluru, dem es am sogenannten Himmels- 
hommer fehlt. Durch die gleiche Prozedur, wie im 
ersten Tal, bekommen wir eine Steintafel. 
Schon sitzen wir wieder im Sattel und reisen nach 
Koto. Der Festungsbau kann hier erst beginnen, wenn 
die Velorecaptoren für unser Heldengespann zu 
kämpfen bereit sind. Genauere Informationen kön- 
nen wir nur in Uluru bekommen, so daß wir erstmol 
dorthin zurückreisen müssen. Die Bewohner geben 
uns nicht nur die gewünschte Information, sondern 
auch das Auge des Sturms. Letzteres schleppen wir 
flugs zum ersten Tal, und sehen uns dann noch ein 
wenig um: Hinter dem Wasser findetsich etwas Gold. 
Dieses wird an den Veloceroptoren, zusammen mit 
dem Auge des Sturms, weitergegeben. 
Nachdem wir das Tal verlassen haben und abermals 
nach Koto gereist sind, bitten wir die hier ansässi- 
gen Saurier, ebenfalls für uns zu kämpfen. Auch 
wenn das ohne mogischen Gegenstand irgendwie 
nicht so gonz geht, kann zumindest der Festungsbau 
schon mal beginnen, In einer Höhle Kotos findet man 
außerdem einen Sonnenstein. Nun geht es nach Cha- 
moar zurück, wo wir die Triceratops bitten, uns beim 
Bau zu helfen. Als Gastgeschenk dient ein leeres 
Vogelnest, das aber alleine nicht ausreicht. Wieder 
in Koto, erholten wir eine Maske überreicht, die wir 



in Uluru gegen zwei Zauberobjekte umtauschen - 
das »Wolkenfeuer« (ein Blitzsymbol) sowie den 
»Himmelshammer« (eine Hand). Mit der Hand wird 
Uluru befreit, der Blitz ist für Koto zuständig. 

Tamara 

Sodann erscheint ein neues Tal namens Tamara auf 
der Karte, um dessen Zugang aber nur ein Aqua- 
saurus weiß. Nachdem wir diesen gefunden haben, 
bekommter das Messer von Graa und wir eine Weg- 
beschreibung. Glücklich in Tamara angelangt, 
kommt es zu einem Kampf, dem Mungo zum Opfer 
fällt-schade! Als neuer8egleiterdrängf sich uns Fugg 
auf. Herrje, wenn er sonst nichts zu tun hat... Der für 
dieses Tal benötigte Gegenstand heißt voll tiefer Sin- 
nigkeit »Mit und Ohne«, Nach Baubeginn der örtli- 
chen Zitadelle schenkt uns Fugg einen Beutel mit Erde. 
Mit Hilfe einiger Floße verlassen wir das Tal, vorher 
mußderWegesteinlderStein von Eloi)an den Anfüh- 
rer übergeben werden. Bold darauf erreichen wir 
den Ort Contura. Hier nimmt der Häuptling von 
Tamara, der uns begleitet, seine Maske ab und gibt 
sich als Frau zu erkennen - ach Gottchen! 
Dina reist nun nach Tamara zurück, um Mungo zu 
suchen. Beim Gespräch mit den Einwohnern wird 
Eve von ihnen als Geisel zurückgehalten. Die Bewoh- 
ner verlangen, mit Dina zu sprechen. Wir kehren 
zurück nach Tamara und reden dort mit der Guten. 
Doch erst, nachdem wir uns per Steintafel mit dem 
widerwärtigen Morkus Rexx unterhalten haben, ist 
Dina zur Reise nach Cantura bereit. Dort angekom- 
men, wechseln wir sie gegen Eve aus, Letztere hat 
zwischenzeitlich die Dino-Sprache gelernt und kennt 
zudem ein Lied, mildem die Triceroptas zum Arbei- 
ten zu bewegen sind. 

Nach Baubeginn labern wir mit dem Talbewohnern, 
die uns eine neue Maske schenken. Außerdem stel- 
len wir uns dem Rätsel des Priesters und geben ihm 
den Sonnenstein, den Mondklumpen sowie den Sack 
mit Erde. Dafür erhalten wir eine neue Steintafel. Wir 
reisen nach Chamaar, wo Eve mit ihrem Gesang die 



Triceralops anheizt. Nun gebt es 
weiter noch Uluru; hier tauscht 
man die Maske gegen »Mit und 
Ohne« (ein Totenschädel) sowie 
das »Auge des Zyklons«. Mit 
ersterem befreien wir endlich 
Tamara. 

Bestattungs- 
zeremonie 

Zurück in Uluru wird das Auge 
abgeholt, mit dem wir Cantara 
in die Freiheit entlassen. In unse- 
rer nächsten Rundreise von 
Uluru über Koto nach Tamara und Chanfura werben 
wir die Tricaterops an. Nachdem überall gute Fest- 
ungen aufgebaut sind, erfahren wir vom Tod unse- 
res armen alten Vaters und kehren nach Mo zurück. 
Dort erhalten wir Papas Jagdhorn. Außerdem ist 
unsere beneidenswerte Aufgabe, den Körper des 
toten Königs zum Stamm der Einbalsamierer im 
Süden zu bringen. Doch für das Ritual wird ein Hel- 
fer benötigt, so daß wir erstmal nach Mo zurück- 
kehren müssen. Nach einigem Herumfragen sagt 
man uns, daß der Folterer gerne das Hörn besitzen 
würde. Also drücken wir es ihm in die Hand und 
gewinnen ihn so als rituelle Hilfskraft. Kaum ist die- 



entsprechende Zeremonie vorbei, erhalten wir eine 
weitere Maske. 

In Mo bestatten wir den alten Herren in der Kammer 
seiner Vorfahren. Auf unserer Karte taucht ein neuer 
Ort auf: Shandovra. Nächstes Reiseziel ist Uluru, wo 
wir die Maske gegen den »Schlängelnden Fluß« [eine 
Halskette] eintauschen. Weiter geht's nach Shondo- 
vra, dessen Kriegskönigin sich als unser holdes 
Schwesterlein entpuppt. Nach Start der örtlichen Bau- 
arbeiten schenkt sie uns dos schon gesuchte Schwert. 
Mit der Halskette schicken wir die Veloceraptoren in 
den Kompf und zeigen dann den Einbalsamierern 
das goldene Schwert. Vollkommen hingerissen von 
dieser Tat, schenkt man uns drei magische Instru- 
mente. DerMönch erhältdieGlocke, Thugg dieTrom- 
mel und wir selbst nehmen die Trompete an uns. In 
Shandovra sehen wir, daß unsere kämpfenden Hilfs- 
saurier kläglich versagt haben. Doch mit Musik geht 
alles besser, und von unserem Helden-Trio geführt, 
wird die Schlacht doch noch gewonnen. 

Das Paradies der Saurier 

Wir kehren nach Mo zurück und benutzen das 
Schwert im Thronsaal, indem wir es mutig dem Bild- 
nis von Morkus Rexx in die Brust stoßen - schließ- 
lich kann es sich nicht wehren. Diese Großtat öffnet 
den Geheimgang zu einem dunklen Labyrinth, in 



dem wir uns prompt verlaufen. Doch Schwesterherz 
weiß Rat - vor jeder Kreuzung verrät sie auf Anfra- 
ge den richtigen Weg. Schließlich kommt man in 
einen Raum, derdas »Eides Schicksals« enthält. Die- 
ses schenken wir Eloi, der uns daraufhin mit sich 
schleift. Zum Thronsaal kommen wir wieder mit Hilfe 
unserer geliebten Schwester. 
Dos nächste Ziel ist der »White Arch«, wo wir im 
Tausch gegen das Ei eine weitere Steintafel erhol 
ten. Im Tal des Nebels, so sagt man uns, gäbe e: 
weitere Infos zu den mysteriösen Tafeln, die unsei 
Inventar mittlerweile arg belosten. In dieses Nebel 
tal - dem Paradies der Dinosaurier - kommt man al 
Mensch jedoch nur nach Genuß einer bestimmten 
Wurzel. In Kantura gibt uns Dino eben diese Vege- 
tariermahlzeit, so daß unserem Paradiesbesuch 
nichts mehr im Wege steht; Kurz und schmerzlos 
reingebissen, schon treffen wir auf den Popo der 
mausetoten Saurier. Nachdem wir ihm eine der 
Tafeln unter die Nase halten, läßt er sich über deren 
Sinn und Zweck ous. 

Zurück in der Menschenwelt, besuchen wir 
schlußendlich den Tyrannenhort, das Versteck von 
Morkus Rexx auf. Hier schleichen wir zunächst nach 
rechts, um die letzte Tafel aufzunehmen. Danach tre- 
ten wir dem unsagbar Bösen in Form des Herrn Rexx 
entgegen - und der Abspann kann beginnen... (la) 



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Kaum haben die unrasierten 
Redaktions- Biker »Füll 
Throttle« in die Hände be- 
kommen, produzieren sie 
auch schon eine Komplettlö- 
sung. 

Sensation: Biker Ben kann nicht nur wie der Teu- 
fel Motorrad fahren, er ist auch des Schreibens 
mächtig. Es gelang uns, ihn zur Niederschrift seines 
letzten Abenteuers 2 



Ein übler Plan 

Ja Leute, ich stand also mit meinen Kumpels an der 
Theke dieser Straßenscheune, als unser alter Freund 
Malcolm hereinkam, der Boss von Corley Motors. 
Obwohl der Opo mehr weiße Haore hatte, als mein 
Motorrad Ölflecken, wor er immer noch gut drauf - 
wer einmal Biker mit Herz und Seele ist, bleibt es auch. 
Nachdem wir einige Klare gekippt hatten, stand plötz- 
lich ein echter Kotzbrocken in der Tür; Ripburger woll- 
te meine Polecals und mich dingen, um den Alten 
sicher zu einer Konferenz zu bringen. Obwohl er 
damit ankam, daß Opa Corley nicht mehr longe zu 
leben hätte, sagte ich ab; Die Polecats sind nicht käuf- 
lich, beste! 

Das nächste, woran ich mich erinnere, ist eher uner- 
freulich: Es stank, und es wor dunkel. Kein Wunder, 
wenn man im Inneren eines Müllcontainers aufwacht. 
Mit etwas Gewall bekam ich den Deckel auf und klet- 
terte nach draußen. Mein Bike stand zwar noch vor 
der Bar, aber ein Witzbold hotte mir die Schlüssel 
geklaut. Lustigerweise war die Tür des Schuppens ver- 
schlossen, doch ein kräftiger Tritt genügte. Der Bar- 
keeper kam mir erst komisch - angeblich wollte er 




In letzter Sekunde schafft Ben den 
Sprung ins Happy End 



nichts von meinem Schlüssel wissen. Doch als ich ihn 
freundlich am Nasenring pockte und ein wenig auf 
seine schmutzige Theke drückte, wurde er sehr hilfs- 
bereit. Wieder bei meinem Bike, steckte ich den 
Schlüssel ins Zündschloß und brauste von dannen. 
Weit kam ich ober nicht - eine von Ripburgers Krea- 
turen hatte sich wohl an meiner vorderen Rodgobel 
zu schaffen gemacht. Auf einmal fehlte das Vorder- 
rad, und obwohl ich ein ziemlich guter Fahrer bin, 
hatte ich so meine Probleme mit dieser Situation. Zum 
Glück ist links und rechts des Highways nichts bebaut, 
so daß es nur ein leeres Feld war, in das ich wie eine 
Rakete einschlug. 

Schraubenschlüssel-Mo 

In letzter Zeit passiert es mir bedenklich oft, irgend- 
wo aufzuwachen, ohne zu wissen, wie ich hinge- 
kommen bin. Allerdings hotte ich dieses Mal Glück - 
ols ich wieder zu mir kam, sah ich einen wahren Engel 
vor mir: eine olverschmierte Mechanikerin im schmut- 
zigen Overall. Sie stellte sich als Mo vor und erzähl- 
temir, daß ich von einer Fotoreporterin zu ihrgebracht 
worden war. Mo hotte schon mein Bike aufgebockt 
und war daran, es zu reparieren. 
Meine Aufgabe war nun, neuen Sprit, eine Vorder- 
radgabel sowie Mo's geklautes Schweißgerät her- 
beizuschaffen. Ich schnappte mir den Schlauch und 
den Kanister, bevor ich die Hütte verließ. Draußen 
traf ich auf Miranda, die erwähnte Journalistin. Jetzt 
fiel mir auch wieder ein, in welcher Gefahr Malcolm 
und meine Jungs schweben mußten - schweren Her- 
zens erzählte ich dem Mädel vom bevorstehenden 
Überfall, und bat sie um eine Mitfahrgelegenheit. 
Nachdem sie mir berichtete, daß sie kein Auto dabei- 
habe und ich weitergegangen war, fuhr sie davon... 
Bei der Rosthütte in der Mitte des armseligen Kaffs 
klopfte ich on die Tür. Van drinnen antwortete mir die 
Stimme des Schrottplatzbesitzers, der mich ober nicht 
hereinlassen wollte, Noch einem befriedigenden Tritt 
gegen die Tür sah der Junge nur noch Sternchen. Ich 
ging rein und holte mir aus einem Wandschrank einen 
Dietrich, sowie aus dem Kühlschrank etwas Fleisch. 
Eine Bodenplatte rechts vom Kühlschrank fungierte als 
geheimer Aufzug, mit dem ich in Todds Werkstatt 
kam. Dort fand ich - wer hätte es gedacht - das 
Schweißgerät von Mo. 

Als nächstes wanderte ich zum Benzinturm im Nor- 
dosten, dessen Schloß ich mit dem Dietrich aufknackte 
und dann einsteckte. Als ich aber drinnen die Leiter 




Vom rasanten Full-Throttle-Finale könnte 
sich selbst »Speed« eine Scheibe 
abschneiden 

berührte, ging ein Alarm los und rief einen Bullen- 
Hubschrauber auf den Plan, Nach meiner hostigen 
Flucht besuchte ich den Schrottplalz. Um über das Seil 
die Wand raufklettern zu können, mußte ich erst die 
Rolltür mit dem Schloß festmachen. Dann spielte ich 
Affchen und sprang auf der anderen Seite der Mauer 
zum Schrottplalz hinab. 

Dort fand ich inmitten eines Haufens alten Blechs eine 
Radgabel - leider aber auch einen bissigen Köter, 
der mich zurück auf die Mauer jagte. Beim nächsten 
Versuch ging ich weiter nach rechts, zu einem Neben- 
platz mit mehreren einzelnen Schrottwagen. In einem 
davon steckte ich das Fleischslück, ouf das sich der 
Kläffer sofort stürzte. Nun schlurfte ich zurück und 
kletterte auf den großen Kran. Ich steuerte den riesi- 
gen Magneten über dos Auto, in dem der Hund her- 
umwerkelle, drückte den Knopf und hob Wagen plus 
Hund einige Meter in die Luft. Jetzt kam ich problemlos 
an die Radgabel, so daß mir zu meienm Glück nur 
noch das Benzin fehlte. 

Zurück beim Benzinturm faßte ich abermals an die 
Leiter, lief dann aber nach links hinten, in eine dun- 
kle Ecke. Als die Bullen mich nicht finden konnten, 
landeten sie. Schnell lief ich zum Vehikel der unifor- 
mierten Deppen und benutze erst den Schlauch, dann 
den Kanister. Nun mußte ich nur noch das Benzin 



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A 



ansaugen und hotte wieder 
Stoff für meinen Feuerstuhl. 



Dar Überfall 

Nach wenigen Meilen traf 
ich im Osten auf eine Poli- 
zeisperre. Verdammt! Ich Zur Beerdigung von 
- ii „ bekämpfen 

rühr nochmal zum Benzin- 
turm und löste den Alarm ein drittes Mol aus. Die Poly- 
pen stürzten sich auf diesen Köder - und ich fuhr mei- 
nen Polecols hinterher. Wenig später traf ich die Jungs 
auch schon an einer Roststätte -Malcolms Blase mach- 
te nicht mehr so richtig mit. Obwohl ich mich beeilte 
und so schnell wie möglich zu den Toiletten rannte, 
kom ich zu spät: Der alte Corley lag blutüberströmt 
am Boden, ich konnte nur noch seine letzten Worte 
hören. So erfuhr ich, daß die gute Mo in Wirklichkeit 
seine Tochter war - und jetzt natürlich in höchster 
Gefohr schwebte! 

Und wieder kam ich zu spät: Mo war fort, ihre Bret- 
terbehausung übel durchwühlt. In den Trümmern fand 
ich neben einer nutzlosen Kamera ouch dos Bild, wel- 
ches sie und ihren Onkel zeigte. Da der Weg noch 
Osten versperrt wor und die Bullen wohl nicht drei- 
mal auf denselben Trick hereinfallen würden, brauste 
ich nach Westen, 

In demselben Schuppen, in dem die Sache ange- 
fangen hatte, traf ich auf den Barmann sowie einen 
Fernfahrer. Beiden zeigte ich das Bild, ouf dem der 
Nome einer Farm zu sehen war. Während mir der 
Barmann genüßlich erzählte, daß ich als Mörder 
gesucht wurde, wollte letzterer nicht riskieren, durch 
die Straßensperre zu fahren. Als ich mich hinter dem 
Haus bei meinem alten Schlafplatz umschaute, klet- 
terte plötzlich Miranda ous dem Müllcontainer, Ich 
borgte mir einen gefälschten Ausweis von ihr und 
übergab ihn Emmet, dem Trucker. In seinem Boliden 
versteckt, gelangte ich durch die Straßensperre, 

Burntng Bridge» 

Emmet erwies sich als linker Hund, pumpte Benzin 
aus meinem Bike und machte sich von donnen. Aber 
es war wohl nicht sein Tag: Wenige Minuten nach 
seiner Abreise hörte ich ous der Ferne eine möchtige 
Explosion. Wie ich später feststellte, wor er in einen 




Gegen die markierte Stelle (Fadenkreuz) 
muß getreten werden, wenn alle 
Anzeigen schwarz sind 



Malcolm Corley kommen alle Biker zusamro 

Überfall der Cavefish-Bonde geraten, die seine Zug- 
maschine just in dem Moment sprengte, als er über 
die Brücke fuhr. Unschön für ihn, aber noch schlim- 
mer für mich: Ich mußte unbedingt über diese ver- 
dammte Schlucht kommen! 
Im Inneren des Hauses fand ich unter einem Kissen 
einen Schraubenschlüssel, mit dem ich die im selben 
Raum befindliche Kiste aufschloß - und schon waren 
meine Benzinsorgen beseitigt. Ich brauste nach Osten 
und fond Emmets auf der Seite liegenden Anhänger. 
Nachdem ich mich mit dem Schlüssel on den Rädern 
zu schaffen gemacht hatte, kippte ich den Auflieger 
vollends um. Ich sammelte etwas Düngemittel ein und 
fuhr dann auf die Old Mine Road. 
In der Folge hotte ich mehrere harte Kämpfe zu über- 
stehen, um cn eine Cavs'üh -Sonnebrille und einen 
Afterbur-e' z. «rrnen. Mit dem Dünger war dos 
zum Glück ke n ^cblem Jeder Gegner, der keine 
Brille trug, war damit in Windeseile außer Gefecht 
gesetzt, darunter auch die Tussi mit dem roten Iroke- 
senschnitt. Diese überließ mir ihre Motorsäge, mit der 
ich den Holzplanken-Glatzkopf um sein Brett 
erleichterte. Bei dem Typen mit dem Afterburner war 
das richtige Timing wichtig - ansonsten wäre er ein- 
fach davongebraust. 

Nun fehlte mir nur noch eine original Cavefish-Brille. 
Ich wartete, bis der förmlich ouf seinem Spezial- 
Motorrad liegende Höhlenbewohner den Kopf hoch- 
streckte. Dann fuhr ich neben ihn, schlug mit dem 
Holzbrett zu und wich sofort wieder noch links ous. 
Nun konnte ich mir (per RechtsklickJ die Brille aufset- 
zen und fuhr solange auf der Mine Road, bis unten 
links der Hinweis »CAVE« kom. Per Linksklick schoß 
ich durch den geheimen Eingang und kam wenig spa- 
ter vor der unterirdischen Covefish-Festung on. Die 
Rampe befestigte ich an meinem Bike, machte sie aber 
schon im nächsten Abschnitt (rechts davon] wieder 
los. Günstig am Abgrund positioniert, verführte sie 
meine Verfolger zu einem hinreißenden Stunt. 
Ich fuhr weiter zur Brücke und brachte die Rampe in 
Stellung. Denn brauste der schnellste Biker Amerikas 
zurück zur Farm und lockte die wartenden Ripburger- 
Schergen hinter sich her. Nach ihrem Crash machte 
ich mich per Schraubenschlüssel am hinteren Kotflü- 
gel des umgestürzten Wagens zu schaffen, fand einen 
Ventilator und baute ihn in mein Bike ein, Nun konn- 
te ich mit einem wohnwitzigen Sprung die völlig 



n, auch wenn sie sich sonst gegenseitig 

zerstörte Brücke überwinden. 

Bunnies und 
Karambolagen 

Vor Corleys Fabrik angelangt, spazierte ich hinunter 
zum Stadion. Beim Souvenirladen schaute ich mir die 
Hemden an, um den Verkäufer abzulenken. Ich 
schnappte mir den Plüschhasen und spielte etwas mit 
der Fernsteuerung herum. Dann fuhr ich nach Nor- 
den. Beim Minenfeld ließ ich den elektrisch angetrie- 
benen Hasen laufen - Bumm! Die herausgeschleu- 
derte Batterie nahm ich mit, um sie in das Spielzeug- 
auto des Souvenir-Trottels einzusetzen. Ich steuerte 
den Wagen unter dem Drehgitter hindurch und 
schnappte mir dann die Kiste mit den Häschen - arme 
Kerlchen... 

Beim Minefeld leerte ich die Kiste aus, sammelte das 
Plüschtier- Zeugs ober gleich wieder ein. Einzeln ließ 
ich die Bunnies voronstapfen, um nach jeder Explo- 
sion hinterzulaufen und einen neuen Pionier laszu- 
schicken, Bei der Vultures-Gang angelangt, wurde ich 
nicht sehr freundlich behandelt: Mo hielt mich für den 
Mörder ihres Vaters und glaubte mir erst, als ich fol- 
gende Punkte ansprach: »Lei me go, or eise...«; »I'll 
call you nomesl«; »Diapered Dynamo«. Dann ent- 
wickelte die fette Suzi einen Plan, wie wir es Ripbur- 
ger zeigen könnten. 

Beim anschließenden Derby mußte ich mit meinem 
roten Wagen den gelben Schlitten Mo's frontal ram- 
men - gar nicht so einfach, weil die bloue Karre das 
verhindern wollte. Über die linke Rampe sprang ich 
auf den beigen Wagen, den ich dann nach unten und 
rechts schubste. Irgendwie schaffte ich es, ihn auf die 
rechte Rampe zu bugsieren. Als ich dann mit voller 
Wucht die Rampe hinaufschoß, verkeilte sich der 
beige mit dem blauen Crashcor, und ich konnte die 
gewünschte Karambolage mit Mo hinlegen. 
Indem ich danach brennend zum Ausgang rannte, 
steckte ich das Stadion in Brand. Schlecht, zumal sich 
das blaue Auto wieder befreit hatte und Jagd auf mich 
mochte. Als es in den beigen Wagen donnerte, auf 
den ich mich geflüchtet hafte, sprang ich aufs Dach 
des Killerwagens und ließ mich ein wenig in der 
Gegend herumfahren. In einem günstigen Moment 
sprang ich ab und lief durch das Feuer rechts unten. 
Ich hatte ja zum Glück 'nen Asbestanzug, die Fahrer 
des Wagens nicht.., 



Die Aktionärs-Konferenz 

Bei den Vultures erfuhr ich, daß Ripburger noch unserem angeblichen Ableben 
prompt die Aktionors-Versamrnlung einberufen hatte. Noch Mo's Erklärung, wie 
ich in die Fabrik hineingelangen konnle, sah ich mir die verstreuten Motorrad- 
Teile an. Neben mehreren anderen Nummern fand ich auch eine, die aus sechs 
Zahlen bestand. Vorsorglich notierte ich mir diese (154492). Dann kehrte ich zur 
Fabrik zurück und benutzte den Nebeneingang, Um die geheime Tür zu öffnen, 
mußte ich gegen die richtige Stelle der Wand treten - und zwar in genau dem 
Moment, als alle Stromzähler auf »Schwarz« standen. Ich habe ein Foto beige- 
legt, auf dem die präzise Stelle mit einem Fadenkreuz markiert ist... 
In der Eingangshalle fand ich einen im Boden eingelassenen Safe. Durch das Ein- 
stellen der obigen Zahl öffnete sich das Ding und verschaffte mir ein Tonband mit 
Malcolms Testament sowie eine Magnetkarte. Diese benutzte ich im nächsten Raum, 
um durch die rechte Tür zu kommen. Nach etwas Herumprobieren hatte ich das 
Prinzip der beiden Hebel erkannt: Mit dem linken stellte ich den Motor des Pro- 
jektors ob (einmal betätigen), mit dem rechten erhöhte ich die Helligkeit der Lampe 
(zweimal betätigen), Der Film schmolz und rief den Vorführer herbei. 
Während unten im Saal Ripburger vor sich hin stammelte, ging ich in den Neben- 
raum und setzte Malcolms Band in das Tonbandgerät ein. Außerdem hatte ich ja 
noch die Fotos von Corleys Ermordung, so daß sich Ripburger nach Fortse7.ng 
der Vorführung plötzlich als Schurke entlarvt sah. Der feige Hund -Ici notürlicr- 

Jumbo frißt Truclc 

Bei meiner letzten Großtat stand ich unter ständigem Zeitdruck. Nachdem uns Rip- 
burgers Monstertruck gerammt hatte, öffnete ich mit der Eisenstange den Kühler- 
grill. Danach stieß ich den darüber befindlichen Deckel hoch, worauf Ripburger 
ihn mit seinem Gehstock wieder schloß. Diesen Moment hatte ich abgepaßt: Gut 
getimet, schnappte ich den ausgestreckten Stock (vorher anvisieren und nicht das 
Tätowierungsmenü benutzen, sondern die »P«-Taste!) und stoppte damit den Ven- 
tilator. In Windeseile war ich nach hinten geklettert und hatte per Schrauben- 
schlüssel die Benzinleitung ganz rechts gelockert. Fast im selben Moment ver- 
schluckte uns der umgebaute Jumbo der Geier-Gang. 
Ohne mich am Kugelhagel zu stören, kletterte ich hoch zum Cockpit und schalte- 
te das Computersystem ein, Dann wählte ich folgende Punkte aus: »take off«; »post 
take off«; »gear«; »raise gear«. Das bremste das Flugzeug gerade noch recht- 
zeitig vor der Schlucht. Ich kletterte ins Führerhaus des heraushängenden Trucks 
und bediente auch hier das Bordsystem: »main menu«; »defense menu«; »machi- 
ne guns«, »control«; »System off«. 

Das war's- zumindest für die Kröte Ripburger, Nun mußte ich nur noch ins Flug- 
zeug zurückklettem und nach links gehen, um auf mein Rad zu steigen, Von Mal- 
colms Beerdigung werde ich hier nichts erzählen, und weshalb es mit mir und Mo 
nichts wurde, geht auch niemanden was an, Ich fahre jetzt ein wenig ins Abend- 
rot - und keine Fragen mehr! (la) 




DAS SPIELE-MAGAZIN FÜR PCs 



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■y ' ■ ' ' h Michael Scharfen berger 



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Heinrich Lenhardl (hl) und Boris Schneider (bs); 

gemeinsam verantwortlich für den redaktionellen Teil 

REDAKTION 

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Roland Auslinat (ro; freier Mitarbeiter) 

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Die gewerblicl 

Schaltung? 

Das Urheber 

Nachdruck sowie 



0. Sill.ikpl.iili- n«lrL:(|..li.'n 



A 



Unser Leser Tobios Posvic aus Zschopau hat sich 
durch die feindliche Welt von »Wob of the 
Ravoger« gekämpft und verrät Ihnen, wie Sie mit 
Ihrer Party erfolgreich auf Artefakt-Suche gehen. 

Die Templars 

Zu Beginn wird Bakula durch Magie getötet, wonach 
es einen kurzen Kampf mit den Draxans gibt. Dann 
liest man eine Notiz und erfährt vom Toröffner, daß 
man sich mitArslan in Verbindung setzen soll. Die- 
sen findet man in der Taverne »Stitches«, unweit vom 
Tor entfernt. Der im Hinterzimmer hockende Arslon 
gibt uns den Auftrag, in das Gebäude der Templor 
einzudringen und Beweismaterial sicherzustellen. 
Dann verweist er uns zu Fayina, die wir im ersten 
Zimmer der im Südosten gelegenen Herberge tref- 
fen. Sie hilft uns, in das Templargebäude im Nor- 
den zu kommen, verlangt aber eine Gegenleistung, 
Wir sollen ihre »Diskrepanzen« mit dem Händler 
Acar bereinigen, welcher im Norden über dem Sha- 
dow Square wohnt. Wir begleichen Fayinas Schul- 
den ( 1 0000 cp) und kehren zu ihr zurück. Zum Dank 
gibt's das Klopfzeichen, um in das Templargebäu- 
de zu gelangen. Außerdem hält sie noch den Schlüs- 
sel für dos Hintergebäude der Templars bereit, wo 
es einige Nettigkeiten zu finden gibt. 
Wer Probleme hat, das Geld für Acar aufzutreiben, 
sollte den Händler Notaku auf dem Shadow Squa- 
re aufsuchen, der einige Spezialaufträge zu verge- 
ben hat. Als erstes will er Schädel von Giant Skele- 
tons. Diese sammeln wir ein, nachdem wir die Ske- 
lette im weißen Gebäude (Südwesten) vertrimmt 
haben. Für den ersten Schädel erholten wir 5000 
cp, für jeden weiteren 1 000 cp. 
Im Inneren des Templargebäudes kommt es zum 
ersten größeren Kampf gegen Templars und Dra- 
xans. Nach dem Sieg findet man neben guten Aus- 
rüstungsgegenständen auch die gesuchte Notiz von 



KONPLETTLOSUNG ZU 



»DARK SUN 1« 



IM LAND DER 



SONNE 



Auch der zweite Teil von 
»Dark Sun« verbindet gefäl- 
lige Pseudo-Isometrie mit 
kniffligen Rollenspiel-Rät- 
seln. Wir zeigen Ihnen den 
Weg zum Obergegner. 

Kalaobuta, die wir im Anschluß Arslan aushändi- 
gen. Öffnet man den Schrank im Templargebäude, 
kann man sich in den Nebenraum teleportieren. Ars- 
lon zeigt einem nun den Weg zur Veiled Alliance, 
sie befindet sich im südöstlichen weißen Gebäude, 
Hier muß der Schalter im linken Bossin gedrückt wer- 
ine Geheimtür zu offnen. Wir rennen die 
nunter, wo uns Matthias Morien, der Lei- 
ianz, begrüßt. Nun wendet sich die Party 
noch Südosten und gerät in eine Versammlung. Nach 
der Zusammenkunft besuchen wir Romila in ihrer 
Wohnung (ebenfalls im Südwesten). Sie trögt uns 
auf, die Draxans in der Pyramide zu töten. Um dort- 
hin zu kommen, sprechen wir mit Aleka. Diese sitzt 
im Raum mit dem vielen Schriftkram und stempelt 
Belege ob. Aleka schickt uns zu Tarsala, einer Agen- 
tin auf dem Shadow Square, Nachdem wir Tarsala 
das Posswort »Jaguar Cage« gesagt haben, schickt 
sie uns zum Templar Kovar, dessen Wohnung sich 
östlich vom Markt befindet. Kovars Diener hilft einem 



den, um ei 
Treppen h 

ter der All' 




Gegen Feindesmassen helfen großflächig wirkende Zaubersprüche 



weiter, wenn man als loyaler Bürger auftritt. Im Hin- 
terzimmer untersuchen wirein Regal mitBüchern und 
finden ein Steinmedaillon, mit dem man in die Pyra- 
mide im Nordosten gelangt. Dort muß man schlicht 
und einfach olle Draxans und Templer toten. Die 
Löcher, durch die immer neue Greater Feyrs kom- 
men, können mit den Deckeln temporär versiegelt 
werden. Dann begibt man sich zur Mitte des Tem- 
pels. Um in den schwarzen Mittelbereich zu 
gelangen, untersuchen wir das Gitter in der Nähe 
und schlüpfen hindurch. Wir kommen in ein Hinter- 
zimmer und befinden uns schon bald in der Mitte 
des Tempels, wo wir alles um die Ecke bringen. 
Nach vollbrachter Metzelei sucht unsere Party wie- 
der die Veiled Alliance auf, die gerade von Scher- 
gen des Lordworriors attackiert wird. Mit unserer 
Hilfe werden die Schurken überwältigt, wonach wir 
den nächsten Auftrag erhalten, Matthias bittet uns, 
die drei Artefakte zu suchen, welche zum Spielsieg 
benötigt werden: den »Fire Ruby«, der »Hammer of 
Promere« sowie die »Lyre of the Winds. Das vierte 
Artefakt, der »Cup of Life«, ist bereih im Besitz der 
Veiled Alliance und befindet sich im südwestlich 
gelegenen Springbrunnen. 

Die Minen von Tyr 

Der gesuchte Hammer soll sich irgendwo in den 
Minen von Tyr befinden. Also befragt man in der 
Stadt einen Bergmann und erhält die Auskunft, daß 
man zu Boric, dem Aufseher gehen soll. Dieser steckt 
in seinem Büro im Nordwesten. Von ihm kaufen wir 
für 1000 cp den Schlüssel zur Mine und verlassen 
Tyr durch den nordwestlichen Ausgang. Die Minen 
liegen am Ende der Straße. Dort angekommen, 
erfahren wir nach etwas Herumstöbern, daß meh- 
rere Bergleute auf mysteriöse Weise verschwunden 
sind, darunter auch der Fahrstuhlführer Blick. Letz- 
terer steckt in einem Raum, der mit grünem Gru- 
bengas gefüllt ist. Um dieses zu beseitigen, müssen 
die Ventilatoren so gedreht werden, daß der Luft- 
strom an diese Stelle gelenkt wird. Der einzige Ven- 
tilator, der sich schon drehen läßt, befindet sich im 
Norden des Minenkomplexes: Gehen Sie vom Ein- 
gangsraum ausdreimal nach Norden und dann nach 
Osten. In der gleichen Weise müssen alle Ventilato- 
ren auf dem Weg zu Blick gedreht werden. 
Wenn man den Armen schließlich befreit hat, kann 
man den Fahrstuhl benutzen (vom Eingong aus zwei- 
mal nach Norden, zweimal nach Westen und dann 
nach Norden gehen). Falls Sie die umgekippte Lore 
mit dem fehlenden Rad reparieren, kann die Grup- 
pe vom Eingangsraum aus mit der untersten Bahn 
direkt zum Fahrstuhl düsen. Mit dem Aufzug geht es 
in die unteren Bereiche der Mine. Um die Fahrstüh- 
le zu benutzen, bläst man erst jedes Ventil des Homs 



und steigt dann auf das Gerüst, Mit dem kleinen 
Hebel wird vorher eingestellt, ob man nach oben 
oder unten fahren möchte. 

Der Hammer Promeres 

Ganz unten angekommen, findet man neben einem 
Rastplatz eine Geheimtür in der Nordwand. Da sich 
diese nicht öffnen läßt, fahren wir wieder nach oben, 
wo wir auf die Mörder der Bergleute treffen - natür- 
lich machen wir kurzen Prozeß mit ihnen. In ihren 
Gehirnen verstecken sich widerliche »Intellekt-Ver- 
schlinger«, die nur mit magischen Waffen verwun- 
detwerden können. Hat man diese getötet, kehrt man 
in den Raum mit der Geheimtür zurück - und wird 
sofort von Mind Flayern attackiert. Danach läßt sich 
die Geheimtür passieren - allerdings wohl zum letz- 
ten Mal... Jetzt befindet mon sich im »Mind Player 
Underdark«. Gleich am Anfang will uns ein Mann 
namensGranger helfen. Wir nehmen ihn mit, obwohl 
wir später feststellen, daß auch er von einem Intel- 
lekt-Verschlinger kontrolliert wird. Wir gelangen in 
den Speisesaal der Flayers. Hier sollte man sich den 
Spaß machen und das Gift (aus der kleinen Kiste) in 
die Suppe der Mind Flayers schütten. Man kann 
beobachten, wie sie nach kurzer Zeit und einigen 
lustigen Kommentaren das Zeitliche segnen - und 
kassiert auch noch Erfahrungspunkte dafür. Der 
Truhe entnehmen wir den Dreiecksschlüssel und ver- 
lassen den Raum nach Norden. Nun geht es nach 
rechts zum Laboratorium, wo man einen Mind Flay- 
er um seinen Schlüssel erleichtert. Mit dessen Hilfe 
kommt man in einem anderen Raum an eine weite- 
re Truhe mit Dreiecksschlüssel. 
Danach laufen wir nach Westen, folgen dem ersten 
Gang nach Süden und gelangen in eine Arena. 
Sofort nach Erscheinen der ersten Monster schnappt 
sich ein Partymitglied den Grappling Hook und 
schwingt sich zum Gamemaster hinüber. Dieser hin- 
terläßt uns einen dritten Dreiecksschlüssel. Nun kann 
man sich nach Norden wenden. Wir verwenden alle 
Dreiecksschlüssel, um die Tür zu öffnen. Im Raum 
dahinter befindet sich der Oberste Mind Floyer mit 
zahlreichen Schergen und Sklaven. Man muß alle 
töten und schließlich das Eider ßrain zerstören. Vom 
toten Chef der Mind Player stehlen wir den Schlüs- 
sel und offnen den Raum im Osten, in dem sich neben 
einer Raststätte auch eine Truhe mit einem weiteren 
Schlüssel befindet. Dieser öffnet die obere Tür, durch 
die man zur Ruhestätte Promeres kommt. Toten Sie 
die Earth Drakes und berühren dann den Hammer. 
Nun greifen zwei Obsidian-Golems an. Wenn diese 
besiegt wurden, hat man das Artefakt endlich sicher. 
In der Kiste daneben ist übrigens noch ein Set hoch- 
wertiger Plattenrüstung -unbedingt mitnehmen! Der 
mit Schutt blockierte Eingangwird mithülfe desgefun- 



denen Hammers freigelegt, 
ebenso der verschüttete Ein- 
gang am Anfang des Mind 
Flayer Underdorks. Nun 
kann man die Minen wieder 
verlassen und die Allianz 
aufsuchen. 



Der Feuer-Rubin 

Unsere nächste Aufgabe ist es, den Fire Ruby zu 
beschaffen, Um ins Gebiet des Vulkans zu gelangen, 
geht man in den nordwestlich gelegenen Geheim- 
raum der Allianz. Im rechten Raum finden wir zwei 
Teppiche an der Wand, von denen der linke einen 
Vulkan zeigt. Dem umgefallenen Ständer wird eine 
glühende Kohle entnommen, womit man den linken 
Teppich berührt. Durch mutiges Hindurchsteigen 
gelangt man ins Gebiet der Ringing Mountains. Öst- 
lich vom Ankunftsort töten unsere Helden zwei Fire 
Drakes, deren Häute später Notaku verkauft werden 
können. In der Nähe eines südlich gelegenen Mag^ 
masees befindet sich ein junger Verini namens Pros 
ser, der vor den Fire Elementals gerettet werden muß. 
Bald darauf wird man in einem Hinterhalt von Dra 
xans überfallen, die man natürlich ebenfalls bs 
Außerdem ist noch ein Lager der Draxans im Süd- 
westen, wir eliminieren auch diese Gegnerschar. Im 
Osten findet sich eine Leiche, der wir die Schriftrol- 
le abnehmen. Nun führt unser Weg zum Eingang 
des Tempels der Verini. Der Wache händigen wir 
die Schriftrolle aus und helfen bei der Verteidigung 
des Tempels. Nach einem Meeting der Verini, dem 
wir beiwohnen, verweist uns die Händlerin Chander 
an Fori, eine Geschichtenerzählerin. Von dieser 
erhalten wir den Auftrag, den Tod eines gewissen 
Sorvals aufzuklären. Vorher bitten wir aber Norte- 
mus, den Führer der Verini, um Erlaubnis. Fragen 
Sie alle möglichen Leute nach dem Fall aus, so erfah- 
ren Sie interessante Details. Schon am »Unfallort« 
(im Südflügel des Tempels) werden wir fündig: Bei 
der umgefallenen Statue stellen wir etwas Glasstaub 
sicher, den wir von Kell oder Zydeko untersuchen 
lassen (beide wohnen im Nordflügel). Letzterer 
benötigt für eine richtige Analyse mehr von dem 
Material. Der Magier schenkt uns übrigens einige 
Schriftrallen und kann aus einem Crystal Sword eine 
extrem gute magische Waffe machen. 
Wir setzten unsere Untersuchung fort und inspizie- 
ren die Wohnung von Sorval, die ebenfalls im Nord- 
flügel liegt. Hier findet man ein Buch, in dem von 
den »Eyes of the Beast« die Rede ist. Wir untersu- 
chen die entsprechende Statue am Magmasee und 
finden in ihren Augen eine Schriftrolle, die wichtige 
Notizen Sorvals enthält. Nachdem wir mit Nortemus 
Rücksprache gehalten haben, fordert dieser die 




anderen Tempelmitglieder zur bedingungslosen 
Zusammenarbeit mit uns auf. Als nächstes suchen 
wir den Vizechef der Verini auf; Galinix. Der hat 
seine Wohnung gegenüber von Sorval, will uns aber 
nicht hineinlassen. Rhone, eine Wache vom Tempel- 
eingang, hilft uns netterweise. Ihrem Plan entspre- 
chend, verstecken wir uns in Sorvals Wohnung hin- 
terderTür, Nach kurzer Zeit wird Galinix fortgelockt, 
während wir mit dem von Rhone erhaltenen Schlüs- 
sel in seine Wohnung gehen und mehrmals den 
Papierhaufen untersuchen. 
Als nächstes befragen wir die Leute im Südflügel. Im 
Nordosten treffen wir unseren jungen Freund Pras- 
ser wieder, dem wir das Leben gerettet haben. Er 
hat dem »Unfall« beigewohnt und gibt uns nach 
genauerem Nachfragen ein Buch, das er bei Sorval 
gefunden hat, Nortemus sagt uns nun, daß wir In 
den Archiven nach dem Journal von Sorval suchen 
sollen. Wir finden es und stoßen dabei Im Buchrücken 
auf einen versteckten Schlüssel. Der kurz daraufhin 
auftauchende Galinix will uns glauben machen, daß 
der Schlüssel zu einer Tür im Südflügel paßt, die aber 
schon lange nicht mehr existiert. Wir mißtrauen ihm 
und fragen den Schmied im Nordflügel. Dieser stellt 
übrigens eine gute Waffe her, wenn man ihm die Klau- 
en eines Fire-Drake- Skeletts bringt, Elovan teilt uns mit, 
daß der gefundene Schlüssel zu einem Amulett gehört, 
welches er einst für Sorval angefertigt hat. Er heißt uns, 
im Mausoleum bei der Leiche Sorvals vorbeizuschau- 
en. Als wir am Mausoleum ankommen, finden wir das 
Grab jedoch geplündert vor, 

Im Vulkan 

Wenig später erreicht uns die Nachricht, daß der 
Händler Ulbin verhaftet wurde. Rhone gestattet uns 
einen Besuch des Verdächtigen im Gefängnistrakt 
des Nordflügels, Der Wärter hilft uns, dem Händler 
Angst einzujagen. Schließlich packt der Dieb aus 
und gesteht, daß er das Amulett in der Besucherecke 
(am Rastplatz) hinter einem losen Wandstück ver- 
steckt hat. Wir sausen sofort los und sichern uns das 
Amulett, womit wirauch beweisen können, daß Gali- 
nix der Mörder und der Unfall keiner war, Bevor wir 
aber Nortemos warnen können, verstirbt dieser mit 
lautem Schrei auf eher unfreiwillige Weise. Eben jetzt 
drohtauch noch das Siegel des Vulkans zu brechen. 
Da nun nur noch der Fire Ruby das Siegel schließen 



A 



O' weh: »Bad Boy Joerg« 

hat nur noch ein Drittel 

seiner Lebenspunkte. 

kann, marschieren wir auf der freigewordenen Trep- 
pe zum Vulkan hinunter, wo wir uns sofort nach 
Süden wenden. Nachdem mon einige lästige Fire 
Drakes beseitigt hat, geht es noch Osten weiter. Plötz- 
lich bricht ein Teil der Decke ein, auf der sich meh- 
rere Kinder befinden. Wir rasen zum Stalagmiten 
und benutzen unseren Grapiling Hook damit- schon 
sind die kleinen Verinis gerettet, die wir noch schnell 
bis zur Wendeltreppe eskortieren. 
Nun gehen wir zurück nach Osten und von da nach 
Norden. Ganz im Nordosten liegt der sterbende 
Galtnix, mit dem man sich noch ein letztes Mal unter- 
halten kann. Will man im Anschluß die schmale 
Brücke Richtung Westen überqueren, zerstört sie ein 
gemeiner Templar per Feuerball. Wir töten olle 
erscheinenden Gegner, am besten mit Feuerbällen, 
Eisstürmen und anderen großflächig wirkenden Zau- 
bern. Die kaputte Brücke passieren wir mit unserem 
Grappling Hook und gelangen schließlich ins soge- 
nannte Stonemaze. Versuchen Sie, durch Herutn- 
probieren über die Trittplatten auf die andere Seite 
zu gelangen. Von dort gehen wir direkt bis zum Mit- 
telpunkt der Umzäunung, wo wiederum einige Dra- 
xans lauern. Nach dem Kampf wendet man sich nach 
Süden. An einer Stelle kann man durch die Umzäu- 
nung springen und landet in einem Bereich, der 
neben einem Templar jede Menge Skelette enthält. 
Der Templar macht aus den Kalkresten Skeletton 
Warriors und liefert uns einen kurzen Kampf, Im 
Anschluß daran finden wir endlich den Fire Ruby 
(auf einem Podest südlich der momentanen Stelle]. 
Sobald wir ihn aufnehmen, erscheint eine Trittplat- 
te, über die wir den Vulkanbereich komfortabel ver- 
lassen können. Zurück bei den Verini, wenden wir 
den Fire Ruby auf das Siegel an und haben damit 
das Völkchen gerettet. Nach Tyr gelangen wir, indem 
wir den Fire Ruby mit dem rechten Teppich im Mit- 
telbereich des Tempels verwenden. 

Dt« Leier der Winde 

Als nächstes schickt uns die Veiled Alliance zum Silt- 
see. Vorher ist ober eine kleine Vorarbeit nötig: Der 
entsprechende Teleport- Wandteppich ist kaputt und 
muß erst repariert werden. Also packen wir ihn ein 
und laufen von Tyr aus nach Süden. Unser Ziel ist 
die Oase der Jann, wo wir im nordwestlichen Zelt 
eine Weberin treffen. Sie benötigt für die Reparatur 
appetitliche Würmerfarbe (worm dye] und etwas 
Faden von der Robe eines Templars. Die Farbe kön- 
nen wir bei Notaku kaufen oder in einer der Truhen 
der Allianz finden. Südlich der Oase stoßen wir auf 
einen einzelnen Templar (töten, verjagen oder rein- 
legen), dessen Robe wir {per »Use«] um den gesuch- 
ten Faden erleichtern. Danach kann die Weberin zu 
arbeiten beginnen; etwa zwei Tage später ist sie fer- 




tig. Man hängt den Teppich wieder an den Stander, 
von dem man ihn abgenommen hat. Nun aktiviert 
man den Teppich mit dem Fächer aus der Truhe der 
Veiled Alliance. Freudig teleportiert sich die Party 
zum Siltsee, mitten in ein von Riesen bewohntes Dorf. 
Wir reden mit Kiril und erfahren von den drei aktu- 
ellen Problemen der liebenswürdigen Giganten; eine 
Insektenplage, die bösen Beastheod Giants sowie die 
noch widerlicheren Air Drakes. Letztere haben Kirils 
Kind entführt, was für eine Gemeinheit! 
Der Baumstumpf im Dorfzentrum dient als Verbin- 
dung mit Tyr, außerdem befindet sich in Kirils Haus 
ein Rastplatz. Aus dem Haus Veldens nehmen wir 
den Mast mit, aus dem obersten Gebäude die Lein- 
wand. Zwei im Osten gelegene Tunnel dienen dazu, 
die Insel zu verlassen. Wir stapfen zunächst durch 
den unteren und gelangen so zu einem weiteren 
Eiland, auf dem ein Farmer ebenfalls mit Insekten zu 
kämpfen hot. Wir können ihm mit dem bereit ste- 
henden Spray helfen [weshalb tut er das nicht ein- 
fach selbst?). Der obere Tunnel der ersten Insel führt 
in ein Gangsystem, durch das wir auf die dritte Insel 
kommen, Das herumliegende Ruder wird natürlich 
eingesackt, Etwas später treffen wir den Gatten Kirils, 
Davin, der uns einige Tips gibt. Zurück im Gangsy- 
stem, benutzt man etwa in der Mitte den Ausgang 
nach Norden. Dort treffen wir auf einen Beasthead 
Giant, der uns den Auftrog erteilt, Keign und seine 
Bande zu toten, die für das schlechte böge der Rie- 
senschädel verantwortlich sind, Unsere Party wat- 
schelt zum Boot, wo sie den Mast, das Ruder und 
die Leinwand benutzt. Danach wird zur nahege- 
legenen Insel gerudert, wo sich Keign aufhält. 
Wir töten die Bösewichte und klauen Keign den 
Schlüssel. Mit der herumliegenden Axt trennen 
wir ein Seil vom Baum ab. Dieses wird nun an 
der defekten Brücke benutzt, die wir überqueren, 
Nachdem man den Alkolyten Drisha per Schlüssel 
aus dem Käfig befreit, gibt es wieder etwas Gelaber 
zu hören. Durch den Tunnel wird dos Gebiet ver- 
lassen, wodurch wir zu einer Art Hochebene 



Flötenspiele 

Als erstes betreten wir die Hütte, in der sich die Rie- 
sin Melantha aufhält. Von ihr erfahren wir, daß die 
Air Drakes die Lyre of the Winds in ihrem Nest ver- 



stecken. Sie läßt uns nach 
den beiden Teilen einer 
magischen Flöte suchen; der 
erste liegt irgendwo im 
Westen, der andere im 
Nordwesten. Brechen Sie 
von außen mit einer Brech- 
stange eine Holzplanke aus 
der Hütte und benutzen diese an der engsten Stelle 
der westlichen Schlucht. Wir marschieren über die 
improvisierte Brücke und legen sämtliche Hebel um, 
die wir finden, Einer davon ist defekt- kein Problem, 
mit dem herumliegenden Ersatzteil wird er repariert. 
Nun kommen wir an den ersten Teil der Flöte. Ein 
kleiner Tip am Rande: In diesem Gebiet sollte man 
den psionischen Zauber »Energy Containment« ver- 
wenden, da er vor sämtlichen Elementen schützt. Das 
solcherart verzauberte Partymitglied braucht nur 
noch zum Führer bestimmt zu werden, schon ist die 
Party vor Feuer- und Blitzfallen sicher. 
Wir marschieren zurück über die Brücke und ver- 
lassen das Gebiet durch den nordwestlichen Aus- 
gang. Dort treffen wir den Meister des Alkolyten. Wir 
folgen dem Pfad Richtung Norden, wo zahlreiche 
Air Elementais auf uns warten. Betätigen Sie auch 
hier wieder alle Hebel. Den Stein vor der Hohle des 
mittleren Bereichs rollen wir weg und stiefeln hinein. 
Drinnen wendet man sich noch Süden, bis man auf 
ein Podest stößt. Nun kann die Flöte endlich zusam- 
mengefügt werden. In Melanthas Hütte bläst man auf 
dem magischen Instrument, worauf ein Teil der Air 
Drakes die Flucht ergreift. Jetzt läuft unsere Party 
nach Nordwesten, wo uns eine Steinplatte wegtele- 
porttert. Im neuen Gebiet angekommen, tritt man auf 
die nördliche Steinplatte, was eine Barriere senkt, 
die uns bislang von den Drakes trennte. Man betritt 
das Nest der Air Drakes und besiegt die Flugechs- 
en in einem schweren Kampf. Nach dem Sieg befreit 
man die Tochter Kirils, die uns zum Dank einen Stal- 
ker Cloak schenkt (macht den Träger unsichtbar). 
Jetzt greifen wir uns die Lyre of the Winds und ver- 
lassen das Nest durch den nahegelegenen Gang, Im 
Dorf kann man sich beim Schmied noch eine gute 
Rüstung aus Air-Drake-Haut machen lassen. Mit Hilfe 
des Boumstomms geht es zurück nach Tyr. 

Die Urne Utacis 

Matthias verrät uns erstmal weitere Einzelheiten: Der 
Lordwarrior will mit Hilfe der »Urn of Utatci« das 
Tarrasque freilassen, ein Ungeheuer von unvorstell- 
barer Zerstörungskraft, Deshalb sollen wir die Urne 
rechtzeitig verschließen, und zwar mit den vier Arte- 
fakten. Nachdem auch Romila einige Infos von sich 
gegeben hat, machen wir uns - ausgeruht - zum 
Lordwarrior auf. Der Eingang zu dessen Crypt liegt 



in einem Gebäude im Norden von Tyr und gleicht 
einem Safe. Mon muß jedes der vier Artefakte mit 
dem Eingong benutzen, Gleich nach Betreten der 
Grobstätte treffen wir auf einen Templar, den wir 
verwunden, aber nicht töten. Er erzählt uns darauf, 
daß dos Allianzmitglied Nnamdi in einem Loch nor- 
döstlich des Eingangs gefangen ist und der oberste 
Templar Jumafi durch die äußerste Nische im Süd- 
westen erreicht werden kann. Außerdem gibt er uns 
einen Schlüssel, mit dem man in den großen Raum 
im Norden gelangt. Man begibt sich zu dem Loch 
im Nordosten und steigt hinab. Mit dem Groppling 
Hook gehf s nach der Befreiungsoktion wieder noch 
oben. In den zahlreichen Nischen findet mon neben 
einigen Monstern auch Schätze - in den Gittern am 
Boden sind jedoch oft Folien versteckt. 
Als nächstes laufen wir zu der Nische im Südwesten, 
durch diewirins Untergeschoß kommen. Nacheinem 
kurzen Gespräch entbrennt ein Kampf mitJumah und 
seinen 5chergen, Eine zweite Nische führt von hier 
in einen noch tiefer gelegenen Raum. In der westli- 
chen Nische entdecken wir einen Rod of Lightning, 
den wir bald benötigen werden, jetzt kann man wie- 
der gonz noch oben trippeln. Im Westen finden wir 
einen gefesselten Templar, den wir vom Namen her 
schon kennen: Kovor. Von ihm erfährt man, doß in 
dem Raum im Norden die Tür nur mit Hilfe des Rod 



of Lightning zu öffnen ist. Sofern wir das wollen, 
begleitet er uns auch ein Stückchen, Im Norden öff- 
nen wir die Tür mit dem Schlüssel (den gibt's von 
Jumoh oder vom Templar om Eingong). Das Portal 
in diesem Raum wird mit dem Rod of Lightning 
gesprengt. Nach einem weiteren Kampf finden wir 
links, neben einigen Büchern, einen Sarkophag. Dar- 
aus entnimmt mon einen Stab und geht auf die rech- 
te Seite zur Feuerstelle, wo er mit den herumliegen- 
den Element- Duplikaten benutzt wird. Daraufhin 
erhält man vier zu den jeweiligen Elementen 
gehörende Runen. Diese werden in ihre Gegenstücke 
in das Portal eingefügt. Nun kann man durch das 
magische Tor zum Temple of Cosmos gelangen. 

Das Finale 

Kurz noch unserer Ankunft treffen wir auf Aravinda, 
die einige weitere Details über den Lordworrior los- 
werden will. So erzählt sie einem, daß man unbe- 
dingt das Zepter braucht, welches ihr gestohlen 
wurde. Außerdem erfahren wir, wie die Um of Utal- 
ei zu versiegeln ist: Jeder Figur in der Tempelmitte 
muß das Artefakt seiner jeweiligen Sphäre in die 
Hand gelegt werden. Lassen Sie Ihre Leute unbedingt 
von Aravinda heilen, bevor Sie sich an den End- 
kampf wagen, Dos Mädel stirbt zwar während der 
Prozedur, ober schließlich ist unsere Mission wahn- 



sinnig wichtig, so doß es uns nicht weiter stört. 
Nun holt man sich von den Skeletten im Norden das 
erwähnte Zepter. Berühren Sie damit alle vier Tem- 
peleingänge, um sie passierbar zu machen. Außer- 
dem konn man z.B. den Eingang, der von den Erd- 
elementen bewacht wurde, von einem zauberkundi- 
gen Portymitglied derselben Elementklasse berühren 
lassen, um einen wertvollen Kampfgefährten her- 
beizurufen. Genauso verfährt mon - entsprechend 
befähigte Kleriker oder Druiden vorausgesetzt - bei 
den anderen Eingängen. Betreten Sie erst dann die 
Tempelmitte, wenn alle Eingänge freigekämpft sind 
- der letzte Kampf wird auch so schon schwer genug. 
Anläßlich des Showdowns treffen wir auf Skelett- 
Krieger, verschiedene Elementargeister, den riesigen 
Tarrasque sowie Herrn Lordwarrior höchstpersön- 
lich. Man sollte unbedingt die Zauber »Haste«, 
»Stone Skin« und »Improved Invisibilty« anwenden, 
bzw. verwandte Sprüche. Auch »Energy Contain- 
ment« macht &jch hier mol wieder bezahlt. Eliminie- 
ren Sie ols erstes den Tarrasque. Donach kommt dei 
gegen Zaubersprüche weitgehend immune Lord- 
worrioron die Reihe, erstdanoch die Statisten, Nach- 
dem das Gemetzel beendet ist, benutzen wir unse 
re Artefakte mit den vier Figuren, die um die Ui 
stehen. Daraufhin wird der Aschebehälter versiec 
und die Gefahr ist gebonnt - Gratulation! 



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Terminal Velocity 




Tolle Waffen bescheren u 
»Terminal Velocify« 

Im flotten 3D-Actionspiel »Terminal« Velocify von 3D 
Realms sind einige sehr nützliche Cheaf-Codes ver- 
steckt, Unser Leser Thomas Niederreiter aus Die- 
tramszell hat sie zusammengestellt, 
Mit »TRIGODS« werden Sie unverwundbar, »TRIS- 
HLD«slelltdie Schildeauf maximale Leistung und »TRI- 
NEXT« warpt den Spieler in den nächsten Level. Ein 
Hover-Pad wird mit »TRIHOVR« aktiviert, 
»MANIACS« schöltet den Nachbrenner ein und nach 
»TRSCOPE«tauchtein(sinnloses)Oszilloskopaufdem 
Bildschirm auf. 

Noch schneller als mit dem Nachbrenner fliegen Sie 
mit »TRIGURN«, »TRFRAME« schaltet die Anzeige der 
Framerote ein und »3DREALM« aktiviert einen 
Rauchmodus. Mit »TRIFIRx« legen Sie sich eine Reihe 
nützlicher Extras zu, wenn Sie für »x« eine Zahl von 
bis 9 eingeben. »0« steht für Unverwundborkeit, 
»1« für die »P.A.C.«-Waffe ( »2« für die »ION«- 
Waffe, »3« für die »R.T.L«-Waffe, »4« für die 
»M.A.M,«-Waffe und »8« für den Nachbrenner. 
In der registrierten Version steht zusätzlich die »5« 
für die »SAD,« -Waffe, die »6« für die »S.W.T.«- 
Waffe und die »7« für die »D.A.M.«-Waffe. »9« 
macht Sie zeitweise unsichtbar. 

Sim Tower 

Zu wenig Barschaften bei »Sim Tower«? Keine bange, 
Patrick Zielatkiewicz hat ein wenig an den Speicher- 



stellen herumgespielt und sich so über eine Milliarde 
Dollar verschafft. Laden Sie mit einem Hex-Edi- 
tor einen beliebigen Spielstand (mit der Endung 
».tdt«] und verändern Sie die erste Zeile so, wie 
es unser Bild zeigt. Sie sollten aber nicht noch 
ein viertes mal den Wert »9A« eingeben, da 
sich sonst der Betrag in Schulden verwandelt. 
Der zweite Wert in der Zeile steht übrigens für 
die Anzahl der Sterne - auch hier verändern Sie 
den Wert auf eigene Gefahr, Also immer vor- 
her den Spielstand sicherheitshalber kopieren! 

Chaos Control 

Wer bei »Chaos Control« die einzelnen Mis- 
sionen direkt anwählen will, lädt die Datei 
»C:\CHAOS\CHAOS.SAV« in einen Hex-Edi- 
tor und ändert das vierte Byte 
in der ersten Zeile folgender- 
maßen: »01« für die erste 
Mission, »03« für die zweite, 
»04« für die dritte, »05« für 
die vierte und mit »07« 
gelangen Sie in die Schluß- 
sequenz. 

Descenr 

Zu Interplays 3D-Feger »Des- 
cenf« entdeckte unser Leser 
Jürgen Meier aus München 
neue Cheal-Codes, Zuerst 
müssen Sie den Ramones- 
Schlachtruf »GAB- 

BAGABBAHEY« eingeben 
und dabei auf die Tastatur- 
belegung achten: Auf deut- 
schen Keyboards ist das »Y« 
ein »Z«! 

Nur in der Vollversion schal- 
ten Sie mit »BIGRED« alle 
Waffen ein, mit »BUGGIN« den rasanten Turbo- 
Modus ein oderaus, markieren mit »FLASH« den Weg 
zum Exil und legen die Waffen der Roboter mit 
»AHIMSA« lahm. Um im Kortenmodus alle Secretszu 
sehen, drücken Sie einfach »Alt+F«. 




Wir haben die besten Spieler für Ihr 
Dream-Team zusammengestellt 

NBA Live '95 

Christian Heneko aus Bruchsal-Büchenau hat sich die 
Mühe gemocht, bei »NBA Live '95« die stärksten Spie- 
ler herauszusuchen, damit Sie sich Ihr Dream-Team 
zusammenstellen dürfen. 

Weitere Tips; Wenn ein Spieler häufig gefoult wird, 
sollten Sie mit ihm möglichst oft von der Dreier-Linie 



Position 


Spieler 


Te™ 


Stärke 


Center 


Hakeem Olajuwon 


Houston 


86,8125 


Center 


Alonzo M ourning 


Charlotte 


80,6875 


Center 


Shaquille O'Neal 


Orlando 


83,625 


Center 


Patrick Ewing 


New York 


83,875 


Center 


Rick Smits 


Indiana 


78,5 


Small Forword 


Dominique Wilkins 


Boston 


80,0625 


Small Forward 


Scottie Pippen 


Chicago 


85,25 


Smoll Forward 


Graut Hill 


Detroit 


82,1875 


Smoll Forward 


Chris Webber 


Washington 


83,9375 


Small Forward 


Clifford Robinson 


Portland 


80,625 


Point Guord 


Jahn Stockton 


Utah 


80,75 


Point Guord 


Rod Strickland 


Portland 


80/4375 


Point Guord 


Kenny Anderson 


New Jersey 


80,1875 


Point Guord 


Anfern ee Hardoway Orlando 


84,125 


Point Guard 


Kevin Johnson 


Phoenix 


82,5625 


Power Forward 


Shawn Kemp 


Seattle 


86,625 


Power Forward 


Kari Ma lerne 


Utah 


85,8125 


Power Forward 


Larry Johnson 


Charlotte 


81,5 


Power Forward 


Derrick Colemon 


New Jersey 


84,6875 


Power Forward 


Dennis Rodman 


San Antonio 


82,3125 


Shooting Guard 


Regie Miller 


Indiana 


81,1875 


Shooting Guard 


Latrell Sp rewell 


Golden State 


83,125 


Shooting Guard 


Isaiah Rider 


Minnesota 


80,125 


Shooting Guard 


Mitch Richmond 


Sacra mento 


81,5625 


Shooting Guard 


John Stark; 


New York 


79,625 



UHhlen Bearbeiten 
|E] C:\21PSJBHS.IDT 




Finden Optio 






■ 


„„ 


Hilfe 

Qffset 7 




♦0 *1 +2 +3 +4 


i-5 


+f> + 7 *B +3 *fl *B 


■ C 


■I) 


■E 


•F 


9 4 B C 




|l ' m!JIII:H 







werfen. Meistens wird er dann gefoult und Sie erhal- 
ten drei Freiwürfe. Klebt ständig ein Gegenspieler an 
Ihnen, laufen Sie einfach mit ihm an einem anderen 
Spieler dicht vorbei, denn dann bleibt der Gegner 
meist daran hangen. 

Drei-Punkte- Würfe leicht gemacht: Wenn Sie gedeckt 
werden, täuschen Sie einen Wurf mit einem kurzen 
Druck auf den Wurfknopf an. Wenn der Gegner in 
der Luft ist, springen Sie selbst und werfen, sobald der 
Wurfarm den höchsten Punkt erreicht hat. [fs) 



So muß der Spielstand v 
Dollar zu erhalten 



»Sim Tower" aussehen, u 




ahm*r 
AMD- Prozessor 

Von einer Ihrer CD-ROMs habe ich 
die im folgenden genannten Lei- 
stungsmessprogramme herunter- 
geladen und sie sogleich in zittern- 
der Erwartung ausprobiert. Leider 
war das Ergebnis alles andere als 
erbaulich. Thruput: Die CPU meines 
neuen 100 MHz 486ers mit 256 KByte Cache ist 0,75 mal 
so schnell wie die eines 486DX/50 mit 256 KByte Cache, 
sollte meiner Ansicht nach aber doppelt so schnell sein! 
3DBench: Im »Pentium gegen DX4« Test in PC Player 7/94 
haben Sie einen DX4/100-PCI-Computer der Firma Vobis 
getestet, welcher beim 3DBench 55,1 Frames/s schaffte, 
meiner hingegen schafft mit 43,4 Frames/s nicht mal soviel 
wie ein DX2/66 mit 45,4 Frames/s. 

(Christian Wyniger, CH-Bern) 

Generell ist der 
AMD 486DX4/ 
100 etwas lang- 
samer als der 
selbe Chip von 
Intel. Intel spen- 
dierte ihm 1 6 
KByte Cache, 
AMD nur 8 KByte. 
Außerdem kann 
der Intel -Prozessor wesentlich schneller multiplizieren als die 
AMD-Variante. Bei einer derart krassen Leistungsabnahme, 
und dann noch gegenüber einem wesenHich langsameren 
DX/50-System, ist allerdings noch etwas anderes oberfaul. 
Wir tippen darauf, daß mit dem Cache etwas nicht in Ord- 
nung ist. Da gibt es mehrere Möglichkeiten: 1 ) Der Cache ist 
per BIOS abgeschaltet. Wenn Sie ihn dann aktivieren, und 
der Computer läuft wesentlich schneller, war das der Fehler. 
2) Der PC stürzt nach dem Aktivieren ab. In dem Fall haben 
Sie entweder defekte oder gar keine Cache-Bausteine auf dem 
Board. In der Vergangenheit sind auch Cache- Bausteine auf- 
getaucht, die überhaupt keine Silizium-Innereien besaßen 
(»Placebo«-Chips). In allen Fällen ist ein Gang zum Händler 
fällig. 3) Der Cache ist aktiviert, aber die Wait- States für das 
Lesen und Schreiben des Caches stehen auf 2 oder mehr. 
Dann hat Ihnen der Händler billige und langsame Cache- 
RAMs angedreht, die dem System nichts bringen. Auch dann 
in Sie den Weg zum Händler nicht scheuen. 

bitteschön sind EDO-RAMs? 

:h bin Besitzer eines 386SX/25 und will mir nun einen Pen- 
tium von Vobis kaufen. Seit neuestem wird man beim Kauf 
eines Basis-Moduls vor die Wahl gestellt, dieses mit Cache 
oder mit EDO-RAMs zu kaufen. Meine Frage ist nun, was 
nun genau ein EDO-RAM ist und ob man diesen oder den 



Sie fragen, wir antworten: 
Tips und Tricks rund um den PC 



V 



AMDs 486DX4/100 ist zwar nicht ganz so 
schnell wie die Intel -Varia nie. Daß er aber 
langsamer als ein 486DX/50 ist, kann nur 
an einem vermurksten Cache auf dem 
Motherboard liegen. 




normalen Cache kaufen sollte? 
(Rene Oschatz, Blankenha'm) 



Grob gesagt sind EDO-RAMs eine 
verbesserte Version der normalen 
RAMs. Mittels eines technischen 
Tricks können diese Daten schneller 
liefern als normale RAMs. Beim 
Schreiben sind sie dagegen genau 
so schnell wie herkömmliche RAMs. Schon aus diesem Grund 
sollte man den Cache immer vorziehen, denn der ist auch 
beim Schreiben schnell. Darüber hinaus muß der Chipsatz 
auf dem Motherboard diese RAMs unterstützen. Und ein Tech- 
nik-Laie kann EDO-RAMs nicht von üblichen RAMs unter- 
scheiden. Ein Griff in die falsche Kiste beim Händler und schon 
haben 5ie normale RAMs im System, für die Sie aber trotz- 
dem mehr Geld auf den Tisch gelegt haben. Ideal ist dagegen 
eine Kombination von Cache und EDO-RAMs. 

-rarity Check 

Auf der DOS-Ebene blendet der Bildschirm nach einer 
Betriebszeit von etwa ein bis zwei Stunden auf einen belie- 
bigen Tastendruck hin die Meldung »Parity Check« ein und 
reagiert danach auf keinerlei Eingabe mehr, so daß ich einen 
Reset auslosen muß. Kann ich die Paritäts-Prüfung über das 
AMI-BIOS oder einen MS-DOS- Befehl unterdrücken? Istdiese 
Unterdrückung sinnvoll oder gibt es einen anderen Weg, 
dieses Problem zu lösen? 

(Thomas Menge, Bad Oeyenhausen) 

Wenn der »Parity Check« in einem PC auftaucht, ist das immer 
ein Signal, daß die RAMs ihren Inhalt nicht sicher behalten 
können. Das kann an übertuneten BIOS-SETUP-Einstellungen, 
an einem Virus, defekten RAMs, einem kaputten Chipsatz, 
einem schadhaften Motherboard oder sogar an einem feh- 
lerhaften Prozessor liegen. Erster Schritt; BIOS-Setup-Einstel- 
lungen auf die Grundwerte zurücksetzen oder alle Werte, die 
RAM-Zugriff betreffen auf „möglichst langsam" einstellen. 
Einen Virus überprüft man zum Beispiel mit einem möglichst 
neuen Virus-Testprogramm. Falls das nicht gefruchtet hat, läßt 
sich das problem nur noch mit viel Glück lösen: Vorsichtig alle 
RAMs und alle Chips auf dem Motherboard festdrücken. Die 
lockern sich nach einer Welle Betrieb manchmal. Alle Steck- 
karten ausbauen und wieder einsetzen. Wenn das alles nichts 
geholfen hat, gibt es keinen Ausweg: Dann ist ein Mother- 
board-Wechsel fällig. 

Abschalten kann man der „Parity Check" bei einigen Mother- 
boards, allerdings ist das in den meisten Fällen nicht sinnvoll. 
Er ist nämlich gerade dazu da, daß dann nichts mehr geht. 
Falls die Daten in den RAMs nicht mehr stimmen, kann der 
PC den größten Unfug anstellen, wie zum Beispiel falsche 
Daten in die FAT der Festplatte schreiben. In dem Fall wären 
dann alle Daten auf der Festplatte verloren. Da dieses Risiko 
keiner eingehen will, sagt der PC lieber: »Stop, nichts geht 



Daß der Fehler erst nach ein paar Stunden 
Betrieb auftritt, erklärt sich so: Der Computer 
wärmt sich im Betrieb auf. Alle Bauteile, ob 
Silizium in den Chips oder Leiterbahnen auf dei 
nen sich dadurch aus. Der Defekt, der bei einem 




Platine, deh- 
kalten System 



noch nicht in Erscheinung trat, wird durch die Erwärmung ver- 
stärkt, und irgend wann kracht es dann. 

E3ildschirm In schwarx 

Als ich meine 486DX2/50 von 4 auf 8 MByte RAM aufrü- 
stete und meinen PC einschaltete, piepte mein PC nur als er 
booten sollte. Der Bildschirm blieb schwarz. Was soll ich 
tun? (Andreas Sangl, Reinheim) 

Einfachste Möglichkeit: Die SIMMs stecken nicht richtig in den 
Fassungen. Da genügt ein vorsichtiger aber bestimmter Druck, 
um sie richtig einschnappen zu lassen {ist uns ouch schon pas- 
siert). Dann müssen alle SIMMs die selbe Zugriffszeit haben. 
Wenn die vorhandenen 4 MByte aus RAMs mit 70 ns Zugriffs- 
zeit bestanden, müssen die neuen auch 70 ns haben; nicht 
mehr und nicht weniger. Die Zugriffszeit kann man an d< 
Beschriftung der Bausteine auf den SIMMs erkennen. Steht 
dort zum Beispiel »HM51 1000AJP-70«, dann bedeutet das 
hintenangestellte »-70«, daß es sich um Typen mit 70 ns han- 
delt. Andere RAM-Firmen haben ähnliche Beschriftungen. 
Weiterhin gab es Probleme mit SIMMs, die neun Chips 
besaßen und mit SIMMs gemischt wurden, die nur 3 Chips 
hatten. Dann könnte eines der SIMMs schlichtweg defekt sein. 
Alle diese Möglichkeiten können Sie prüfen, indem Sie die 
neuen 4 MByte wieder entfernen. Wenn das System dann wie- 
der bootet, lag es an einer der genannten Fehlerquellen. Der 
GAU tritt allerdings ein, wenn das System auch dann nicht 
arbeitet. Dann haben Sie durch das Aufrüsten des Speichers 
wahrscheinlich irgend etwas zerstört. 

Pentium mit 82 MHz 

Ich habe einen Pentium/90. Warum zeigt das Programm 
DCC (von Eurer CD) an, daß ich nur 82 MHz habe. Wenn 



inks atei Daten räger feispiel 



Hothe» tischer Ilaprozessor 



ecJrts a3;«:56 



<o 



E-Speicher insgesamt '. 
S-Spe icher insgesamt : 



Euch das hilft: Die Messung mitdem Programm 
3DBench zeigt 71,4 Frames/s an. 

(Tobias Miller, Burghausen) 



Nein, bei unserem Pentium/90 zeigt DCC 3.0 brav die gefor- 
derten 90 MHz. Aus dem Bild von DCC geht hervor, daß Ihr 
System einen Dhrystone-Wert von 70935.2 und eine relative 
Geschwindigkeit gegenüber einem PC von 20621 Prozent 
hat. Bei uns liegen die Werte bei 74078,2 und 21534 Pro- 
zent. Grob überschlagen ist ihr Camputer also tatsächlich 
langsamer als unser 90-MHz- System. Da gibt es zwei Mög- 
lichkeiten; Entweder Sie haben einen Pentium/90, der tatsäch- 
lich langsamer getaktet wird [warum auch immer), oder Sie 
haben einen Pentium/75, der schneller getaktet wird (das 
wäre für den Hersteller billiger). Einen Blick auf das Chip- 
Gehäuse (nach vorsichtigem Entfernen des Lüfters) schafft da 
Klarheit. Auf jeden Fall sollten Sie sich an Ihren Händler wen- 
den und nachfragen, was das soll. Der 3DBench ist übrigens 
vor allem von der Leistung der Grafikkarte abhängig, kann 
also so ohne weiteres nicht als Anhaltspunkt genommen wer- 

■■;fjjl Bwland, was soll's? 

Könntet Ihr bei Gelegenheit bitte mal erklären, wozu ein 
»Roland Wavetable Modul« als Sound karten -Zusatz dient? 
Soweit ich weiß, kann man damit Synthesizer-Klänge von 
außen in den PC einbringen. Aber für Spiele...? 

(Ulrich Jacobsen, München) 

Grundsätzlich erweitert man mit Wavetable-Modulen eine 
Soundkarte um General-MIDI-Klänge. General-MIDI klingt im 
allgemeinen besser als die Töne, die die Karte per Adlib oder 
digitaler Klangausgabe von sich gibt. Bei den Spielen kann 
man deshalb meistens etwas wie »General-MIDI« oder »MPU- 
401« einstellen. Letzteres ist ein Interface (wie eine serielle 
Schnittstelle) über die per DOS die Klangdaten an ein MIDI- 
System weitergegeben werden. Die Roland-Module zeichnen 
sich darüber hinaus durch einen besonders klaren und aus- 
gewogenen Klang aus, sind aber auch teurer als andere 
Module. Wer mit einem Wavetable- Modul liebäugelt, sollte 
auf seine Wunschliste das »SCD-10«-Paket von Roland set- 
zen, (hf) 

Brennt Ihnen eine Frage zu den Mysterien der PC -Technik auf 
der Zunge? Versiegt Ihre Spiele-Lust im Hardware -Frust? 
Schreiben Sie uns; wir werden versuchen, Ihre Fragen in einer 
der nächsten Ausgaben zu beantworten. Unsere Adresse: 

DMV Verlag 

Redaktion PC Player 

»Technik-Treff« 

Gruber Str. 46 a 

85586 Poing 

Oder per E-Mail: 

ttreff@pc player.mhs.compuserve.com 



. ArcMu flnzg . :Bearh 

Bei diesem Computer 
Eventuelle Ursache: e 
schneller Pentium/75, 



LtubBeu rkdlr Lösche Info nn-fliis| 

leint der Pentium mit 82 MHz zu laufen, 
langsamer Pentium/90 oder ein viel zu 



Wir bitten i 

individuelle. 



■n Verstand« 
Ratschläge ; 



;, dal) wir aus Zeitgründen keine 
iden können; bitte schicken Sie 



also kein Rückporto oder frankierte Rückumschläge mit. 




Sie wollen Ihre 
Meinung über 
PC Player los- 
werden oder sich 
zu allgemeinen 
Computerthe- 
men äußern? 
Wenden Sie sich 
an den DMV-Verlag, 
Redaktion PC Player, 
Gruber Str. 46 a, 
85586 Poing. 
Oder per E-Mail an: 
»leser@pcplayer.mhs. 
c0mpu5erve.com«. 

Notizen wider dem Speichern 

Stellen Sie sich folgende Situation vor: Am Steuer eines Renn- 
wagens steuern Sie eine Kurve an. Sie versuchen sie sportlich 
mit Vollgas zu nehmen. Leider klappt es nicht ganz; der näch- 
ste Chausseebaum hat einen Kratzer mehr. Macht aber nichts, 
man hat ja vorsorglich den Spielstand vor der Kurve gespei- 
chert. Ein kleiner Spagafgriff an der Tastatur und das neue 
Leben steht zu weiteren Versuchen bereit. 
Wer wünscht sich nicht eine solche Speichermöglichkeit im 
wirklichen Leben? Jede winterliche Autofahrt verlöre ihren 
Schrecken. Jedes Gespräch beim Chef über die doch längst 
fällige Gehaltserhöhung wäre eine reine Lustveranstaltung. 
Deshalb finde Ich: Das Abspeichern von Zwischen ständen bei 
Spielen ist absolut weltfremd. Es vermindert den Reiz des Pro- 
gramms, da es jeder Hürde, jedem Problem die Schärfe nimmt. 
Commander Keen I bis III erlaubte ein Speichern nur zwischen 
zwei Missionen, später erst kam das Sichern während eines 
Levels hinzu. Genauso wie bei »Lemmings«, wo entweder ein 
Level klappt - oder man beginnt eben von vorne, da man 
nicht zwischendurch speichern kann. 

(Jürgen Heidbreder, Markdorf) 

Nimmt beliebiges Speichern wirklich den meisten Spielen 
die Herausforderung? Der nächste Leser ist da ganz anderer 
Meinung... 

To save er not to save 

Zum Thema »Dork Forces« möchte ich meine Meinung bezüg- 
lich der nicht vorhanden Spei- 
chermöglichkeit während eines 
Levels sagen. Etwa ab der vier- 
ten Misston benötigt ein Anfän- 
ger bzw. fortgeschrittener Spie- 
ler etwa zwei bis drei Stunden, 
um ins fünfte Level zu kommen 
(Profis brauchen natürlich nur 
Minuten). Sollte man während 

eines Levels, aus welchen Grün- - 

Speichern nur zwischi... _. 
den auch immer, abbrechen Forces« deshalb zu frustig? 




müssen, fängt man im gleichen Level wieder von vorne an. 
Nach dem dritten oder vierten Versuch ist meiner Meinung 
nach dieses gute Spiel zu einem Langweiler geworden, auf- 
grund der vielen Wiederholungen. Bei LucasArts scheint man 
die Meinung zu vertreten »Wer unsere Spiele kauft, sollte Zeit 
ohne Ende mitbringen«. (Bernd Grunenberg, Langenfeld) 

Die beiden Zuschriften enthalten einige interessante Argu- 
mente über das Pro und Contra von besonders fairen Pro- 
grammen, die jederzeit das Speichern erlauben. Sollten Pro- 
fis nicht ein wenig toleranter sein und den weniger versierten 
Spielern solche Hilfen gönnen? Wer das beliebige Speichern 
für unrealistisch hält, könnte ja freiwillig darauf verzichten - 
oder hat hier die Selbstbeherrschung ein Ende? Weitere 
Meinungen zu dieser Schwierigkeitsgrad-Problematik sind 
erbeten. 

Das Ende aller Lobeshymnen 

Ich hoffe, Ihr verzeiht einem »alten Mann« (37 Jahre, ver- 
heiratet, zwei Kinder) das vertrauliche Du. Bei den ganzen 
Lobeshymnen, die Ihr Monat für Monat abdruckt, und hof- 
fentlich nicht selber zu schreiben braucht, möchte ich - der 
Ausgewogenheit wegen - auch einmal ein paar kritische 
Worte schreiben. 

Ich gehöre nicht zu Eurer Zielgruppe, so daß ich einige Dinge 
möglicherweise anders sehe. Mit der Arbeit bei der PC Play- 
er verdient Ihr Euren Lebensunterhalt. Ich gehe deshalb von 
einer gewissen Loyalität gegenüber dem »Dienstherren« aus. 
Deshalb liefert Ihr auch nur beste - kritische? - Arbeit ab. So 
weit, so gut. Was mich jedoch stört, ist die ewige Selbstbe- 
weihräucherung. Ihr weist nahezu jeden Monat daraufhin, 
daß Ihr kritische Tests durchführt. Dies ist eigentlich selbst- 
verständlich. Genauso könnte ein VW-Arbeiter jubeln, wenn 
er eine Schraube richtig angezogen hat. 
Zudem haltet Ihr bei einer negativen Meinung so stark daran 
fest, daß Ihr keinerlei anderen Meinungen gelten laßt. So 
geschehen bei der Bewertung vom Bundesliga Manager Hat- 
trick und des Supporters. Sicherlich habt Ihr recht, daß das 
Programm fehlerfrei sein und ein Editor bereits eingebaut sein 
sollte. Dennoch halte ich das Spiel für besser, als Ihr es durch 
Leserbriefe etc. gemacht habt. (Matthias Fichte, Linsburg) 

Da wir unsere Leserbriefe wirklich nicht selber schreiben müs- 
sen, wurde im Rahmen dieser Rubrik der Bundesliga Mana- 
ger Hattrick nichtvon der Redaktion, son- 
dern von unseren Lesern angegriffen. Bei 
der Auswahl von Zuschriften bemühen 
wir uns um eine repräsentativen Schnitt 
zu allgemein interessanten Themen; daß 
dabei PC Player auch mal gelobt wird, 
läßt sich leider nicht verhindern. 
Nichtsdestotrotz danke für die offene 
Meinung - und mit 37 Lenzen zählst Du 
durchaus noch zu unserer Zieigruppe. 
Unsere Leserbefragung hat ergeben, 



Levels: Ist »Dark 




daß sich jenseits der 30 noch viele PC-Spieler hof, do mein Englisch gerade ausreicht, um nicht zu verhun- 

tummeln (was die geruhsam vor sich hinalternde gern. So wende ich mich flehend an Euch, um ein bißchen 

Chefredaktion minimal beruhigt). Beistand zu erbetteln. (Christopher Braun, Gelsenkirchen) 



Warten aufs neue 
Windows 

Ich finde, Ihr solltet die Rubrik »Technik-Treff« 
vergrößern und mehr Leserfragen beantworten. Darüber hin- 
aus sollten Tips auch zu alltäglichen Problemen gegeben wer- 
den; z.B. über Drucker, Soundkarten, CD-ROMs, Modems, 
Festplatten oder Grafikkarten. 
Wenn es möglich ist, sollten 
die Werbeseiten nicht zwi- 
schen den Tests oder Berich- 
ten stehen, sondern am Ende. 
Idiotisch ist auch; Zuerst ver- 
äppelt Ihr »Pharo Hypnosis« 
in »Bizarre Anwendungen«, 
aber auf dem kleinen 
Umschlag ist die Werbung 
davon! 

Wie wär's mal mit einem 
Bericht über Windows 95? 
Fast alle Computerzeitschrif- 
ten haben schon darüber geschrieben, nur Ihr noch nicht. Ihr 
könntet mal etwas Kritik über die schon vorhandene Beta-Ver- 
sion bringen. Ich kann mir vorstellen, daß das neue Windows 
auch so manche Macken haben wird - so wie OS/2. 

(Daniel Kwittung, Nersingen-Straß) 




Windows 95: Bald 
PC-Spieler? 



Just weil es von Windows 95 bislang nur Beta-Versionen gibt, 
halten wir uns mit einem Test noch zurück. Microsoft arbeitet 
insbesondere noch an der Spiele-Kompatibilität; da wäre es 
unfair, eine nicht fertige Beta-Fassung zu kritisieren. Uns inter- 
essiert die Version von Windows 95, die auch in die Geschäf- 
te kommen wird. Sobald die vorliegt, werden wir das Betriebs- 
system natürlich auf seine Spieletauglichkeit hin testen. 
Redaktionelle Seiten und Anzeigen sind bei uns 
völlig voneinander getrennt. Deshalb kann es 
vorkommen, daß eine Firma ein Produkt 
bewirbt, obwohl (oder gerade weil) es im Test Leserbriefe an die Redakrioi 
nicht überragend abschneidet. 

Auf verlorenem Posten 

Zuerst mal ein Lob an Eure Zeitschrift. Die 
Berichte, Tests und Tips sind wirklich sehr infor- 
mativ und haben mir schon manches Mal echt 
viel Geld gespart. Auch Eure CD ist ziemlich 
gut, aber ich würde mir noch mehr Patches 
wünschen. 

Nun zum Problem: Vor einigen Monaten kauf- 
te ich mir die erste Version von »Outpost« und 
würde nun gern erfahren, wie das mit diesem 
so angepriesenen kostenlosen Umtausch läuft. 
Ich rief bei Sierra an und verstand nur Bahn- 



Danke fürs Lob! Die verbesserte Outpost-Version istwohl end- 
gültig abgesagt worden; Sierra hat sich mittlerweile von dem 
schlunzigen Ober-Programmierer getrennt. Angesäuerten 
Kunden wurde eine »Geld zurück«-Aktion in Aussicht gestellt. 
In Deutschland kannst Du Dich an Sierras Vertriebsfirma Bomi- 
co wenden, deren Hotline man unter (06107) 945 145 
erreicht. 

Duft der Gruft 

Der Leserbrief von Matthias Damm in der 
Ausgabe 5/95 hat mich dazu veranlaßt, 
auch meinen Senf einmal abzugeben. 
Seine Idee, Spiele in der »Hall of Farne« 
mit alten Testberichten anzureichern, 
finde ich super. So zum Beispiel zu 
lesen in der Happy-Computer 1/87 zu 
»Ace of Aces«: »Die Sprites der Angrei- 
fer sind sehenswert und ein stetes Motor- 
brummen sorgt für authentischen 
Sound.« 
Es macht einfach Spaß, die alten Artikel zu lesen; sie zeigen 
auch auf, daß für uns völlig selbstverständlich gewordene Fea- 
tures vor sooo langer Zeit noch etwas ganz besonderes waren. 
Ich denke, daß auch bei anderen Lesern der Vorschlag vom 
Matthias große Resonanz finden wird. 

(Rainer Thörner, Gronau-Epe) 



PC Player können Sie entwe- 
der per Post oder als E-Mail 
schicken. Unsere E-Mail- 
Adresse: »mhs:leser@pcplay- 
ern (CompuServe) bzw. 
»Ie5er@pcplayer.mh5.com- 
puserve.com« (Interner). 
Unsere Postanschrift: 
DMV Verlag 
Redaktion PC Player 
Gruber Str. 46 a 
85586 Poing 

Bitte haben Sie Verständnis 
dafür, daß wir nicht jede 
Zuschrift individuell beant- 



Der Rückblick auf unsere Meinungen von damals ist sicher 
nicht unwitzig. Das eine oder andere damalige Zitat kann bei 
manchem Titel Sinn machen; überstrapazieren wollen wir 
diese nostalgische Nabelschau jedoch nicht. Außerdem wol- 
len wir in der Hall of Farne immer Spiele vorstellen, die es 
auch für den PC gab. 



Arrividerci, 286er! 

In den letzten Ausgaben (2 bis 5/95) wurden 
nur vier Spiele getestet, die auch auf einem 
80286 noch lauffähig sind. In drei der vier 
PC-Player-Ausgaben wurden selbst in der 
»Hall of Farne« Titel vorgestellt, die nur auf 
einem 80386 richtig laufen. 

(Kim von Grawert, Immenhausen) 



orter 



kön 



Abdruck von Leserbriefen 
behält sich die Redaktion 
Kürzungen vor. 



Vollkommen richtig; das 286-Kasterl in unse- 
rem Wertungskasten machtkeinen Sinn mehr. 
Wir tüfteln gerade an einer neuen Version, 
die wahrscheinlich schon ab nächsten Monat 
verwendet wird. 

Neue Hardware-Perspektiven wie z.B. Win- 
dows 95 oder Pentium-Spiele werden wir 
frühzeitig berücksichtigen. 



PC PLAYER 7/95 



IN DER MACHE 



♦ HERtm-FUMMERN 

Hertz und Megahertz, VGA und Super VGA - die Monitor- 
Welt ist ganz schön kompliziert geworden. Unser neuester »Keine 
Panik«-Beitrag enträtselt Fachbegriffe und verrät Ihnen, worauf Sie 
bei der nächsten Monitoranschaffung achten sollten. 

♦ E3. TEIL 2 

Glauben Sie bloß nicht, daß der üppige Spielebericht in dieser 
Ausgabe schon alle E3-Neuheiten preisgegeben hat. Näch- 
sten Monat werfen wir einen Blick auf die witzigsten Multimedia- 
und Hardware-Trends, die in Los Angeles zu sehen waren. 

♦ TIPS & TRICKS 

Captain Stangl bastelt schon am Tipsteil für die nächste Ausgabe: 
Eine Amazon Queen - 
Lösung hier, beide Wege 
durch Psygnosis' Weltraum- 
Abenteurer Guilty dort - 
lassen Sie sich vom weiteren 
Angebot überraschen! 




► DOPING FÜR VIDEOCLIPS 

Ohne digitalisierte Videoclips kommt kaum ein PC-Spiel mehr aus. Das 
schönste Hollywood- Feeling wird aber vermurkst, wenn die Filmchen 
ruckelnd und zuckelnd über den Monitor kriechen. Die rührige 
Hardware- Industrie verspricht Abhilfe: Eine neue Generation von 
Video- VGA- Karten soll mit eingebauten Beschleunigern die 
Videoclip-Performance verbessern. Wie groß sind die Qualitäts- 
unterschiede? Oder wirken sich solche Tricks womöglich negativ auf 
andere Leistungsaspekte der Grafikkarte aus? Unser neugieriges 
Hardware-Team unter Leitung von Henrik Fisch veranstaltet 
nächsten Monat einen großen Vergleichstest der Videokünstler. 

► BULLFROG STARTET DURCH 

Das englische Programmierteam Bullfrog ist durch strategisch -seh laue 
Spiele berühmt geworden - von »Populous« bis »Magic Carpet«. Der 
nächste Titel der Mannen um Peter Molyneux verspricht aber unkom- 
plizierte 3D-Action: High Octane ist ein 3D-Rennspiel im 21 . Jahr- 
hundert. Bis zu zwölf Spieler können sich im Netz 
drängeln und müde Sonntagsfahrer mit Raketen- 
werfer und MG von der Piste holen. Nach ersten 
Bildern im Messebericht dieser Ausgabe stehen die 
Chancen gut, daß wir Ihnen bereits 
nächsten Monat einen Test des Pro- 
gramms präsentieren. 
Ferner auf der Spiele-Kandidatenliste: 
Flugzeug-Action bei Combat Air 
Patrol, Wirtschaftsstrategie mit A IV 
Networks und Gaudi -Autorennen 
dank Micro Machines 2 




Bullfrog setzt auf Action: 

Wieviel Spielspaß bringt 

»High Octane«? 



Alle Vorschau -Angaben ohne Gewähr! 

Aufgrund von TerminäncJenjngen bei 

den Spielehersfel lern kann es zu 

kurzfristigen Verschiebungen kommen. 



PC PLAYER 

8/95 

erscheint am 

12. Juli 



All dies und viele weitere Spiele- 
tests, Tips, News und Features 
rund ums PC-Entertainment war- 
ten in vier Wochen auf Sie. 











Schönere Hormone 
dank »Tetris« 

Die englische Händlerzeitschrift CTW 
berichtet von einer (völlig ernst gemein- 
ten) wissenschaftlichen Studie: Das 
Spielen des Puzzleklassikers »Tetris« 
würde bei Frauen die Produktion von 
Glückseligkeits-Hormonen auslösen; 
vergleichbar den Reaktionen in 
Augenblicken größter Leidenschaft. 
Außerdem sei Tetris bei Frauen so 
beliebt, weil es deren natürlichen Organisati- 
onsdrang anspreche. Aha. Wir wollen lieber erst 
gar nicht wissen, an welche Neigungen »Füll 
Throttle« bei spielenden Männern appelliert... 



Women in love with Tetris 

i Acconling lo new research, the classic Gameboy title Tetris 
causes women to experience a rush of endorphins (the chem- 

( ical that causes passion) when they play the game. Psycholo- 
gists claim that the gunie appeals 10 the traditional feminine 
craving for Organisation.' 




EXPLOSIV 

Die Virgin 'Handgranate ist nichts 
dagegen: Das »Silicon Studio Cen- 
ter« machte mit aufgeklebtem Boi- 
ler auf seinen Slogan »Wir geben 
Feuer« aufmerksam. Wertige Stun- 
den nach Evakuierung des Verlags- 
gebäudes und Verabschiedung des 
Bomben-Entschärfungskommandos 
haben wir herzlich über diesen pos- 
sierlichen Einfall gelacht. 



«ihis nS-SpielDOSe 




Nath einem Jahr AröeitsJos/gkejT stellh. skh heraus 
daß Frieders intensive Kenntnis Von Tt- Spielen jjen 
im Berufsleben doch nutzbringend 1 antuenden ließ 









Uli' ! I.l.ll ■■ 






Kein Wunder, daß Lucas- 




Ar ts ' Deutschland-Partner 


■ 


Softgold einen neu 


en 


JkO 1 1 


Namen suchte: Der Origi- 


+*& 1 


naltitel des Adventures 


■ibKse ^m_ '«■■■■■V^i I 


»Füll Throttle« könnte auf 


"WaMSt^^ 1 


den Zungenspitzen un 


be- 


.- JWJ 


darfter Teutonen schnei 


lli 


A '' m 


einem »VolltroMel« v 






kommen. Sinnvoll und treffend ist der deutsche Name »Voll- 


gas«, doch bis dahin 


war e 


ein langer Weg: Aus einem 


Papierkorb im Düsseldorfer Bahnhofsrestaurant bargen wir 


folgende Liste mit Na mens vor seh lägen, die von Lucas Arts 


abgelehnt wurden... 






PLATZ 


10: 


Abgas 


PLATZ 


9: 


Vielfraß 


PLATZ 


8: 


Mord ss paß 


PLATZ 


7: 


Laß das 


PLATZ 


6: 


Krieg der Reifen 


PLATZ 


5: 


Harley Jones 


PLATZ 


4: 


Biker Island 


PLATZ 


3: 


Voll und völler 


PLATZ 


3: 


Ozon 


PLATZ 


1: 


SimRadl 



WITZ DES MONATS 



»Wieviele Rollenspiel-Programmierer 
braucht man, um eine Glühbirne auszu- 
tauschen?« 

»Zwei - denn die Hälfte des Programmier- 
Teams gibt bekanntlich immer während 
des Projekts auf!« 



Als kostenlose Zugabe : 
letzten Pentium -Witz: i 
braucht man, um eint 
»0,9999997...« 



ch den hoffentlich aller- 
< Pentium-Chipdesigner 
ne auszutauschen?« - 



SCHNELL 

Ist es nur eine über- 
zählige Druckfehler- 
Null - oder das erste 
CD-ROM-Laufwerk 
mit 20fach-Speed? 
Unser aufmerksa- 
mer Leser Tim (oder 
so ähnlich - diese 
Handschrift...) aus 
Göppingen ent- 
deckte die Hard- 
ware- Revo I ution 
in einer Anzeige. 



Upgrade fa; 




Kampf um die Freiheit auf hoher See. 





ER DER FREI 



itotion by Intelligent Games Lid. IBM is 



Wenn Sie sehen, wie gut der neue HP DeskJet 660C 
auf Normalpapier druckt, werden Sie Augen machen! 





Über 80 % aller Dokumente werden 
auf Normalpapier ausgedruckt. 
Das heißt, Sie sollten sichergehen, 
daß Ihr Drucker auf jedem Papier 
erstklassige Qualität liefert. 
So wie der neue HP DeskJet 660C. 
Denn innovative Technologien und 
neue, verbesserte Tinten lassen seine 
beeindruckenden 600 x 600 dpi (s/w) 
noch besser als bisher aussehen. 

Da ist z. B. das Kantenglättungsver- 
fahren REt: Optimal plazierte Druck- 
punkte sorgen für perfekt gerundete 
Kurven und gestochen scharfe 



Kanten. Außerdem sehen die Farben 
dank HP ColorSmart extrem leben- 
dig aus. Denn diese Technologie 
wählt automatisch die optimalen 
Druckertreiber-Einstellungen für 
besonders brillante Farbtöne. 
Dazu kommt die neue schwarze, 
pigmentierte Tinte. Sie liefert ein 
satteres Schwarz und ein schärferes 
Druckbild als Tinten auf Farbstoff- 



So sieht bei HP das Schwarz - genau 
wie die bis zu 16,7 Mio. anderen 
Farben - auf jedem Druckmedium 



gut aus, vom Kopierpapier bis zur 
Folie. Wenn Sie das mit eigenen 
Augen sehen wollen, fordern Sie 
einfach einen Probeausdruck unter 
Tel. Ol 80/5 32 62 22 an. 



Hewlett-Packard. 
Soviel Druck muß sein. 



ra 



HEWLETT» 
PACKARD 



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